Niwa: Die Zukunft des Zuchtschranks?

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Niwa: Die Zukunft des Zuchtschranks?

Könnte dieser neue "Gemüsezuchtschrank" die Zukunft des Cannabisanbaus in der Wohnung sein?

Niwa ist das Geisteskind von Javier Morillas, einem spanischen Ingenieur, der es leid war, daß Tonnen von frischem Gemüse aus seiner Heimatstadt ausgeliefert wurden, nur um das meiste des Nährwerts verloren zu haben bis es endlich den Endverbraucher erreicht hat. Diese Frustration inspirierte ihn dazu einen günstigen, effizienten, vollautomatisierten Zuchtschrank der nächsten Generation zu entwerfen, der es ermöglicht, daß jeder in seinem Haushalt ganz einfach frisches Gemüse aufziehen kann - und er kann auf den Anbau von Marihuana angepasst werden!

Eine Revolution des Anbaus in der Wohnung

Was uns hier bei Zamnesia ins Auge gesprungen ist, ist der Grad der Interaktivität und Kontrolle, die Niwa zu bieten hat. Erstens ist es ein vollautomatisches Hydrokultursystem - das bedeutet, daß die Beleuchtung, Belüftung, Temperatur, Bewässerung und Nährstoffgabe allesamt durch die intelligente Software von Niwa gesteuert werden. Dies mag nicht ansprechend klingen für diejenigen, die gerne die ultimative Kontrolle selbst in die Hand nehmen, aber spring nicht gleich ab. Niwa sendet Feedback über all diese Faktoren in Echtzeit direkt auf Dein Handy, mit dem Du alles genau nach Deinen Wünschen steuern und einstellen kannst. Das bedeutet nicht nur, daß Du immer die vollständige Kontrolle über die Aufzucht hast, sondern auch, daß Du Dich auch von unterwegs oder wenn Du in Urlaub fährst weiterhin um Deine Pflanzen kümmern kannst! Darüber hinaus scheint es, daß Niwa auch mit einer Kameraübertragung ausgestattet werden kann, die sich ebenfalls mit der App auf Deinem Telefon verbindet - so kannst Du direkt beobachten wie sich Deine grünen Mädchen so machen.

Wo ist der Haken?

Wenn etwas zu gut klingt um wahr zu sein, ist es das meistens auch. In diesem Fall sieht es so aus, daß Niwa noch nicht getestet wurde. Das Produkt wurde vor kurzem durch eine crowdfunding Kampagne finanziert und ist jetzt in der Produktion - Vorbestellungen werden angenommen. Das soll natürlich nicht heißen, daß es nicht alles das tut, was es verspricht, wir hatten ganz einfach nur noch keine Chance, eines auszutesten!

Dann ist da noch die Tatsache, daß viele Nutzer ihren Niwa für die Aufzucht von Cannabis etwas umbauen müssten. Zum Beispiel hat Niwa transparente Scheiben, so daß man sehen kann wie das Gemüse wächst - die meisten Züchter werden Niwa also wahrscheinlich mit reflektierendem Mylar auskleiden wollen, um die Lichtausbeute zu maximieren. Andere Dinge die möglicherweise auftauchen könnten sind zum Beispiel Beleuchtung und Geruchskontrolle.

Was wir mit Sicherheit sagen können, ist, daß Niwa sehr vielversprechend aussieht und wenn Du bereit bist Deine eigenen Modifikationen und Einstellungen vornehmen willst, es der perfekte Zuchtschrank für den Hobbyanbau sein könnte. Auf jeden Fall ist es ein Produkt, das man im Augen behalten sollte. Und wer weiß, wenn es ein Erfolg wird, könnte es zu allerlei Arten von neuer Cannabistechnik inspirieren!

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