Die Ultimative Anleitung Für Cannabiskonzentrate

Die Ultimative Anleitung Für Cannabiskonzentrate

Herzlich Willkommen zu unserer ultimativen Einführung in die Welt der Cannabiskonzentrate. Konzentrate sind Cannabisprodukte, die eine viel höhere Konzentration an Cannabinoiden und Terpenen aufweisen, als dies bei Cannabisblüten der Fall ist.

Ursprünglich aus dem alten China und Indien stammend. erfreuen sich Konzentrate bereits seit Tausenden von Jahren großer Beliebtheit. In letzter Zeit hat sich die Technologie für die Herstellung von Konzentraten massiv weiterentwickelt, und sie erleben gerade so etwas wie eine kulturelle Renaissance.

DAS GRUNDPRINZIP VON KONZENTRATEN

Um die Welt der Cannabiskonzentrate verstehen zu können, müssen wir uns zunächst über die psychoaktiven Elemente der Cannabispflanze im Klaren sein. Bei der Herstellung von Konzentraten werden diese vom Rest der Pflanze isoliert.

  • CANNABINOIDE

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die mit dem Endocanabinoid-System des menschlichen Körpers und Gehirns interagieren. Bisher konnten Wissenschaftler 113 verschiedene Cannabinoide der Cannabispflanze isolieren. Zu den wesentlichen Wirkstoffen zählt das THC, das in erster Linie für das berühmte Cannabis-High verantwortlich ist. Und dann wäre da noch das CBD, das für viele therapeutische Eigenschaften der Cannabispflanze sorgt. Das spezifische Profil einer Cannabissorte wird zu einem Großteil von der Zusammensetzung ihrer Cannabinoide bestimmt.

  • TERPENE

Terpene bilden eine Klasse organischer Stoffe, die von Natur aus in Insekten und Pflanzen vorkommen. Sie produzieren einen intensiven Geruch, der wahrscheinlich zum Schutz der Pflanzen beiträgt, weil er Fressfeinde abschreckt und die natürlichen Feinde dieser Schädlinge anlockt. Man hat bisher über 120 Terpene in der Cannabispflanze gefunden. Sie verleihen den Cannabissorten ihren charakteristischen Geschmack und können ihre medizinische und psychoaktive Wirkung verstärken. Ein hochwertiges Konzentrat enthält isolierte Cannabinoide und Terpene, deren Eigenschaften jeweils bewahrt werden.

  • TRICHOME

Die Terpene und Cannabinoide der Cannabispflanze finden sich in den Trichomen, wo sie auch produziert werden. Damit meint man die weißen kristallinen Härchen, die auf der Oberfläche der Blütenstände der Pflanze verteilt sind. Sie sorgen für die klebrige Beschaffenheit der Buds. Das Wort Trichom stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Haarwuchs“. Bei Cannabispflanzen spielen Trichome vermutlich eine wichtige Rolle für den Schutz der Pflanze gegen Insekten sowie gegen den Einfluss der Elemente. Trichome besitzen ein kristallines Aussehen; wenn sie jedoch manipuliert werden, setzen sie das in ihnen enthaltene Harz frei und werden klebrig. Auf Cannabispflanzen kommen sie am häufigsten in den Blütenkelchen vor.

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Trichomen sind ein- oder mehrzellige Auswüchse der Epidermis einer Pflanze, die sich zu Haaren auf der Oberfläche der Anlage formen.

Cannabis bildet zwei Hauptgruppen von Trichomen aus: drüsenartige und nicht-drüsenartige. Die drüsenartigen Trichome produzieren Cannabinoide sowie Terpene und können in drei Unterkategorien eingeteilt werden: knollenförmig, kopfförmig ohne Stiel sowie kopfförmig mit Stiel. Mit 10–30 Mikrometern sind die knollenförmigen Trichome am kleinsten. Sie sind auf der gesamten Oberfläche der Pflanze verteilt. Die nächstgrößeren sind kopfförmige Trichome ohne Stiel. Diese können aber in der Regel auch nur unter einem Mikroskop betrachtet werden; für gewöhnlich kommen sie an der Unterseite der Fächerblätter vor sowie an den kleinen Blättern, die aus der Cola wachsen. Kopfförmige Trichome mit Stiel schließlich sind für uns am interessantesten; sie kommen in großer Menge an den Blüten der Pflanze vor, und bei einer Größe von 50–100 Mikrometern kann man sie leicht mit bloßem Auge erkennen.

VERSCHIEDENE ARTEN VON KONZENTRATEN: LÖSUNGSMITTEL VS. LÖSEMITTELFREI

VERSCHIEDENE ARTEN VON KONZENTRATEN: LÖSUNGSMITTEL VS. LÖSEMITTELFREI

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal bei Konzentraten ist die Unterteilung in extrahierte und nicht-extrahierte Konzentrate. Bei Haschisch handelt es sich zum Beispiel umd ein bekanntes nicht-extrahiertes Konzentrat. Extrakte sind Konzentrate, bei denen der gewünschte Wirkstoff mithilfe eines Lösungsmittels aus der Cannabispflanze gelöst wird. Je nach Konsistenz des Endprodukts und ob ein Lösemittel verwendet wurde, können Extrakte noch weiter unterteilt werden. Zu den bekanntesten Extrakten zählen Budder, Wax und Shatter.

Konzentrate bilden eine umfangreiche Gruppe unterschiedlicher Produkte. Die nötigen Vorbereitungen und selbst der Konsum sind von der Art des Konzentrats abhängig, das Du herstellen willst. Zunächst musst Du Dich entscheiden, ob Du es mit einem lösemittelfreien Konzentrat versuchen willst, oder ob Du Dich für ein Produkt entscheidest, dass mithilfe von Lösemitteln hergestellt wird.

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1. LÖSEMITTELFREIE KONZENTRATE

Lösemittelfreie Konzentrate sind genau das, was ihr Name besagt: Es handelt sich dabei um Konzentrate, die mithilfe von Hitze und Druck ohne den Einsatz von Lösemitteln hergestellt werden. Oder anders ausgedrückt: Es sind eigentlich gar keine Extrakte. Es ist etwas verwirrend, dass in der Welt der Cannabiskonzentrate, im Gegensatz zum Chemieunterricht, Wasser nicht als Lösemittel gilt. Deshalb gelten Konzentrate, für deren Produktion Wasser verwendet wird, nicht als Extrakte.

KIEF

Kief

Kief ist die einfachste Form eines Konzentrats. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Trichomen, die von den Blüten der Pflanze getrennt wurden. Trichome lösen sich relativ einfach und so entsteht Kief ganz leicht unbeabsichtigt, wenn Buds gegen die Wand des Behälters reiben, in dem sie aufbewahrt werden. Um von diesem Umstand zu profitieren, könnest Du Dir einen Grinder mit Kief-Fach zulegen, damit die losgelösten Trichome nicht verschwendet werden.

Man kann Kief aber auch ganz bewusst herstellen, indem man Cannabisblüten über einem feinen Sieb vorsichtig ausschüttelt. Anschließend kann das Kief abgekratzt werden. Bevor Du das machst, solltest Du die Cannabisblüten für ein paar Stunden ins Gefrierfach legen, da sich die Trichome danach leichter lösen werden. Falls Du das nötige Kleingeld hast, ist ein Pollinator mit einer sich drehenden Trommel eine einfache Möglichkeit, diesen Vorgang zu automatisieren.

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Kief lässt sich auch mithilfe eines Mixers herstellen: Gib Deine Cannabisblüten in einen Mixer und bedecke sie mit Eiswasser. Vermische alles gut miteinander und lass das Ganze eine halbe Stunde lang einwirken. Danach kannst Du die Mischung durch ein sehr feines Sieb in ein Glas abschütten. Dadurch werden Wasser und Kief vom restlichen Pflanzenmaterial getrennt. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, gießt Du das Kief-Wasser durch einen Kaffeefilter, um Kief und Wasser voneinander zu trennen. Anschließend kannst Du den Kaffeefilter ausdrücken und das Kief zum Trocknen auslegen.

HASCHISCH

HASCHISCH

Haschisch ist nichts anderes als zusammengepresstes Kief. Dadurch werden Dichte und Potenz der gewünschten Trichome noch weiter erhöht. Hasch ist ein klassisches Konzentrat, das auf der ganzen Welt geliebt wird. In Europa ist es immer noch die beliebteste Konsummethode, während in Nordamerika der Konsum von Buds die Nase vorn hat.

Eine Möglichkeit für die Herstellung von Haschisch ist die Schuhmethode. Wickle das Kief fest in Zellophan ein und gib das Paket in einen Kunststoffbeutel. Der Beutel sollte luftdicht sein und keine Luftblasen werfen. Lege den Beutel in die Hacke Deines Schuhs und laufe damit herum. Durch Hitze und Druck erhältst Du innerhalb von 15 Minuten ein neues Produkt. Je länger Du darauf rumläufst, desto höher wird die Konzentration.

Eine andere Methode ist die Verwendung einer Pollenpresse, in der Du Dein Kief zu Haschisch presst. Bei dieser Methode kommt hauptsächlich Muskelkraft zum Einsatz, wodurch Du ganz einfach und kostengünstig Deine eigenen Haschisch-Taler pressen kannst.

Die besten Ergebnisse erzielt man durch den Einsatz von Hitze und Druck. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Dein Kief fest in Bio-Zellophan oder Backpapier einzuwickeln. Weich das Paket unter warmem Wasser ein und lege es anschließend in den Ofen, der zehn Minuten auf 175°C vorgeheizt wurde. Nimm das Paket heraus und bearbeite es entweder mit einem Nudelholz oder verwende für den nötigen Druck eine Pollenpresse. Um die Konzentration zu erhöhen, kann dieser Vorgang mehrere Male wiederholt werden.

Darüber hinaus ist es möglich, das Kief wie oben beschrieben einzuwickeln und das Paket mittels einer Weinflasche, die mit heißen Wasser gefüllt ist, zu pressen. Achte dabei auf die Farbe des Kiefs – ändert sich diese nach Kontakt mit der heißen Flasche schnell, bedeutet das, dass Du nicht so fest wie möglich darüberrollen musst, um das Ganze zu komprimieren. Vergehen 30 Sekunden, bis sich die Farbe ändert, brauchst Du dagegen mehr Kraft.

CHARAS

CHARAS

Charas ist Haschisch sehr ähnlich. Der größte Unterschied besteht darin, dass Charas aus den unverarbeiteten frischen Schnittresten hergestellt wird, während Haschisch von den getrockneten Cannabis-Buds stammt.

Charas erfreut sich vor allem in Indien großer Beliebtheit und wird für gewöhnlich in Forem von Kugeln oder kleinen Sticks verkauft. Es wird in einem Chillum geraucht, einer Art Pfeife, die hinduistische Mönche verwenden. Charas wird von vielen Hindu-Strömungen verehrt, die Shiva als höchsten Gott ansehen und Charas für einen Teil Shivas halten. Bei der professionellen Herstellung von Charas ist das Endprodukt glänzend und sieht wie eine Glasmurmel aus.

Charas wird hergestellt, indem man Trichome zwischen den Handflächen rollt. Zunächst muss Du Deine Hände mit einer parfumfreien Seife waschen. Anschließend nimmst Du die frischen Buds Deiner Lieblingssorte und bearbeitest sie langsam und vorsichtig zwischen Deinen Fingern. Bringe gerade so viel Druck auf, dass sich Harz löst, aber nicht verloren geht. Wenn Du die Buds abgearbeitet hast, kannst Du sie beiseite legen und Deine Handflächen weiter gegeneinander reiben, bis das Harz einen Ball oder einen Stick geformt hat. Und schon ist Dein Charas-Haschisch fertig.

BUBBLE-HASCH

Bubble-Hasch

Eine immer beliebter werdende Methode ist die Herstellung von Bubble-Hasch. Für die Produktion wird Wasser verwendet, aber da Wasser bekanntlich nicht als Lösemittel gilt, bezeichnet man Bubble-Hasch nicht als Konzentrat.

Bei der Produktion von Bubble-Hasch werden die Cannabisblüten zusammen mit Wasser und Eiswürfeln in einen Eimer gegeben. Anschließend wird das Ganze geschüttelt und durch mehrere Siebe verschiedener Dichte gesiebt. Bubble-Hasch kann aber auch in der Waschmaschine hergestellt werden. Hier findest Du eine detailliertere Beschreibung. Wegen des hochwertigen Endprodukts und seiner Reinheit sowie des geringen Risikos einer Kontamination genießt Bubble Hasch einen sehr guten Ruf.

Das Wort „Bubble“ bezieht sich auf eine beliebte Testmethode, mit der die Qualität verschiedener Haschisch-Sorten getestet wird. Hochwertiges Haschisch sollte beim Rauchen schmelzen und zu blubbern beginnen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Produkt aus dem reinen Harz von Trichomen besteht. Falls Haschisch bei der Einwirkung von Hitze jedoch zu brennen beginnt, ist das ein Anzeichen dafür, dass es neben Trichomen auch Pflanzenmaterial enthält.

ROSIN-HASCH

Rosin-Hasch

Rosin Hasch ist auf einem guten Weg, ein weiterer Liebling der Szene zu werden. Für Rosin wird das Harz der unbearbeiteten Blüten direkt extrahiert. Man sagt, das Endprodukt sei dem Butan-Haschöl sehr ähnlich, jedoch kommt bei der Herstellung das umstrittene Butangas nicht zum Einsatz.

Für die Produktion von Rosin-Hasch benötigst Du ein Glätteisen und Backpapier. Sobald das Glätteisen eine Temperatur von ungefähr 160°C erreicht hat, legst Du die in Backpapier eingewickelten Buds zwischen die Heizflächen und drückst sie fest zusammen. Benutze dafür Topflappen oder ein Handtuch, um Deine Hände zu schützen. Nach ein paar Sekunden kannst Du das Glätteisen und das Backpapier öffnen. Beachte: Bei höheren Temperaturen und stärkerem Druck verdampfen Terpene und Cannabinoide. Diese gehen dadurch zwar verloren, dafür ist der Ertrag größer. Entferne das Backpapier und Du wirst auf der Innenseite kleine Stückchen von bernsteinfarbenem Rosin-Hasch finden. Sollte sich das Hasch nicht ohne Weiteres vom Backpapier abkratzen lassen, kannst Du es für ein paar Stunden ins Gefrierfach legen und das Rosin wird sich gut lösen lassen. Das übriggebliebene Pflanzenmaterial kannst Du für die Herstellung von Cannabutter verwenden.

2. KONZENTRATE AUF LÖSEMITTELBASIS

Bevor wir in die Welt der Konzentrate auf Lösemittelbasis eintauchen, müssen wir zunächst einmal die Frage klären, was ein Lösemittel überhaupt ist. Wie Du bestimmt noch aus dem Chemieunterricht weißt, ist ein Lösemittel eine Flüssigkeit, die einen Feststoff auflöst und in eine flüssige Lösung verwandelt. In der Welt des Cannabis sind Alkohol, Butan, Propan und CO2 beliebte Lösemittel. Wie bereits erwähnt, gilt Wasser nicht als Lösemittel. Konzentrate auf Lösemittelbasis werden als Extrakte und meist auch als Haschöle bezeichnet.

Oft teilt man Extrakte auch nach ihrer Konsistenz ein (Wax, Shatter, Budder). Die Beschaffenheit hat jedoch nichts mit einer speziellen Extraktionsmethode zu tun. Je nachdem, wie trocken das Ausgangsmaterial war und auf welches Endprodukt man aus ist, kann dieselbe Extraktionsmethode mit demselben Ausgangsmaterial mehrere verschiedene Konsistenzen erzeugen. Du siehst also, Extraktionsmethode und Ausgangsmaterial sind wichtigere Indikatoren für die Bestimmung der Qualität und Beschaffenheit des Extrakts als seine Konsistenz.

SHATTER

Shatter

Wie der Name, der im Englischen unter anderem "zersplittern" bedeutet, bereits vermuten lässt, besitzt Shatter eine harte, glasähnliche Konsistenz. Das Konzentrat ist oft transparent, aber entgegen der verbreiteten Meinung, ist Transparenz kein Indikator für Reinheit. Shatter mit einer weichen, flüssigen Konsistenz wird auch als Snap bezeichnet, und dehnbares, Toffee-artiges Shatter nennt man Pull-and-Snap.

Für die Herstellung von Shatter kannst Du Dich für einen der bereits beschriebenen Extraktionsprozesse entscheiden, vermeide dabei aber alle unnötigen Bewegungen des Extraktes während des Vorgangs, damit die glasähnliche Konsistenz erhalten bleibt.

WAX

Wax

Wax ist eine Überkategorie und bezieht sich auf alle Extrakte mit weicher, undurchsichtiger Konsistenz. Die Unterschiede zwischen Shatter und Wax haben oftmals gar nicht so sehr mit der Zusammensetzung zu tun, sondern vielmehr damit, wie stark das Extrakt während des Herstellungsvorgangs bewegt wurde. Viel Bewegung führt zu einer unregelmäßigen Verdichtung der Moleküle innerhalb des Extrakts, weshalb das Licht nur schwer durchdringen kann.

Auch für die Herstellung von Wax stehen Dir wieder alle bereits beschriebenen Extraktionsmethoden zur Verfügung. Allerdings solltest Du den Extrakt im Laufe der Produktionsprozesses schütteln oder schlagen. Genauere Anweisungen findest Du in den Absätzen über Honeycomb/Crumble und über Budder.

CRUMBLE/HONEYCOMB

CRUMBLE/HONEYCOMB

Crumble oder Honeycomb sind Unterarten von Wax mit einer brüchigen, bröckeligen Textur. Genau wie bei Shatter und Sap, kann die Festigkeit von Wax je nach Feuchtigkeit, Temperatur und Terpengehalt variieren.

Für die Herstellung von Crumble folgst Du der Produktionsanleitung von Wax, jedoch mit einer längeren Extraktionszeit bei geringerer Hitze. Dadurch bleiben hitzeempfindlichere Terpene erhalten und der Extrakt weist einen intensiveren Geschmack auf.

BUDDER

Budder

Budder ist die Bezeichnung für Wax mit einer cremigen, butterähnlichen Textur. Budder gilt als guter „Extrakt für Einsteiger“, da es sich einfach verarbeiten lässt und Dir eventuelle Fehler bei der Herstellung leichter verzeiht als Shatter.

Budder kann aus Shatter hergestellt werden, indem dieses auf einer Heizplatte hin- und herbewegt wird. Der Trick bei der Herstellung von Budder besteht darin, es vorsichtig, aber energisch über einen längeren Zeitraum zu bearbeiten, solange es noch heiß ist.

Denke dran, dass hinter der Konsistenz mehr Können als Mühe steckt, weshalb es lange dauern kann, bis Du die von Dir gewünschte Konsistenz erreicht hast. Selbst wenn Du nicht an die perfekte Konsistenz herankommst, ist das Konzentrat allerdings genauso potent und wird seine Aufgabe ebenso gut erfüllen.

LIVE RESIN

LIVE RESIN

Live Resin ist eine hochmoderne neue Extraktionsmethode mit spannenden Nutzen für medizinische Anwender und Freizeitkonsumenten gleichermaßen. Für die Herstellung von Live Resin wird eine der oben beschriebenen Extraktionsmethoden eingesetzt. Meist handelt es sich dabei um BHO. Als Ausgangsmaterial werden jedoch kryogen gefrorene Blüten verwendet. Das Ergebnis ist ein wesentlich reicheres Terpenprofil und ein feuchteres Endprodukt. Die höhere Terpen-Konzentration schlägt sich nicht nur in intensiveren Aromen nieder, sondern bringt auch ein größeres Spektrum gesundheitlicher Nutzen mit sich.

Der Nachteil von Live Resin besteht darin, dass für das Einfrieren professionelle Laborgeräte erforderlich sind. Oft kommt dabei flüssiger Stickstoff zum Einsatz, der bei einer Temperatur von -196°C gelagert wird. Dadurch ist die Produktion von Live Resin in den eigenen vier Wänden im Grunde genommen unmöglich. Angesichts der noch hinzukommenden Komplikationen des Extraktionsprozesses ist Live Resin tendenziell teurer als andere Extrakte. Trotz allem ist Live Resin das Nonplusultra, wenn es Dir um den Konsum eines terpenreichen Konzentrats geht.

BHO

BHO

BHO steht für Butan-Haschöl (engl. Butane Hash Oil) und wird zur Herstellung von Shatter, Wax, Budder und vielen anderen Formen von Haschischöl verwendet. Diese Substanz ist zwar sehr beliebt, aber auch für ihre riskante Herstellung bekannt. Da hierfür Butan benötigt wird, kann die Herstellung zuhause aufgrund der Brandgefahr schnell gefährlich werden – nicht wenige BHO-Experimente in Privathaushalten haben bereits zu Explosionen geführt. Käufer aufgepasst – hausgemachtes BHO könnte möglicherweise auch Verunreinigungen enthalten.

PHO

PHO

PHO ist BHO ähnlich, jedoch mit dem Unterschied, dass zur Herstellung Propan (daher der Name – Propane Hash Oil bzw. Propan-Haschöl) benötigt wird. Bei der Herstellung von PHO besteht ebenfalls Brandgefahr, obwohl man annimmt, dass bei PHO das Kontaminationsrisiko geringer sei als bei BHO. PHO ist in der Regel auch billiger als BHO.

Um weitere Infos über die Herstellung von BHO und PHO zu erhalten, wende Dich bitte dem Abschnitt zu diesem Thema weiter unten zu.

CO₂-ÖL

CO₂-ÖL

Wenn Du schon einmal einen Vape Pen verwendet hast, wirst Du wahrscheinlich CO₂-Öl benutzt haben. CO₂-Öl erobert die Welt der industriellen Haschölproduktion gerade im Sturm – es bietet viele Vorteile gegenüber anderen Extraktionsmethoden, unter anderem ein kontaminationsfreies Extraktionsverfahren, einen hohen Ertrag und vor allem hat man damit die Möglichkeit, verschiedene Cannabinoide und Terpene während der Extraktion voneinander zu trennen. Die CO₂-Extraktion nutzt überkritisches CO₂, das auf verschiedene Temperaturen und Drücke kalibriert ist, um die exakte Kombination von Cannabinoiden und Terpenen zu isolieren, die die extrahierende Person im Sinn hat.

Wo ist nun der Haken an der Sache? Der Hauptnachteil der CO₂-Extraktion besteht darin, dass man teure Maschinen und umfangreiche Laborkenntnisse benötigt, weshalb sich diese Extraktionsmethode für die Anwendung zuhause nicht eignet.

Weitere detaillierte Informationen findest Du im Abschnitt über die CO₂-Extraktion.

WIE MAN CANNABISKONZENTRATE MIT LÖSUNGSMITTELN HERSTELLT

Es gibt verschiedene Methoden für die Extraktion der mehr als hundert Cannabinoide, Terpene und weiteren Komponenten in der Cannabispflanze. Durch die Verwendung unterschiedlicher Lösungsmittel wie Butan, CO₂, Propan oder Alkohol können Konzentrate unterschiedlicher Wirkungsstärke und Reinheit gewonnen werden. Die meisten dieser Methoden erfordern jedoch Fachkenntnisse und eine spezielle Laborausrüstung. Hochentzündliche Lösungsmittel wie Butan oder Alkohol können gefährliche Situationen verursachen, die Sicherheitsvorkehrungen erfordern. Nachfolgend besprechen wir die gebräuchlichsten Extraktionsmethoden.

BUTAN-EXTRAKTION

BUTAN-EXTRAKTION

Aufgrund der hohen Vielseitigkeit und Potenz zählt BHO aktuell zu den beliebtesten Extraktionsmethoden. Auch Shatter, Wax, Budder und Honeycomb lassen sich jeweils mithilfe von BHO herstellen. BHO ist überaus potent und kann THC-Gehalte von bis zu 90% erreichen.

Bei der Herstellung von BHO gibt man Cannabisblüten in einen Behälter mit einer Art Sieb oder Geflecht, durch das die Buds gesiebt werden. Butangas durchströmt den Behälter, passiert das Sieb und nimmt auf seinem Weg Cannabinoide und Terpene auf. Butan ist ein unpolarer Kohlenwasserstoff, weshalb sich das Gas sehr gut zum Aufsammeln der unpolaren Cannabinoide und Terpene eignet, während polare Moleküle wie Chlorophyll zurückbleiben. Nach der Filtration wird die Lösung in einen Vakuumofen gegeben, damit das Butan verdampfen kann. Dieser Vorgang wird auch als Spülung bezeichnet, bei der der begehrte Extrakt zurückbleibt.

Ein Nachteil von BHO sind mögliche Butanrückstände im Endprodukt. Wir wissen nicht, wie gefährlich die Inhalation von Butan ist. Zur Verdünnung werden dem Gas aber oft die beiden Zusatzstoffe Neopentan und Hexan hinzugefügt, die krebserregend sind. Generell kann man sagen, dass das Endprodukt bei professionell extrahiertem BHO nur einen geringen Anteil an restlichem Butan enthält.

Ein weiteres Risiko von BHO ist der mögliche Konsum von Pflanzenhaut. Alle Pflanzen besitzen eine dünne Schicht Pflanzenhaut – diese ist zum Beispiel für das glänzende Aussehen von Paprikaschoten verantwortlich. Beim Rauchen von Gras verbrennt diese Schicht ganz harmlos. Beim Verdampfen von BHO allerdings gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Wachsschicht inhaliert wird, wodurch es in der Lunge von Konsumenten zu Ablagerungen kommen kann, die als Granulome bezeichnet werden. Manche BHO-Hersteller entfernen diese Wachsschicht mithilfe spezieller Verfahren. Über die Gefahren eines Granuloms weiß man noch recht wenig. Allerdings glauben auch viele Wissenschaftler, dass sich die Schicht durch die hohen Temperaturen beim Dabbing auflöst, bevor sie in die Lunge gelangen kann.

Eine weitere Gefahr von BHO ist der Extraktionsvorgang selbst. Wie Du bei Deinem Bic-Feuerzeug beobachten kannst, ist Butan hochentzündlich, und nicht wenige haben bei der BHO-Extraktion in den eigenen vier Wänden die Küche in die Luft gejagt. Die BHO-Extraktion ist ein gefährlicher Prozess, der unbedingt Experten überlassen bleiben sollte.

Ein weiteres Risiko von BHO ist die Wirkungsstärke. Bei diesem Extrakt berichten Konsumenten von einem High, das sich in seiner Wirkung eher mit LSD als mit Cannabis vergleichen lässt. Es gibt Berichte darüber, dass manche Nutzer halluzinieren oder ausflippen. Bei BHO ist es ratsam, mit einer geringen Dosis zu beginnen, die bei Bedarf gesteigert werden kann.

Die Nachteile von BHO lassen sich allerdings größtenteils eliminieren, indem man das Produkt von einer vertrauenswürdigen professionellen Quelle bezieht. Auf keinen Fall empfehlen wir, diese Extraktionsmethode zu Hause auszuprobieren – falls Du allerdings hochwertiges und professionell hergestelltes BHO findest, können die Vorteile alle Risiken überwiegen.

PROPAN-EXTRAKTION

PROPAN-EXTRAKTION

Propan-Haschöl (PHO) wird ähnlich hergestellt wie BHO, nur dass bei der Herstellung anstelle von Butan halt Propan verwendet wird. Bei der Extraktion mithilfe von Propan benötigt man im Vergleich zur Butan-Extraktion einen höheren Druck, wodurch eine andere Kombination von Verbindungen der Cannabisblüte extrahiert wird. Das kann zu einem Extrakt mit einem geringeren Anteil der Wachsschicht sowie einer besseren Erhaltung der Terpene führen. Propan weist einen anderen Siedepunkt als Butan auf, weshalb für die Verdampfung geringere Temperaturen benötigt werden. Das Ergebnis ist ein Produkt mit einer butterähnlichen Konsistenz und in der Regel weniger Verunreinigungen. Allerdings ist Propan ein wenig teurer als Butan.

Genau wie bei BHO ist die Herstellung von PHO in den eigenen vier Wänden ziemlich gefährlich. Propan ist hochentzündlich und wenn der Reinigungsvorgang nicht von Experten oder mit einer minderwertigen Ausrüstung durchgeführt wird, kann es schnell zu einer Explosion kommen.

PHO erzeugt ein viel geschmackvolleres, aber trotzdem noch sehr intensives High mit vielen Terpenen. Der größte Nachteil von PHO im Vergleich zu BHO liegt darin, dass sich mithilfe von PHO in der Regel nur eine einzige Konsistenz herstellen lässt – und zwar Budder. Falls Du aber möglichst viele verschiedene Aromen kennenlernen möchtest, dann ist PHO eine hervorragende Wahl für Dich. Achte beim Kauf darauf, dass Du es – genau wie BHO – von einer vertrauenswürdigen Quelle beziehst. Denke dran, dass viele kommerzielle Hersteller für den Extraktionsvorgang eine Kombination aus Butan und Propan verwenden.

EXTRAKTION AUF ALKOHOLBASIS

EXTRAKTION AUF ALKOHOLBASIS

Bei der Extraktion auf Alkoholbasis werden Cannabis-Buds in Alkohol eingelegt, wodurch Cannabinoide und Terpene gelöst werden. Die größte Herausforderung bei der Extraktion mit Alkohol besteht darin, dass Alkoholmoleküle polar sind und dadurch auch wasserlösliche Moleküle wie Chlorophyll gelöst werden. Wegen des Chlorophylls schmeckt das Extrakt später wie Wiesengras, was beim Dabben für die meisten Nutzer ein großer Nachteil ist.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, dies zu verhindern. Zunächst musst Du Dich entscheiden, ob für die Extraktion Isopropyl oder Ethanol verwendet werden soll. Wir empfehlen die Verwendung von Ethanol, da es nicht toxisch ist und keine Verunreinigungen enthält.

Um das Risiko, dass Pflanzenmaterial gelöst wird, zu minimieren und um die Verfügbarkeit gewünschter Moleküle zu erhöhen, solltest Du Dein Weed vor Beginn des Extraktion Vorgangs decarboxylieren (nicht grinden). Dafür gibst Du das Cannabis 30–60 Minuten lang in einen hitzebeständigen Behälter bei 106–120°C in den Ofen. Als nächstes stellst Du das Ethanol und die Buds getrennt von einander in den Gefrierschrank. Durch die geringeren Temperaturen erhöhen sich bei der Extraktion mit Alkohol die Chancen, dass anstelle von Chlorophyll und anderem Pflanzematerial nur Terpene und Cannabinoide extrahiert werden.

Sobald der Alkohol und Deine Buds eine Temperatur von -17°C erreicht haben, nimmst Du die beiden Behälter aus dem Gefrierschrank und bedeckst die Buds mit ungefähr 5–7cm Ethanol. Rühr das Ganze gut um, damit alles mit Alkohol bedeckt ist. Lass die Lösung drei Minuten lang einweichen, rühre gelegentlich um und gieße das Pflanzenmaterial ab, sodass nur noch der Alkohol zurückbleibt. Es ist wichtig, den Alkohol nicht zu lange auf die Buds einwirken zu lassen, da sich dadurch unerwünschtes Pflanzenmaterial im Ethanol auflösen kann. Das getrocknete Pflanzenmaterial kann dann für eine zweite Runde Alkoholextraktion verwendet oder zu Cannabutter verarbeitet werden.

Jetzt muss das Ethanol gereinigt werden. Dafür können professionelle Filter mit 12–40 Mikrometer großen Sieben verwendet werden – oder man benutzt einen einfachen Kaffeefilter. Gib das gefilterte Material in eine Glasform und bedecke das Ganze mit ein bisschen Wasser. Heize die Form auf 70– 80°C auf, so dass das Lösemittel in Form von Blasen austreten kann. Sobald die großen Blasen geplatzt sind, das Ganze noch einmal filtern und den Vorgang wiederholen. Dieses Mal wartest Du, bis die kleinen Blasen platzen. Womöglich musst Du den Prozess ein drittes Mal wiederholen. Wenn Du das Wasser der finalen Extraktion gefiltert hast, ist Dein Extrakt auf Alkoholbasis fertig.

Du wirst anhand der detaillierten Beschreibung vielleicht schon bemerkt haben, dass der Vorgang zu Hause gefahrlos ausprobiert werden kann. Beachte jedoch, dass auch Ethanol eine hochentzündliche Flüssigkeit ist, die in luftdichten Behältern aufbewahrt werden sollte und mit Vorsicht behandelt werden muss. Die Herstellung von Extrakten mithilfe von Alkohol ist eine Kunstform und es kommt auf das richtige Timing an. Unter Umständen benötigst Du ein paar Anläufe, bis alles reibungslos klappt.

CO₂-EXTRAKTION

CO₂-EXTRAKTION

CO₂-Extraktion ist eine relativ neue Technologie, die auf dem besten Wege ist, eine beliebte Methode für die Produktion kommerzieller Cannabisextrakte zu werden. Durch die Extraktion mithilfe von CO₂ erhält man ein reines, hochwertiges Produkt ohne das Risiken einer Kontamination, wie es bei BHO und PHO besteht. Bei der CO₂-Extraktion werden außerdem Schimmel oder Bakterien in der unverarbeiteten Blüte vernichtet.

Für die Extraktion mit CO₂ benötigt man eine teure Ausrüstung und entsprechende Erfahrung in einem Labor, weshalb es eher unwahrscheinlich ist, dass Du die Extraktion zu Hause durchführen kannst. Die gängigste Form der CO₂-Extraktion nennt sich überkritische Extraktion, bei der das CO₂ so verändert wird, dass es in einen überkritischen Zustand übergeht, in dem es sowohl Eigenschaften einer Flüssigkeit als auch Gas-ähnliche Eigenschaften besitzt. Dagegen spricht man von einer subkritischen CO₂-Extraktion, wenn das CO₂ eine Temperatur von unter 31°C aufweist und in flüssiger Form vorliegt. Manche Produzenten behaupten, die geringere Temperatur helfe bei der Erhaltung der Terpene.

Die überkritische CO₂-Extraktion kommt in vielen industriellen Bereichen zum Einsatz – zum Beispiel bei der Entkoffeinierung von Kaffee oder der Isolierung ätherischer Öle aus Parfümen. CO₂ besitzt einige nützliche Eigenschaften, die es zu einem einzigartigen Lösemittel für Cannabisextrakte machen: Es kommt in der Natur vor, es ist eines der sichersten unpolaren Verbindungen und es geht schon bei Temperaturen von über 32°C in einen überkritischen Zustand über. Aus diesem Grund bleibt das jeweilige Cannabinoidprofil erhalten. Entscheidend ist, dass sich die Löslichkeit mit dem Druck ändert, wodurch eine Vielzahl erwünschter Verbindungen aus der Cannabispflanze extrahiert werden können.

Während des Extraktionsvorgangs wird das gasförmige CO₂ in einer Kammer auf 75°C abgekühlt und komprimiert, um es zu verflüssigen. Wenn es bei richtiger Kontrolle des Drucks wieder erhitzt wird, geht es in einen überkritischen Zustand über. Hat das CO₂ diesen Zustand erreicht, wird es durch die Cannabis-Buds gepumpt, wo es die Trichome aufbricht und ihre wertvollen Inhaltsstoffe einsammelt. Anschließend wird die überkritische Lösung in eine dritte Kammer geleitet, wo sie einer Vielzahl von Temperaturen und Drücken ausgesetzt ist, um die verschiedenen Cannabinoide und Terpene mit ihren unterschiedlichen Löslichkeiten zu fraktionieren. Schließlich wir das CO₂ in eine vierte Kammer gepumpt, wo es in den gasförmigen Zustand versetzt und in einem so genannten "Closed-Loop-Extraktionsverfahren" wieder in den Prozess zurückgeführt wird.

Der größte Nachteil der überkritischen CO₂-Extraktion besteht neben dem notwendigerweise teuren und professionellen Zubehör darin, dass empfindliche Terpene im Laufe des Vorgangs zerstört werden können. Einige Hersteller setzen auf CO₂-Extraktionsverfahren, die subkritisches und überkritisches CO₂ kombinieren, um so die Terpene weitestgehend bewahren zu können und gleichzeitig die volle Wirksamkeit und Effizienz des überkritischen Vorgangs aufrechtzuerhalten.

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN CANNABISBLÜTEN UND KONZENTRATEN

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN CANNABISBLÜTEN UND KONZENTRATEN

Wie bereits erwähnt, ist die Cannabisblüte oder Bud das unbearbeitete Material der Cannabispflanze, während bei Konzentraten die Trichome von der Pflanze isoliert und mithilfe von Hitze, Druck und möglicherweise mithilfe eines Lösungsmittels konzentriert werden.

Einer der größten Unterschiede zwischen Cannabisblüten und Konzentraten liegt in ihrer Wirkungsstärke. In Sachen Potenz haben Konzentrate im Vergleich zu Buds immer die Nase vorn, da bei ihrer Herstellung alles außer den höchst psychoaktiven Inhaltsstoffen entfernt wurde. Hochqualitatives Shatter oder Rosin kann einen THC-Gehalt von 50–75% aufweisen. Ebenso können CBD-Extrakte ausschließlich CBD oder eine Mischung aus CBD und THC enthalten. Durch die Einnahme von Konzentraten können Freizeitkonsumenten ihr High mit nur einem Dab oder einem Zug am Vaporizer auf die nächste Stufe heben.

Bei der Herstellung von Konzentraten können die empfindlicheren und selteneren Cannabinoide und Terpene zerstört werden. Aus diesem Grund haben Cannabisblüten oftmals ein ausgeprägteres Geschmacksprofil. Bei Extraktionstechniken mit unbehandeltem Pflanzenmaterial (Live-Extraction) ist die Chance am größten, das komplette Cannabinoid- und Terpenprofil zu bewahren. Außerdem bleiben bei Rosin meistens auch alle Aromen erhalten.

WIE MAN KONZENTRATE LAGERT

WIE MAN KONZENTRATE LAGERT

Ähnlich wie unverarbeitete Cannabisblüten müssen Konzentrate ordnungsgemäß gelagert werden, damit ihre Qualität erhalten bleibt. Die Art und Weise, wie Du Deine Konzentrate lagerst, hängt davon ab, wie lange Du sie aufbewahren möchtest.

BACKPAPIER

Eine Möglichkeit für die kurzfristige Lagerung besteht darin, Deine Konzentrate einfach in Pergamentpapier oder Backpapier zu wickeln und an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufzubewahren. Diese Methode funktioniert ziemlich gut, obwohl sie keinen luftdichten Abschluss garantiert. Aus diesem Grund verlieren Deine Konzentrate mit der Zeit ihre Feuchtigkeit und werden hart.

Sollten Reste des Konzentrats auf dem Backpapier haften bleiben, kannst Du das Papier für ein paar Stunden in den Gefrierschrank legen, bis das Konzentrat "abblättert".

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SILIKONBEHÄLTER

Ein Silikonbehälter ist ideal für die Lagerung von Konzentraten, die Du innerhalb einer Woche verbrauchen willst. Wickle das Konzentrat einfach in Backpapier ein und lege es in den Silikonbehälter. Auch bei dieser Art der Kurzzeitlagerung ist es trotzdem wichtig, dass Du Dein Konzentrat an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrst.

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GLASBEHÄLTER

Glasbehälter sind ideal, falls Du Konzentrate länger als eine Woche lagern möchtest. Wickle Dein Konzentrat in Backpapier ein und lege es in ein luftdichtes Glasgefäß. Stell das Glas an einen kühlen, trockenen und dunklen Ort. Dadurch bleiben Feuchtigkeit, Konsistenz und Beschaffenheit Deines Konzentrats erhalten.

Falls Dein Konzentrat zu klebrig ist, um es in Pergamentpapier einzuwickeln, kannst Du ein Glas mit einem breiten Rand nehmen und das Konzentrat direkt in das Glas geben.

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Manche Hanfis frieren ihre Konzentrate ein. Das ist vielleicht gar keine schlechte Idee, falls Du Dein Konzentrat über einen längeren Zeitraum aufbewahren willst; Feuchtigkeitsgehalt und Qualität können dadurch jedoch beeinträchtigt werden. Falls Du Dich dafür entscheidest, Dein Konzentrat einzufrieren, wickle es in Pergamentpapier ein, lege das Ganze in einen luftdichten Plastikbeutel und ab damit in einen Glasbehälter. Vor dem Gebrauch sollte es allerdings vollständig aufgetaut sein. Tinkturen auf Alkoholbasis sollten im Kühlschrank gekühlt werden.

WIE MAN CANNABISKONZENTRATE KONSUMIERT

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit: Es ist an der Zeit, die Konzentrate zu nutzen! Wie Du bald sehen wirst, gibt es für den Konsum von Konzentraten genauso viele Möglichkeiten wie für den Konsum von Cannabisblüten und wahrscheinlich sogar noch viel mehr. Wir beginnen mit dem Altbekannten: der Verwendung einer Bong oder Pfeife.

IN EINER PFEIFE, EINEM KOPF ODER EINEM JOINT

Cannabiskonzentrate Konsumiert In Einer Pfeife

Viele Nutzer reichern ihre Joints gerne mit kleinen Kugeln aus Haschisch, Extrakten oder Kief an. Das wird für gewöhnlich als "T-Waxing" bezeichnet. Manche Konsumenten rauchen ihre Konzentrate in einer Bong, mit oder ohne die Buds. Wiederum andere bauen "Moonrocks", indem sie eine Blüte nehmen, sie in Öl rollen und dann mit Kief bestäuben. Moonrocks sollten nicht gemahlen werden; stattdessen bricht man sich kleine Stückchen ab, die man dann raucht.

Du kannst Konzentrate auch mit einer speziellen Pfeife für Konzentrate oder einer Haschpfeife rauchen. Trotz des Namens können diese Pfeifenvarianten auch mit Extrakten wie BHO verwendet werden. Bei einer Haschpfeife brauchst Du nur noch ein Sieb und ein Feuerzeug, und schon kann es losgehen.

Obwohl sie traditionellen Pfeifen ähneln, sind Haschpfeifen in der Regel etwas hitzebeständiger, da sie für die optimale Verdampfung von Konzentraten höhere Temperaturen erreichen müssen. Sie können aus einer Vielzahl von Materialien gefertigt sein, darunter Holz, Metall, Glas, Acryl und Speckstein.

Traditionelle Haschpfeifen im orientalischen und indischen Stil sind aufwendig gestaltet und mit Schnitzereien versehen. Aufgrund ihres niedrigen Preises stellen sie einen großartigen Kompromiss zwischen T-Waxen und Dabbing dar. Ohne die zusätzlichen Kosten und den Aufwand, einen Vaporizer oder eine Dabrig kaufen/nutzen zu müssen, bekommen die Nutzer trotzdem einen guten Eindruck von den spezifischen Aromen und der Wirkung ihrer Konzentrate.

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TINKTUREN

Cannabis Tinkturen

Cannabis-Tinkturen sind mit Cannabis angereicherter Alkohol. Tinkturen sind für den medizinischen Gebrauch beliebt, weil sie diskret sind und eine genaue Dosierung ermöglichen. Obwohl Tinkturen eine hohe medizinische Effizienz besitzen, muss man Abstriche bei Geschmack, Spaß und Geselligkeit in Kauf nehmen, weshalb sie sich nicht immer für jede Art von Nutzer eignen.

Für die Herstellung einer Tinktur musst Du Dein Gras decarboxylieren, es dann in ein Mulluch wickeln und zusammen mit einem Alkohol Deiner Wahl in ein Glas geben. Lass das Ganze ein paar Wochen lang einwirken und schüttle das Glas von Zeit zu Zeit gut durch. Wenn alles fertig ist, kannst Du das Mulltuch und die Buds entsorgen und Deine Tinktur genießen.

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Eine alternative Methode, die als "Grüne Drachenmethode nach Master Wu" bekannt ist, erfordert dieselben Schritte, aber anstatt die Lösung ein paar Wochen lang stehen zu lassen, stellst Du das Glas 20 Minuten lang in ein 77°C warmes Wasserbad. Dadurch erfolgt die Infusion sofort.

Wenn Deine Tinktur fertig ist, brauchst Du eine Braunglasflasche mit einer Pipette. Du kannst sie auf verschiedene Arten nutzen: Entweder Du reicherst Lebensmittel damit an oder gibst ein paar Tropfen unter Deine Zunge. Dort befinden sich großen Blutgefäße, die unter einer feinen Hautschicht liegen; kommen diese mit Cannabinoiden und Terpenen in Berührung, tritt die Wirkung unmittelbar ein.

ESSBARE CANNABISPRODUKTE

ESSBARE CANNABISPRODUKTE

Anstatt sie zu dabben, zu verdampfen oder zu rauchen kannst Du aus Cannabiskonzentraten auch leckere essbare Cannabisprodukte herstellen. Dafür müssen sie in Butter oder Kokosöl erhitzt werden, bevor Du mit dem angereicherten Öl Dein Lieblingsgericht verfeinern kannst.

Berücksichtige dabei, dass sich weniger feste Konzentrate wie Budder oder Wax besser mit Fett vermischen lassen und damit gleichmäßiger in dem Gericht verteilt werden können. Mithilfe von Konzentraten kannst Du Deiner Lieblingsspeise ganz leicht das gewisse Etwas verleihen. Der Nachteil dabei ist, dass Du auf diesem Weg das Geschmacksprofil des Konzentrats nicht genießen kannst.

Obwohl Dich Konzentrat-Liebhaber womöglich schräg ansehen, wenn Du Dein BHO in einem Haufen Butter auflöst, ist die Verwendung von Cannabisextrakten zum Anreichern von Lebensmitteln alles andere als ungewöhnlich. Vergiss aber nicht, besonders auf die Dosierung zu achten, da Cannabisextrakte viel stärker sind als normale Buds.

Als weitere Möglichkeit für die Zubereitung cannabishaltiger Lebensmittel kannst Du Kief in Tee oder Kaffee geben. Das Kief ist so fein, dass die Hitze des heißen Getränks ausreicht, um alle Cannabinoide freizusetzen, die Du brauchst. Eine großartige Möglichkeit, Dein morgendliches Ritual ein wenig aufzupeppen!

VERDAMPFEN

Verdampfen CANNABIS-KONZENTRATE

Ebenso beliebt ist das Verdampfen von Cannabiskonzentraten. Dabei wird eine Substanz (seien es zerkleinerte Cannabis-Buds oder Konzentrate) auf die Temperatur erhitzt, bei der die darin enthaltenen Wirkstoffe zu kochen beginnen und "verdampfen". Auf diese Weise kann man als Konsument vermeiden, dass die Wirkstoffe verbrennen und der Körper schädlichen Chemikalien ausgesetzt wird.

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Ursprünglich waren Verdampfer große, nicht tragbare Geräte, die während des Betriebs ständig an eine Stromquelle angeschlossen sein mussten. Obwohl diese Art von Vaporizer immer noch erhältlich ist, werden sogenannte "Vape Pens" immer beliebter. Diese stiftähnlichen Verdampfer können in der Regel über USB aufgeladen werden und bieten die Möglichkeit, Konzentrate diskret zu genießen.

Als sie auf den Markt kamen, waren Vaporizer noch sehr teuer. Dank neuer Technologien sind viele tragbare Geräte heute jedoch recht preiswert. Ursprünglich konnten tragbare Verdampfer nur lösungsmittelbasierte Konzentrate wie BHO- und CO₂-Extrakten verarbeiten. Heutzutage sind jedoch viele Modelle in der Lage, auch mit einer Vielzahl anderer Konzentrate verwendet zu werden, zu denen auch Bubble Hasch gehört.

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DABBEN

Dabben

Beim Dabben werden Cannabiskonzentrate auf eine heiße Oberfläche aufgetragen, wo sie innerhalb von Sekunden verdampfen und inhaliert werden. Diese Methode erzeugt ein schnell einsetzendes, intensives High, wobei Qualität und Intensität bis zu einem gewissen Grad durch unterschiedliche Temperaturen gesteuert werden können.

Zum Dabben benötigt man eine Dab Rig. Diese besteht aus ein paar wichtigen Komponenten: Sie besitzt einen Glas- oder Metallnagel, der erwärmt wird und auf den man das Konzentrat aufträgt. Um diesen "Nail" zu erhitzen, verwendet man entweder eine Lötlampe oder einen E-Nail, der sich elektronisch aufheizt.

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Als nächstes benötigt man eine Wasserpfeife. Der Glastopf, in dem man sonst die Cannabisbuds gibt, wird durch Dabbing-Zubehör ersetzt. Zu diesem Zubehör gehört in der Regel auch ein Dome. Allerdings gibt es ebenso Dabbin Rigs ohne Dome; dazu zählen Pfeifen, die die Funktion des Domes und des Nails miteinander kombinieren.

Schließlich benötigt man noch einen Tupfer. Dieses Werkzeug kann aus Glas, Keramik oder Metall gefertigt sein und dient zur Aufnahme des Konzentrats.

Entweder Du erhitzt den Nail mit einem Feuerzeug oder nutzt die Funktion eines E-Nails. Als nächstes nimmst Du mithilfe des Dabbers etwas von dem Konzentrat auf. Trage das Konzentrat auf den heißen Dome auf. Wenn Du es richtig gemacht hast, sollte sich das Konzentrat in einen weißen Dampf verwandeln, der sich im Dome und der Rig ansammelt. Nun kannst Du den Dampf inhalieren und genießen!

GESCHICHTE DER KONZENTRATE

GESCHICHTE DER KONZENTRATE

Wahrscheinlich wurden Cannabiskonzentrate erstmalig im alten China verwendet, als die Chinesen bereits 6000 v. Chr. begannen, Cannabisöl zum Kochen und als Medizin einzusetzen. Die bekannteste Verwendung von Cannabiskonzentraten geht jedoch auf den Norden Indiens zurück, vermutlich einhergehend mit der Erfindung von Haschisch.

Der erste allgemein anerkannte Aufzeichnung in Bezug auf Haschisch lässt sich auf das Jahr 1123 n. Chr. in Ägypten datieren. Zudem wird Haschisch auch in den "Geschichten aus1001 Nacht " erwähnt, wie zum Beispiel in der Episode "Bakouns Geschichte vom Haschischesser".

Haschisch kam im 18. Jahrhundert nach Europa, als der Naturforscher Gmelin im Jahr 1777 über die medizinischen Eigenschaften des Konzentrats schrieb. Dessen Ankunft überschnitt sich mit dem Auftreten von Cannabisblüten und eine Zeit lang herrschte Unklarheit über die Beziehung zwischen den beiden Bezeichnungen. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, war einer der größten Verfechter der Pflanze und verfasste 1811 einen "Beweis" für ihre Wirkung.

In der Zwischenzeit begannen Gebildete in Europa, mit dem Freizeitkonsum von Haschisch zu experimentieren. In Paris gründeten führende Literaten den "Club des Hashischins"; einen Club, der sich dem Konsum von Haschisch und anderen Drogen widmete. Zu den bekannten Mitgliedern gehörten Dr. Moreau de Tours, Charles Baudelaire, Théophile Gautier, Alexandre Dumas, Honoré de Balzac und Victor Hugo. Haschisch begann, in der französischen Literatur Fuß zu fassen, unter anderem in Baudelaires "Les paradis artificiels".

In der Zeit zwischen 1880 und 1990 erreichte der Konsum von Haschisch für medizinische Zwecke im Westen dann seinen Höhepunkt. Es wurde als Betäubungsmittel eingesetzt und galt als gängige Behandlungsmöglichkeit von Dysmenorrhö, Schlaflosigkeit, Keuchhusten, Asthma-Schmerzen und Migräne. Die Verwendung von Haschisch zu diesen Zwecken ging zurück, als speziellere Medikamente entwickelt wurden, die das Naturmittel ersetzten.

Im 20. Jahrhundert nahm die Verwendung von Haschisch sowohl für medizinische Zwecke als auch für den Freizeitkonsum weiter ab. Mit der UN-Single Convention on Narcotic Drugs von 1961 wurde es weltweit kriminalisiert und seine medizinische Verwendung fiel in einen langen Winterschlaf.

In der Zwischenzeit sorgte eine neue Art von Konzentrat für Aufsehen. In den 1970er Jahren machte sich Haschischöl einen Namen und stand stellvertretend für die erste bedeutsame Anwendung von Extraktionstechnologie auf die Cannabispflanze. Diese frühen Extrakte hatten einen deutlich höheren THC-Gehalt als herkömmliches Haschisch. In den 1970er Jahren stand Haschöl dann im Mittelpunkt der politischen Debatte in den USA, wobei die CIA versuchte, das "flüssige Cannabis" im Rahmen ihres MK Ultra-Programms zur Bewusstseinskontrolle einzusetzen. Gleichzeitig versuchte die Brotherhood of Eternal Love, Haschöl aus Kabul zu schmuggeln, um den Geist der amerikanischen Massen zu befreien.

Seitdem hat sich die Technologie für die Extraktion von Cannabis sprunghaft weiterentwickelt. 1999 veröffentlichte Erowid die "Hash Honey Oil Technique", die vielleicht erste Beschreibung der Extraktion mithilfe von Butan im Internet. Im Jahr 2005 führte Cannabis Culture ein Interview mit einem Kanadier, der sich Budderking nannte. Dieser führte eine Technik zur Herstellung von Budder ein, eine spezifische Form von Extrakt, die heute eines der beliebtesten Konzentrate der Welt bildet. Außerdem stellte er eine Art Pfeife vor, die als Vorreiter der Dab Rig gelten kann.

Aufgrund ihrer Beliebtheit in Ausgabestellen auf der ganzen Welt, tauchten Haschöl-Produkte im Jahr 2010 beim High Times Cannabis Cup auf. Als Wax, Shatter, und Budder zu festen Größen der Cannabiskultur aufstiegen, wurden seit Anfang 2010 auch die verwendeten Extraktionsmethoden immer raffinierter.

KONZENTRATE: ZUSAMMENFASSUNG

Die Welt der Konzentrate ist riesig und kann ganz schön verwirrend sein, aber vieles davon macht richtig Spaß: Konzentrate sind eine einzigartige Möglichkeit, Cannabis zu erleben, und kombinieren antike Geschichte mit neuzeitlicher Technologie. Wie bei vielen anderen Dingen auch, zeigen sich die Belohnungen erst, wenn man sich selbst darüber informiert - und wir hoffen, dass Dir diese Anleitung beim Schritt in diese Richtung helfen kann.

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