Die Wirkung Von Cannabis Auf Deinem Körper

Veröffentlicht :
Kategorien : BlogCannabisWissenschaft
Zuletzt bearbeitet :

Wirkung Cannabis Körper


Cannabis hat viele Wirkungen auf den Körper. Die meisten von ihnen sind positiv (sowohl kurz-, als auch längerfristig). Allerdings gibt es auch einige negative Nebenwirkungen, die dem Nutzer ebenso bewusst sein sollten.

Egal, wie weit die Legalisierung voranschreitet, ist es angemessen zu sagen, dass Cannabis Auswirkungen hat. Das Medikament ist wirksam, weil es so viele verschiedene interagierende Systeme im Körper beeinflussen kann.

Wie Cannabis allgemein auf die menschliche Gesundheit einwirkt, ist ein weiteres Thema.

Die Forschung über das Medikament steht noch ganz am Anfang. Trotzdem es gibt bereits einige bekannte Fakten über seine Vor- und Nachteile.

Da nicht jeder das Medikament auf die gleiche Weise nutzt, können positive Ergebnisse erzielt werden. Medizinische Patienten zum Beispiel werden eher andere Erfahrungen als Freizeitnutzer machen.

Die meisten Rätsel, die Cannabis aufgibt, werden durch zukünftige Forschung gelöst werden, obwohl das Verständnis des Endocannabinoid-Systems noch in den Kinderschuhen steckt, ebenso wie noch ein umfassendes Verständnis dafür fehlt, wie die guten und schlechten Effekte von Cannabinoiden zustande kommen.

KURZFRISTIGE WIRKUNGEN

Die kurzfristigen Effekte von Marihuana können sowohl negativ, als auch positiv sein.

Auf der negativen Seite klagen einige Nutzer über Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis. Auch starke Angst und Paranoia treten oft auf. Andere Nutzer berichten zudem über psychotische Erlebnisse. Dazu können Halluzinationen und extreme Angst gehören. Als gelegentliche negative Nebenwirkungen wären auch noch Panikattacken und Halluzinationen zu nennen und manche Menschen erleben einen Verlust an persönlichem Identitätsgefühl.

Cannabis vermag auch die Herzfrequenz zu erhöhen. Daraus ergibt sich ein größeres Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt. Er kann die Koordination verlangsamen. Die Verwendung von Cannabis führt manchmal auch zu Schwierigkeiten mit den sexuellen Funktionen, vor allem bei Männern.

Dessen ungeachtet stimmt es aber auch, dass Cannabis großartige kurzfristige Wirkungen aufweist.

Die erste ist ein Gefühl von Entspannung oder Euphorie. Tatsächlich berichten nur wenige Patienten von denselben negativen Symptomen wie Freizeitnutzer. Multiple Sklerose-Patienten zum Beispiel erleben deutlich überwiegend eine Reduktion von Schmerzen und Angst.

Marihuana bindet an die Amygdala im Gehirn, was die Bedrohungsreaktionen des Gehirns herabsetzt.

Kurzfristig kann Cannabis auch Zittern und Muskelkrämpfe stoppen. Wenn es von gesunden Menschen geraucht wird, bedeutet dies, dass die alltäglichen Sorgen und Kümmernisse schnell verschwinden.

Die positiven Wirkungen der kurzfristigen Nutzung sind zahlreich. Dies beinhaltet erholsameren Schlaf und verminderte Schmerzen. Die Nutzer berichten auch über allgemeines Wohlbefinden. Viele Nutzer schwärmen davon, dass die Gelegenheitsnutzung als wundervolles Aphrodisiakum wirkt.

 Entspannter Cannabis-Hippie

LANGZEITWIRKUNG

Die längerfristigen negativen Effekte sind unterschiedlich. Insbesondere der Konsum durch Jugendliche und Kinder kann sehr negative längerfristige Auswirkungen haben. Dies beginnt mit einer Verringerung des IQ, vor allem, wenn Cannabinoide bereits im Mutterleib wirksam waren. Der frühe Konsum scheint auch schlechtere Noten nach sich zu ziehen. Er kann auch die Lernfähigkeit und die Fähigkeit beeinträchtigen, komplexe Aufgaben zu erledigen. Schwere Langzeitnutzer zeigen tendenziell eine geringere Lebenszufriedenheit und haben ein größeres „Suchtrisiko“. Längerfristige, "chronische" Nutzer berichten außerdem über größere Schwierigkeiten auf der Arbeit.

Wird ein längerfristiger starker Gebrauch eingestellt, sind bei den meisten Nutzern Entzugserscheinungen zu erwarten. Dazu gehören Schlaflosigkeit und Nervosität. Solche Symptome werden in der Regel ziemlich schnell wieder verschwinden, obwohl sie auch für mehrere Monate anhalten können.

Die längerfristigen negativen Auswirkungen schließen manchmal auch einen veränderten Hormonzyklus ein, einschließlich unterbrochener Menstruationszyklen. Raucher können zudem unter erhöhter Schleimproduktion oder einem schweren Husten leiden. Der Entzug nach schwererem Gebrauch kann ebenso negative psychologische Symptome auslösen. Dazu gehören Depressionen und Reizbarkeit. Wirkungen auf den Magen wären etwa Veränderungen beim Appetit, Magenschmerzen und Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust. Längerfristige Nutzer leiden direkt nach der Einstellung ihres Konsums oft an Zittern und Schweißausbrüchen.

Teeransammlung in der Lunge ist ein weiterer negativer Einfluss der längerfristigen Verwendung des Medikaments. Dies ist jedoch reversibel.

Davon ab gibt es weit mehr positive langfristige Auswirkungen der Verwendung des Medikaments, beginnend mit Themen wie „größere Entspannung“ und „vermindertes Angsterleben“. Dazu gehören auch niedrigere BMI-Werte. Es scheint so, dass Cannabis Menschen dazu anregen kann, mehr zu essen. Andererseits erreichen regelmäßige Nutzer meist niedrigere Werte auf auf der BMI-Skala und haben einen kleineren Taillenumfang als Nicht-Nutzer.

Regelmäßige Nutzer berichten häufig davon, dass sie nicht schnell an Gewicht zunehmen. Der Cannabiseinsatz scheint ein Stoffwechselstabilisator zu sein und zu helfen, Fettleibigkeit und Diabetes zu verhindern.

Der Einfluss auf die Kreativität kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Viele Menschen nutzen Cannabis, weil sie bestimmte Aufgaben damit besser erledigen können. Dazu gehören Arbeitsplätze, an denen ein innovativer Umgang mit neuen Gedanken, Ideen und Prozessen gefordert wird.

WIRKUNGEN AUF KRANKE MENSCHEN

Die positiven Gesamtwirkungen von medizinischem Cannabis überwiegen die negativen deutlich. Aber eigentlich verstehen wir bisher noch nicht gut, wie sich "Nebenwirkungen" zwischen Freizeit- und medizinischen Nutzern unterscheiden. Cannabis scheint mit dem Endocannabinoid-System zusammenzuarbeiten, um die metabolischen Funktionen zu regulieren. Dies bedeutet, dass ein System, das gestört ist, anders reagieren kann, wenn es Cannabinoide absorbiert und nutzt.

Cannabinoide scheinen beispielsweise tödlich für das Tumorwachstum zu sein. Sie können auch als langfristiger Magenstabilisator wirken. Außerdem dürften sie auch den Blutzucker positiv beeinflussen.

Cannabinoide stellen darüber hinaus eines der besten Heilmittel bei Schmerzen und chronischen psychologischen Zuständen dar. Dies umspannt eine breite Palette von Störungen, beginnend bei Depressionen bis hin zu PTBS. Cannabinoide können durch Bewegungsstörungen ausgelöste Krämpfe beenden. Sie scheinen auch bestimmte Arten von Epilepsie zu heilen.

 

         
  Marguerite Arnold  

Geschrieben von: Marguerite Arnold
Mit ihrer jahrelangen Erfahrung in der Schriftstellerei hat sich Marguerite der Erforschung der Cannabis-Industrie und den Entwicklungen der Legalisierungsbewegung gewidmet.

 
 
      Über Unsere Autoren  

Verwandte Produkte