Wie Psychedelika die technologische Innovation vorantreiben

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Wie Psychedelika die technologische Innovation vorantreiben

War LSD der Katalysator hinter einigen der größten technologischen Innovationen? Laut Steve Jobs und Co gibt es darauf nur eine Antwort ... zum Teufel, JA!

"LSD zu nehmen war eine tiefgreifende Erfahrung, eine der wichtigsten Sachen in meinem Leben. LSD zeigt Dir, daß es noch eine andere Seite der Medaille gibt und Du kannst Dich nicht daran erinnern wenn es nachlässt, aber Du weißt es. Es verstärkte mein Gefühl dessen, was wichtig war - großartige Dinge zu kreieren, statt Geld zu verdienen, um soviel wie mir möglich ist für die Geschichte und das menschliche Bewusstsein zu hinterlassen."

Es sei Dir vergeben, daß Du denkst, daß dies das Geschwafel eines Philosophen oder frischgebackenen "Psychonauten" sei, aber nein. Das sind die Worte von Steve Jobs, dem ehemaligen CEO von Apple, der von den kreativen Fähigkeiten von LSD tief beeindruckt war. Allerdings könnte dies nur rein zufällig gewesen sein oder haben Psychedelika wirklich die Fähigkeit, Innovationen zu fördern?

Eine Reise in die Vergangenheit

Über Jahrzehnte waren medizinische Studien mit LSD verboten, was tollkühne Forscher dazu zwang, ihre psychedelischen Faszinationen im Untergrund zu betreiben. Dr. James Fadiman, einer dieser verrückten Wissenschaftler führte im Namen der Forschung Hunderte von diesen "Trip Studien" durch. In den frühen 1960er Jahren, als solche Experimente legal waren, versuchten Fadiman und sein Team aufzudecken, wie der mit LSD überschwemmte Geist so "tickt." Ihre Operationsbasis war in Menlo Park (Kalifornien), in der zweiten Etage eines Einkaufszentrums - unauffällig "The International Foundation for Advanced Study" genannt (paßt schon, was für raffinierte Schlawiner!). Von den Tests, die sie durchführten, erhofften sie sich, eine Reihe von verschiedenen Dingen zu entdecken, einschließlich, ob LSD und Kreativität in Verbindung stehen und ob man unter dem Einfluss der Droge hoch problematische Fragen lösen kann.

Wegbereitende Pioniere

Unter den 350 Personen, die an den Trips teilnahmen, waren eine Reihe wichtiger Pioniere aus der Computerwelt. Der Vater der Computermaus, Doug Engelbart, der zu dieser Zeit im nahen Stanford Research Institute (SRI) ein Projekt leitete, wie man Computer nutzen kann, um den menschlichen Geist zu erweitern. Kevin Herbert, Programmierer und früher Mitarbeiter bei Cisco, versuchte sich von Zeit zu Zeit auch an etwas LSD - vor allem, wenn er mit einem hartnäckigen Programmierungsproblem konfrontiert war.

"Es muss in meinem Gehirn etwas an der internen Kommunikation verändern. Was auch immer mein innerer Prozess ist, der mich Probleme lösen läßt, er funktioniert dann anders oder vielleicht werden andere Teile meines Gehirns genutzt," sagte Herbert. Er fuhr dann fort zu sagen: "Wenn ich auf LSD bin und etwas höre, das reiner Rhythmus ist, versetzte es mich in eine andere Welt und anderen Geisteszustand, wo ich aufgehört habe zu denken und begann zu wissen."

Solche Honoratioren wie Jobs, Engelbart und Herbert, die sich zu Wort melden, um ihre tiefen Überzeugungen über Psychedelika zu bezeugen, wären für viele alles was sie an schlüssigen Beweisen brauchen, um ihre Worte als ultimatives Evangelium anzunehmen. Doch stützt die wissenschaftliche Forschung von heute die Behauptungen, die vor Jahren gemacht wurden? Vielleicht.

In seinem Buch "The Psychedelic Future of the Mind: How Entheogens Are Enhancing Cognition, Boosting Intelligence, and Raising Values" beschreibt Autor Thomas B. Roberts (Ph.D.) die Erkundung bahnbrechender wissenschaftlicher und medizinischer Forschung, wobei er eine Zukunft skizziert, die Psychedelika mit einschließt. In großer Tiefe präsentiert Roberts die Forschung an der Verwendung von Psychedelika zur Verbesserung von Problemlösungen, Steigerung der Motivation, Stärkung des Immunsystems und Vertiefung ethischer Werte. Das Buch spiegelt nicht nur Roberts' eigene Forschung wieder, sondern die einer Reihe von hochkarätigen Köpfen und Studien. Darunter der amerikanische Biochemiker und Nobelpreisträger Kary Mullis. Mullis erhielt den Nobelpreis für seine Erfindung der Polymerase-Kettenreaktion (PCR), wodurch die DNA zugänglicher wurde. Wie Steve Jobs und Kevin Herbert schreibt Mullis (teilweise, gelinde gesagt) seinen Durchbruch dem LSD zu. Mit seinen eigenen Worten wird Kary wie folgt zitiert ...

"PCR ist ein anderer Ort, wo ich da unten bei den Molekülen war, als ich es entdeckte und ich war nicht auf LSD, doch mein Geist hatte bis dahin bereits gelernt, wie er dort hinkommt. Ich konnte da mit einem DNA Molekül sitzen und die Undeutlichkeit verging ... Ich habe meiner Meinung nach gelernt teilweise aus Sicht der psychedelischen Droge zu sehen ... hätte ich niemals LSD genommen, wäre ich jemals auf die PCR gekommen? Ich weiß es nicht, ich bezweifle es, ich bezweifle es ernsthaft."

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