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Zauberpilze
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Zauberpilze sind die sicherste Droge

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Ein Psilocybintrip kann Spaß machen und erleuchtend sein. Aber wie sicher ist ein Pilztrip mit Magic Mushrooms tatsächlich? In diesem Artikel werden wir tief in die Welt der Zauberpilze eintauchen und zeigen, wie sicher sie wirklich sind.

Psilocybin, der wichtigste berauschende Inhaltsstoff in Zauberpilzen, hat in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit bekommen. Nicht nur haben Studien gezeigt, dass es nicht so gefährlich sein mag, wie in der Vergangenheit dargestellt wurde. Die Forschung weist sogar darauf hin, dass es therapeutisches Potenzial für die Behandlung von Depression, Angst und Sucht haben könnte. Zauberpilze könnten sogar Existenzängste lindern, die mit unheilbaren Krankheiten assoziiert werden.

PSILOCYBIN – WIE ES FUNKTIONIERT

Zauberpilze enthalten Psilocybin, ein natürliches psychedelisches Alkaloid. Wenn man Zauberpilze konsumiert, wird Psilocybin zu Psilocin zersetzt, das die Serotonin-Signalwege auf zwei Arten beeinflusst: es hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin (dies führt zu höheren Serotoninkonzentrationen im Gehirn) und es bindet direkt an die Serotoninrezeptoren. Diese Erhöhung der Serotoninmenge und die Aktivierung bestimmter Subtypen von Serotoninrezeptoren verursachen die Halluzinationen, die einen Pilztrip charakterisieren.

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WIE SICHER IST PSILOCYBIN?

Wie Sicher Ist Psilocybin?

Wenn wir über die Sicherheit einer Substanz sprechen, reden wir grundsätzlich über zwei Dinge: ob die Substanz abhängig macht und ob sie giftig für den Körper ist. In Hinblick auf diese beiden Faktoren zählen psilocybinhaltige Pilze zu den sichersten Drogen, die es gibt.

Ein im Jahr 2011[1] veröffentlichter Bericht aus dem Fachmagazin Regulatory Toxicology and Pharmacology wies darauf hin, dass "das physische und psychologische Abhängigkeitspotenzial von Zauberpilzen gering, die akute Toxizität moderat, die chronische Toxizität gering und der Einfluss auf die öffentliche Gesundheit und kriminelle Aspekte vernachlässigbar seien".

Laut der Global Drug Survey 2017[2] waren psilocybinhaltige Pilze die sicherste aller Drogen, da ihre Toxizität gering und das Abhängigkeitspotenzial ebenfalls extrem gering ist. Abgesehen davon ist es möglich, eine Abhängigkeit von Zauberpilzen zu entwickeln. Allerdings ist diese Abhängigkeit psychologischer und nicht physischer Natur.

global comparison of emergency medical treatment seeking

Eine weitere Studie[3], die vom früheren Drogenbeauftragten des Vereinigten Königreichs Professor David Nutt durchgeführt wurde, stufte Drogen nach potenziellem Schaden für das Individuum und für die Gesellschaft ein. Pilze befanden sich auf dem letzten Rang. Sie sorgten demnach nur für eine geringe Selbstschädigung und verursachten keinen Schaden für andere. An der Spitze der schädlichsten Drogen für den Konsumenten und die Gesellschaft stand – Trommelwirbel bitte – Alkohol.

Während Tierstudien gezeigt haben, dass eine Überdosierung mit Psilocybin bei Labortieren zum Tod führen kann, ist dies bei Menschen bis jetzt nicht der Fall gewesen. Laut der Global Drug Survey suchten von den 12.000 Teilnehmern, die im Jahr 2016 Pilze nahmen, nur 0,2% medizinische Hilfe auf. Aus medizinischer Sicht ist ein Pilztrip vielleicht nicht tödlich. Aber eine "Überdosierung" kann zu Angst, Erbrechen, Durchfall und einem längeren und intensiven Trip führen.

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Das größte Risiko bei der Einnahme von Pilzen ist ein "Horrortrip". Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass die Erfahrung mit psychedelischen Drogen sehr subjektiv ist. Also kann ein schlechter Trip sich individuell extrem unterschiedlich manifestieren. Nichtsdestotrotz kann die Wirkung eines "Horrortrips" enorm sein.

Unglücklicherweise gibt es keine Möglichkeit, im Vorhinein zu wissen, wie Zauberpilze auf Dich wirken. Dies gilt insbesondere beim ersten Konsum. Es gibt allerdings viele Dinge, die Du tun kannst, um sicherzustellen, dass Du die Pilzerfahrung genießen kannst.

DIE NUTZEN VON PILZEN

Die Nutzen Von Pilzen

Wir haben nun einige Zeit damit verbracht, über die potenziellen negativen Effekte von Zauberpilzen zu sprechen. Aber es gibt auch viele positive Aspekte der Nutzung von Psilocybinpilzen. Diese sind unter anderem.:

  • SPAẞ

Werden Zauberpilze verantwortungsbewusst eingenommen, können sie extreme Freude bereiten. Dies gilt insbesondere, wenn man die richtige Dosierung gefunden hat. Mikrodosierung mit Psilocybin kann beispielsweise Ängste reduzieren und die Stimmung verbessern. Hohe Dosen können Deinen Geist wiederum in eine euphorische Dimension katapultieren, in der Du das ganze Universum "verstehst" und vor Freude über diese Erkenntnis weinst.

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  • SPIRITUELLE EINSICHTEN

Die Verwendung von Zauberpilzen als spirituelles Werkzeug reicht tausende Jahre zurück. Wie andere Psychedelika können Zauberpilze eine "Durchbrucherfahrung" katalysieren, die den Menschen dabei hilft, mit sich selbst und der Welt im Reinen zu sein. Einige Menschen erfahren möglicherweise sogar den Egotod und schmieden eine spirituelle Verbundenheit mit der Welt, die ihr Leben für immer verändert.

  • THERAPEUTISCHE WIRKUNGEN

In den letzten Jahren gab es immer mehr vorklinische und klinische Studien zum therapeutischen Potenzial von Psilocybin. Die meisten dieser Studien fokussierten sich auf die Fähigkeit der Substanz, chronische Depressionen zu lindern.

Dr. Robin Carhart-Harris ist einer der führenden Forscher in diesem Gebiet und führte zahlreiche Studien zu den Vorteilen von **Psilocybin für Menschen mit schwerer und nicht behandelbarer Depression[4] durch. Während seine ersten Studien nur eine kleine Teilnehmerzahl umfassten, sind nun größer angelegte Studien auf dem Weg. Im Jahr 2018 erhielt Compass Passways beispielsweise die Erlaubnis der FDA[5], Psilocybin-Studien an über 200 depressiven Probanden durchzuführen.

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Weitere Studien haben gezeigt, dass Psilocybin bei der Behandlung von Abhängigkeiten helfen könnte. Die Forscher der John Hopkins School of Medicine haben beispielsweise klein angelegte Experimente durchgeführt, die zeigen, dass Psilocybin bei der Behandlung einer Tabakabhängigkeit effektiver als reguläre Behandlungsmethoden (wie Nikotinpflaster oder Kaugummi) sein können. Hier[6] kannst Du einen persönlichen Bericht eines Probanden anschauen.

Es gibt immer noch eine Menge, das wir nicht über das therapeutische Potenzial von Psilocybin und Zauberpilzen wissen. Allerdings zeigt die Wissenschaft, dass diese Substanzen scheinbar einige neuronale Muster in unserem Gehirn verändern können. Dadurch können **Bereiche in unserem Gehirn interagieren[7], die normalerweise nicht miteinander kommunizieren. Dies kann wiederum zu extrem unkonventionellen sowie kreativen Gedanken und Lösungsansätzen führen.

WAS BEDEUTET DAS FÜR DICH?

Was Bedeutet Das Für Dich?

Wenn Du vorhast, Zauberpilze zu verwenden, kannst Du Dir sicher sein, dass Du laut der Global Drug Survey die Droge mit dem geringsten Abhängigkeitspotenzial und der geringsten Toxizität konsumierst. Das bedeutet allerdings nicht, dass Du nun ohne Ende Pilze futtern solltest. Wie bei jeder anderen Substanz sind ein verantwortungsbewusster Umgang sowie die richtige Dosierung und ein geeignetes Set und Setting extrem wichtig, um das Beste aus diesen potenten Pilzen herauszuholen.^^

Steven Voser

Geschrieben von: Steven Voser
Steven Voser ist ein Emmy Award nominierter Journalist mit viel Erfahrung auf dem Buckel. Dank seiner Leidenschaft zu allem, was mit Cannabis zu tun hat, widmet er jetzt viel von seiner Zeit der Erkundung der Weed-Welt.

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Haftungsausschluss:
Wir erheben keine medizinischen Ansprüche. Dieser Artikel wurde nur zu Informationszwecken verfasst und basiert auf Studien, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Externe Quellen:
  1. Harm potential of magic mushroom use: a review. - PubMed - NCBI - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21256914
  2. https://www.globaldrugsurvey.com
  3. Alcohol 'more harmful than heroin' says Prof David Nutt - BBC News - https://www.bbc.com/news/uk-11660210
  4. Psychopharmacology Institute - https://psychopharmacologyinstitute.com/publication/psilocybin-for-treatment-resistant-depression-an-interview-with-dr-robin-carhart-harris2252
  5. COMPASS Pathways Receives FDA Approval for Psilocybin Therapy Clinical Trial for Treatment-resistant Depression - https://www.newswire.ca/news-releases/compass-pathways-receives-fda-approval-for-psilocybin-therapy-clinical-trial-for-treatment-resistant-depression-691452071.html
  6. Can Magic Mushrooms Cure Addiction? - YouTube - https://www.youtube.com/watch?v=JnOhDvlPHP0
  7. How Tripping On Mushrooms Changes The Brain - Business Insider - https://www.businessinsider.com/magic-mushrooms-change-brain-connections-2014-10

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