Bekommst Du genügend Cannabinoide über die Ernährung?

Veröffentlicht :
Kategorien : BlogCannabisCBD

Bekommst Du genügend Cannabinoide über die Ernährung?

Schon einmal daran gedacht, daß es Deiner Ernährung an etwas fehlen könnte? Daß all die wertvollen Inhaltsstoffe von Kopfsalat und Brokkoli einfach nicht alles sind? Nun, es stellt sich heraus, daß es Dir an Cannabinoiden mangelt!

Bereits seit einigen Jahren haben Wissenschaftler Marihuanasorten angebaut und gestestet, um mehr und mehr seiner therapeutischen Geheimnisse aufzudecken - mit großem Erfolg. Aber jetzt anzudeuten, daß wir alle einen Marihuanamangel hätten ist ein wenig weit hergeholt oder? Nun offenbar nicht, wie eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern belegt. Derzeit haben die Forscher ein ziemlich gutes Verständnis für die psychoaktive Substanz THC und daher ist ihre Neugier auf Cannabis wirklich auf dem Höhepunkt.

Wie wir bereits wissen, sind innerhalb des Gehirns Rezeptoren eingebettet, die speziell dafür vorgesehen sind, um die Cannabinoide vom Gras aufnehmen - welch glückliche Fügung, was? Diese Cannabinoide binden an bestimmte neurologische Bereiche des Gehirns an. Es ist auch wichtig zu erwähnen, daß eine Reihe von Cannabinoiden vom Gehirn selbst hergestellt werden - die eine wichtige Rolle in unserer allgemeinen Gesundheit und Wohlbefinden spielen. Anandamid ist eine dieser im Gehirn hergestellten endogenen Verbindungen.

Klinischer Endocannabinoidmangel: Der eigentliche Grund für die Krankheit?

Eine bahnbrechende Studie über Cannabis und Schmerzen, die bereits 1840 von Dr. William O'Shaughnessy durchgeführt wurde, enthüllt schlüssige Daten, die zeigen, daß Cannabis tatsächlich hilft, verschiedene Arten von Schmerzen zu lindern. Anandamid, die vom menschlichen Körper hergestellte Verbindung, die im Jahr 1992 entdeckt wurde, bewies, daß es in der Studie eine deutliche Verbindung zwischen Cannabinoiden und unseren natürlichen Gegenstücken gibt. Anandamid fungiert in der gleichen Weise, wie das THC Cannabinoid als Molekül der Glückseligkeit wirkt, das die emotionale Zufriedenheit steigert. Es spielte auch eine Rolle bei der Linderung von Entzündungen und Schmerzen, ganz zu schweigen von den Gefühlen der Freude, Erinnerung und Appetit. Dann stellt sich doch die Frage - könnte man Cannabis tatsächlich als passenden medizinischen Ersatz bei Anandamidmangel ansehen?

Dr. Ethan Russo, der leitende medizinische Berater bei GW Pharmaceuticals und Befürworter der Endocannabinoide glaubt, daß die Möglichkeit eines Endocannabinoidmangels hoch ist. Russo wurde mit den Worten zitiert: "Ein zu niedriger Cannabinoidspiegel kann die zugrunde liegende Ursache für zahlreiche Erkrankungen sein, die durch Cannabis gelindert werden." Er fuhr dann fort zu erklären, "Migräne, Fibromyalgie (im gesamten Körper verbreitete Schmerzen), Reizdarmsyndrom (RDS) und damit verbundene Krankheiten zeigen gemeinsame klinische, biochemische und pathophysiologische Muster, die einen zugrunde liegenden klinischen Endocannabinoidmangel (CECD) vermuten lassen, der in geeigneter Weise mit Cannabinoidmedikamenten behandelt werden könnte."

Könnte es tatsächlich sein, daß unser Körper Cannabinoide braucht, um richtig zu funktionieren - und daß Krankheiten durch ihr Fehlen entstehen? Wenn es schlüssige Studien gibt und Nachweise erbracht werden, um Dr. Russo's Behauptungen zu stützen, würde dies ein ganz neues Verständnis davon liefern, wie Cannabis mit unserer Gesundheit und Wohlbefinden in Zusammenhang steht.