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Alles über Zauberpilze

Zauberpilze in einem Wald

Magic Mushrooms werden aufgrund ihrer starken psychoaktiven Eigenschaften sehr geschätzt. Dazu zählen starke Halluzinationen, Euphorie, veränderte Denkmuster und eine ausgeprägte Klarheit, die man bei anderen Substanzen vergeblich sucht.

Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf Zauberpilze, ihre Geschichte und Herkunft, ihre verschiedenen Anwendungsgebiete, wie man sie anbaut und vieles mehr.

Um mehr über unser umfangreiches Angebot an Zauberpilz Zuchtsets und Zubehör zu erfahren und mehr Informationen über Zauberpilze zu erhalten, schau noch heute in unserem Blog und Pilzshop vorbei.

WAS SIND ZAUBERPILZE?

Unter Zauberpilzen versteht sich eine Reihe von Pilzen, die dafür bekannt sind, dass sie nach der Einnahme starke psychedelische Effekte hervorrufen.

Magic Mushrooms gehören zu den Pilzen. Das bedeutet, sie wachsen aus Sporen, die ein Geflecht von Myzel in der Erde oder verrottetem Pflanzenmaterial aufbauen, zum Beispiel alte Baumstämme.

Unter den richtigen Bedingungen blüht ein Pilz, vergleichbar mit einer Blume. Diese Blüten sind die Pilze, die wir ernten.

Die gängigsten Arten der psychoaktiven Pilze fallen unter die Kategorie Psilocybe. Diese Gattung beinhaltet über 200 Arten von Pilzen, die alle Psilocybin enthalten, der Hauptwirkstoff, der für die psychoaktive Wirkung verantwortlich ist.

Es gibt aber auch noch andere Variationen von Pilzen, die psychedelische Effekte hervorrufen. Dazu zählt zum Beispiel der Fliegenpilz. Wie auch immer, psilocybinhaltige Pilze sind die mit Abstand bekanntesten.

Durchschnittlich enthält ein Pilz zwischen 0,2 und 0,4% Psilocybin.

DER URSPRUNG DER ZAUBERPILZE

Ursprung des Zauberpilzes

Der genaue Ursprung von Zauberpilzen wird heftig diskutiert. Eine Sache ist aber sicher; die genaue Herkunft von Zauberpilzen reicht viel weiter zurück, als bisher angenommen.

Viele Leute glauben, dass der Konsum von psychedelischen Substanzen in den 1960er Jahren anfing. Archäologische Beweise haben jedoch bestätigt, dass einige dieser Substanzen von der menschlichen Zivilisation über Tausende von Jahren hinweg verwendet wurden.

Der italienische Ethnobotaniker Giorgio Samorini entdeckte 1992 in Tassili n‘Ajjer, einer Gebirgskette in dem algerischen Gebiet der Sahara, eine Höhlenmalerei, die Pilze zeigt. Das Wandbild geht zurück auf die Zeit zwischen 7.000 und 9.000 v. Chr. Die dargestellten Pilze gehören mutmaßlich zu der Gattung Psilocybe mairei, eine Sorte psychoaktiver Pilze, die in Algerien und Marokko beheimatet ist.

Eine Fülle von Hinweisen deutet außerdem darauf hin, dass alte Kulturen in Mesoamerika, vor allem die Azteken, sich an spirituellen Erfahrungen bedienten. Eine der detailliertesten Hinweise auf den Gebrauch von psychoaktiven Pflanzen durch die Azteken, liefert der Florentiner Kodex. Dabei handelt es sich um eine ethnografische Studie des spanischen Franziskaner-Mönches Bernardino de Sahagún, in Mesoamerika aus dem 16. Jahrhundert.

De Sahagún war ein Missionar und sollte die Eingeborenen Menschen aus Mesoamerika evangelisieren. In einem 2002 veröffentlichten Buch über die Arbeit von Sahagún, wird er zitiert, dass er den Florentiner Kodex als eine Erklärung des „spirituellen oder eher götzendienerischen, menschlichen und der natürlichen Dinge Neu-Spaniens“ beschreibt.

Die Arbeit von Sahagún umfasst 2.400 Seiten, ist in zwölf Bücher aufgeteilt und liefert einen detaillierten Einblick in die Nutzung psychoaktiver Pflanzen im Rahmen von spirituellen Ritualen der Azteken. Unter den verwendeten Pflanzen waren ololiuqui (eine Gattung der Prunkwinde), Peyote und eine Art von psilocybinhaltigen Pilzen.

Aztec essen magischen Pilz

Die Azteken bezeichneten diese Pilze als teonacàtl, was wörtlich übersetzt so viel bedeutet wie „Gott-Pilz“. Die Einnahme von Pilzen wurde als monanacahuia bezeichnet und bedeutet „sich zum Pilz machen“.

Neben Sahagún beschrieben auch andere bekannte Missionare (wie zum Beispiel Benavente Motolinia, einer der bekannten zwölf Apostel aus Mexiko), wie die Azteken Schokolade tranken und die Pilze mit Honig aßen.

Im Florentiner Kodex schreibt Sahagún: „Als Erstes wurden Pilze serviert … Sie aßen kein Essen mehr; in dieser Nacht tranken sie nur Schokolade. Und sie aßen die Pilze mit Honig. Als die Pilze ihre Wirkung zeigten, tanzten und weinten sie. Manche aber, die noch Herr ihrer Sinne waren, traten ein und saßen auf ihren Sitzen vor dem Haus; sie taten nichts anderes, als dazusitzen und zu nicken.“

Außerdem ist es auch wahrscheinlich, dass die Maya, eine eingeborene Kultur aus Zentralamerika, deren Zivilisation bis ins Jahr 2.000 v. Chr. zurückreicht, bereits vor den Azteken (deren Zivilisation bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht) psychoaktive Substanzen, wie etwa Pilze, genutzt haben. Es gibt jedoch entscheidend weniger Beweise, die diese Theorie stützen.

Die Maya waren ein indigenes Volk in Mittelamerika und bewohnten sowohl das heutige Yucatan, Quintana Roo, Tabasco und Chiapas in Mexiko, als auch Gebiete in Guatemala, Belize, El Salvador und Honduras.

Maya Zauberpilze

Die ersten niedergelassenen Dörfer, sowie erste Entwicklungen in der Landwirtschaft in diesem Gebiet fanden zwischen 8.000 und 2.000 v. Chr. statt. Die ersten Zivilisationen der Maya entstanden zwischen 2.000 v. Chr. und 250 n. Chr.

Die meisten Beweise dafür, dass die Maya psychoaktive Substanzen benutzten, bauen auf Malereien auf Steinen und seltenen Proben von Rückständen, die in Keramikbehältern gefunden wurden.

Einige der Substanzen, die auf die Mayas zurückgeführt werden können, sind Tabak, Wasserlilien, Prunkwinde und Psilocybe mexicana.

Der eindeutigste Beweis dafür, dass die Maya psychoaktive Pilze benutzten, ist eine Sammlung aus geschnitzten „Pilz-Steinen“.

Diese Skulpturen aus Stein wurden als Interpretationen der Pilze verstanden (manche zeigen menschenähnliche Figuren auf den Stämmen/Stielen) und an vielen archäologischen Ausgrabungsstätten gefunden und den Maya zugeordnet.

Es herrscht nicht gerade Einigkeit darüber, ob diese Interpretationen richtig sind und ob sie als Beweis dafür dienen, dass die Maya tatsächlich psychoaktive Pilze aßen.

Der Konsum von psychoaktiven Pilzen ist nicht nur auf Afrika oder Amerika limitiert; er lässt sich außerdem auch nach Europa zurückverfolgen.

Wissenschaftler fanden 2011 in der Nähe des Dorfes Villar del Humo in Spanien die Selva Pascuala Höhlenmalereien.

Die auf ungefähr 6.000 v. Chr. zurückdatierte Wandmalerei zeigt einen großen Bullen und 13 kleine Objekte, die wie Pilze aussehen. Wissenschaftler zeigten großes Interesse an den Pilzen und behaupteten, das seien die Darstellungen des Psilocybe hispanica, einer einheimischen Gattung des psychoaktiven Pilzes.

Der Psilocybe hispanica hat einen kugelförmigen Kopf, mit einem Hut und kein Anulus (ein Ring um den Stamm). Die Bilder in der Selva Pascula Höhle sehen dieser Art von Pilz sehr ähnlich und beinhalten sogar eine für diese Spezies typische Kombination aus geradem und gebogenem Stamm.

Wie bereits erwähnt, gibt es auf die Herkunft der Zauberpilze keine genaue Antwort. Es gibt jedoch eindeutige historische und archäologische Beweise, die den Konsum von Zauberpilzen durch Menschen über einen längeren Zeitraum beweisen, zu vielen spirituellen und religiösen Zwecken.

WIE WIRKEN ZAUBERPILZE?

Psilocybin verwandelt sich in Psilocin

Zauberpilze werden heutzutage immer noch wegen ihrer starken psychoaktiven Wirkung geschätzt. Dazu zählen Euphorie, veränderte Denkprozesse, Halluzinationen, Farbenhören und eine veränderte Wahrnehmung der Zeit und andere Effekte.

Die Hauptwirkstoffe in Zauberpilzen sind Psilocybin und Psilocin. Manche Gattungen von Pilzen enthalten auch noch andere, schwächere psychoaktive Wirkstoffe, wie zum Beispiel Baeocystin und Norbaeocystin.

Psilocybin wird nach der Einnahme in Psilocin aufgespalten, das für die meisten psychedelischen Effekte verantwortlich ist, die mit einem Pilz-Trip in Verbindung gebracht werden.

Psilocin wirkt sich auf unterschiedliche Art und Weise auf das menschliche Gehirn aus. Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über ein paar dieser Effekte. Für eine detailliertere Beschreibung schau Dir dieses Video von ASAP Science an.

Zunächst einmal erhöht es im Gehirn die Aktivität eines Neurotransmitters namens Serotonin. Durch die ähnliche Struktur kann das Psilocin tatsächlich an Rezeptoren im Gehirn andocken und sie stimulieren. Diese verstärkte Stimulierung führt letztendlich dazu, dass der Körper Dinge wahrnimmt oder empfindet, ohne einen echten Reiz zu erfahren. Diese Empfindungen und Erfahrungen können visueller, akustischer oder sogar emotionaler Natur sein.

Wissenschaftler meinen außerdem, dass das Psilocin die normale Gehirnfunktion verändert, indem neue stabile Nervenverbindungen erschaffen werden. Das verstärkt die Intensität von Gedanken und macht es schwierig, Realität und Einbildung voneinander zu unterscheiden.

Einer Studie der deutschen Goethe Universität zufolge werden bei der Einnahme von Zauberpilzen auch verschiedene Gehirnareale gleichzeitig aktiviert, wie der Hippocampus und der hintere cinguläre Kortex. Dieses Muster ist vergleichbar mit dem, was Menschen beim Träumen erleben.

Kreatives Gehirn nach der Einnahme von Zauberpilze

Zu guter Letzt aktiviert Psilocin bestimmte, emotionale Areale des Gehirns, was zu einer Art Erweiterung des Bewusstseins führen kann. Zusammen mit der Fähigkeit neue Verbindungen in Deinem Gehirn zu erzeugen, empfindest Du erweiterte Denkprozesse und den „Blick über den Tellerrand“.

Die ganze Bandbreite der Wirkung von psychoaktiven Pilzen ist bis heute noch nicht ganz verstanden. Außerdem ist es wichtig zu verstehen, dass die Wirkung von Pilzen extrem subjektiv wahrgenommen wird und von Deinem Gemütszustand und der Umgebung abhängt, in der Du sie nimmst.

Um mehr darüber zu erfahren, wie das sogenannte „Setting“ Dein Erlebnis mit Zauberpilzen beeinflussen kann, empfehlen wir Dir einen Blick auf die Arbeit des amerikanischen Psychologen Timothy Leary zu werfen.

IST ES EINFACH, ZAUBERPILZE ANZUBAUEN?

Zauberpilze sind als Freizeitdroge sehr beliebt. Einer Studie des National Survey on Drug Use and Health aus dem Jahr 2014 zufolge, haben ca. 8,5% der amerikanischen Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben halluzinogene Pilze genommen.

Der Grund für die Beliebtheit von Zauberpilzen ist möglicherweise der einfache Zugang. Sie wachsen in vielen Teilen der Erde und können dank der Erfindung von Zuchtboxen und Anbausets auch selber einfach angebaut werden.

Auf Zamnesia gibt es eine große Auswahl an Zauberpilz Zuchtsets von sowohl renommierten Herstellern, als auch unsere eigenen!

Mit der Hilfe einer Sprühflasche, einem Thermometer und ein wenig Geduld kannst Du zu Hause in nur ein paar Wochen qualitativ hochwertige Pilze anbauen.

Unsere Zuchtsets eignen sich zum Anbau vieler verschiedener Sorten des Psilocybe cubensis. Cubensis ist eine unglaublich starke und stabile Art von Zauberpilzen und eignet sich damit perfekt für den Anbau zu Hause.

Unsere Zuchtboxen enthalten verschiedene Cubensis Arten. Dazu zählen Golden Teacher, Amazonian, Hawaiian, Orissa India, Cambodian, B+, Mexican, McKennaii und viele mehr. Einen Überblick über das gesamte Angebot an Anbausets bekommst Du hier.

GIBT ES ZAUBERPILZ ZUCHTSETS EINER ANDEREN SPEZIES VON ZAUBERPILZEN?

Leider ist der Pilocybe cubensis die einzige Sorte, die in handelsüblichen Zuchtsets verfügbar ist. Andere Pilzsorten sind sehr empfindlich und brauchen viel Pflege, was sie für den kommerziellen Anbau ungeeignet macht.

Die einzige Alternative zu den oben genannten Zuchtsets ist ein Zuchtset von Zamnesia für draußen. Dieses Set enthält alles, was Du für den Anbau Deiner eigenen, starken Psilocybe azurescens benötigst.

Dieses Zuchtset wurde für erfahrene Erzeuger entwickelt. Das Set produziert nur eine jährliche Ernte und braucht zudem viel Pflege. Die Supa Grow Sets hingegen können innerhalb von ein paar Wochen bis zu 800 Gramm frische Pilze produzieren.

DIE VERWENDUNGEN VON ZAUBERPILZEN

Zauberpilze werden vorwiegend als Freizeitdroge konsumiert. Die Wissenschaft erforscht gerade die Möglichkeit, Zauberpilze im Rahmen von medizinischen Behandlungen einzusetzen.

Amerikanische Wissenschaftler wurden erstmals in den 60er Jahren auf einen möglichen medizinischen Einsatz von Zauberpilzen aufmerksam. Die amerikanische Regierung kam schnell zu der Ansicht, dass der medizinische Einsatz nicht legitimiert sei und stoppte in den 70er Jahren alle Forschungen.

Magische Pilzkunde

Erst kürzlich wurden die Nachforschungen wieder aufgenommen, mit gemischten Ergebnissen.

Eine Studie im The Lancet schlägt vor, dass Psilocybin bei der Behandlung von schweren Depressionen helfen kann.

Die Studie konzentrierte sich auf zwölf PatientInnen mit behandlungsresistenter Depression (sechs Männer, sechs Frauen). Die TeilnehmerInnen erhielten zwei Dosen Psilocybin, die sie in einer unterstützenden Umgebung oral einnahmen.

Es wurde beobachtet, ob sie negative Auswirkungen zeigten und eine Woche und drei Monate nach der Behandlung wurden die Symptome der Depression bewertet.

Die klinische Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich die depressiven Symptome innerhalb von einer Woche merklich reduziert hatten und die PatientInnen keine ernsthaften Nebenwirkungen verspürten.

„Psilocybin wurde von allen PatientInnen gut aufgenommen und es traten keine unerwarteten oder schlimmen Nebenwirkungen auf. Die beobachteten Nebenwirkungen waren vorübergehende Ängstlichkeit (alle PatientInnen), kurze Verwirrtheit oder abweichende Gedanken (neun PatientInnen), leichte Übelkeit (vier PatientInnen) und leichte Kopfschmerzen (vier PatientInnen),“ so die Studie.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Studie nicht endgültig ist und an Grenzen stößt, wie so viele anderen Studien auch. Sie unterstützt zumindest vorübergehend die Sicherheit und Effizienz von Psilocybin bei der Behandlung von renitenten Depressionen und ermutigt möglicherweise dazu, weitere Nachforschungen auf diesem Gebiet zu betreiben. Diese Studie ist jetzt eine von vielen ersten, positiven Ergebnissen über eine Reihe von Symptomen. Die Hoffnung wächst, dass psychedelische Drogen in Zukunft in der Medizin Anwendung finden – aber dafür ist es noch zu früh.

ZÜCHTE NOCH HEUTE DEINE EIGENEN ZAUBERPILZE

Du hast vor, Deine eigenen Zauberpilze anzubauen? Für eine umfangreiche Liste an Zuchtboxen, Zubehör und vieles mehr, schau Dich im Shroom Shop von Zamnesia um.

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