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Was ist amanita muscaria?

Amanita Muscaria ist ein Pilzart, die fast überall in der nördlichen Hemisphäre gefunden werden kann. Die Fruchtkörper haben ein unverwechselbares Aussehen - leuchtend rote oder gelbe Kappen, gesprenkelt mit weißen Flecken (übrigens, diese Flecken werden von der Kappe gewaschen, wenn es regnet) - wobei das Mycel selbst eine Symbiose mit Bäumen bildet; Amanita Muscaria kann in der Nähe von Birken, Kiefern oder Tannen, in Nord-/Südamerika, ganz Europa, Nord-Asien und im westlichen Alaska gefunden werden. Die überwiegende Mehrheit der mykologischen Quellen bezeichnen Amanita Muscaria als giftig und er wird kaum als psychedelisches Rauschmittel verwendet. Die Potenz der Pilze ist nicht vorhersagbar und - genau wie bei magischen Pilzen - variiert stark und löst einen ungewissen Rausch aus (oder auch nicht, es wurde berichtet, daß manche der Pilze überhaupt keine Wirkung hatten). Zahlreiche traditionelle Kulturen nutzen/nutzten diesen (stark unterschätzten) Pilz mit seiner psychoaktiven Substanzen Muscimol (auch bekannt als Muscamol) und Ibotensäure - sie schätzen die psychedelische Effekte, während die späteren Völker es zu einem Fliegenabwehrmittel degradierten, daher der allgemein bekannte Name Fliegenpilz.

Botanisch

Amanita Muscaria scheint sich an Pflanzen verschiedener Familien anzupassen zu können und Amanita wird häufig und leicht mit importierten Bäume eingeführt. Üblicherweise ist er mit diversen Tannen und Birken verbunden, aber er wurde auch in Australien in Symbiose mit Eukalyptus gefunden worden, gedeihend in reinen Lindenwäldern in Norwegen und in Mischwald mit anderen Bäumen.

Aussehen

Amanita Muscaria hat ein helle bis blutrote Kappe, ist 5-30 cm im Durchmesser und der ganz junge Pilz ist vollständig mit einem weißen Film überzogen. Dieser Film bildet diese typischen weißen (manchmal gelblichen) Warzen während der Pilz altert - (wiederholter und/oder starker) Regen kann sie komplett abwaschen.

Die Farbe der Kappe kann im direkten Sonnenlicht oder nach einem durchweichenden Regenschauer und während der Fruchtkörper altert drastisch verblassen. Amanita Muscaria tritt oft in konzentrischen Kreisen auf, kann aber auch zufällig erscheinen.

Chemie

Amanita Muscaria enthält Ibotensäure (alpha-amino3-hydroxy-5-isoxazol Essigsäure), Muscamol (3hydroxy-5-aminomethy1 Isoxazol) und möglicherweise Muscazone, wobei Muscamol scheinbar die primäre aktive Substanz zu sein scheint. Eine Teilmenge der Ibotensäure dekarboxyliert nach der Einnahme zu Muscamol, was den Rausch bewirkt.

Wirkung

Ein "Trip" auf Amanita Muscaria ist völlig anders als einer auf Meskalin, LSD oder Psilocybin. Typische Wirkungen sind (unter anderem): verzerrtes und/oder verändertes Gehör und Geschmack, Veränderung der visuellen und sensorischen Wahrnehmung, absolute Ruhe des Geistes und pure Euphorie. Bekannte Nebenwirkungen sind übermäßiger Speichelfluß, Störungen der Bewegungskoordination und leichte Fälle von verstärkter Transpiration.

Amanita Muscaria löst - genau wie magische Pilze - einen unberechenbaren Rausch aus, manchmal umwerfend und sollte nur von erfahrenen Benutzern eingenommen werden.

Die Dauer einer Amanita Muscaria Erfahrung kann irgendwas von 4 bis 10 Stunden betragen.

Medizinische verwendung

Traditionell verwendeten Schamanen die heiligen Amanitas sowohl für geistige, als auch körperliche Heilung; in Kamtschatka wird er in geringen Mengen als Heilmittel für Halsschmerzen eingenommen. Der in der westlichen Medizin meist gemeldete Effekt ist, daß er ein hohes Potential als Analgetikum hat.

Darreichungsform

Kommerziell sind Auszüge aus Amanita Muscaria auf dem Markt - mit einer Dosis, die zehnmal stärker ist, als eine normale Dosis getrockneter Amanitas. Die feine Konsistenz der Extrakte macht es viel leichter eine spezifische Dosierung abzumessen, anstatt experimentell zu versuchen herauszufinden, wie viele Kappen der getrockneten Pilze man konsumieren muß.

Anwendung

Normalerweise werden die getrockneten Pilzen einfach gegessen, aber sie können auch geraucht werden. Beim Rauchen setzen die Wirkungen schneller ein, sind aber von kürzerer Dauer und in der Regel weniger intensiv.

Ein weiteres Verfahren zur Vorbereitung ist, Wasser bis nahe an den Simmerpunkt aufzuheizen, auf etwa 88°C (nicht kochen lassen) und das Pilzextrakt hinzuzufügen. Laß diese Mischung für etwa 30-60 Minuten köcheln, gut umrühren und dann das ganze Gebräu trinken.

Die Pilze sollen ganz OK schmecken, aber manche können den Geschmack nicht ertragen und schlucken ihre Dosis in Gel Kapseln.

Das Trocknen der Pilze ist wichtig, wenn Du sicher sein willst, daß Deine Mischung die gewünschte Wirkung zeigen wird - dieser Prozess vervielfacht durch das Verändern von Ibotensäure in Muscimol nicht nur die Potenz um 5 oder 6, sondern es verringert auch schlechte Nebenwirkungen.

Dosierung

Für eine erste Erfahrung sind 5 Gramm oder weniger eine geeignete Dosis - von dort aus kann man die Dosis stufenweise erhöhen, bis der gewünschte Effekt erzielt wird.

5-10 Gramm (oder 1-3 mittelgroße Kapseln) werden als eine mittelstarke Erfahrung eingestuft und eine starke Dosis liegt bei 10-30 Gramm (oder 2-6 mittelgroße Kapseln).

Von Person zu Person stark variierend, können die ersten Wirkungen etwa 30 Minuten nach der Einnahme zu spüren sein.

Ibotensäure ist bei 50-100 mg aktiv; Muscimol ist bei 10-15mg wirksam (beide Werte beziehen sich auf die orale Einnahme).

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Viele Leute im nördlichen Kalifornien berichten, daß die Pilze in ihrem Gebiet viel schwächer sind, als die Exemplare aus Nordeuropa und Sibirien.

Warnungen

Die Verwendung von Amanita Muscaria ist nicht empfehlenswert, wenn Du Null vorherige Erfahrung mit psychoaktiven Pilze hast - der Trip ist absolut unberechenbar und hausgemachte Extrakte können eine sehr variable Potenz haben.

Die Verwendung von Amanita Muscaria erfordert profundes Wissen - während manche ähnlich wie die "guten" aussehen, sind einige überhaupt nicht psychoaktiv, einige sind essbar und andere Arten der Amanita Gattung sind tödlich giftig. Sei immer 100% sicher, daß Du die richtigen Amanitas ißt!

Die Wirkung von Amanita Muscaria variiert stark von Person zu Person und hängt vom Stoffwechsel ab und wie viel und schnell Ibotensäure in Muscimol umgewandelt wird.

Viele Leute berichteten, daß die Wirkungen von Amanita Muscaria (oder Amanita Pantherina) nicht angenehm wären.

Kontraindikationen

Zu den oft berichteten Nebenwirkungen gehören leichter Verlust von Gleichgewicht und Koordination, Übelkeit und Schläfrigkeit.

Anbau

Die symbiotische Beziehung des Pilzes und seiner Wirtsbäume machen es unmöglich, Amanita Muscaria in einem Labor zu züchten, aber wenn Du die richtigen Bäume in Deinem Garten oder Gebiet hast, kannst Du ein paar Kappen (frisch oder getrocknet) nehmen, die in voller Spore stehen, schneidest sie in kleine Stücke und mischst sie in den Boden in der Nähe der Bäume. Die Hauptwachstumszeit von Myzelien fällt in die Frühlings- und Sommermonate, wobei der Fruchtkörper im Herbst zu wachsen beginnt - je nach Feuchtigkeit des Bodens.


Lagerung

Getrocknete Pilze können für eine lange Zeit gelagert werden, aber ihre Wirksamkeit nimmt nach ein paar Monaten ab. An einem trockenen Ort aufbewahren.