Eine Erklärung Sechs Verschiedener Arten Von Halluzinationen

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Halluzinationen


Am häufigsten wird von visuellen Halluzinationen berichtet. Viel wissen jedoch nicht, dass es vielerlei Arten von Halluzinationen gibt. Einige werden durch Drogenkonsum hervorgerufen, aber auch psychische Erkrankungen und einige andere Dinge begünstigen sie. Wir schauen uns 6 verschiedene Arten von Halluzinationen genauer an.

Menschen erleben aus verschiedenen Gründen Halluzinationen. Im Allgemeinen sind Halluzinationen Wahrnehmungen, die als real empfunden werden, aber nicht durch tatsächlich vorhandene sensorische Einflüsse hervorgerufen wurden. Ob Du es nun glaubst oder nicht, Halluzinationen sind verbreiteter als man vielleicht denken mag. Laut einer Studie hat von 20 Menschen mindestens einer einmal in seinem Leben eine Halluzination erlebt.

Die wohl bekanntesten Halluzinationen sind die Halluzinationen visueller Art. Was viele aber nicht wissen, ist dass es vielerlei verschiedene Arten von Halluzinationen gibt. Einige davon können durch den Konsum von Drogen, wie beispielsweise LSD und Kokain, hervorgerufen werden. Wiederum andere werden durch Trauer, psychische Erkrankungen und einige andere Gegebenheiten verursacht. Um ein wenig mehr Klarheit in dieses Themengebiet zu bringen, stellen wir Dir im Folgenden 6 verschiedene Arten von Halluzinationen vor.

1. AUDITORISCHE HALLUZINATIONEN

Auditorische Halluzinationen

Auditorische Halluzinationen sind, einfach gesagt, Dinge, die eine Person hört, die aber in der Realität nicht da sind. Diese Geräusche können Pfeifen, Zischen, Summen und sogar die Stimmen bereits verstorbenen Personen sein. Eine auditorische Halluzination kann aus einem einzelnen Geräusch oder einer Kombination von Geräuschen bestehen. Oftmals kann es schwierig sein die Grenzen zwischen einer auditorischen Halluzination und den eigenen Gedanken zu ziehen.

Auditorische Halluzination sind unter schizophrenen Personen verbreitet. Auch Personen, die unter Demenz oder einer bipolaren Persönlichkeitsstörung leiden sind für diese Art der Halluzination anfällig. Aber auch diejenigen, die mit dem Verlust einer geliebten Person zu kämpfen haben, können auditorische Halluzinationen bekommen. Einige lernen mit den Stimmen und Geräuschen, die sie oftmals täglich hören, umzugehen, andere haben damit größere Probleme und suchen daher medizinische Unterstützung, um die Symptome zu lindern.

2. VISUELLE HALLUZINATIONEN

Visuelle Halluzinationen

Diese Halluzinationen sind mitunter am verbreitetsten. Man spricht von einer visuellen Halluzination, wenn jemand etwas sieht, was nicht tatsächlich da ist. Größtenteils tritt diese Art der Halluzination auf, wenn pharmazeutische Drogen eingenommen oder kombiniert werden. Aber auch diejenigen, die Alkohol oder halluzinogene Drogen, wie beispielsweise LSD, konsumieren, können visuelle Halluzinationen bekommen. Es ist auch bekannt, dass Individuen, die unter Demenz oder Migräne leiden, häufig visuelle Halluzinationen wahrnehmen.

Weitere Umstände, die zu visuellen Halluzinationen führen können, sind Schlafmangel, geringe Lichtverhältnisse und der Entzug von gewissen Drogen, wie beispielsweise Meth. Oftmals sehen Menschen Dinge wie Schattengebilde oder Käfer, andere wiederum sehen aber auch Tiere, Gesichter und vielerlei andere Dinge und Gegenstände.

3. TAKTILE HALLUZINATIONEN

Taktile Halluzinationen

Eine taktile Halluzination ist die körperliche Wahrnehmung von etwas, was nicht tatsächlich da ist. Diese Wahrnehmungen können manchmal so intensiv sein, dass sich manche Personen die Haut aufkratzen, bis Wunden und Narben entstehen. Die verbreitetsten taktilen Halluzinationen sind die Wahrnehmung von Käfern oder Schlangen auf der Haut. In 9 von 10 Fällen entstehen derartige taktile Halluzinationen durch den Missbrauch von Alkohol, Meth oder Kokain.

4. OLFAKTORISCHE HALLUZINATIONEN

Olfaktorische Halluzinationen

Man spricht von einer olfaktorischen Halluzination, auch als Phantosmie bekannt, wenn eine Person etwas riecht, was nicht tatsächlich da ist. Diese Art der Halluzinationen ist eher unüblich. Oftmals entstehen olfaktorische Halluzinationen durch neurologische Schäden im Geruchssystem, die beispielsweise durch Gehirntumore oder Epilepsie verursacht werden können. In seltenen Fällen können aber auch psychische Erkrankungen diese Art von Halluzination hervorrufen.

Die wahrgenommenen Gerüche befinden sich oftmals im eher unangenehmen Spektrum der Gerüche. Typische olfaktorische Halluzinationen sind der Geruch von Erbrochenem, Fäkalien, Rauch und faulendem Fleisch. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Individuen angenehme Gerüche, wie beispielsweise blumige Aromen wahrnehmen.

5. GUSTATORISCHE HALLUZINATIONEN

Gustatorische Halluzinationen

Gustatorische Halluzinationen sind auch eher selten. Bei dieser Art der Halluzination nehmen die betroffenen Personen Geschmäcker von Dingen wahr, die sie nicht konsumiert haben - unter anderem auch von Giften oder Metallen. Oftmals sind die gustatorischen Halluzinationen ein Indikator dafür, dass das betroffene Individuum an einer Erkrankung leidet oder sich die Nebenwirkungen eines eingenommenen Medikamentes bemerkbar macht. Diese Art der Halluzination ist besonders unter Personen mit einer bestimmten Art von Fokaler-Epilepsie verbreitet.

6. PROPRIOZEPTIVE HALLUZINATIONEN

Propriozeptive Halluzinationen

Propriozeptive Halluzinationen sind Halluzinationen, bei denen das Individuum bestimmte Körpergefühle wahrnimmt. Diese Körpergefühle können beispielsweise schweben, fliegen oder außerkörperliche Wahrnehmungen sein. Die Betroffenen spüren im Grunde genommen, dass ein Teil von ihnen an einem anderen Ort und nicht mehr in ihrem physischen Körper ist.

Typischerweise treten propriozeptive Halluzinationen vor oder nach dem Schlaf auf, wenn sich das Individuum noch im Bett befindet. Es gibt aber auch Erfahrungsberichte, die darauf schließen lassen, dass diese Art der Halluzinationen von in Krankenhäusern verwendeten Narkose- und anderen Betäubungsmitteln hervorgerufen werden können.

 

         
  Brittney  

Geschrieben von: Brittney
Brittney, die fest davon überzeugt ist, dass Cannabis für die Gesellschaft von Nutzen sein kann, hat die Feinheiten der Pflanze für eine lange Zeit genossen. Diese Liebe spiegelt sich in ihrem schriftstellerischen Treiben wieder, das darauf abzielt, die Menschen zu informieren, zu bilden und mit ihrer gemeinsamen Liebe für Cannabis zusammen zu bringen.

 
 
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