Das Produkt wurde erfolgreich Ihrem Warenkorb hinzugefügt.
Bezahlen

Was ist Meskalin?

Meskalin (3,4,5-Trimethoxyphenethylamin) gehört zur chemischen Stoffklasse der beta-Phenethylamine und damit in eine Gruppe mit Amphetamin, Methamphetamin, MDMA, 2C-B und Verwandten. Meskalin wird in der ethnopharmakologischen Literatur zu den Lophophora-Alkaloiden gezählt.

Psychedelische chemie: das phenethylamin meskalin

Das Molekül unterscheidet sich chemisch deutlich von den Tryptamin-Entheogenen, wie LSD-25, DMT, Psilocybin usw. Allerdings ist Meskalin vom Wirkprofil her mit diesen Stoffen verwandt. Es wirkt ähnlich visionär und psychedelisch, allerdings eher auf einer emotional-entheogenen Ebene.

Meskalin war der erste Pflanzenwirkstoff, der von einem Pharmakologen im Selbstversuch getestet worden war. Arthur Heffter aus Leipzig bzw. Berlin probierte Ende des 19. Jahrhunderts eine Dosis von 150 Milligramm Meskalin-Hydrochlorids. Seit dem wird der Bio Assay, der Selbstversuch einer wirkenden Substanz, „Heffter-Technik“ genannt. Meskalin war außerdem das erste Entheogen, das im Rahmen der psychiatrischen Therapie getestet worden war. Damals war man der Ansicht, mit den Wirkungen des Stoffs eine Modellpsychose imitieren zu können, um das Bewusstsein von „Geisteskranken“ verstehen zu lernen. Inzwischen weiß die Wissenschaft aber, dass Psychosen und psychedelische Erlebnisse keinen gemeinsamen Nenner haben.

In manchen Meskalin-Kakteen liegen außerdem neben weiteren diverse Nebenalkaloide des Meskalin vor, zum Beispiel Mescalin-Citrimid, N-Acetylmescalin, N-Methylmescalin und N-Formylmescalin. Diese sind jedoch als Psychedelika nicht von direkter Bedeutung.

 

Zamnesia

Meskalin Kakteen