Warum Schokolade Und Cannabis So Prima Zusammenpassen

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Schokolade Und Cannabis


In diesem Artikel untersuchen wir die komplexen Ähnlichkeiten zwischen Cannabis und Kakao - die Gemeinsamkeiten werden Dich überraschen! Finde heraus, warum der gemeinsame Konsum von Cannabis und Schokolade die Wirkung beider Substanzen steigern kann.

Cannabis und Schokolade haben tausende von Jahren eine wichtige Rolle in der menschlichen Gesellschaft gespielt. Neue Untersuchungen legen nahe, dass die beiden viel mehr gemeinsam haben, als ihre Herkunft aus legendären Pflanzen. In diesem Artikel betrachten wir ausführlich den Zusammenhang zwischen Cannabis und Schokolade. Warum passen die beiden so gut zusammen?

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CANNABIS UND KAKAO: ZWEI DER ÄLTESTEN KULTURPFLANZEN DES MENSCHEN

Kakaobohnen kommen von Natur aus in Amerika vor, wo sie erstmals vor über 5.000 Jahren von Ureinwohnern wie den Yucatán, Olmeken und Azteken konsumiert wurden. Diese Kulturen verwendeten Kakaobohnen sowohl als Grundnahrungsmittel als auch als Arzneimittel. Tatsächlich erzählt man sich, dass der aztekische Herrscher Montezuma Kakaobohnen als sexuellen Verstärker nutzte, bevor er ins Schlafzimmer ging.

Cannabis und Hanf blicken auf eine ähnlich komplexe Geschichte zurück; beide Pflanzen wurden weithin für industrielle und medizinische Zwecke eingesetzt. Eine der ältesten Erwähnungen von Cannabis stammt aus dem Jahr 2300 vor unserer Zeitrechnung und findet sich in einem klassischen chinesischen Buch namens Shu King.

Das Buch dokumentiert, wie die Chinesen Hanf- und Cannabisfasern verwendeten, um Kleidung und Taue herzustellen, während sie die ganze Pflanze als Medizin nutzten, um viele Krankheiten von Rheuma bis hin zu Menstruationsbeschwerden zu behandeln.

Springt man schnell in die Gegenwart, dann wissen wir mittlerweile, dass Cannabis und Kakao Gemeinsamkeiten aufweisen, die weit über das hinausgehen, was man auf den ersten Blick sieht.

CANNABIS UND KAKAO: ZWEI DER ÄLTESTEN KULTURPFLANZEN DES MENSCHEN

SCHOKOLADE UND CANNABIS: DAS PERFEKTE CHEMISCHE PAAR

Cannabis enthält mindestens 113 spezifische chemische Verbindungen, die als Cannabinoide bekannt sind. Einige der bekanntesten sind THC (der wichtigste psychoaktive Inhaltsstoff in der Pflanze) und CBD (eine nicht-psychoaktive Verbindung, die für ihre medizinischen Eigenschaften geschätzt wird).

Wenn wir Cannabinoide zu uns nehmen, interagieren diese mit dem Endocannabinoid-System unseres Körpers (ECS). Dieses System ist von Natur aus in unserem Körper vorhanden und setzt sich hauptsächlich aus zwei Arten von Rezeptoren zusammen, die durch Cannabinoide wie THC und CBD getriggert werden.

Im Jahr 1988 entdeckten Wissenschaftler erstmals Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn einer Ratte. Schon bald darauf fanden Forscher im menschlichen Gehirn die gleichen Rezeptoren, was eine wichtige Frage aufwarf: Warum gibt es in den Gehirnen von Säugetieren Rezeptoren, die sich perfekt für die Aufnahme von Cannabinoiden aus der Cannabispflanze eignen?

Die Antwort auf diese Frage fand man 1992, als ein Forscherteam unter Leitung von Dr. Raphael Mechoulam das Anandamid entdeckte, ein "Endocannabinoid", das auf natürlichem Wege vom menschlichen Gehirn produziert wird. 1995 isolierten Mechoulam und seine Forscher 2-AG, ein weiteres endogenes Cannabinoid.

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Nun fragst Du Dich wahrscheinlich, was Cannabinoide mit Schokolade zu tun haben? Nun, eine 1996 in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie legt nahe, dass Schokolade einige der Cannabinoide enthält, die von unserem Körper produziert werden.

Die Forscher hinter dieser Studie hatten eine Theorie: Anandamid ist ein Lipid (eine organische Fettsäure); Schokolade ist von Natur aus reich an Fetten und könnte Lipide enthalten, die chemisch und pharmakologisch Anandamid ähneln. Durch die Erforschung dieser Hypothese hofften die Forscher, eine wissenschaftliche Erklärung für den Heißhunger auf Schokolade zu finden.

Also untersuchten sie drei Proben Kakaopulver von drei verschiedenen Herstellern auf ihre chemische Zusammensetzung, wobei drei Hauptverbindungen isoliert werden konnten. Dabei handelte es sich um Anandamid, N-Oleoylethanolamin und N-Linoleoylethanolamin.

Die Forscher untersuchten daraufhin N-Oleoylethanolamin, bzw. N-Linoleoylethanolamin und stellten fest, dass beide ähnliche Wirkungen wie Cannabinoide besitzen, indem sie entweder Anandamid nachahmen oder den Anandamidspiegel im Gehirn erhöhen.

In anderen Studien haben Wissenschaftler herausgefunden, dass einige Verbindungen, die in der Schokolade vorkommen (wie Theobromin), dazu führen, dass das Gehirn mehr Anandamid produziert.

Jetzt wollen wir uns anschauen, wie diese Erkenntnisse Deine Erfahrungen beeinflussen, wenn Du Cannabis und Schokolade kombinierst.

SCHOKOLADE UND CANNABIS: DAS PERFEKTE CHEMISCHE PAAR

SCHOKOLADE KANN DIE EFFEKTE BESTIMMTER CANNABINOIDE VERSTÄRKEN

Anandamid ist ein Neurotransmitter und wird oft als das "Molekül der Glückseligkeit" bezeichnet, da es ähnliche Effekte wie THC erzeugt - einschließlich der Euphorie.

Und es ist nicht schwer zu verstehen warum, denn schließlich weisen Anandamid und THC sehr ähnliche chemische Strukturen auf und interagieren mit genau denselben Rezeptoren im ECS (nämlich CB1 und CB2).

Die Kombination von Cannabis mit Schokolade kann daher die stimmungsaufhellenden, euphorischen Wirkungen beider Substanzen verstärken. Und falls Du Cannabis für medizinische Zwecke einsetzt, wirst Du feststellen, dass diese Kombination auch den medizinischen Nutzen steigern kann.

Ähnlich wie die in der Cannabispflanze produzierten Cannabinoide, spielt Anandamid eine wichtige Rolle bei der Regulation von Schmerzen, Stimmung, Appetit und weiteren Körperfunktionen. Es konnte ebenfalls gezeigt werden, dass es die Neurogenese verbessert und sowohl anxiolytische als auch antidepressive Eigenschaften aufweist.

SCHOKOLADE KANN DIE EFFEKTE BESTIMMTER CANNABINOIDE VERSTÄRKEN

SCHOKOLADE MILDERT DEN STRENGEN GESCHMACK VON CANNABIS

Alle Patienten, die durch die Einnahme von starken Konzentraten wie etwa Tinkturen, Cannabisölen wie Phoenix Tears oder roh entsaftetem Cannabis medikamentieren, werden Dir wahrscheinlich dasselbe sagen: 'Weed ist nicht gerade lecker'.

Tatsächlich suchen die meisten Patienten, die Cannabis oder aus Cannabis gewonnene Konzentrate einnehmen, nach gesunden Wegen, um den strengen Geschmack der Pflanze zu maskieren, ohne dabei ihre heilsamen Effekte zu beeinträchtigen.

Hier kommt die Schokolade ins Spiel: Sie trägt nicht nur dazu bei, den Geschmack der Cannabismedizin zu überdecken, sondern könnte, wie wir bereits gesehen haben, sogar das therapeutische Potenzial der Pflanze steigern.

SCHOKOLADE AND CANNABIS IM SCHLAFZIMMER

Schokolade ist als Aphrodisiakum bekannt. Lange glaubten die Wissenschaftler, dass dies auf zwei Chemikalien zurückzuführen ist, die in der Süßigkeit enthalten sind: Tryptophan (ein Baustein für Serotonin) und Phenylethylamin, ein chemisches Stimulans, das mit Amphetamin verwandt ist.

Jüngste Studien legen jedoch nahe, dass Schokolade nur geringe Konzentrationen dieser beiden Substanzen enthält, weshalb sie höchstwahrscheinlich auch nicht für die aphrodisierende Wirkung verantwortlich sind.

Warum verbinden dann so viele Menschen Schokolade mit erhöhten Gefühlen von Liebe und Begehren? Nun - wir wissen es noch nicht. Was wir jedoch wissen, ist, dass Cannabis ähnliche sexuell verstärkende Eigenschaften haben kann.

Viele Cannabiskonsumenten berichten, dass Cannabis tatsächlich das Vergnügen an der sexuellen Aktivität steigern kann. Andere Nutzer berichten davon, dass sie sich ihrem Partner gegenüber kuscheliger und intimer fühlen, wenn sie unter dem Einfluss von Cannabis stehen.

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Anders als bei der Schokolade konnte uns die Wissenschaft eine ziemlich gute Erklärung dafür geben: Cannabis erhöht vorübergehend den Dopaminspiegel im Gehirn, indem es einen Neurotransmitter blockiert, der als GABA bekannt ist und normalerweise dazu dient, den Dopaminspiegel in Schach zu halten.

Diese vorübergehende Blockade der GABA-Funktion ist für jeglichen Drogenkonsum zentral; von Tabak über Koffein bis hin zu Kokain, Drogen erhöhen temporär den Dopaminspiegel im Gehirn und steigern unseren Sinn für Freude und Belohnung.

"Das Verlangen, das Du hast, wenn Du am Morgen den Kaffee riechst, ist dem Dopamin geschuldet. Und dieses Gefühl, das Du in Deinem Körper fühlst, wenn du hoffnungslos und heftig verliebt bist? Wieder trägt das Dopamin die Schuld", schreibt Amy Banks, Doktor der Medizin, Forscherin und Mitautorin von Four Ways to Click: Rewire Your Brain for Stronger, More Rewarding Relationships.

Obwohl es keine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis ist, könnte die Kombination von Schokolade mit kleinen Dosen Cannabis die Freisetzung von Dopamin in Deinem Gehirn verstärken und indirekt Deine Erlebnisse im Schlafzimmer oder Deine gesamte Beziehung zu Deinem Partner verbessern.

SCHOKOLADE AND CANNABIS IM SCHLAFZIMMER

CANNABIS UND SCHOKOLADE KOMBINIEREN

Egal, ob Du die Wirkung eines bestimmten Cannabinoids erhöhen, den Geschmack Deiner Medizin verbessern oder Dein Liebesleben aufpeppen möchtest – es gibt viele Gründe, es einmal mit der Kombination von Cannabis und Schokolade zu versuchen.

Es gibt auch viele Möglichkeiten, dies zu tun. Eine der traditionellsten Methoden ist natürlich die Herstellung von Schokoladenesswaren. Falls Du das Glück hast, in einem Land zu leben, in dem der Verkauf von Cannabis legal ist, kannst Du leicht handelsübliche Sorten wie Brownies, Schokoriegel, Trüffel und viele andere in die Finger bekommen.

Falls nicht, solltest Du Dich nicht ärgern, denn es ist einfach, zu Hause eigene Schokoladenesswaren mit Cannabis zuzubereiten. Du kannst das Cannabis sogar direkt in geschmolzener Schokolade decarboxylieren, wodurch die Zubereitung superleicht wird. Hier sind ein paar unserer Favoriten unter den Cannabis-Schoki-Rezepten: Weed-Konfekt, Mit Cannabis versetzte Schokoladen-Erdbeeren, Cannabis Schokoladentrüffeln, Mit Cannabis versetzte heiße Schokolade und Mit Cannabis angereichertes Nutella.

Steven Voser

Geschrieben von: Steven Voser
Steven Voser ist ein Emmy Award nominierter Journalist mit viel Erfahrung auf dem Buckel. Dank seiner Leidenschaft zu allem, was mit Cannabis zu tun hat, widmet er jetzt viel von seiner Zeit der Erkundung der Weed-Welt.

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