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Medizinisches Vs. Freizeitcannabis
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Cannabis Als Arznei- Vs. Cannabis Als Genussmittel: Was Ist Der Unterschied?

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Zu wissen, wo man die Grenze zwischen Freizeit- und medizinischem Cannabis zieht, kann schwierig sein. In diesem Artikel befassen wir uns eingehend damit, worin beiden Arten sich unterscheiden. Am Ende wirst Du eine klarere Vorstellung davon haben, was Cannabis für die Welt und für Dich bedeutet.

In der Cannabiswelt wird viel mit den Bezeichnungen "medizinisch" und "für Genusszwecke" um sich geworfen. Falls Du noch neu in dieser Welt bist, kann die Unterscheidung zwischen diesen Begriffen allerdings schwierig sein.

In diesem Artikel werden wir Dir alles Wissenswerte über Cannabis als Arznei- und Cannabis als Genussmittel vermitteln, einschließlich der Unterschiede und Gemeinsamkeiten, um Dein Verständnis von Cannabis und seinen vielen verschiedenen Anwendungen zu erweitern.

Zum Verständnis der Cannabis-Terminologie

Zum Verständnis der Cannabis-Terminologie

Neulingen in der Cannabiswelt kann das Verständnis der Cannabis-Terminologie schwerfallen. So werden zum Beispiel die Begriffe "medizinisches Cannabis" und "Freizeitcannabis" gleichermaßen von den Medien und Cannabisexperten gebraucht. Ihre Bedeutung ist jedoch nicht immer eindeutig und genau genommen verwenden viele Menschen diese Begriffe synonym.

Die Terminologie zu verstehen, die wir für die Beschreibung von Cannabis nutzen, ist jedoch superwichtig, um für Klarheit zu sorgen, wenn wir über diese uralte Pflanze und unsere beabsichtigten Anwendungen sprechen.

Was sind die Unterschiede zwischen medizinischem und Freizeitcannabis?

Die Frage nach dem Unterschied zwischen medizinischem und Freizeitcannabis umgeben viele Missverständnisse. Im Folgenden werden wir uns mit einigen dieser Mythen beschäftigen und Dir zeigen, worin sich die beiden Arten von Cannabis wirklich unterscheiden.

Cannabinoid-Gehalt

Cannabinoid-Gehalt

Viele Menschen glauben, dass der Hauptunterschied zwischen medizinischem und Freizeitcannabis der Cannabinoid-Gehalt ist. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass viele Unternehmen CBD-reiche Produkte als "medizinisch" vermarkten. Doch die Wahrheit ist, dass jede Cannabisvarietät für holistische Zwecke genutzt werden kann, da fast alle wichtigen Cannabinoide auf ihr klinisches Potenzial hin untersucht worden sind.

Medizinisches Cannabis

Lange wurde CBD von den Medien fälschlicherweise als die medizinische Verbindung in Cannabis bezeichnet und THC als der Wirkstoff, der uns high macht, was ohne Zweifel zu dem Irrglauben beigetragen hat, dass medizinisches Cannabis reich an CBD sein muss. Genau genommen haben Cannabis-Saatgutbanken und -Fachgeschäfte ihre CBD-reichen Produkte jahrelang als "medizinisch" und ihre THC-Angebote als "Genussmittel" bezeichnet.

Neue Forschung und ein besseres Verständnis von Cannabis haben uns jedoch gezeigt, dass THC, CBG, CBC, CBDV, THCV und viele weitere Cannabinoide (sowie Terpene) eine ebenso wichtige Rolle für das klinische Potenzial von Cannabis spielen wie CBD.

✔️ Weist CBD und/oder THC als dominante Cannabinoide sowie weitere Cannabinoide auf
✔️ Mehr auf holistische Nutzen als auf das High-Werden fokussiert
❌ Irrglauben, dass medizinisches Cannabis nur nicht-berauschende Cannabinoide (CBD) enthält

Cannabis als Genussmittel

Geschichtlich betrachtet sind Cannabissorten für Genusszwecke hingegen so gezüchtet worden, dass sie sehr reich an THC sind. Das liegt daran, dass von THC eine ganze Weile lang angenommen wurde, es sei der einzige Wirkstoff von Interesse in Cannabis, weshalb Züchter sich auf die Entwicklung von Sorten konzentrierten, die extrem reich an THC waren, ohne den anderen Cannabinoiden/Terpenen viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Dies ändert sich dank neuer Forschung jedoch gerade und Cannabissorten für Genusszwecke weisen neben THC allmählich alle möglichen Arten von Cannabinoiden auf.

✔️ THC beschleunigt ein euphorisches High
✔️ Mittlerweile zusammen mit anderen Cannabinoiden erhältlich
✔️ Reich an Terpenen für zusätzlichen Geschmack und mehr Aroma
❌ Das High gefällt nicht jedem
❌ Mangel an detaillierter Kennzeichnungen des Cannabinoid-Gehalts
❌ Wegen des hoher THC-Gehalts in vielen Regionen der Welt illegal

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Verwendungszweck

Verwendungszweck

Dies ist wohl der größte Unterschied zwischen den beiden Arten: der Verwendungszweck. Warum wird Cannabis jeweils genutzt?

Medizinisches Cannabis

Medizinisches Cannabis wird im Allgemeinen verwendet, um eine Art Linderung von Symptomen zu fordern, die mit akuten oder chronischen Erkrankungen verbunden sind.

Heutzutage wird jedoch zunehmend eine umfassendere Anwendung von Cannabis als medizinischer Gebrauch akzeptiert. Dennoch ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass die meisten Regionen mit einem legalen Markt deutlich unterscheiden, was als medizinischer Gebrauch der Pflanze anzusehen ist und was nicht. Die meisten Regierungen erkennen zum Beispiel nur eine kleine Auswahl von Symptomen oder Krankheiten als für eine Behandlung mit Cannabis geeignet an. In den USA wird in bestimmten Bundesstaaten Cannabis nur verschrieben, um die Nebenwirkungen einer Chemotherapie, schwerer Epilepsie oder antiretroviraler Therapien zu behandeln.

Inzwischen haben Länder wie Argentinien, Chile und Deutschland jedoch viel liberalere Herangehensweisen an medizinisches Cannabis mit einer viel längeren Liste von qualifizierenden Symptomen oder Erkrankungen. So oder so verlangt fast jedes Land mit einem legalen Programm für medizinisches Cannabis von Patienten, ihre Krankheit und den Anwendungszweck von Cannabis registrieren zu lassen, was gewöhnlich von einem ärztlichen Rezept für eine Cannabisbehandlung unterstützt wird.

✔️ Wird in der Regel verwendet, um ein spezifisches Leiden oder Symptom zu behandeln
✔️ Normalerweise über ein legales, registriertes Programm für medizinisches Cannabis erworben
❌ Manche Gesetze beschränken den Gebrauch von medizinischem Cannabis auf Menschen mit spezifischen Leiden oder Symptomen
❌ Patienten müssen ihre Cannabisnutzung registrieren lassen und ein Rezept beschaffen

Cannabis als Genussmittel

Generell ist Cannabis für Genusszwecke auf jeden ausgerichtet, der Cannabis zum Vergnügen oder aus Genuss konsumiert, anstatt ein bestimmtes Leiden oder Symptom lindern zu wollen. Dort, wo es legal ist, wird Cannabis für Genusszwecke reguliert und ähnlich wie Alkohol, Tabak oder andere legale Freizeitdrogen verkauft.

Heute haben wir das Glück, in einer Ära zu leben, in der sich die Einstellung gegenüber Cannabis rasch wandelt. Viele Experten und Cannabisaktivisten gehen heutzutage sogar so weit, zu behaupten, dass jede Nutzung von Cannabis als medizinisch anzusehen ist, sei es, um die Konzentration zu steigern oder einfach um nach einem langen Tag abzuschalten und zu entspannen.

✔️ Für jeden Erwachsenen über dem legalen Konsumalter (in manchen Ländern 18, 21 in anderen) erhältlich
✔️ Zum persönlichen Genuss und geselligen Vergnügen konsumiert
✔️ Freizeitgebrauch hat für manche Nutzer holistischen Wert
❌ Manche Länder (wie Uruguay) verlangen von Freizeitnutzern, sich bei der Regierung registrieren zu lassen
❌ Könnte nicht dazu bestimmt sei, holistische Effekte zu bieten

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Verfügbarkeit

Verfügbarkeit

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Freizeit- und medizinischem Cannabis hat mit der Verfügbarkeit zu tun. Hierbei hat die Terminologie einen großen Einfluss auf die Legalität und letztendlich auch auf den Cannabinoid-Gehalt.

Medizinisches Cannabis

Generell erlauben viel mehr Regionen den medizinischen Gebrauch von Cannabis als den Freizeitkonsum.

In den USA etwa haben 36 Bundesstaaten die medizinische Anwendung von Cannabis legalisiert (zumindest bis zu einem gewissen Grad), während lediglich 18 Bundesstaaten den Freizeitgebrauch erlauben. Hinsichtlich des Zugangs zu Cannabis variieren die Gesetze in den 50 Bundesstaaten sehr stark.

In Kalifornien etwa dürfen medizinische Cannabispatienten viel mehr Cannabis besitzen und anbauen als Freizeitnutzer. Kalifornische Fachgeschäfte haben in der Regel separate Ladentheken, Produkte und Kassierer, um Freizeitnutzer und medizinische Patienten zu bedienen.

Nicht nur das: Für manche Bundesstaaten gilt Cannabis nur als medizinisch, wenn es reich an CBD und arm an THC ist.

Außerhalb der USA unterscheiden Länder klar zwischen Cannabis als Genuss- und Cannabis als Arzneimittel und behandeln die jeweilige Verfügbarkeit entsprechend. In den Niederlanden wird medizinisches Cannabis über Apotheken an Patienten, die ein Rezept haben, verkauft. Medizinisches Cannabis unterliegt in den Niederlanden dem Dutch Medicines Act sowie strengen Regulierungen bezüglich des Anbaus und Verkaufs.

✔️ Generell zugänglicher als Cannabis für Genusszwecke
✔️ Qualifizierende Leiden und Symptome variieren je nach Region
❌ Zugang könnte auf Patienten mit bestimmten Krankheiten beschränkt sein
❌ Patienten dürfen eventuell nur eine gewisse Menge Cannabis pro Haushalt kaufen oder anbauen

Cannabis als Genussmittel

Cannabis für Genusszwecke hingegen kann in kleinen Mengen in Coffeeshops oder Fachgeschäften gekauft und verkauft werden. Und obwohl es nichts gibt, was einen Patienten davon abhält, sein Cannabis in einem Coffeeshop statt in einer Apotheke zu kaufen, ist es wichtig anzuerkennen, dass das in diesen Läden verkaufte Cannabis nicht annähernd so streng reguliert wird wie Cannabis, das in Apotheken im Rahmen des medizinischen Cannabisprogramms der Regierung verkauft wird.

Wie in den meisten US-Bundesstaaten gilt auch für den Rest der Welt, dass medizinisches Cannabis stärker als Freizeitcannabis legalisiert wird, obwohl sich dies langsam wandelt, weil immer mehr Regierungen ihre Einstellung zu Cannabisgesetzen ändern.

In den Ländern ohne Zugang zu Fachgeschäften, Coffeeshops und Cannabis Clubs wird Cannabis sozusagen noch immer auf der Straße beschafft. Dies geht letztendlich mit einem Mangel an Wissen über das Produkt und großer Inkonsistenz einher.

✔️ Wo es legal ist, kann Cannabis als Genussmittel an alle volljährigen Konsumenten verkauft werden
✔️ Freizeitnutzer müssen sich normalerweise nicht bei der Regierung registrieren lassen
❌ Cannabis für Genusszwecke ist in viel weniger Ländern legal als medizinisches Cannabis
❌ Besitz- und Verkaufsgrenzen sind für Freizeitnutzer häufig niedriger als für medizinische Patienten

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Anbau

Anbau

Bis zu einem gewissen Grad ist der Anbau von Cannabis ziemlich unkompliziert. Cannabispflanzen sind widerstandsfähig und wachsen unter einer Vielzahl von Bedingungen gut, selbst wenn diese nicht gerade ideal sein sollten. Trotzdem nutzen professionelle Anbauer oftmals Hightech-Ausrüstung, kontrollierte Anbauumgebungen sowie eine Vielzahl von Nährstoffen und Ergänzungsmitteln, um Pflanzen anzubauen, die einen höheren Ertrag von einem hochwertigeren Produkt produzieren.

Medizinisches Cannabis

Generell unterliegt für medizinische Zwecke angebautes Cannabis weitaus mehr Auflagen als für Genusszwecke angebautes Cannabis. Die meisten Regionen mit medizinischen Cannabisprogrammen behandeln Cannabis wie jede andere Medizin und regulieren daher sorgfältig seine Qualität, Wirkstärke und Produktion.

Wieder können wir die Niederlande als anschauliches Beispiel für die unterschiedlichen Anbaustandards anführen, die für medizinisches und Freizeitcannabis gelten. Das über Coffeeshops verkaufte Cannabis für Genusszwecke unterliegt beispielsweise keiner Qualitätskontrolle, da keine echten Vorschriften eingeführt wurden.

Medizinisches Cannabis hingegen muss mehreren von der niederländischen Regierung unter dem Dutch Office of Medicinal Cannabis (OMC) festgelegten Standards entsprechen. Unter dem niederländischen Programm für medizinisches Cannabis verkauftes Cannabis muss nach strengen pharmazeutischen Richtlinien angebaut werden, die von der OMC beaufsichtigt werden, und wird regelmäßig von zertifizierten Laboren getestet.

✔️ Unter strengen Richtlinien produziert und regelmäßigen Tests unterzogen
✔️ Erfüllt pharmazeutische Standards
❌ Möglicher Mangel an Vielfalt bei verfügbaren Sorten, da alles unter denselben Standards wächst

Cannabis als Genussmittel

Manche Regionen mit legalen Programmen für medizinisches und Freizeitcannabis wählen einen anderen Ansatz als das eben beschriebene niederländische Modell. Länder wie die USA, Kanada und Uruguay legen viel mehr Wert darauf, Cannabis für Genusszwecke nach ähnlich strengen Standards wie medizinisches Cannabis zu produzieren.

Schließlich wächst Cannabis für Genusszwecke genauso wie medizinisches Cannabis. Die Gesetze, die regulieren, wie Produzenten ihr Cannabis anbauen und welche Standards sie erfüllen müssen, können jedoch dramatisch variieren.

Während medizinisches Cannabis sehr strengen Vorschriften gerecht werden muss, sieht das bei Cannabis als Genussmittel häufig anders aus. Es könnte mit mehr Verunreinigungen verkauft oder mit aggressiveren Düngern oder Schädlingskontrollmethoden angebaut werden. Außerdem könnte es hinsichtlich der Verarbeitung, Verpackung und des Versands von Cannabis für Genusszwecke weniger Vorschriften geben.

✔️ Mehr Produktvielfalt
❌ Weniger Qualitätskontrolle
❌ Möglicherweise schädliche Substanzen im Endprodukt

Qualität

Qualität

Und abschließend kommen wir zur Qualität. Bezüglich des Unterschieds zwischen medizinischem und Freizeitcannabis tobt in dieser Hinsicht eine heftige Debatte und tatsächlich sind viele Variablen involviert.

Medizinisches Cannabis

Da medizinisches Cannabis häufig strengeren Auflagen, Kontrollen und Bestimmungen unterliegt, behaupten einige Menschen, dass als medizinisch eingestuftes Cannabis von höherer Qualität als Cannabis für Freizeitzwecke sei. Ob dies zutrifft oder nicht, ist umstritten.

2006 veröffentlichte der niederländische Cannabisforscher Arno Hazekamp einen Bericht[1], der die Qualitätsunterschiede zwischen medizinischem Cannabis (von dem einzigen autorisierten Anbieter von medizinischem Cannabis in den Niederlanden, Bedrocan, bereitgestellt) und in Coffeeshops gekauftem Cannabis für Genusszwecke analysiert. Die Studie stellte fest, dass die Unterschiede zwischen beiden Arten in Bezug auf Potenz und Wasserwerte unerheblich waren.

Allerdings unterschieden sich die in der Studie verwendeten Proben von medizinischem und Freizeitcannabis erheblich hinsichtlich folgender Werte:

  • Trockengewicht: Viele Coffeeshops verfälschten das Trockengewicht der von ihnen bereitgestellten Cannabisproben (manchmal um mehrere Gramm).

  • Verunreinigungen: Bei dem in Coffeeshops gekauften Cannabis wurden deutlich höhere Schimmel- und Bakterienwerte nachgewiesen, was als Gesundheitsrisiko gewertet werden kann, insbesondere wenn das Cannabis erhitzt und inhaliert wird.

Beachte, dass diese Studie den Schwerpunkt auf den Unterschied zwischen Freizeit- und medizinischem Cannabis in den Niederlanden legte. Auch wenn ähnliche Studien in anderen legalen Märkten noch nicht durchgeführt wurden, legt die Gesetzgebung in Ländern wie Kanada und den USA nahe, dass die Regierungen in diesen Regionen anfangen, auch für Cannabis als Genussmittel strengere Qualitätskontrollen durchzusetzen.

✔️ Gilt irrtümlicherweise oft als "potenter" als Cannabis für Genusszwecke
✔️ Unterliegt strengeren Qualitätskontrollen, was dabei helfen könnte, Probleme mit Verunreinigungen zu beseitigen
❌ Könnte teurer sein

Cannabis als Genussmittel

Je mehr wir über Cannabis erfahren, desto mehr Gedanken machen sich seine Nutzer über die Produktqualität. Wir haben festgestellt, dass die Nachfrage nach hochwertigerem Cannabis in den Regionen, die Cannabis legalisiert haben, rasch steigt und dadurch der Qualitätsunterschied zwischen als medizinisch eingestuftem und nicht als medizinisch eingestuftem Cannabis schrumpft.

✔️ Ist in der Regel genauso wirkstark wie medizinisches Cannabis
✔️ Qualitätskontrolle hat sich verbessert, hinkt medizinischem Cannabis aber immer noch hinterher
❌ Unterliegt insgesamt weniger Qualitätskontrollen, was zu einer schlechteren Qualität führen kann

Die besten medizinischen Cannabissorten

Medizinisches Cannabis gibt es in allen möglichen Varianten. Je nach Intention der Saatgutbank oder des Züchters bieten medizinische Sorten spezifische Cannabinoid- und Terpenprofile, um bei der Linderung verschiedener Symptome oder der allgemeinen Förderung des Wohlbefindens zu helfen. Diese Pflanzen produzieren harzige Blüten, weshalb sie perfekt für die Herstellung von Ölen, Konzentraten und anderen Extrakten sind, die für eine verstärkte Wirkung sorgen. Die Möglichkeiten sind wirklich unbegrenzt.

Zu berühmten medizinischen Cannabissorten zählen:

  • Cannatonic von Resin Seeds: Dank hoher CBD-Werte und eines äußerst geringen THC-Gehalts ist diese Sorte perfekt für Nutzer, die die potenziellen Nutzen von CBD ohne die typischerweise mit Cannabis assoziierte berauschende Wirkung erleben wollen.

  • Fast Eddy von Royal Queen Seeds: Diese einzigartige autoflowering Cannabissorte wurde so gezüchtet, dass sie sowohl THC- als auch CBD-reich ist, was für eine ausgeglichene Wirkung sorgt, die viele Patienten zu schätzen wissen.

Fast Eddy Automatic (Royal Queen Seeds) feminisiert

(21)
Eltern: Cheese x Juanita La Lagrimosa x Ruderalis
Genetik: Ruderalis/Indica/Sativa
Blütezeit : 8-9 weeks from seed to harvest
THC: 9%
CBD: Hoch

Die besten Cannabissorten für Genusszwecke

Die besten Cannabissorten für Genusszwecke

Genau wie medizinische Sorten gibt es Cannabis für Genusszwecke in allen möglichen Varietäten. Während die meisten von ihnen so gezüchtet wurden, dass sie reich an THC sind, haben Züchter mittlerweile begonnen, die Auswahl um Sorten zu erweitern, die reich an CBD, THCV und weiteren Cannabinoiden sind. Letztendlich kann das chemische Profil von Freizeitsorten stark variieren, doch alle sollen den Genuss fördern.

Klassische Cannabissorten für Genusszwecke umfassen unter anderem:

  • Blue Dream: Als Kreuzung von Blueberry und Haze ist die in den USA gezüchtete Blue Dream dank ihrer hohen Potenz, ausgeglichenen Wirkung und ihrem köstlichen Aroma unter Cannabisliebhabern zu einem vertrauten Namen geworden.

  • AK-47: Als Sativa-Superbiest ist AK-47 für Stoner gezüchtet worden, die ein intensives, erhebendes und euphorisches High lieben. Da sie gut 20% THC erzeugen kann, ist AK-47 eine weitere klassische Sorte, die sich ihren Platz in den Herzen von Cannabisliebhabern auf der ganzen Welt erobert hat.

Blue Dream (Zamnesia Seeds) feminisiert

(69)
Eltern: Blueberry x Haze
Genetik: 20% Indica / 80% Sativa
Blütezeit : 9-10 wochen
THC: 19%
CBD: 0-1%
Blütentyp: Photoperiodisch

Was ist besser: medizinisches oder Freizeitcannabis?

Was ist besser: medizinisches oder Freizeitcannabis?

Wenn es um die schwierige Frage nach medizinischem versus Freizeitcannabis geht, gibt es kein besser oder schlechter. Die Entscheidung für eine der beiden Alternativen läuft auf persönliche Vorlieben hinaus und darauf, wie man diese Pflanze zu nutzen beabsichtigt, von den jeweiligen Gesetzen, die den medizinischen und Freizeitgebrauch regeln, ganz zu schweigen.

Wenn Du nach zuverlässiger Linderung suchst, empfehlen wir natürlich, Dich bei einem medizinischesn Cannabisprogramm anzumelden und mit einem Arzt zusammenzuarbeiten, um eine Vorgehensweise zu finden, die für Dich funktioniert. Falls Du Cannabis hingegen einfach nur wegen seines Geschmacks und seiner Wirkung genießen willst, teste das in Deiner Region verfügbare Cannabis für Genusszwecke aus.

Steven Voser

Geschrieben von: Steven Voser
Steven Voser ist ein Emmy Award nominierter Journalist mit viel Erfahrung auf dem Buckel. Dank seiner Leidenschaft zu allem, was mit Cannabis zu tun hat, widmet er jetzt viel von seiner Zeit der Erkundung der Weed-Welt.

Über Unsere Autoren
Haftungsausschluss:
Wir erheben keine medizinischen Ansprüche. Dieser Artikel wurde nur zu Informationszwecken verfasst und basiert auf Studien, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Externe Quellen:
  1. An evaluation of the quality of medicinal grade cannabis in the Netherlands - https://cetadobserva.ufba.br

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