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Was Ist Das Endocannabinoid-System?
8 min

Was Ist Das Endocannabinoid-System?

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Das Endocannabinoid-System ist ein faszinierendes Netzwerk aus Kanälen und Rezeptoren, das sich über den gesamten Körper erstreckt. Es ist ein essenzielles, jedoch unzureichend verstandenes System, das an Kognition, Lernen, Appetit und Immunreaktion beteiligt ist. Erfahre alles über das Endocannabinoid-System und seine Beziehung zu Cannabis.

Hast Du Dich jemals gefragt, wie Cannabis mit dem Körper interagiert? Die Antwort ist komplex und faszinierend. Tatsächlich kam es so, dass das System, mit dem es in Wechselwirkung tritt, sogar nach ihm benannt wurde: das Endocannabinoid-System (ECS).

Das ECS ist ein Netzwerk aus Kanälen, Rezeptoren und Enzymen, das sich über den gesamten Körper erstreckt – vom Gehirn und dem Nervensystem über das Immun- zum Fortpflanzungssystem und darüber hinaus. Es erfüllt zahlreiche Funktionen, von denen wir viele kaum verstehen. Die wichtigste von ihnen ist die Endocannabinoid-Signalübertragung, was das ECS im Grunde zu einem körperweiten Kommunikationskanal macht. Doch seine Bedeutung geht weit darüber hinaus.

Im Folgenden werden wir alles Wissenswerte über das menschliche Endocannabinoid-System aufschlüsseln.

Was genau ist das Endocannabinoid-System?

Was Genau Ist Das Endocannabinoid-System?

Den ersten Cannabinoid-Rezeptor entdeckten Allyn Howlett und William Devane 1988 im Gehirn einer Ratte. Kurz darauf wurden diese Rezeptoren auch beim Menschen gefunden. Anschließend wurde isoliertes THC genutzt, um die Position von Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn weiter zu kartografieren. Durch Deaktivierung bestimmter Rezeptoren in Rattengehirnen wurde dann der CB1-Rezeptor als derjenige identifiziert, an den THC bindet, was seine Wirkungen induziert.

1992 wurde entdeckt, dass es ein ganzes Netzwerk von Endocannabinoiden und Cannabinoid-Rezeptoren gibt, die zusammen das Endocannabinoid-System bilden. Teil dieser Entdeckung war die Erkenntnis, dass Cannabinoide auf natürliche Weise im Körper produziert werden – daher die Rezeptoren. Diese körpereigenen Cannabinoide werden endogene Cannabinoide oder Endocannabinoide genannt – wobei "endo" "innerhalb" oder "(von) innen" bedeutet. Das zuerst entdeckte dieser Endocannabinoide war das auch als "Glücksmolekül" bekannte Anandamid. "Ananda" ist ein aus dem Sanskrit entlehntes Wort, das sich zu "Glückseligkeit" übersetzt.

Der zweite Cannabinoid-Rezeptor, CB2, wurde 1993 entdeckt. 1995 wurde das zweite Endocannabinoid, 2-Arachidonylglycerol (2-AG), von Raphael Mechoulam und seinem Team identifiziert. Das ECS wurde auch in anderen Tieren, Insekten und Pflanzen gefunden.

Dieses komplexe System wurde tatsächlich nach Cannabis benannt, das bei der Entdeckung des Endocannabinoid-Systems eine wesentliche Rolle spielte.

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Warum Homöostase wichtig ist

Warum Homöostase Wichtig Ist

Die Rolle des ECS ist von enormer Bedeutung und nicht annähernd vollständig geklärt. Gleichwohl stimmen viele Wissenschaftler darin überein, dass eine seiner Hauptfunktionen die Aufrechterhaltung von Homöostase ist (Zou & Kumar, 2018[1]). Homöostase bezeichnet einen Zustand der Ausgeglichenheit oder eines "dynamischen Gleichgewichts" innerhalb des Körpers. Homöostase ist wichtig, da sie die angemessene und normale Funktion der Körperprozesse aufrechterhält.

Im Gehirn sind Endocannabinoide retrograde Signalüberträger. Das bedeutet, dass sie vom empfangenden Neuron an den Sender zurückfeuern. Dies tun sie, um die Menge des eingehenden Neurotransmitters zu modulieren. Wenn es zu viel von ihm gibt, sagen sie ihm im Wesentlichen, sich zu beruhigen, was das Gleichgewicht wiederherstellt. Dies ist ein sehr einfaches Beispiel dafür, wie das ECS die Homöostase beeinflusst.

Endocannabinoid-System vs. Hormonsystem

Endocannabinoid-System Vs. Hormonsystem

Das Hormonsystem ist größtenteils auf die Schilddrüse und die Nebenniere zurückzuführen. Es ist ebenfalls ein System von Botenstoffen, funktioniert aber ein wenig anders. Das Ziel des Hormonsystems sind überwiegend Organe, wobei es Hormone für die Signalübertragung (so wie das ECS Endocannabinoide) nutzt. Und während das ECS Endocannabinoide in Zellmembranen produziert, die dann mit nahegelegenen Zellen kommunizieren, schüttet das Hormonsystem Hormone in den Blutkreislauf aus, die dann zu verschiedenen Organen transportiert werden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die sympathische Erregung, auch bekannt als Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Diese wohlbekannte, durch eine erhöhte Herz- und Atemfrequenz, schwitzige Handflächen und manchmal Zittern gekennzeichnete Angstreaktion wird ausgelöst, wenn die Nebenniere Adrenalin in den Blutkreislauf ausschüttet, wo es den erforderlichen Organen signalisiert, dass es Zeit ist, intensiv zu arbeiten, wodurch diese physischen Reaktionen verursacht werden.

Was reguliert das Endocannabinoid-System?

Was Reguliert Das Endocannabinoid-System?

Der angebliche Umfang des Einflusses des ECS ist tatsächlich ziemlich erstaunlich. Wenn man bedenkt, wie wenig wir bis vor kurzem darüber wussten, überrascht es, dass es mit so vielen geistigen und körperlichen Funktionen zu interagieren scheint.

Die folgende Liste ist keineswegs vollständig, doch einige Funktionen des ECS sollen den Schlaf (Coroon & Felice, 2019[2]), die Immunreaktion (Toguri, Caldwell & Kelly, 2016[3]), Schmerzen (Toczek & Malinowska, 2018[4]) und Stress (Ruehle et a. 2012[5]) beeinflussen.

Wie funktioniert das Endocannabinoid-System?

Das ECS ist mehr als nur Rezeptoren und Endocannabinoide – obwohl sie die entscheidenden Teile sind, die es funktionieren lassen. Außerdem sind Endocannabinoide nicht die einzigen Moleküle, die mit diesem internen System in Wechselwirkung treten können. Hier werfen wir einen genaueren Blick auf jeden Bestandteil des ECS.

Endocannabinoide

Endocannabinoide

Wie bereits erwähnt, fungieren Endocannabinoide innerhalb des ECS als Signalmoleküle. Bislang gibt es nur zwei, die gut verstanden werden. Diese sind N-Arachidonylethanolamid (Anandamid) und 2-Arachidonylglycerol (2-AG).

Anandamid spielt eine sehr breit angelegte Rolle. Es ist ein voller Agonist von CB1-Rezeptoren im Zentralnervensystem (ZNS) und ein partieller Agonist von CB2-Rezeptoren im peripheren Nervensystem (PNS). Das Ausmaß seiner Funktionen wird noch nicht verstanden, doch Anandamid erhielt seinen Namen wegen der Gefühle von Glückseligkeit und Ruhe, die es bei seiner Freisetzung bewirkt; möglicherweise aufgrund seiner potenziellen Rolle im Belohnungssystem. Es zeigt auch leichte Affinität für die Capsaicin-Rezeptoren des Körpers. In jüngerer Zeit ist entdeckt worden, dass Anandamid zudem an TRPV1 bindet, doch mehr dazu in Kürze.

2-AG ist ein voller Agonist für sowohl CB1- als auch CB2-Rezeptoren. Wie bei Anandamid, werden auch seine genauen Funktionen nicht vollständig verstanden. Tatsächlich ist nicht einmal bekannt, ob primär Anandamid oder 2-AG für die Signalübertragung innerhalb des ECS verantwortlich ist. Es ist jedoch bekannt, dass 2-AG im Gehirn in höheren Konzentrationen vorkommt.

Die anderen (oder vermuteten) Endocannabinoide sind:

  • 2-Arachidonylglycerylether (2-AGE oder Noladinether)
  • N-Arachidonoyl-Dopamin (NADA)
  • Virodhamin (OAE)
  • Lysophosphatidylinositol (LPI)

Stoffwechselenzyme

Stoffwechselenzyme

Da Endocannabinoide nach Bedarf produziert werden, um verschiedene Funktionen zu regulieren, müssen sie auch nach Bedarf abgebaut werden, sobald sie ihre Funktion erfolgreich erfüllt haben. Dies ist der Punkt, an dem Stoffwechselenzyme ins Spiel kommen.

Das für den Abbau von Anandamid verantwortliche Enzym ist Fettsäureamid-Hydrolase (FAAH). Obwohl sich CBD auf vielfältige Weise auf das ECS auswirkt, wird angenommen, dass einer seiner Hauptmechanismen tatsächlich ist, FAAH zu hemmen, was die Abbaugeschwindigkeit von Anandamid reduziert.

2-AG wird von Monoacylglycerin-Lipase (MAGL) abgebaut. Mithilfe von FAAH und MAGL reguliert sich das ECS selbst, was ihm wiederum ermöglicht, viele der Körperfunktionen und -prozesse wirksam zu regulieren.

Cannabinoid-Rezeptoren

Cannabinoid-Rezeptoren

Es gibt gegenwärtig zwei akzeptierte Cannabinoid-Rezeptoren: CB1 und CB2. CB1-Rezeptoren kommen überwiegend im Gehirn und dem Zentralnervensystem vor, wohingegen sich CB2-Rezeptoren hauptsächlich im peripheren Nervensystem und den Immunzellen finden. Zusammen decken beide den Großteil des Körpers ab.

TRP-Kanäle

Auch TRP-Kanäle (engl.: transient receptor potential channels) spielen eine Rolle im ECS. Diese Ionenkanäle befinden sich in der Plasmamembran vieler Tierzellen und wenn es um das ECS geht, ist der TRPV1-Rezeptor (Capsaicin-Rezeptor) von besonderem Interesse.

Sowohl Anandamid als auch CBD interagieren mit TRPV1, was zu einigen Kontroversen bezüglich seiner Klassifikation geführt hat. Generell werden TRP-Kanäle als Teil des erweiterten Endocannabinoid-Systems angesehen – doch manche denken nun, dass TRPV1 ein essenzieller Teil des Systems ist (Iannotti & Vitale, 2021[6]).

Phytocannabinoide

Phytocannabinoide

Streng genommen sind Phytocannabinoide kein Teil des ECS. Aber sie können eine derart tiefgreifende (und wohlbekannte) Wirkung auf das Netzwerk haben, dass wir sie hier mit aufnehmen. "Phyto" bedeutet einfach "Pflanze" – also sind Phytocannabinoide Cannabinoide von Pflanzen. Cannabis ist bekanntermaßen nicht die einzige Pflanzenspezies, die Cannabinoide produziert, doch es erzeugt sie in der größten Menge und Vielfalt.

Bis dato wurden um die 120+ Phytocannabinoide isoliert. Von diesen verstehen wir nur wenige bis zu einem gewissen Grad. Die Funktionen, die Cannabinoide im Leben einer Cannabispflanze erfüllen, sind unklar, obwohl vermutet wird, dass sie helfen, sie vor Fressfeinden zu schützen, Widerstandskraft gegen Sonnenlicht zu bieten und vieles mehr.

Interessanterweise werden Cannabinoide in Drüsen – sogenannten Trichomen – auf der Oberfläche von Cannabispflanzen produziert, und dies hauptsächlich auf den Blüten. Tatsächlich wäre die Konzentration der in den Trichomen befindlichen Cannabinoide für den Rest der Pflanze giftig, daher ihre Position.

Im menschlichen Körper interagieren diese Cannabinoide mit dem Endocannabinoid-System, um alle möglichen Arten von subtilen bis zu höchst wahrnehmbaren Effekten hervorzurufen.

Wie das Endocannabinoid-System beeinflusst werden kann

Also, es ist offenkundig, dass wir das Endocannabinoid-System mit Phytocannabinoiden beeinflussen können. Ob dies eine gute Idee ist oder nicht, unterscheidet sich je nach Person und wir wissen bisher weder genug über die Wechselwirkungen, um genau sagen zu können, welche Auswirkung ein Cannabinoid haben wird, noch ob es nützlich sein könnte. Gleichwohl werden wir unser Bestes geben, die möglichen Wirkmechanismen zu erklären.

THC

THC

Verantwortlich dafür, dass wir high werden, ist das Cannabinoid Δ⁹-Tetrahydrocannabinol (THC). Es ist eines der wenigen Cannabinoide, das die Fähigkeit hat, eine berauschende Wirkung hervorrufen, also scheint es ein glücklicher Zufall zu sein, dass es zudem das in Cannabispflanzen am reichlichsten vorkommende ist.

THC wirkt, indem es Anandamid nachahmt und an CB1-Rezeptoren bindet. Im Gegensatz zu Anandamid wird es von FAAH jedoch nicht leicht abgebaut. Daher ist es viel potenter und langanhaltender als Anandamid.

Von allen bekannten Möglichkeiten, das ECS zu manipulieren, stellt THC sowohl die extremste als auch gängigste Methode dar.

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CBD/CBDA

Cannabidiol (CBD) und sein Vorprodukt Cannabidiolsäure (CBDA) kämpfen mit THC um die Position des populärsten Cannabinoids.

In den letzten Jahren ist die CBD-Branche geradezu explodiert. Obwohl sie noch in den Kinderschuhen steckt, hat die Forschung zu CBD mehrere potenzielle Wechselwirkungen mit unserem ECS festgestellt. CBD scheint Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2) jedoch nicht im herkömmlichen Sinne zu aktivieren, sondern wirkt vielmehr als Agonist oder inverser Agonist. Im Grunde blockiert es denselben Rezeptor, an den THC binden möchte (CB1).

Angesichts dieses Wirkmechanismus kann CBD (das zweithäufigste Cannabinoid in Cannabis) als den Effekten von THC zumindest bis zu einem gewissen Grad "entgegenwirkend" betrachtet werden (Niesink & van Laar, 2013[7]). Auch wenn diese Beziehung kaum verstanden wird, wird vermutet, dass eine Erhöhung des Gehalts an CBD in erholsamen Cannabissorten sie für gewisse Menschen besser verträglich machen könnte.

Abgesehen von den klassischen Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems, wird auch angenommen, dass CBD wie bereits erwähnt auch Wechselwirkungen mit TRPV1-Rezeptoren zeigt, die auf ihre eigene Weise faszinierend sind.

CBN

CBN

Cannabinol (CBN) kommt in Cannabispflanzen gewöhnlich nur in Spurenmengen vor. Seine Präsenz erhöht sich, wenn THC abgebaut wird. Dies kann auf natürliche Weise geschehen, wenn Cannabisblüten an der Pflanze gelassen werden, über Decarboxylierung (Erhitzen) oder durch schlechtes Trocken und Aushärten.

Von CBN wird angenommen, dass es auf eine ähnliche Weise wie THC mit dem Endocannabinoid-System interagiert, jedoch mit einer geringeren Affinität für beide Rezeptoren. Und anders als THC, wird von CBN nicht gedacht, dass es berauschend wäre – zumindest nicht für sich genommen.

THCV

Tetrahydrocannabivarin (THCV) kommt ebenfalls nur in Spurenmengen vor und wird kaum verstanden. Es soll allerdings eines der wenigen anderen Cannabinoide sein, die psychoaktiv sein könnten. Dies ist jedoch umstritten, und um zu entscheiden, ob dem so ist, ist weitere Forschung erforderlich, (Abioye et al., 2020[8]).

THCV ist ein inverser Agonist/selektiver Agonist des CB1-Rezeptors. Der Grund dafür, dass es schwierig ist, zu sagen, ob es psychoaktiv ist oder nicht, ist auf die generell niedrigen Konzentrationen von THCV in Cannabis zurückzuführen. Um es zu testen, muss eine riesige Menge isoliert, extrahiert und anschließend Probanden verabreicht werden. Es gibt einige anekdotische Berichte, die nahelegen, dass THCV tatsächlich psychoaktiv ist, und dass seine Wirkungen kürzer anhalten eher von einem klaren Kopf gekennzeichnet sind, als ein THC-High.

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CBG/CBGA

Cannabigerolsäure (CBGA) ist das Cannabinoid, von dem alle anderen abstammen. Es interagiert mit verschiedenen Enzymen und verzweigt sich in unterschiedliche "Familien", wobei es schließlich zu einer der unterschiedlichen Arten von Cannabinoiden wird (CBD, THC, CBG etc.).

Es gibt nur wenig Forschung zu der Wirkung von CBG. Wir wissen jedoch, dass es scheint, als würde es mit CB1- und CB2-Rezeptoren interagieren und dem 5-HT1A-Serotonin-Rezeptor entgegenwirken.

CBC

Cannabichromen (CBC) ist ein nur unzureichend verstandenes Cannabinoid. Wir wissen, dass es nicht berauschend ist, und wir wissen auch, dass es CB1- oder CB2-Rezeptoren nicht im herkömmlichen Sinne beeinflusst. Stattdessen scheint es mit TRPV1 und TRPA1 zu interagieren, was sich auf ihre Fähigkeit auswirkt, Endocannabinoide wie Anandamid und 2-AG abzubauen.

Sollte man sich Sorgen wegen eines klinischen Endocannabinoid-Mangels machen?

Sollte Man Sich Sorgen Wegen Eines Klinischen Endocannabinoid-mangels Machen?

Während das Wissen über das ECS zunimmt, wird immer häufiger über "klinischen Endocannabinoid-Mangel (CECD)" gesprochen. Diese Theorie – die die möglicherweise pathologische Natur eines niedrigen Endocannabinoid-Spiegels postuliert – ist mit chronischen Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Migräne und Fibromyalgie in Zusammenhang gebracht worden (Russo, 2016[9]). Angesichts des Einflussbereichs des ECS könnte eine Störung oder Fehlfunktion dieses Systems negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Doch bevor Du nach Deinem Weed greifst, um mehr Cannabinoide in Dein System zu bekommen, musst Du verstehen, dass, auch wenn diese Erkrankung existiert, sie kaum verstanden wird. Wenn Du der Meinung bist, dass Weed eine positive Wirkung auf Dein Leben hat, ist das natürlich großartig – aber Du solltest bei Dir nichts diagnostizieren, das so unzureichend geklärt ist. Gleichwohl gibt es immer mehr Studien zu CECD und Forscher hoffen, mehr Einzelheiten über das ECS und diese schwer zu behandelnde Erkrankung herauszufinden.

Max Sargent
Max Sargent
Max schreibt seit über einem Jahrzehnt und ist in den letzten paar Jahren in den Cannabis- und Psychedelika-Journalismus eingestiegen. Durch seine Arbeit für Unternehmen wie Zamnesia, Royal Queen Seeds, Cannaconnection, Gorilla Seeds, MushMagic und viele mehr hat er in der Branche umfassende Erfahrung gesammelt.
Haftungsausschluss:
Wir erheben keine medizinischen Ansprüche. Dieser Artikel wurde nur zu Informationszwecken verfasst und basiert auf Studien, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Externe Quellen:
  1. Zou, S., & Kumar, U. (2018). Cannabinoid Receptors and the Endocannabinoid System: Signaling and Function in the Central Nervous System. International Journal of Molecular Sciences, 19(3), 833. - https://doi.org
  2. Corroon, J., & Felice, J. F. (2019). The Endocannabinoid System and its Modulation by Cannabidiol (CBD). Alternative therapies in health and medicine, 25(S2), 6–14. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Toguri, J., Caldwell, M. and Kelly, M., 2016. Turning Down the Thermostat: Modulating the Endocannabinoid System in Ocular Inflammation and Pain. Frontiers in Pharmacology, 7. - https://doi.org
  4. Toczek, M. and Malinowska, B., 2018. Enhanced endocannabinoid tone as a potential target of pharmacotherapy. Life Sciences, 204, pp.20-45. - https://doi.org
  5. Ruehle, S., Rey, A., Remmers, F. and Lutz, B., 2011. The endocannabinoid system in anxiety, fear memory and habituation. Journal of Psychopharmacology, 26(1), pp.23-39. - https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Iannotti, F. A., & Vitale, R. M. (2021). The Endocannabinoid System and PPARs: Focus on Their Signalling Crosstalk, Action and Transcriptional Regulation. Cells, 10(3), 586. - https://doi.org
  7. Niesink, R. J. M., & van Laar, M. W. (2013). Does Cannabidiol Protect Against Adverse Psychological Effects of THC? Frontiers in Psychiatry, 4. - https://doi.org
  8. Abioye, A., Ayodele, O., Marinkovic, A., Patidar, R., Akinwekomi, A., & Sanyaolu, A. (2020). Δ9-Tetrahydrocannabivarin (THCV): a commentary on potential therapeutic benefit for the management of obesity and diabetes. Journal of Cannabis Research, 2(1). - https://doi.org
  9. Russo, E. B. (2016). Clinical Endocannabinoid Deficiency Reconsidered: Current Research Supports the Theory in Migraine, Fibromyalgia, Irritable Bowel, and Other Treatment-Resistant Syndromes. Cannabis and Cannabinoid Research, 1(1), 154–165. - https://doi.org
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