Produktrezension: DaVinci Ascent

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Produktrezension: DaVinci Ascent

Als nächstes in unserer Reihe von Produktrezensionen haben wir den DaVinci Ascent, einen tragbaren Vredampfer, der viel zu bieten hat.

Im Gegensatz zu einigen anderen Verdampfern in der gleichen Preisklasse, ist der DaVinci Ascent ein Alleskönner, der sowohl trockene Kräuter, als auch Extrakte verdampfen kann. Das macht ihn zu einem der vielseitigeren tragbaren Verdampfer, der qualitativ hochwertigen Dampf liefern kann, egal was die Substanz Deiner Wahl sein möge. Er mag ein paar kleine Macken haben, aber die werden von seinen positiven Eigenschaften locker ausgebügelt. Ich habe meine Zeit mit ihm sehr genossen und habe eigentlich keine Laune es alles in Worte zu fassen. Aber das ist nunmal mein Job, also lass uns einen genaueren Blick auf die verschiedenen Aspekte des DaVinci Ascent werfen.

GRÖSSE

Wenn es um die Größe geht, misst der DaVinci Ascent etwa 12 x 6 x 2cm. Er hat also eine ähnliche Größe wie die meisten modernen Smartphones, nur dass er etwas dicker ist. Es ist eine Größe, die diesen Verdampfer super für unterwegs macht, da er bequem genau in die meisten Jeans passt. Diese relativ geringe Größe sorgt dafür, dass man ihn einfach wegstecken kann und für ein ausgezeichnetes Niveau an Diskretion, wenn man ihn unterwegs verwendet. Der Ascent wiegt rund 192g, was am Standard für tragbare Verdampfer gemessen ein Wert am schwereren Ende der Skala ist. Allerdings ist er nicht so schwer, dass es seiner Portabilität abträglich wäre, wenn überhaupt, liegt er so satter in der Hand.

VERARBEITUNGSQUALITÄT UND DESIGN

Die Verarbeitungsqualität des DaVinci Ascent vermittelt ein solides und zuverlässiges Gefühl. Was man da in der Hand hat besteht hauptsächlich aus Kunststoff, fühlt sich aber nicht billig an. Der Boden des Ascent hat einen einfachen Drehmechanismus, der den Zugriff auf die tiefe Kräuterkammer eröffnet und der gesamte Dampfpfad ist aus Glas gefertigt. An der Vorderseite des Ascent befindet sich ein OLED Display, sowie Steuertasten, mit denen man verschiedene Einstellungen vornehmen kann.

Die Ausführung, die mir zum Testen in die Finger gedrückt wurde, sah so aus, als hätte sie eine polierte Holzoberfäche, was ich ehrlich gesagt nicht wirklich prickelnd fand, ist halt nicht so mein Ding. Aber das hat eher mit meinen persönlichen Vorlieben zu tun und den Ascent gibt es noch in anderen Ausführungen, die etwas ... subtiler sind. Davon abgesehen ist das Design des Ascent sehr gut durchdacht und die anderen Modelle sind richtig schick. Ich mag besonders, dass das gläserne Mundstück versenkt werden kann, wenn man es nicht braucht und dass man es für die Reinigung leicht abnehmen kann (zusammen mit dem gesamten gläsernen Innenleben, das mit dem Dampf in Berührung kommt), was den Ascent sehr praktisch macht.

KRÄUTERKAMMER UND HEIZELEMENT

Eines der bemerkenswertesten Merkmale des DaVinci ist seine Fähigkeit sowohl trockenes Kraut, als auch Extrakte leicht zu dampfen, einschließlich Öle. Möglich wird dies durch die große Kräuterkammer. Über den Daumen kann der Ascent über 0,3g trockenes, zermahlenes Kraut aufnehmen. Das ist eine enorme Menge im Vergleich zu seinen direkten Konkurrenten und ermöglicht eine extrem lange Verdampferfahrung. Diese Größe ist teilweise auf die Glaskapsel zurückzuführen, die für Extrakte verwendet wird und fein säuberlich in den Heizraum passt, wenn man sie mit seinem Extrakt der Wahl gefüllt hat.

Das Heizelement des Ascent ist aus mit Glas ausgekleideter Keramik. In der Theorie verwendet dieser Verdampfer Konvektion, aber die Kapsel wird so heiß und da das Kraut damit in Kontakt kommt, wird auch einiges an Leitungshitze übertragen. Es gibt vier kleine Löcher im Boden der Kammer, durch die die heiße Luft strömt, um durch Konvektion die Verdampfung durchzuführen. Er hat eine Aufheizzeit von etwa 50 Sekunden, was ziemlich gut ist.

EINFACHE HANDHABUNG

Die Leichtigkeit der Handhabung des DaVinci Ascent ist so lala. Zunächst ist er extrem einfach zu bedienen. Man dreht ihn einfach unten auf, füllt die Kammer, schließt sie wieder, schaltet ihn ein und wartet, bis er sich auf die eingestellte Temperatur erhitzt hat. Toll! Das Display an der Vordeseite ermöglicht die Temperatur ruck-zuck neu einzustellen, wobei man sie genau auf bis zu 220°C einstellen kann.

Doch die Dinge werden ein wenig komplexer, wenn man sich in die erweiterten Funktionen vertieft. Man kann die Einstellungen aufrufen und drei vorprogrammierte Temperaturen mit bestimmtem Zeitschemata einstellen. Der Ascent wird nach dieser vorgewählten Zeit automatisch seine Temperatur auf diese Solltemperaturen einstellen. Wenn man sie richtig einstellt, ermöglicht es die Erfahrung noch weiter anzupassen, wie Dein Kraut verdampft wird. Um herauszufinden, wie man das einstellt und ausschaltet, wenn man diese Funktion nicht nutzen möchte, ist nicht gleich ersichtlich und man muss seine Nase erstmal in die Bedienungsanleitung stecken. Nicht wirklich ein Problem, aber ärgerlich, wenn jemand versehentlich die Einstellungen verändert, wenn man ihn mit mehreren nutzt.

Eine Sache, die ich wirklich mochte und inzwischen von einem hochwertigen Verdampfer erwarte, ist die Abschaltautomatik. Man kann eine vorgegebene Zeit in den Einstellungen festlegen und wenn der Ascent nach Ablauf dieser Zeit keine Bewegung festgestellt hat, schaltet er sich automatisch ab.

DAMPFQUALITÄT

Der vom DaVinci Ascent produzierte Dampf ist ausgezeichnet. Dank der präzisen Steuerung der Temperatur und dem vollständig aus Glas bestehenden Dampfad, hat man am Ende einen weichen, reichen Dampf. Offensichtlich hängt die Dampfqualität von der Qualität Deines Weeds und der Temperatur ab, die Du verwendest, aber der Ascent legt die Messlatte hoch und ermöglicht eine exquisite Dampfproduktion.

AKKULAUFZEIT

DaVinci sagt, dass der Ascent für bis zu 3 Stunden betrieben werden kann, wenn er kontinuierlich verwendet wird. Ich kam aber eher auf 2-2,5 Stunden. Die Ladezeit beträgt etwa 5 Stunden. Das ist eine fantastische Laufzeit, aber die Ladezeit könnte ruhig etwas kürzer sein.

REINIGUNG

Der Ascent ist super leicht zu reinigen, wobei beide Abschnitte des gläsernen Dampfpfades leicht entfernt werden können und die Kammer leicht zugänglich ist. Wie oft er gereinigt werden muss, liegt er im Vergleich zu anderen Verdampfern im Durchschnitt. Nach ein paar guten Sitzungen hat sich einiges abgelagert, aber die einfache Reinigung verhindert, dass sich dies zu einem Problem auswächst, vor allem im Vergleich dazu, was für eine Fummelei es bei anderen Verdampfern sein kann.

PREISLAGE

Der DaVinci Ascent schlägt mit um die €229 zu Buche, was ihn in Sachen Preis im oberen Segment ansiedelt. Glücklicherweise hat der Ascent die Funktionalität und Qualität, für die es sich lohnt so tief in die Tasche zu greifen.

GARANTIE

Der DaVinci Ascent wird mit einer 2-Jahres-Garantie geliefert, die das Gehäuse, Heizelement, elektronische und handwerkliche Mängel abdeckt. Auf die Akkus wird jedoch nur für 90 Tage Garantie gewährt.

FAZIT

Der DaVinci Ascent ordnet sich hoch oben auf der Liste der tragbaren Verdampfer ein. Er ist gut verarbeitet, produziert hochwertigen Dampf und der Preis ist vernünftig. Die Akkuladezeit könnte besser sein, aber für die Größe dieses Verdampfers und die Tragbarkeit, die er bietet, ist es kein massiver Nachteil. Am Ende des Tages ist er extrem einfach zu bedienen und bietet eine Menge Flexibilität, sowohl für zu Hause, als auch unterwegs. Mit ihm kann man nichts falsch machen.

 

         
  Josh  

Geschrieben von: Josh
Autor, Psychonaut und Cannabis-Liebhaber, Josh ist Zamnesias betriebsinterner Experte. Er verbringt seine Tage draußen in der Natur, wobei er in die verborgenen Tiefen aller Dinge eintaucht, die psychoaktiver Natur sind.

 
 
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