Was Man Mit Verdampftem Gras Tun Kann


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Was Man Mit Verdampftem Gras Tun Kann


Die meisten Leute werfen ihr verdampftes Gras weg, weil sie denken, dass sie bereits alles rausgeholt haben. Aber wusstest Du, dass Du Dein bereits verdampftes Gras (oder AVB, Already Vaporized Bud) wiederverwenden kannst? Finde in diesem Artikel heraus, was Du mit Deinem bereits verdampften Gras tun kannst.

WAS IST “ALREADY VAPED BUD” (AVB) UND WAS MACHT ES SO BESONDERS?

AVB steht für “Already Vaped Bud” oder bereits verdampftes Gras, es handelt sich also um Marihuana, das übrig bleibt, nachdem Du es verdampft hast. Im Vergleich zu frischen Blüten hat AVB eine braune Farbe und ein etwas anderes, “geröstetes” Aroma. Nun, wenn Du wie die meisten Cannabis-Verdampfer bist, ist es gut möglich, dass Du Deine verdampften Blüten wegwirfst, weil Du denkst, dass Du bereits alles rausgeholt hast. Aber warte ab, wir haben eine gute Nachricht für Dich…

Hier ist das Besondere: Du kannst Dein verdampftes Gras auf viele Arten wiederverwenden, wenn Du es nicht bereits so lange verdampft hast, bis es schwarz wurde. Was noch besser ist: Im Vergleich zu frischen Blüten hat das bereits verdampfte Gras einen großen Vorteil: Es muss nicht mehr durch den Prozess der Decarboxylierung gehen, um aktiviert zu werden, weil das bereits in Deinem Verdampfer passiert ist. Dies bedeutet, dass Du Deine bereits verdampften Blüten auf viele Arten verwenden kannst!

Hier sind einige Ideen, was Du mit Deinem verdampften Gras machen kannst, damit Du wirklich alles davon rausholst:

1. EINFACHE ESSBARE CANNABISPRODUKTE

EINFACHE ESSBARE CANNABISPRODUKTE

Dein AVB ist bereits decarboxyliert, was bedeutet, das Du nichts Aufwendiges mehr tun musst, wenn Du es weiter verwenden möchtest! Dies macht es perfekt für superleicht herzustellende essbare Cannabisprodukte, da Du die Blüten einfach nehmen und auf Dein Essen streuen, sie Smoothies hinzufügen oder sie verwenden kannst, um Dein Salatdressing aufzupeppen.

Wie wäre ist mit einem leckeren Sandwich mit einigen AVB-Streuseln oben drauf? Da die verdampften Blüten so einfach zu verwenden sind, solltest Du, wenn Du Dich in Deiner Küche etwas umsiehst, keine Schwierigkeiten haben, eine Menge kreativer Möglichkeiten zu finden, sie für essbare Cannabisprodukte zu verwenden…

Wir sollten vielleicht auch erwähnen, dass AVB einen einzigartigen Geschmack hat. Es hat immer noch den typischen Geschmack nach Cannabis, aber da es bereits verdampft wurde, hat es eine deutliche, geröstete Note. Abhängig von Deinem bevorzugten Geschmack, kann es gut mit allen Arten von Aromen gepaart werden.

Oder ... wie wäre es mit Nutella Keksen?!

Oder ... wie wäre es mit Nutella Keksen?!

Zutaten

  • Weizenschrot- oder Leibniz Butterkekse (oder alternativ andere süße Kekse als Basis)

  • Nutella

  • Cannabis (bereits verdampftes oder frisches Gras, wie es beliebt)

 

Anleitung

  1. Bestreiche Deine Butterkekse mit Nutella.

  2. Sobald Deine Kekse ausreichend bestrichen sind, nimm einen Teelöffel von Deinem bereits verdampften Gras und streu es über die Kekse. Je nach Vorliebe / Toleranz kannst Du mehr verwenden, aber ein Teelöffel sollte genug sein, denn THC ist fettlöslich und in Nutella steckt reichlich davon.

  3. Nun nimmst Du Deine Kekse und drückst jeweils einen (unbestrichenen!) darauf, um ein Schokoladensandwich voller Cannabis Güte herzustellen!

  4. Sobald Du alle vorbereitet hast, nimm etwas Alufolie und wickel sie sorgfältig darin ein. Heiz den Backofen auf 120°C vor und leg Deine Kekse für etwa 20 Minuten hinein. Hab keine Sorge, daß Dein Cannabis bei dieser ziemlich niedrigen Temperatur verbrennt, tut es nicht.

  5. Sobald das erledigt ist, pack Deine Kekse aus und gib sie zum Servieren in eine Schüssel oder auf einen Teller.

2. VERWENDE ES, UM AVB-CANNABUTTER ODER AVB-ÖL HERZUSTELLEN

VERWENDE ES, UM AVB-CANNABUTTER ODER AVB-ÖL HERZUSTELLEN

Nicht jeder mag den Grasgeschmack in seinem Smoothie oder seinen Keksen. Keine Sorge – es gibt andere Möglichkeiten, Deine verdampften Blüten wiederzuverwenden. Wenn Du essbare Cannabisprodukte herstellen möchtest, ohne dass sie nach Pflanzen schmecken, kannst Du Deine verdampften Blüten verwenden, um AVB-Cannabutter oder AVB-Öl herzustellen.

Anleitung für AVB-Cannabutter:

Um AVB-Cannabutter zu machen, ist das erste, was Du tun musst, dass AVB fein zu zermahlen. Eine Kaffeemühle funktioniert am besten für diesen Zweck. Einige behaupten auch, dass Wasseraushärtung auch dazu beiträgt, den Geschmack von AVB zu beseitigen, aber das ist nicht wirklich erforderlich.

Lege Deine verdampften Blüten, Butter und eine kleine Menge Wasser in einen Topf und erhitze das Gemisch leicht. Lass die Mischung mehrere Stunden bei niedriger Hitze stehen und rühre sie von Zeit zu Zeit um.

Lass die Mischung etwas abkühlen und stelle sie in den Kühlschrank. Nach einigen Stunden im Kühlschrank hat sich die Cannabutter zu einer festen Schicht über dem Wasser im Topf geformt. Schütte das ekelige Wasser unten im Topf ab, das brauchst Du nicht mehr. Benutze einen Löffel, um die Cannabutter von oben zu entfernen oder filtere die Mischung durch ein Seihtuch. Für detaillierte Anweisungen kannst Du Dir auch den Artikel darüber ansehen, wie man Cannabutter herstellt.

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Anleitung für AVB-Öl:

Anstatt Cannabutter für die Herstellung von essbaren Cannabisprodukten zu verwenden, kannst Du auch AVB-Öl herstellen. Für unser einfaches AVB-Öl-Rezept benötigst Du 1L Speiseöl (Olivenöl, Rapsöl, Maisöl, etc.), mindestens 14g AVB (je mehr, desto besser) und eine Art Sieb aus Stahl.

Das Speiseöl wird die Basis für Dein AVB-Öl sein. Du kannst jede Art von Speiseöl dafür verwenden, aber Olivenöl ist wahrscheinlich die beste Wahl, da sich das THC von Deinem Gras besonders gut damit verbinden kann. Olivenöl ist auch gesünder als einige andere Arten von Speiseölen.

Nimm einen großen Topf und gieße etwa 1L Öl hinein. Stelle Deine Kochplatte auf eine niedrige Temperatur. Achte darauf, dass Du das Öl nicht verbrennst. Behalte Dein heißes Öl immer im Auge, denn es könnte sich entzünden, wenn Du nicht vorsichtig bist.

Nimm Dein fein gemahlenes AVB (für 1L Öl benötigst Du mindestens 14g verdampfte Blüten) und füge es zu dem Öl hinzu, während Du das Gemisch von Zeit zu Zeit umrührst. Achte auf die Hitze Deines Öls! Das Öl sollte simmern aber keinen Rauch entwickeln. Lass es für 1–4 Stunden auf Deinem Herd simmern. 2 Stunden können optimal sein. Du weißt, dass Dein AVB-Öl fertig ist, wenn das AVB dunkel geworden ist und Dein Öl eine leicht braune Farbe angenommen hat.

Nimm die Mischung vom Herd und lass sie für ein oder zwei Stunden abkühlen. Wenn Deine Ölmischung Zimmertemperatur erreicht hat, nimm das Sieb und filtere die Mischung mehrmals hindurch. Du kannst Dein AVB-Öl jetzt in ein Glas gießen.

3. MACH KAPSELN

Du kannst auch Cannabiskapseln aus Deinem AVB herstellen. Cannabiskapseln haben einige bemerkenswerte Vorteile gegenüber anderen Dosierungsmethoden: Sie sind leicht transportierbar und diskret, was sie ideal für unterwegs macht oder all jene Situationen, in denen Du keine unerwünschte Aufmerksamkeit haben willst. Sie sind auch einfach anzuwenden und können eine konsistentere Dosis bereitstellen, wenn man sie mit essbaren Cannabisprodukten oder einigen anderen Verzehrmethoden vergleicht. Und lass uns nicht vergessen, dass Kapseln auch gesünder sind als Rauchen.

Zum Füllen der Kapseln kannst Du einfach AVB verwenden, das Du zu einem sehr feinen Pulver gemahlen hast oder Du kannst sie auch mit ein wenig extra potentem AVB-Öl füllen. Eine Kapselmaschine und leere Kapseln sind der beste Weg, um AVB Cannabiskapseln herzustellen.

4. RAUCHE ES

RAUCHE ES

Hierzu gibt es nicht viel zu sagen, außer dass Du natürlich Dein AVB so rauchen kannst, wie Du es mit frischen Blüten tun würdest. Vielleicht magst Du ja den “toastigen” Geschmack von AVB lieber! Vergiss nicht, dass es nicht so stark sein wird wie Dein unbenutztes Gras, also kannst Du Dir überlegen, es zu mischen oder für Situation aufzuheben, wenn Du eine sanftere Wirkung erfahren möchtest.

5. MACHE EINE TINKTUR

MACHE EINE TINKTUR

Du kannst Deine verdampften Knospen auch verwenden, um Tinkturen herzustellen. Tinkturen werden mit hochprozentigem Alkohol hergestellt, der verwendet wurde, um die Cannabinoide und Terpene aus dem Rest des Pflanzenmaterials zu extrahieren. Du kannst Tinkturen oral oder sublingual einnehmen oder sie verwenden, um alle Arten von Speisen zu infundieren. Tinkturen haben den Vorteil, dass sie viel schneller wirken als typische essbare Cannabisprodukte, und da sie in Glasflaschen mit Pipetten aufbewahrt werden, sind sie auch hervorragend geeignet, wenn Du eine präzise Dosierung benötigst.

ZUM SCHLUSS, EIN KLEINER HINWEIS

Wenn Du noch nicht mit essbaren Cannabisprodukte vertraut bist, solltest Du, unabhängig davon, ob Du die essbaren Cannabisprodukte selbst zu Hause hergestellt hast oder sie eingekauft hast, immer mit einer sehr niedrigen Dosis beginnen. Sei Dir bewusst, dass essbare Cannabisprodukte ein Weile brauchen, bis Du sie spürst. Ersttäter warten oft nicht lange genug auf die Wirkungen (es kann leicht eine Stunde oder länger dauern) und essen deshalb eine viel zu große Menge an essbaren Cannabisprodukten, weil sie denken, die Dosis wäre nicht groß genug gewesen. Das Ergebnis ist eine schreckliche Erfahrung.

Du solltest auch wissen, dass essbare Cannabisprodukte anders wirken als wenn man Gras raucht oder verdampft. Essbare Cannabisprodukte liefern auch ein viel stärkeres und länger anhaltendes High, weshalb auch erfahrene Cannabis-Enthusiasten oft sagen: Hab Respekt vor Esswaren. Das gilt besonders dann, wenn Du keine Erfahrung mit ihnen hast. Da AVB bereits verwendet wurde, ist es noch schwieriger, zu wissen, wie potent es sein wird, also sei vorsichtig.

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Noch ein lustiger Hinweis: AVB kann oft recht aromatische Blähungen verursachen. Ja, du hast richtig gelesen. Wir sprechen hier über nichts weniger als ein paar mächtige cannabisgeschwängerte Furze! Es kann hilfreich sein, dies zu wissen, wenn Du Dich entscheidest, etwas AVB zu genießen, bevor Du Deine Schwiegereltern zum ersten Mal triffst…

Georg

Geschrieben von: Georg
Wohnhaft in Spanien, verbringt Georg nicht nur viel von seiner Zeit an seinem Computer, sondern auch in seinem Garten. Mit einer brennenden Leidenschaft für den Cannabisanbau und die Erforschung von Psychedelika, ist Georg in allem gut bewandert, was psychoaktiv ist.

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