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Meskalin KakteenEs gibt 19 Produkte.

Meskalin Kakteen spielen eine sehr wichtige Rolle in der schamanischen Kultur Lateinamerikas. Meskalin ist die psychoaktive Verbindung, die intensive visuelle Effekte und ein stark verändertes Bewußtsein bewirken. Der Peyote (Lophophora williamsii) aus Mexiko ist ein bekannter Meskalin Kaktus. Neben dem Peyote es gibt auch andere bekannte und weniger bekannte Arten von Meskalin Kakteen, wie etwa den San Pedro (Echinopsis pachanoi) und den San Pedro Macho (Echinopsis Peruviana). Wir bieten eine interessante Auswahl von Meskalin Kakteen an, die für den Anbau zu Hause geeignet sind. Die Stecklinge können einfach auf Böden platziert werden und der Kaktus wird Wurzeln entwickeln und wachsen, als wäre nichts passiert.

Meskalin Kakteen - Für weitere Informationen hier klicken

Information: Meskalin-Kakteen

Was Sind Meskalin-kakteen?

Unter Meskalin-Kakteen versteht man schlicht Kaktusarten, die den psychedelischen Wirkstoff Meskalin produzieren und enthalten. Bekannt sind durch mannigfaltige ethnografische Arbeiten die Meskalin-Kakteen Peyote und San Pedro, die beide als Rausch- und Ritualgewächse, aber auch als Heilpflanzen weltweite Bekanntheit erlangt haben. Wollte man mit der Existenz dieser beiden Arten die Meskalin-Kakteen aber abzuhandeln beabsichtigen, wähnt man sich in einem gewaltigen Irrtum. Denn es gibt neben den beiden bekannten Vertretern noch eine ganze Reihe anderer Kaktusgewächse, die Meskalin beherbergen. Und das teils in großen Mengen.

VIDEO: Der Ursprung Unserer Meskalin-Kakteen

Die Ultimative Anleitung Für Den Mescalin-Kaktus

Anleitung Für Den Mescalin-Kaktus

Herzlich Willkommen zu unserer ultimativen Einführung über Mescalin. Im Folgenden beschreiben wir detailliert, was Mescalin ist und wie es wirkt, in welchen Kakteen es zu finden ist, wie es verwendet wird und wie man es extrahiert – und vieles mehr. Zu Beginn geben wir einen grundlegenden Überblick darüber, was Mescalin eigentlich ist.

WAS IST MESCALIN: EINE EINFÜHRUNG 

Mescalin ist eine psychedelische Verbindung, die in einer Reihe von Kaktusarten zu finden ist. Mescalin ist bekannt unter dem wissenschaftlichen Namen 3, 4, 5 Trimethoxyphenethylamin und ein natürlich vorkommendes Alkaloid aus der Familie der Phenethylamine. Seine halluzinogenen und geistfreundlichen Effekte ähneln denen von LSD, Psilocybin und DMT.

Mescalinhaltige Pflanzen werden seit Tausenden von Jahren von indigenen Völkern in ganz Mexiko und Süd- und Mittelamerika eingesetzt. Mescalin besitzt eine hohe Affinität zu den Serotonin-5HT-Rezeptoren im Gehirn und verursacht die Anregung von Neuronen im Stirnlappen. Warum diese Phänomene zu Halluzinationen führen, ist unbekannt. Allerdings wurde es traditionell von den Eingeborenen verwendet, um positive und erhebende persönliche und soziale Effekte zu erzielen.

Mescalin-Molekül

Es ist bekannt, dass Serotonin eine "Glück stiftende" Verbindung ist, die von Natur aus im menschlichen Gehirn vorkommt. Die meisten modernen psychotherapeutischen Medikamente, die gegen Depressionen verschrieben werden, beeinflussen das Serotoninsystem auf irgendeine Weise. Es macht also Sinn, dass die positiven Effekte von Mescalin noch Wochen nach der zentralen halluzinogenen Erfahrung andauern. Ausnahmslos folgt ein allgemeines Gefühl der Leichtigkeit und Ruhe mit sehr wenig innerem geistigen „Geschwätz“. Für einen längeren Zeitraum stellt sich anschließend auch ein ein verbindendes Gefühl mit der Schönheit der natürlichen Welt ein. Die Farben bleiben hell, vor allem Rot- und Grüntöne und Angst wird zu einer verwirrenden Erinnerung.

Mescalin war das erste der Psychedelika, das isoliert wurde. Im Jahre 1896 extrahierte es Arthur Heffter aus Peyote und testete es an sich selbst. Die Untersuchung ergab, dass sich bei 100mg Beeinträchtigungen bemerkbar machen können, für eine psychotrope Erfahrung aber 350mg benötigt werden.

Mescalin wird über den Darmtrakt aufgenommen und absorbiert, weshalb es einige Zeit dauert, bis es seine Wirkung entfaltet. Extrakte funktionieren viel schneller als verzehrte Kaktus-Chips oder getrunkene Tees und sind auch weit weniger ekelerregend.

Es ist unmöglich, von Mescalin süchtig zu werden. Die Evolution hat nämlich eine Anti-Sucht-Funktion eingebaut: Falls es länger als vier oder fünf Tage am Stück eingenommen wird, hört es einfach auf zu wirken. Immer höhere und höhere Dosen zu nehmen, ist nichts weiter als eine große fette Zeitverschwendung.

ARTEN VON MESCALINKAKTEEN

Es gibt eine ganze Reihe von alkaloidhaltigen Kakteen. Für unsere Zwecke hier werden wir uns auf diejenigen konzentrieren, die Mescalin als Hauptwirkstoff enthalten. In anderen Kakteen sind die Alkaloide in viel zu winzigen Konzentrationen enthalten, um bei einer angenehmen Einnahmemenge Wirkungen entfalten zu können. Fünf Liter Kaktus-Tee trinken oder vier Kilo Kaktus essen zu müssen, wäre sicher eine ziemliche Qual.

Kakteen, die Mescalin enthalten, tun dies in einer ausreichenden Konzentration, sodass sich die Einnahme nicht so anspruchsvoll gestaltet. Peyote führt die Liste für aktive Alkaloidkonzentrationen mit Werten zwischen 1 - 6% Trockengewicht an, wobei eher 1% am wahrscheinlichsten sind. Die Trichocereus Kakteenfamile (San-Pedro- und Peruanische-Fackel-Kakteen) liegt zwischen 0,3 - 1,3%. Bei beiden Spezies findet man die richtige Dosierung am besten durch Ausprobieren heraus, mit Wirkstärken die von Pflanze zu Pflanze variieren können.

PEYOTE

Peyote mescaline cactus

Peyote, oder Lophophora williamsii, ist sicherlich der bekannteste Mescalin enthaltende Kaktus. Er ist in Literatur und Film gleichermaßen vertreten und wird für das, was er ist, weltweit anerkannt. Egal ob in der Drogenkultur oder nicht.

Peyote ist ein langsam wachsender Knopf-artiger Kaktus. Es ist grünlich-blau bzw. manchmal graublau. Anstelle von Stacheln besitzt er Büschel aus "Wolle", die aus regelmäßig über den Katus verteilten Aureolen sprießen. Er wächst wild von Zentral-Mexiko bis nach Nord-Texas und wird von den indigenen Völkern seit der vorkolumbianischen Ära verwendet. Eine durchschnittliche getrocknete Rippe von ca. 2cm Durchmesser wiegt etwa zwei Gramm. Es werden 6-10 dieser Rippen benötigt, um die gewünschten Effekte zu erzielen.

Peyote blüht mit einer meist einzelnen, aber manchmal auch mit mehreren erfreulich symmetrischen Blüten mit rosa Blättern. Sie haben hellgelbe- und safranfarbene Staubbeutel, die Pollen enthalten. Die Blüten erscheinen zwischen März und Mai und sind, obwohl sie so zart erscheinen, überraschend knackig und fest. Die Vermehrung erfolgt durch Samen, sobald diese sich nach der Bestäubung innerhalb der Frucht gebildet haben. Einzelne Rippen können abgebrochen werden und lassen sich leicht trocknen und mit der Narbe nach unten eintopfen. Lässt man ihn machen, wird sich Peyote glücklich, wenn auch langsam, ausbreiten und weiter ausbreiten.

SAN PEDRO

San Pedro Mescaline Cactus

San Pedro oder Trichocereus pachinoi (Echinopsis pachinoi) hat sich zu einem Star für sich entwickelt und es sind eine ganze Reihe an Sorten verfügbar. Von Natur aus sehr schnell wachsend, sind San-Pedro-Kakteen in den letzten zehn Jahren sehr populär geworden.

San Pedro ist ein säulenartiger Kaktus, der in Klumpen wächst. Er weist 7-9 Rippen auf, die entlang der Aureole mit Clustern von kleinen Stacheln wachsen. Eine gut gestützte Säule kann bis zu vier Meter wachsen und eine beträchtliche Menge an Mescalin enthalten. Sie vermehren sich durch Samen und breiten sich von der Basis mit neuem Wachstum und Dornen aus, wobei aus umgestürzten Säulen sogar neue Pflanzen sprießen können. Lässt man ihm den Freiraum, kann sich San Pedro erheblich ausbreiten - vor allem, wenn Säulen umbrechen und mehrere Dornen daraus entstehen.

Während der saisonalen Vollmonde produziert der nachts blühende San Pedro große, auffällige, weiße Blüten, welche die Größe von Esstellern erreichen. Zuerst erscheinen große Blütenhülsen auf eigenen Stielen. Dann, einige Nächte später und oft unerwartet, brechen die Blüten auf. Diese Show dauert zwei Nächte, bevor sich die Blüten in den Fruchtkörper zurückbilden.

PERUANISCHER STANGENKAKTUS

Peruvian Torch

Der Peruanische Stangenkaktus oder Trichocereus peruvianis zeichnet sich durch seine langen Stacheln aus, die von der Basis bis zur Spitze in den Farben des Wildfeuers verblassen. Diese Stacheln sind sauscharf und durchbohren die Haut ohne jegliche Vorwarnung. Einfach gerade rein. Weit schärfer als eine Injektionsspritze. Also außerhalb der Reichweite von Kindern platzieren!

Der Peruanische Stangenkaktus wächst so ähnlich wie San Pedro, weshalb wir auf eine eigene Beschreibung verzichten können. Er unterscheidet sich allerdings von San Pedro vor allem durch die Effekte, die deutlich intensiver und tiefer ausfallen. Er hat einen größeren Umfang und das Fleisch ist eher grau-grün als dunkelgrün. Er wächst unter den gleichen Bedingungen ähnlich schnell wie andere Kakteen in dieser Gattung.

NAHE VERWANDTE

Trichocereus: 

  • Bridgesii 
  • Cuzcoensis 
  • Fulvinanus 
  • Macrogonus 
  • Taquimbalensis 
  • Terschekii 
  • Validus 
  • Werdermannianu

Die meisten verwandten Kakteen können durch individuelles Säulenarrangement und die Gesamtstatur unterschieden werden. Manche sind sehr dünn mit markanten Rippen. Andere sind mollig und die Rippen sind weniger merklich. Manche haben kleine Aureolen mit vielen kleinen Stacheln. Wieder andere haben weit auseinanderliegende Aureolen mit großen Stacheln. In allen Fällen ist darauf zu achten, dass jede Art sehr, sehr spitz ist. Alle lösen jedoch ihre eigene nuancierte Interpretation der mescalingetriebenen psychedelischen Erfahrung aus.

DIE MESCALINERFAHRUNG

Jede Art bietet quantitativ andere Effekte als reines Mescalin. Unterschiedliche Alkaloidprofile, die in jeder Art vorhanden sind, geben der individuellen Erfahrung Nuancen und Charakter. Der begeisterte Mescalin-Konsument wird bald besondere Pflanzen finden, die alle seine Schalter genau richtig bedienen. Diese Freunde können ein ganzes Leben lang verbreitet und genossen werden.

"Der Äther verblasste. Das Acid war schon lange fort. Aber das Mescalin war stark. Gutes Mescalin ist langsam. Die erste Stunde ist nichts als Warten. Dann, etwa auf halbem Weg durch die zweite Stunde, verfluchst Du das Biest, das dich betrogen hat, weil nichts passiert und dann - ZANG! ". Aus: Fear and Loathing in Las Vegas, Hunter S Thompson.

Ja, so läuft das. Extrakte können schneller einsetzen, aber wenn Du dehydrierte Chips isst oder eine Reduktion trinkst, wirst Du einige Zeit warten müssen. Eine Stunde mindestens, manchmal vier. Mescalin wird im Darmtrakt absorbiert. Deshalb ist es gut, vor einer Mescalin-Session zu fasten. Ein leerer Verdauungstrakt bedeutet, dass das eingenommene Material schneller verdaut wird.

Beginn der Mescaline Reise

In den frühen Stadien gibt es körperliche „Stupse“ und visuelle Lockungen. Sanfte Wellen von Wahrnehmungsschichten überraschen und erfreuen Dich. Farben und Klänge intensivieren sich. Natürliche Lebewesen haben Strahlenkränze. Wasser und Himmel füllen sich mit fraktal zurückweichenden Vielecken. Intensive Körperschwere kommt und geht in Wellen. Von zerquetschend heiß bis leicht und kühl, ist die Vorfreude quälend schön.

Wenn Du Tees oder Reduktionen getrunken hast, wirst Du Dich sofort übergeben müssen. Lass es einfach geschehen. Es ist ein nachhaltiges Reinigungserlebnis. Physisch intensiv und sicher. Sich zu übergeben in dieser "Versuche, Dich von Innen nach Außen zu stülpen“- Art und Weise, kann absolut anstrengend sein. Doch sobald Du damit durch bist, wirst du in einem Multiversum der Einheit mit Allem schweben. Hier werden Farben fluoreszieren und es herrscht ein uneingeschränktes Gefühl der entspannten Gelassenheit, das nicht verdrängt werden kann. In diesem temporären alternativen Universum ist alles gut und Konversation ist einfach.

Der Puppenhaus-Effekt ist üblich. Dort können Objekte hyperfarben und flach oder zweidimensional erscheinen. Die visuelle Landschaft kann sich ändern. Perspektiven können Ebbe und Flut spielen und pulsierende Tracks und andere erfreuliche Effekte dauern viele Stunden an. Einige Arten von Kakteen verändern bei offenen Augen die Umgebung vielleicht nur leicht, während hinter geschlossenen Augen eine helle, surreale Lichtshow abgeht. Der Kinoleinwand Deines Geistes wird mit Farben und Arrangements überspült, auf die Dr. Mandelbrot stolz wäre.

Puppenhaus-Effekt

Während die Stunden vergehen, werden die Gefühle immer intensiver. In genau diesem unbewussten Zustand vermittelt Mescalin seine Lehren. Wie andere Psychedelika, spricht auch Mescalin mit dem Unterbewusstsein in einem fundamentalen universellen Code. Sobald die zentrale halluzinogene Erfahrung vorbei ist, kann ein erfrischter und entspannter literarischer Geist diese unterbewussten Botschaften für den Einsatz in der realen Welt aufbereiten. Bei anderen Gelegenheiten kann es verdammt viel Spaß machen. Mescalin und Konzerte oder andere soziale Events gehen Hand in Hand. Lightshows werden lebendig, und die Musik ist fünfdimensional. Gespräche gleiten mühelos und Du siehst wirklich die Schönheit in allen Menschen.

Ist es möglich, mit Mescalin einen Horrortrip zu erleben? Hängt davon ab, was Du unter „Horror“ verstehst. Ort und Kontext spielen wie bei anderen Halluzinogenen eine große Rolle. Die Gemütsverfassung beim Eintritt in den Prozess ist ebenso sehr wichtig und Mescalin ist ein Meister der emotionalen Verstärkung. Manchmal, falls Du nicht in der richtigen Stimmung bist, kann es Dir einen vollen emotionalen Kick geben. Deshalb solltest Du, falls Du vorhast, Mescalin zu probieren, einen Ort wählen, an dem Du Dich wohlfühlst und es sollte jemand dabei sein, der auf Dich aufpasst. Große öffentliche Veranstaltungen sind aus diesem Grund nicht empfehlenswert für Erstanwender.

DIE UNTERSCHIEDE DER WIRKUNGSWEISEN

Bezogen auf die Schwere, besitzt Peyote eine tiefere Wirkung als die Trichocereus-Familie. Peyote fügt der Erfahrung durchgehender Körperschwere einen „trippigen“ Aspekt hinzu. Halluzinationen können schrill sein und denen von LSD ähneln und die Gedankenprozesse werden richtig in Fahrt kommen.

Verschiedene Mescalinkakteen

San Pedro bietet erhöhte visuelle Wahrnehmung und geistigen Fluss. Der körperliche Druck ist nicht so intensiv wie bei Peyote oder dem Peruanischen Stangenkaktus und obwohl er von Natur aus sehr intensiv ist, ist die Erfahrung nicht so schrill, sondern einladender. Wie die warme, einladende Umarmung eines ätherischen Riesen. Erstaunlich und wohltuend, beruhigend und fröhlich - Pedro fühlt sich sehr natürlich an. Sogar am halluzinatorischen Gipfel gibt es noch einen Fluss, dem man leicht folgen kann.

Der Peruanische Stangenkaktus erzeugt eine Körperschwere, die der von Peyote gleicht. Die Effekte sind sehr intensiv. Eine unsichtbare Hand ergreift Deine Seele und zieht dich in das Kaninchenloch herunter, ob Du willst, oder nicht. Nicht unbedingt super halluzinogen, aber sehr, sehr intensiv. Der Peruanische Stangenkaktus fühlt sich sehr zeremoniell an, und verlangt von Dir, dass Du Dich bewegst. Es ist gut, Freunde dabei zu haben und zu tanzen, zu tanzen und zu tanzen.

TRADITIONELLE KAKTUSZUBEREITUNG

Was Du benötigst:

  • Kaktus deiner Wahl. 6-10 Peyote-Rippen von 2cm Größe pro Person oder 30cm Säulenkaktus pro Person.
  • Eine saftige Zitrone pro Person.
  • Mehrere Liter Wasser - je nachdem, wie viele Personen teilnehmen.
  • Großer Topf oder Kessel und ein großer Rührlöffel.

Schritt 1: Nimm Deine ausgesuchten Kakteen und schneide die Rippen aus den holzigen Herzen heraus, wobei Du wegen der Stacheln äußerst vorsichtig vorgehen musst. Peyote erfordert, was die Stacheln angeht, weniger Vorsicht.

Schritt 2: Zerhacke das Fleisch in überschaubare Stücke.

Schritt 3: Vermische das Kaktusfleisch mit Hilfe eines Mixers oder einer Küchenmaschine mit Wasser und dem Zitronensaft, so dass eine hellgrüne und klebrige Kaktuspampe entsteht. Gieße das Ergebnis in einen Kessel oder großen Topf. Wiederhole dies, bis der ganze Kaktus aufgebraucht ist.

Schritt 4: Rühre diese Mischung auf der niedrigsten Flamme, bis sie sich um die Hälfte reduziert hat. Sorge für gute Musik, denn Du wirst einige Zeit am Herd stehen müssen.

Schritt 5: Fülle den Topf erneut mit Wasser und verrühre und mindere das Gebräu ein zweites Mal ab.

Schritt 6: Ein weiteres Mal wird eingedickt; bevor das Gebräu aber zu dick zum Trinken wird, ist es fertig zur Einnahme.

Anmerkung: Lass die Mischung nicht anbrennen – sie würde einen unerträglichen Gestank verbreiten und ließe sich definitiv nicht mehr trinken. Du kannst anstelle eines Topfes und einer Flamme auch einen Schongarer aus Keramik verwenden. Lasse einfach den Deckel auf, damit das Wasser verdunsten kann und kontrolliere alles regelmäßig.

Praktischer Tipp: Gekühlt ist dieses Gebräu erträglicher. Gib sogar noch ein paar Eiswürfel hinzu. Auch Salz hilft, den Geschmack zu verbessern. Einfache salzige Chips als Beigabe sind wirklich hilfreich.

Vorbereitung Mescalin Kaktus

GRUNDREZEPT FÜR TEE

Was Du benötigst:

  • Wasser
  • Getrockneter und pulverisierter Kaktus Deiner Wahl
  • Saft einer Zitrone pro Portion
  • Kochtopf oder Topf

Schritt 1: Misch alle Zutaten über einer niedrigen Flamme zusammen, bis sie eingekocht sind.

Schritt 2: Erneut Wasser hinzufügen und wieder etwas einkochen lassen.

Schritt drei: Abseihen und trinken.

WIE MAN MESCALIN EXTRAHIERT

Dies ist eine lebensmittelechte Extraktion für Mescalin-Acetat. Du wirst also nichts mit Säuren oder starken Basen zu tun haben. Das Endprodukt kann gefahrlos eingenommen werden. Viele andere nützliche Alkaloide werden bei diesem Vorgehen bewahrt, was die Erfahrung noch vollständiger macht.

Was Du benötigst:

  • 100-300g getrockneten und pulverisierten Kaktus Deiner Wahl
  • 25g Löschkalk (Kalkhydrat) pro 100g Kaktus
  • 300ml reines d-Limonen pro 100g Kaktus. Einige Hardware-Shops bietet d-Limonen an. Es ist online leicht zu bekommen und in keiner Weise verboten.
  • 25ml weißer Essig pro 100ml d-Limonen
  • Glasgläser
  • Edelstahl- oder Glasschalen
  • Klares Wasser. Vordosiertes Flaschenwasser ist ideal. Jeder Ring bei einer 600ml Flasche Wasser entspricht 100ml, so dass Du einen eingebauten Maßstab für spätere Verwendung hast.
  • Gummihandschuhe. D-Limonen kann Hautausschlag verursachen, falls es mit der Haut in Berührung kommt und dort länger als eine halbe Stunde verbleibt. Sofort mit Seife und warmem Wasser abwaschen.
  • Schale zum Verdampfen.

Schritt 1: Mische den Löschkalk mit dem getrockneten und pulverisierten Kaktus, wobei 25g Löschkalk pro 100g Kaktus eingesetzt werden.

Schritt 2: Langsam in sauberem Wasser verrühren. Die ideale Konsistenz ist ein schaumiger, steifer Kitt. Der Kalk belüftet die Mischung erheblich und absorbiert eine erhebliche Menge an Wasser. Tatsächlich wird dadurch die Wassermenge beträchtlich reduziert. Du bist zu weit gegangen, falls der grüne schaumige Kitt zusammenfällt und eine Schicht Wasser auf der Oberseite erscheint. Dieser Fehler wird Dir aber nur einmal passieren, denn Du wirst den Dreh schnell raushaben. Die Mischung ist noch verwendbar, aber es kann sich eine überschüssige Haut bilden, die durchgesiebt werden muss.

Schritt 3: Deckel drauf und für mindestens sechs Stunden zugedeckt stehen lassen. Dies ist auch über Nacht möglich, Du musst nur darauf achten, dass die Mischung nicht austrocknen kann.

Schritt 4: Rühre mit Gummihandschuhen 300 ml d-Limonen pro 100 g getrockneten Kaktus ein. Stelle sicher, dass keine Klumpen entstehen, so dass Du einen Smoothy mit Kaktus und d-Limonen erhältst. Lasse die Mischung über Nacht stehen.

Schritt fünf: Wieder sind die Handschuhe gefragt: Drücke die Mischung durch ein altes T-Shirt oder einen Sarong. In Frage kommt alles, was fein gewebt ist. Stell die Flüssigkeit beiseite.

Schritt 6: Wiederhole die Schritte vier und fünf mindestens dreimal mit demselben Kaktus. Dadurch wird sichergestellt, dass jedes köstliche Alkaloid entfernt wird.

Schritt 7: Falls Du eine schwere Hautschicht auf der eingedickten Mischung hast, müssen beide von einander getrennt werden. Ein Soßenkännchen ist ideal. Das d-Limonen kann leicht abgeschöpft werden.

Schritt acht: Gib 25ml weißen Essig pro 100ml d-Limonen in Glasgefäße und schüttele kräftig. Lasse die Gefäße stehen, bis sich der Essig absetzt (Essig auf der Unterseite, d-Limonen auf der Oberseite) und dann wieder kräftig rühren. Daraufhin noch mehrere Male Rühren und sich wieder setzen lassen.

Schritt neun: Verwende das Soßenkännchen, um den Essig und das d-Limonen zu trennen. Mit dem d-Limonen wiederholst Du Schritt 8 zwei Mal. Gib den Essig in eine Verdampferschale.

Schritt 10: Verdampfe dann den Essig bei niedrigen 80°C im Ofen, bis eine klebrige dunkle orange Schicht übrig bleibt. Diese kann mit einer Klinge abgeschabt und sofort verwendet werden. Einfach mit einem Getränk Deiner Wahl runterspülen.

ANDERE PSYCHOAKTIVE KAKTEEN

Es gibt viele verschiedene psychoaktive Kakteen. Aus über 70 Gattungen sind zurzeit etwa 300 Kaktusgewächse bekannt, die geistbewegende Wirkstoffe beinhalten. Und das muss nicht immer unbedingt Meskalin sein. Es existiert eine Vielzahl weiterer psychoaktiver Verbindungen, die in den Kakteen nachweisbar sind oder deren Nachweis noch aussteht. Zu einem Großteil sind die Inhaltsstoffe der Gewächse nämlich noch gar nicht erforscht.

Wir kennen durch ethnobotanische Forschungsarbeit zum Beispiel Epithelantha micromeris und dessen Früchte, die Chilitos, die von Indianern samt dem psychoaktiven Minikaktus zu Dopingzwecken eingenommen werden, weil sie als Stimulanzien wirken. Weiter oben haben wir den Donãna-Kaktus Coryphantha macromeris besprochen. Einige Kakteen enthalten Koffein, zum Beispiel Harrissia adscendens, Leocereus bahiensis und Cereus jamacaru (enthält auch Meskalin). Weitere recht bekannte psychoaktive Kakteen sind die Ariocarpus-Spezies mit ihren zahlreichen Phenethylaminen, die als „verrücktmachende Drogen“ gelten, die Bischofsmützen, deren Wirkprinzipien noch unbekannt sind, die Opuntien, die vielerlei Inhaltsstoffe beherbergen, und so weiter. Echinocereus triglochidiatus soll sogar das potente Psychedelikum 5-MeO-DMT enthalten. Viele Kakteen können zudem zu heilkundlichen Zwecken genutzt werden, eine gute Anzahl an Kaktusgewächsen ist essbar. Kakteen sind vielseitige ethnobotanische Pflanzen.

UND WAS IST MIT DEM DONANA-KAKTUS?

Eine Kaktusart, die häufig im Zusammenhang mit Peyote und San Pedro genannt wird, ist der Donãna- oder Dona-Ana-Kaktus Coryphantha macromeris. Er wird Mulato genannt, gehört ebenfalls zu den indigenen heiligen Pflanzen und wird zu entheogenen Zwecken genutzt. Er enthält kein Meskalin, sondern Macromerin und andere (psychoaktive) Phenethylamine. Macromerin ruft ähnliche Wirkungen hervor wie Meskalin, nur deutlich schwächer.

FALSCHER PEYOTE?

Unter dem Namen Falscher Peyote werden nicht etwa Fälschungen des Kaktus verkauft. Falscher Peyote ist eine indigene Bezeichnung für Pflanzen, die ähnlich wie Peyote wirken und/oder genutzt werden. Diese müssen allerdings gar kein Meskalin enthalten, sondern können durchaus auch andere Stoffe beherbergen. So beispielsweise viele Arten der Kakteengattungen Mammillaria, Ariocarpus, Obregonia, Aztekium, Pelecyphora und Turbinicarpus, aber auch nicht-kaktoide Pflanzen, zum Beispiel eine Tillandsien-Art, diverse Kreuzkraut-Arten und viele mehr.

Peyote with pups

DURCH DEN DSCHUNGEL DER NAMEN

Es ist nicht immer leicht mit der botanischen Namensgebung. Das ist im Allgemeinen so, aber insbesondere mit den Kakteen ist es ein rechtes Hin- und Her. Das liegt unter anderem daran, dass es kein verbindlich anerkanntes System gibt, sondern sozusagen jeder sein eigenes Süppchen kocht. Hörten San Pedro und seine Verwandten bis vor einiger Zeit noch auf den Gattungsnamen Trichocereus, gehören sie heute zur Gattung Echinopsis. Früher gruppierte man sie gar zur Gattung Cereus. Und schon geht die Verwirrung los: Die meskalinhaltigen Pterocereen sind plötzlich als Stenocereus verfügbar, und die ebenfalls psychoaktive Vertreter beherbergende Gattung Dolichothele ist komplett in der Gattung Mammillaria aufgegangen. Weitere Beispiele könnten beliebig angefügt werden.

Der Forscher und Anwender steht dann vor einem Problem. Was zum Beispiel, wenn er die alte, lang gängige Nomenklatur im Kopf hat, aber der Handel bereits mit der neuen arbeitet? Was, wenn die Sachlage umgekehrt ist? Ohne brandneuen Kakteenführer oder die genaue Kenntnis der aktuellen Situation ist man häufig aufgeschmissen. Aber es geht noch komplizierter. Denn auch, wenn es um die Artenvielfalt einer Gattung geht, herrscht Uneinigkeit: So beispielsweise mit der Gattung Lophophora (Peyote). Einige behaupten, es gebe lediglich die Art Lophophora williamsii mit den Varietäten lutea und williamsii, andere sind der Ansicht, es gebe neben der williamsii zumindest die Spezies Lophophora fricii, Lophophora diffusa und Lophophora jourdiana. Wie auch immer die Botanik der Pflanzen am sinnvollsten unterteilt wird – sämtliche Arten oder Varietäten enthalten Meskalin und andere Phenethylamine.

DOSIERUNG DER MESKALIN-KAKTEEN

Meskalin an sich wirkt in oralen Dosierungen von 5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht als Psychedelikum. Das wäre für einen 70 Kilo schweren Mann eine Dosis von 350 Milligramm reinen Meskalins. Zwar wird Meskalin in extrem hohen Dosierungen zum Giftstoff. Es ist aber bis heute kein durch den Kakteenwirkstoff bekannter Todesfall bekannt geworden. Auch sind im Experiment von Psychonauten sogar sehr hohe Dosierungen von bis zu 1,5 Gramm überlebt worden. Dennoch ist die Einnahme solch großer Mengen in jedem Fall unratsam und gefährlich. Wir gehen in unserem Fall von einer Dosierung der Meskalin-Kakteen aus, nicht vom reinen Wirkstoff. Schauen wir uns zunächst die bekannten an.

Peyote wird in Dosen von 4 bis 35 Buttons eingenommen. Das variiert und hängt vom Wirkstoffgehalt, der Buttongröße und auch vom angestrebten Zweck ab. Allgemein kann festgehalten werden, dass etwa 15 bis 20 Gramm Trockenmasse Peyote einer Dosis entsprechen, die irgendwo zwischen 200 und 600 Milligramm Meskalin liegt. Damit kann eine psychedelische Erfahrung gemacht werden.

San Pedro wird traditionell nach Größe dosiert. Zwar gelten auch hier die Richtwerte, so entsprechen etwa 30 bis 35 Gramm der Trockenmasse einer psychedelischen Erfahrung, je nach Wirkstoffgehalt. Traditionell wird jedoch ein etwa 25 Zentimeter langes und 5 bis 10 Zentimeter breites Stück pro Person und Erfahrung verwendet. Aber Achtung! Es gibt zwei San-Pedro-Kakteen! Neben Echinopsis (Trichocereus) pachanoi ist dies Echinopsis peruviana (Trichocereus peruvianus), und der ist mindestens doppelt so potent, wenn nicht gar deutlich stärker!

Dosierungsangaben fehlen zwar für den Asselkaktus Pelecyphora aseliformis. Jedoch ist bekannt, dass dieser Kaktus entdornt, geschält und frisch gegessen wird und dem Peyote recht ähnlich sein soll, allerdings um einiges schwächer. Pelecyphora aseliformis enthält kleine Mengen Meskalin. Werfen wir einen Blick auf jene Kakteen, die besonders hohe Meskalinvorkommen aufweisen.

KAKTEENB MIT HOHEM MESKALINGEHALT

 

Strain substance (dry)HabitatActive
Echinopsis lageniformis Bolivien, Peru bis etwa 1%
Echinopsis pachanoi Peru etwa 2%
Echinopsis peruviana Peru etwa 6-20% (!)
Echinopsis terscheckii Argentinien, Peru bis etwa %
Lophophora, alle Arten Mexiko bis etwa 4%
Opuntia cylindrica Chile bis etwa 0.9%

 

Merke: Frisches Kakteenmaterial enthält deutlich weniger Meskalin als getrocknetes.

Halten wir also fest, dass es sich bei einer Meskalindosierung von 200 bis 600 Milligramm pro Sitzung und Person um eine mittlere bis stark psychedelische handelt. Beherzigt man diese Faustregel und weiß dann noch annähernd, wie potent das vorliegende Material ist, dann steht einer korrekten Dosierung nichts mehr im Wege. Ansonsten gilt: Vorsichtig rantasten. Weniger ist mehr!

KAKTEEN SELBER ANBAUEN

  • KAKTEEN AUS SAMEN ZIEHEN

Sämtliche Meskalin-Kakteen können aus Samen gezogen werden. Das entsprechende Saatgut ist sowohl im Gartenhandel wie auch im ethnobotanischen Fachhandel erhältlich. Kakteen-Samen werden auf die Anzuchterde gelegt und unter Umständen mit etwas Sand bedeckt. Das dient der Schimmelprophylaxe. Anschließend gut befeuchten und möglichst Treibhausklima aufrecht halten, zum Beispiel mit einem kleinen Zimmergewächshaus.

Die Samen keimen je nach Art mehr oder weniger schnell und werden anschließend, als stabile Keimlinge, pikiert und in separate Töpfe gesetzt. Jetzt heißt es geduldig sein. Nach und nach wachsen die Kakteen und entwickeln sich vom Pflänzchen zur Pflanze. Die Kakteen wollen regelmäßig gewässert werden, nicht aber übermäßig. Immer dann, wenn das Substrat ausgetrocknet ist. Das kann jedoch von Kaktus zu Kaktus variieren. Außerdem brauchen sie vor allem eins: Licht. Deshalb müssen sie ans Fenster oder im Sommer sogar ins Freie.

Bolivian Torch (Echinopsis Lageniformis) 20 Samen

  • KAKTEEN MIT STECKLINGEN ZÜCHTEN

Wenn Du mit einem Kaktus-Steckling anfängst, hast Du bei Deinem Zuchtvorhaben einen Vorsprung. Finde mit unserer einfachen Anleitung heraus, wie Du Kakteen aus Stecklingen züchten kannst.


  • KAKTEEN VEGETATIV VERMEHREN

Einfach mit einem sauberen Messer ein Stück eines anderen Kaktus abschneiden, die Schnittstelle gut austrocknen lassen und dann den Steckling einfach in Kakteensubstrat setzen. Er wird an den Leitbündeln der Schnittstelle neue Wurzelfasern entwickeln und als eigenständiger Klon wachsen und gedeihen.

Manche Kakteen bilden Kindel, das sind Ableger, die einfach von der Mutterpflanze abgenommen und weiterkultiviert werden können. Die vegetative Vermehrung ist mit den meisten Kakteen ein echtes Kinderspiel.


Zamnesia