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Eine Schrittweise Anleitung, Wie Du Eine Bong Vorbereitest Und Rauchst

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Einer der besten Wege, um Cannabis zu rauchen, ist zweifellos mit einer Bong. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du eine Bong vorbereitest und rauchst, wirst Du im Handumdrehen zum Profi-Bongraucher!

So erkennst, stopfst, zündest und kiffst Du eines der berühmtesten Stücke von Cannabiszubehör: Die allmächtige.

Was macht eine Bong so besonders? Wenn wir eine Sache auswählen müssten, wäre es die einzigartige Weise, wie der Rauch durch das Wasser gefiltert und gekühlt wird – hauptsächlich das macht eine Bong zu einer Bong. Dies ist auch der Grund, warum Bongs Wasserpfeifen genannt werden. Da sich der Rauch durch Wasser bewegt, werden sanftere und voluminösere Züge als mit einer normalen Pfeife möglich.
macht eine Bong zu einer Bong -

WELCHE ARTEN VON BONGS GIBT ES?

Welche Arten Von Bongs Gibt Es?

Du kannst alle möglichen Arten von Bongs finden, die sich nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihren Materialien und ihrer Ausstattung unterscheiden. Es gibt Bongs, die gerade sind, jene mit breiterem Standfuß und jene, die wie ausgefallene Vasen aussehen. Bongs können auch aus Silikon, Acryl, Glas oder Keramik gefertigt sein. Die einfachsten enthalten keine besondere Ausstattung, während manche der komplexeren mit Designer-Noten ausgestattet sind, die für ein besseres oder zumindest schickeres Rauchen sorgen.

DIE ANATOMIE EINER BONG

Für diejenigen, die noch nie zuvor eine Bong benutzt oder gesehen haben, kann sie verwirrend scheinen. Immerhin wissen die meisten Menschen ganz genau, wie man einen Joint raucht, aber Bongs sind halt ein bisschen komplexer. Damit Du lernst, wie Du diesen Ausrüstungsgegenstand benutzt, lass uns zuerst die unterschiedlichen Komponenten einer Bong ansehen und wofür sie verwendet werden. Keine Sorge – es ist nicht so kompliziert, wie es scheinen mag!

  • Standfuß: Der Standfuß ist die Grundlage der Bong – er trägt die Kammer und alles darüber. Je nach Form der Bong kann der Standfuß breiter als der oberste Teil des Stücks sein, aber nicht immer. Manche Bongs haben eine stromlinienförmige Rohrform, bei der Standfuß und Kammer dieselbe Größe haben.
  • Kammer: Hier kommt das Wasser rein und wirkt seinen Zauber, indem es den Rauch abkühlt und Teer und feine Partikel herausfiltert.
  • Steigrohr: Dies ist ein (üblicherweise) zylindrisches Rohr, das von der Kammer weg und zu dem Mundstück hin führt.
  • Mundstück: Dies ist die Öffnung am oberen Ende des Rohrs, wo Du Deine Lippen ansetzt, um den Rauch zu inhalieren.
  • Kopf: In den Kopf kommt Dein zerkleinertes Kraut. Je nach Bong kann der Kopf aus demselben Material wie die Bong selbst gefertigt sein (zum Beispiel Glas), er kann aber auch aus Metallen wie Stahl oder Kupfer hergestellt sein.
  • Fallrohr: Das Fallrohr ist ein Röhrchen, auf das der Kopf gesteckt wird. Dieses Röhrchen ragt in die Kammer der Bong hinein, wobei der unterste Teil in das Wasser eingetaucht ist. Das Fallrohr führt gewöhnlich durch ein Loch vorne an der Bong und kann für die Reinigung etc. herausgenommen werden. Das Fallrohr kann ebenfalls aus Stahl, Kupfer oder Glas gefertigt sein.
  • Chillum: Alternativ kann auch ein Chillum zum Einsatz kommen. Dies ist ganz einfach eine Einheit aus Fallrohr und Kopf.
  • Kickloch: Das Kickloch befindet sich an der Seite der Bong über dem Wasserstand. Du deckst das Kickloch mit einem Finger ab, während Du den Kopf anzündest und die Bong mit Rauch füllst. Sobald Du bereit bist, den Rauch in Deine Lunge zu ziehen, nimmst Du den Finger vom Kickloch und saugst den Rauch ein. Dies ermöglicht Dir, mehr Rauch anzusammeln und seinen Weg in Deine Lunge zu kontrollieren. Nicht alle Bongs sind mit einem Kickloch versehen. Bei solchen Geräten musst Du üblicherweise den Kopf abnehmen, wenn Du bereit bist, den Rauch einzusaugen.

Die Anatomie Einer Bong

DIE BONG VORBEREITEN

Die Bong Vorbereiten

  • Befülle die Bong mit Wasser

Befülle Deine Bong mit frischem Wasser, bevor Du Dich mit ihr hinsetzt. Bei den meisten Bongs gießt Du das Wasser oben über die große Mundstücköffnung hinein. Du willst Deine Bong mit genügend Wasser füllen, dass das Ende des Chillums etwa 2–3cm eingetaucht ist.

Einige komplizierte Bongs haben Perkolatoren in Form von Scheiben, Spiralen, runden Kuppeln etc. in der Kammer oder weiteren Teilen der Bongs. Diese Perkolatoren können eine zusätzliche Filterung und Kühlung des Rauchs bieten. Befülle diese Perkolatoren ebenfalls mit Wasser und achte darauf, dass alle Luftlöcher bedeckt sind. Abhängig davon, wie ausgefallen Deine Bong ist, willst Du vielleicht auch in der Anleitung Deiner Bong nachsehen, wie Du sie richtig befüllst.

  • Optional: Befülle Deine Bong mit Eis

Wenn Du willst, kannst Du dem Wasser Eiswürfel hinzugeben. Dies wird den Rauch sogar noch weiter abkühlen, sodass er sanfter für Deine Lunge ist. Manche Bongs haben zudem besondere Einsätze oder Kerben, um die Eiswürfel zu halten.

  • Zerkleinere Dein Weed

Bevor Du Deinen Kopf füllst, musst Du Deine Buds zerkleinern. Nimm einen Grinder für Gras, befülle ihn mit ein paar Knospen und zerkleinere sie zu einer mittelfeinen Konsistenz. Falls Du keinen Grinder hast, kannst Du auch Deine Finger oder eine kleine Schere nehmen, aber das Ergebnis wird nicht so gut sein.

DEN KOPF STOPFEN

Den Kopf Stopfen

  • Lege ein Sieb in den Kopf

Dein Kopf wird höchstwahrscheinlich ein Sieb benötigen, also sorge dafür, dass er eines hat, da dies verhindern wird, das Stücke Deiner zerkleinerten Buds in das Fallrohr fallen. Wenn Du einen Kopf ohne Sieb verwendest, ist es ein bewährtes Verfahren, größere Stücke der zerkleinerten Knospen unten, direkt über das Loch zu legen. Dies hilft zu verhindern, dass diese feinen Stücke durchfallen.

  • Stopfe den Kopf mit Gras

Nimm etwas von Deinem zerkleinerten Weed und stopfe den Kopf locker. Die ideale Methode dafür ist, den Kopf fast voll zu stopfen, aber ausreichend locker, dass Du bequem Luft ziehen kannst. Wenn Du wirklich stark ziehen musst, hast Du ihn zu fest gestopft.

Du wirst Deinen Kopf zum Stopfen wahrscheinlich abnehmen und ihn dann wieder auf das Fallrohr stecken wollen, sobald Du bereit bist, ihn anzuzünden. Manche entscheiden sich dazu, den bereits am Fallrohr befestigten Kopf zu stopfen. Was auch immer leichter für Dich ist.

DIE BONG ANZÜNDEN

Die Bong Anzünden

  • Nimm die Bong in Deine Hand

Greife die Kammer Deiner Bong fest mit Deiner nichtdominanten Hand. Wenn Du ein wenig mehr Unterstützung willst, kannst Du den Standfuß der Bong auf eine flache Oberfläche stellen. Bist Du schon erfahrener, kannst Du den Standfuß auf Deinen Oberschenkel stellen oder zwischen Deine Beine klemmen, falls Du sitzt. Wenn Du mutig bist, kannst Du die Bong sogar ohne Unterstützung halten, aber hierbei solltest Du besonders vorsichtig sein.

  • Decke das Kickloch ab

Sollte Deine Bong ein Kickloch haben, bedecke es mit einem Finger. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du sonst bloß Luft und keinen Rauch in die Bong ziehen.

  • Setze die Bong an Deinen Mund

Setze Deinen Mund mit leichtem Druck auf das Mundstück der Bong, damit eine Abdichtung gebildet wird. Es ist am besten, wenn Du Deine Lippen wie beim Küssen ein wenig spitzt. Achte darauf, dass die Abdichtung fest bleibt, sonst wird es schwerer werden, den Rauch zu ziehen.

  • Zünde den Kopf an

Entzünde mit Deiner freien Hand ein Streichholz oder Feuerzeug. Neige das Feuerzeug nach unten an den Rand des Kopfes und inhaliere gleichzeitig. Während Du inhalierst, wird die Flamme nach unten gezogen und zündet so Dein Gras an.

Tipp: Wenn Du die Menge von Chemikalien reduzieren willst, denen Du beim Rauchen von Cannabis ausgesetzt bist, kannst Du anstatt eines Feuerzeugs einen natürlichen Hanfdocht verwenden. Nutze den Hanfdocht, um Deinen Kopf anzuzünden, und Du wirst keine ungesunden Substanzen wie Butan inhalieren!

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  • Nimm die Flamme weg

Du wirst die Flamme nur ein oder zwei Sekunden an Dein Weed halten müssen, während Du langsam inhalierst. Sobald Dein Gras angezündet ist, nimm die Flamme weg, ziehe aber weiter. Dein Kopf wird so lange angezündet bleiben, wie Du Luft durch ihn ziehst. Bleibe ganz cool und entspannt. Du musst nicht inhalieren bis Du außer Atmen bist, um die Bong mit Rauch zu füllen.

  • Öffne das Kickloch und inhaliere

Nimm jetzt Deinen Finger vom Kickloch. Falls Du eine Bong ohne Kickloch hast, wirst Du den Kopf abnehmen wollen, damit Du den Rauch inhalieren kannst.

  • Atme aus ohne den Rauch zu halten

Atme aus. Du musst den Rauch nicht in Deiner Lunge halten. Forschung hat gezeigt[1], dass die Wirkstoffe in Cannabis sofort aufgenommen werden, also bringt es im Gegensatz zu dem, was Dir manche Hanfis sagen werden, keinen Vorteil, den Rauch in der Lunge zu halten.

  • Reiche die Bong weiter!

Bevor Du die Bong weiterreichst, solltest Du den abgestandenen Rauch rauspusten, der noch in der Kammer zurückgeblieben sein könnte.

Du kannst die Bong jetzt weitergeben oder auf Deinen Tisch stellen.

GUTE BONG-ETIKETTE

Gute Bong-etikette

Wenn Du Deine Bong mit anderen teilst, wischt man das Mundstück nach jedem Zug höflicherweise mit einem Taschen- oder Geschirrtuch ab. Selbst wenn Du mit Freunden rauchst, könnten sie nicht sonderlich erfreut sein, wenn sie eine Bong mit Sabber darauf gereicht bekommen.

Wenn Du dran bist, bünde nicht den ganzen Kopf an, sondern nur eine kleine Ecke: Dies nennt man "cornering". Setze die Flamme ein klein wenig über dem Rand des Kopfes an, sodass nur ein kleiner Teil des Grases von der Flamme geküsst wird. Dies wird unnötiges Verbrennen vermeiden und stattdessen jedem im Kreis erlauben, einen Bereich mit frischem Weed zu bekommen. Jemand, der wie ein Neandertaler den kompletten Inhalt des Kopfes zu einem Haufen Asche verbrennt, wird normalerweise als unhöflich angesehen – und seine Chance darauf, das nächste Mal eingeladen zu werden, könnte zur Debatte stehen.

Es ist weiterhin gute Bong-Etikette, den Kopf zu reinigen, wenn nichts außer Asche übrig ist. In diesem Fall solltest Du den Kopf nicht weiterreichen, sondern der Person geben, die den nächsten stopft.

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TIPPS & TRICKS

Tipps & Tricks

Eine Bong zu rauchen, wird das Wasser schnell braun werden lassen und es wird anfangen, unangenehm zu riechen. Für den besten Geschmack wechsle das Wasser nach jedem zehnten Zug oder so. Wechselst Du häufig Dein Bongwasser aus, wird sich Deine Bong zudem viel leichter reinigen lassen, wenn die Zeit dafür gekommen ist, da sich weniger Harz ansammeln wird.

Wenn Du eine Bong rauchst und hustest, inhalierst Du wahrscheinlich zu schnell oder zu viel. Versuche, etwas entspannter zu sein und atme langsamer ein und aus oder nimm kleinere Züge. Es könnte etwas dauern, sich an das Rauchen einer Bong ohne Husten zu gewöhnen, also ärgere Dich nicht. Es könnte außerdem helfen, Eiswasser zu verwenden, um die Kratzigkeit des Rauchs so weit wie möglich zu reduzieren.

Wie wäre es mit etwas Anderem als gewöhnlichem Wasser in Deiner Bong? Manche Leute geben Zitronenschalen oder Gewürze in ihr Wasser oder sie verwenden Tee, isotonische Getränke ohne Kohlensäure oder sogar Rotwein mit geringem Alkoholgehalt für eine besonders schmackhafte Erfahrung. Wisse aber, dass nicht alles sicher und gesund in einer Bong ist. Du solltest Dein Bongwasser zum Beispiel nicht durch Getränke ersetzen, die viel Alkohol enthalten, da dies gefährlich und schlecht für Deine Gesundheit sein kann. Wenn Du zuckerhaltige Getränke nimmst, um Deinem Bongwasser Geschmack zu verleihen, wirst Du Deine Bong vor dem nächsten Gebrauch gründlich reinigen müssen.

Bongs sind nichts, wovor man sich fürchten müsste. Trotz ihres irgendwie einschüchternden Aussehens existieren sie, um das Raucherlebnis sanft und angenehm zu machen. Also gehe da raus und finde die richtige Bong für Dich!

Georg

Geschrieben von: Georg
Wohnhaft in Spanien, verbringt Georg nicht nur viel von seiner Zeit an seinem Computer, sondern auch in seinem Garten. Mit einer brennenden Leidenschaft für den Cannabisanbau und die Erforschung von Psychedelika, ist Georg in allem gut bewandert, was psychoaktiv ist.

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Haftungsausschluss:
Wir erheben keine medizinischen Ansprüche. Dieser Artikel wurde nur zu Informationszwecken verfasst und basiert auf Studien, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Externe Quellen:
  1. Blood cannabinoids. I. Absorption of THC and formation of 11-OH-THC and THCCOOH during and after smoking marijuana. - PubMed - NCBI - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1338215

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