Wie Cannabis Stress abbaut

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Wie Cannabis Stress abbaut

Wir alle wissen, daß Cannabis helfen kann uns am Ende des Tages von den stressigen Sorgen zu entlasten. Aber wie sieht die wissenschaftliche Erklärung für diese begehrte Wirkung aus?

Obwohl Cannabis nun verwendet wird, um eine ganze Reihe von verschiedenen Krankheiten zu behandeln, ist es oft der Abbau von Angst und Stress, der als häufigster Grund für den Konsum angegeben wird. Es ist wahrscheinlich keine allzu große Überraschung. Sich einen Joint anzustecken kann eine ausgezeichnete Methode sein, um einen besonders harten Tag zu beenden - ohne daß man morgens mit einem fiesen Kater aufwacht. Die Frage ist aber, ist das einfach ein Nebenprodukt der entspannenden Euphorie? Oder hat es einen tieferen Grund?

Es gibt ausreichend Studien da draußen, die sich mit dem Entspannungs- und Linderungspotenzial von Cannabis und den darin enthaltenen Cannabinoiden befassen. Ebenso gibt es eine Menge Studien die beschreiben daß THC den gegenteiligen Effekt haben kann wenn man es damit übertreibt. Es scheint mit dem Cannabinoidprofil zu tun zu haben.

Die Forschung in diesem Gebiet neigt dazu sich auf die neurologischen Aspekte dieser Interaktion zu konzentrieren - halt wie Cannabis mit dem Gehirn interagiert; ein Thema, das hierbei immer wieder aufzutauchen scheint ist die Interaktion von Cannabis mit dem Endocannabinoid-System.

Es dreht sich alles um das Endocannabinoid-System

Das Endocannabinoid-System ist ein Netzwerk von Rezeptoren, das ein jeder von uns in seinem Körper hat. Es ist innerhalb des Gehirns stark konzentriert und reicht fast überall hin wo auch das zentrale Nervensystem zu finden ist. Die Verbindungen im Cannabis, wie THC und CBD binden an dieses System an, was im ganzen Körper eine ganze Reihe unterschiedlicher Wirkungen auslöst.

Eine der vielen Aufgaben, von denen man annimmt, daß das Endocannabinoid-System für sie zuständig ist, ist das Maß an Stress und Angst zu beeinflussen. Dies wird durch die vom Körper freigesetzten chemischen Stoffe gesteuert, die denen im Cannabis ähnlich sind. Eine dieser Chemikalien ist Anandamid, das dem THC sehr ähnlich ist.

Indem es an die gleichen Rezeptoren anbindet und Signalwege verwendet wie Anandamid im Gehirn wirkt, kann THC seine Stress steuernde und lindernde Wirkung imitieren und Linderung bieten. Wenn Du Dir also das nächste Mal einen ansteckst, um etwas Dampf abzulassen, weißt Du, daß Marihuana im Körper tatsächlich auf das Stressniveau einwirkt und Dich nicht nur als Nebenprodukt erleichtert fühlen lässt.

Bevor Du jedoch auf die Jagd nach einer Sorte mit dem höchsten THC Gehalt gehst, denk daran, daß die Wechselwirkungen zwischen den vielen Cannabinoiden im Cannabis komplex sind und die Art wie sie im Körper weiter interagieren sogar noch mehr. Von Cannabis das einen besonders hohen THC Gehalt hat und nur wenig CBD zum Gegensteuern enthält weiß man, daß es bei manchen Menschen tatsächlich das Angst- und Stressniveau erhöht. Also, geh es locker an und pfeif Dir nicht zu viel rein!

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