Ist Der Anbau Von Cannabis Es Wert?

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Ist Der Anbau Von Cannabis Es Wert?

Wir vergleichen die Kosten des Kaufens von Weed auf der Straße mit denen des Draußenanbaus und versuchen die durchschnittlichen Vorteile zu beurteilen, die Du erwarten kannst.

Sein eigenes Cannabis anzubauen war noch nie so beliebt wie jetzt. Es scheint so, dass in jeder Stadt Growshops auftauchen und das ist keine Überraschung, da die Preise des Straßen-Weeds viel teurer sind, als sie mal waren. Ein anderer Faktor ist die abnehmende Qualität, die Du bei einem Einkauf auf dem Schwarzmarkt erhältst. Also vergleichen wir die Preise von Straßen-Weed mit den Anschaffungskosten für das Anbauen im Freien bei einem durchschnittlichen Konsum. Der Innenanbau ist ein ganz anderes Thema (aber immer noch lohnenswert) und wird daher im Artikel ausgeschlossen. Bitte beachte, dass die Preise für Cannabis, die Du von einem Dealer bekommst, in den verschiedenen Ländern Europas, sich sehr unterscheiden und es gibt keine Studien, welche die verschiedenen Preisangaben und durchschnittlichen Verbrauchswerte untersucht, aufgrund der Illegalität von Cannabis. Deshalb verlässt sich dieser Artikel auf die Erfahrungen und Umstände des Autors, der in Deutschland lebt.

STRAßENPREIS UND DURCHSCHNITTLICHER VERBRAUCH

Obwohl die Kosten für ein Gramm auf der Straße sogar innerhalb von Deutschland stark variieren (sowie es in anderen Ländern auch ist, denke ich), kann man sagen, dass Cannabis von normaler Qualität hier rund 10 Euro kosten. Wenn es weniger kostet, dann ist es in der Regel beschissenes Weed und für eine anständige Qualität, muss man zwischen 12 und 15 Euro pro Gramm bezahlen. Damals stand gutes Weed für 5-7.50 Euro zur Verfügung, nur um zu veranschaulichen wie die Preise explodiert sind. Im Interesse dieses Artikels werden wir mit 10 Euro als durchschnittlicher Straßenpreis arbeiten.

Die durchschnittliche Konsummenge ist ein bisschen schwieriger einzuschätzen. Es gibt Raucher, die in der Woche weniger als ein Gramm konsumieren, doch viele von ihnen konsumieren mehr als ein Gramm am Tag. Angesichts der fehlenden Forschung zu diesem Thema, lass uns einen realistischen Mittelbetrag übernehmen, ein durchschnittlicher Cannabisraucher verwendet 5 Gramm pro Woche. Das sind 50 Euro, die der durchschnittliche Konsument für Cannabis pro Woche zu zahlen hat. In einem ganzen Monat sind es 200 Euro, das wäre ziemlich viel Geld. Und das ist nur für einen durchschnittlichen Benutzer. Wenn Du mehrere Gramm pro Tag konsumierst, um zum Beispiel einen medizinischen Zustand zu behandeln, können die Kosten ziemlich schnell explodieren.

KOSTEN FÜR DEN AUSSENANBAU

Wie Du sehen kannst, ist es wirklich teuer Weed auf der Straße zu kaufen. Eine kostengünstigere Alternative ist sein Cannabis selber anzubauen. In dem Fall des Artikels verwendeten wir die kostengünstigste Methode für den Außenanbau. In einer idealen Naturumgebung wird Dir alles zur Verfügung gestellt was Du brauchst: Sonne, Luft und Erde. Du brauchst nur einige Samen um zu beginnen. Nehmen wir an, Du kaufst ein durchschnittliches Paket von 3 Samen, die für den Außenanbau geeignet sind, um zu beginnen, dann kannst Du mit Kosten von rund 30 Euro rechnen. Wenn Du in einer Region lebst in der perfektes Anbauklima herrscht, dann sind die 30 Euro die einzige Investition. Natürlich haben die wenigsten von uns so ein ideales Wetter, aber auch, wenn Du in etwas kälteren Klimazonen lebst, ist der Außenanbau immer noch möglich, aber die anfänglichen Kosten werden ein wenig höher sein. Angesichts der Chance auf armen Boden, brauchst du zusätzliche Dünger für die Vegetation und Blüte. Jedes einzelne kostet 30 Euro, also haben wir eine endgültige Investition von 90 Euro. Vielleicht kennst Du einen Züchter der Samen für Dich hat – das würde die Kosten für die Samen beseitigen. Aber bitte nehme keine Samen vom Schwarzmarktweed, weil Du nicht weißt, was für eine Qualität du erhältst. Es könnte sogar eine männliche Pflanze sein!

Wenn alles optimal mit dem Außenanbau Projekt funktioniert, kannst Du eine Ernte von rund 700g/Pflanze erwarten. Das macht unglaubliche 2100g für alle drei Pflanzen. Unser durchschnittlicher Konsument würde 420 Wochen (kein Wortspiel beabsichtigt) mit dieser Menge auskommen und hätte auf dem Schwarzmarkt 21.000 Euro dafür bezahlt. Für seine Investition von 90 Euro, hätte er nur 9 Gramm von seinem Dealer bekommen. Mit einmal wachsen, hätte er eine jährlich anhaltende Versorgung von Cannabis erreicht.

SCHLUSSFOLGERUNG

Es sollte nun klar sein, dass selbst wenn Du die Rechnung mit leicht unterschiedlichen Zahlen machst oder eine oder zwei Pflanzen kommen nicht so wie erwartet, dann ist selber anbauen immer noch der kostengünstigste Weg. Es gibt kein mögliches Szenario, wo der Straßendealer Dir besseres Weed für so wenig Geld gibt. Und die Qualität von selbst angebautem Cannabis wird auch immer überlegen sein. Sicherlich ist der Anbau und der Kauf auf der Straße beides höchst illegal, in den meisten Teilen der Welt und wir ermutigen Dich nicht dazu, irgendetwas zu tun, aber, wenn Du hochwertiges Cannabis willst, das Dein Bankkonto nicht plündert, gibt es keinen anderen Weg, als einen Samen in den Boden zu pflanzen. Aber bedenke, dass besondere klimatische Bedingungen vorhanden sein müssen, um im Freien anständig anzubauen.

Was sind Deine Erfahrungen mit Straßenpreisen und wie viel rauchst Du in der Woche? Würdest Du eine Außenanbau Methode und Betracht ziehen, nach diesen Informationen? Lass es uns wissen in den Kommentaren.

 

         
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