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Das Kannst Du Mit Deinen Übrig Gebliebenen Cannabisstängeln Machen
4 min

Das Kannst Du Mit Deinen Übrig Gebliebenen Cannabisstängeln Machen

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Auch wenn Cannabisstängel vielleicht nicht so attraktiv sind wie die Blüten oder sogar die Blätter, enthalten sie dennoch Stoffe, die Dich high machen können. Wenn Du nach Möglichkeiten suchst, Deine übrig gebliebenen Stängel zu verwerten, bist Du hier genau richtig. Hier sind unsere Top-Vorschläge dafür, wie Du dies zu Hause anstellen kannst.

Wenn es um Cannabis geht, geht es meist nur um Buds; wir konzentrieren uns schnell nur auf die Blüten und werfen den Rest weg. Doch wenn unser Vorrat aufgebraucht ist, bleiben oft noch die Stängel übrig, die wohl zu den am meisten vernachlässigten Teilen der Cannabispflanze gehören. Obwohl man sie nicht wirklich rauchen kann, enthalten sie einige Cannabinoide, was bedeutet, dass in den Stängeln noch viel Leben steckt. Aus diesem Grund haben wir einige Ideen dafür zusammengestellt, was Du mit Deinen Resten machen kannst.

Mach Bubble Hash, Kief oder Charas

Eine beliebte Art, übrig gebliebene Stängel zu verwerten, ist die Herstellung von Bubble Hash, Kief oder Charas. Beachte, dass die Ausbeute von Stängelhasch oder Konzentraten viel geringer ist, als wenn Du Blüten verwendest, aber Du kannst dir trotzdem einen guten Vorrat anlegen, wenn Du genug Pflanzenmaterial herumliegen hast. Um Bubble Hash herzustellen, werden die Trichome mit eiskaltem Wasser von den Stängeln getrennt. Mit speziellen Beuteln wird das Harz gefiltert, damit es gesammelt und gepresst werden kann.

Bei Kief brauchst Du die Stängel nur zwischen den Händen über einen Auffangbehälter zu rollen oder sie über ein Sieb zu bewegen und zu beobachten, wie sich der Trichomhaufen langsam aufbaut. Auf diese Weise einen guten Vorrat an Kief anzulegen, braucht Zeit und Geduld, aber betrachte es vielleicht einfach als eine meditative Übung. Auch Charas – eine traditionelle indische Form von Haschisch – kann hergestellt werden, indem man die Stängel zwischen Fden Handflächen reibt, das sich bildende Harz auffängt und es dann zu einer Kugel presst. Obwohl für die Herstellung von echtem Charas das Harz von lebenden Pflanzen verwendet wird, kommt das aus den Stängeln gewonnene dem echten sehr nahe.

Stelle Cannabutter her

Stelle Cannabutter Her

Eine weitere gute Möglichkeit, das Beste aus Deinen Stängeln zu machen, ist die Herstellung einer leckeren Cannabutter. Indem Du die Trichome Deiner Grasstängel in eine fette, butterartige Grundlage einarbeitest, kannst Du allen möglichen Rezepten einen Cannabinoid-Kick geben. Die Cannabutter aus den Stängeln hat zwar nicht die gleiche Wirkung, die man bei der Verwendung von Blüten erhält, aber Du kannst trotzdem eine angenehme, bewusstseinsverändernde Erfahrung machen, indem Du nach Belieben einen Löffel davon in Backwaren und herzhafte Gerichte gibst.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Stängel decarboxyliert werden müssen, bevor die Trichome abgetrennt und zu Butter verarbeitet werden können.

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Decarboxylierung der Stängel

Wer sich fragt, was das bedeutet: Bei der Decarboxylierung wird das Cannabis, in diesem Fall die Stängel, Hitze ausgesetzt. Die Hitze setzt die Carboxylgruppe der Cannabinoidsäuren frei und verwandelt sie in "aktivierte Cannabinoide" wie THC oder CBD. Während die Decarboxylierung beim Rauchen oder Dampfen automatisch abläuft, musst Du Deine Stängel in einem Ofen decarboxylieren, um die guten Cannabinoide für Deine Cannabutter freizusetzen. Dazu legst Du Deine Stängel auf ein Blech und erhitzt sie bei 110°C für etwa 30–45 Minuten. Sobald sie decarboxyliert sind, kannst Du Deine Stängel verwenden.

Brühe Cannabistee

Brühe Cannabistee

Ein echter Klassiker: Cannabistee ist eine tolle Option, wenn Du die übrig gebliebenen Stängel ohne großen Aufwand aufbrauchen willst. Das kann ganz einfach sein, indem Du Deinem Lieblingstee aus dem Laden ein wenig von der oben erwähnten Cannabutter hinzufügst. Du kannst aber auch versuchen, Deine eigenen Teemischungen aus den Resten zu machen. Dazu gibst Du die Stängel in ein Teesieb, stellst es in Deine Tasse und gießt ein wenig heißes Wasser auf, um den Tee aufzubrühen. Dann kannst Du den Geschmack verfeinern, indem Du etwas Zitrone, Honig oder Zucker in Deine Tasse gibst. Perfekt für den Tagesabschluss und besonders beliebt in den Herbst- und Wintermonaten, wenn man einen kleinen Cannabis-Muntermacher braucht.

Selbstgemachter Cannabis-Likör

Selbstgemachter Cannabis-Likör

Während man normalerweise entweder Alkohol trinkt oder Cannabis raucht, kannst Du auch experimentieren und zu Hause Deinen eigenen Cannabis-Likör herstellen. Entscheide Dich zunächst für eine Sorte Alkohol – viele wählen eine vielseitige Spirituose wie Wodka, aber lass Dich nicht von uns beeinflussen; wenn Du einen mit Stängeln versetzten Rum herstellen willst, kannst Du das tun. Das gilt auch für andere Spirituosen. Alles, was Du tun musst, ist, Deine Stängel zu decarboxylieren und sie dann zu zerkleinern und in dem Alkohol Deiner Wahl zu infundieren. Dafür kannst Du ein Einmachglas verwenden. Lasse es mehrere Tage (länger, wenn Du es mehr durchziehen lassen willst) an einem kühlen, dunklen Ort stehen und seihe dann die Flüssigkeit mit den Stängeln durch ein feines Sieb ab, um alle Reste zu entfernen. Danach hast Du einen Likör mit Cannabisgeschmack, der sich perfekt für Cocktails oder als kleiner Aperitif für Freunde eignet.

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Stelle Mulch her

Bis zu diesem Punkt haben sich unsere Vorschläge darauf konzentriert, wie Du die Cannabinoide in Deinen Stängeln zu Dir nehmen kannst. Es gibt aber noch andere praktische Verwendungsmöglichkeiten für Deine Reste. Eine Idee ist es, Dein Pflanzenmaterial zu Mulch verarbeiten. Das ist eine unglaublich umweltfreundliche Methode, um Wasser im Boden zu halten, und ein echter Lebensretter in den Sommermonaten, wenn Feuchtigkeit knapp werden kann. Du musst nur die übrig gebliebenen Stängel zerkleinern und sie mit der Erde Deiner Wahl vermischen. So einfach ist das.

Topika herstellen

Topika Herstellen

Hanf und CBD werden in der Welt der Hautpflege und Kosmetik immer beliebter – und Du kannst mitmachen, indem Du Dein eigenes Produkt herstellst. Du wirst überrascht sein, wie einfach das ist. Es sind zwar noch weitere Forschungen nötig, um die Wirksamkeit von mit Cannabis versetzten topischen Cremes zu bestimmen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sie selbst herzustellen und in Deine tägliche Routine aufzunehmen.

Zuerst musst Du ein Öl auf Stängelbasis herstellen. Für topische Cremes empfiehlt es sich, Kokosnussöl anstelle von normalem Speise- oder Olivenöl zu verwenden. Gib Deine decarboxylierten und gemahlenen Stängelstücke in das Öl und lass es einige Tage lang ziehen. Sobald es fertig ist, entferne die restlichen Stängelstücke mit einem Sieb und schon wirst Du ein gebrauchsfertiges Kokosnussölgemisch haben. Jetzt kannst Du das Öl mit Deiner Lieblingscreme oder -lotion vermischen oder etwas Bienenwachs hinzufügen, um eine Salbe herzustellen. Die Entscheidung liegt ganz bei Dir!

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Mach das Beste aus Deinen Stängeln

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Damit sind unsere Top-Vorschläge für die Verwendung der übrig gebliebenen Stängel Deiner Cannabisblüten abgeschlossen. Wie bereits erwähnt, ist es nicht ungewöhnlich, sich auf die Blüten zu versteifen und alles andere zu vernachlässigen – aber Cannabis hat noch andere Bestandteile, die Deine Aufmerksamkeit wert sind. Bevor Du also darüber nachdenkst, die Stängel wegzuwerfen, denke an diesen Artikel – und mache das Beste aus Deinem Stängelvorrat.

Adam Parsons
Adam Parsons
Der professionelle Cannabisjournalist, Texter und Autor Adam Parsons ist ein langjähriger Mitarbeiter von Zamnesia. Mit der Aufgabe, ein breites Themenspektrum von CBD bis Psychedelika und allem dazwischen abzudecken, erstellt Adam Blog-Posts, Leitfäden und erforscht eine ständig wachsende Produktpalette.
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