Grasstängel: Wirf Sie Nicht Weg!

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Grasstängel


Wer Marihuana anbaut, der kennt das Gefühl: Du magst bei der Ernte eine nette Menge Blüten einfahren, aber beim Trimmen Deiner Pflanzen schmeißt Du auch eine Menge davon weg, wie die Stängel und Blätter. Was für eine Verschwendung! Doch keine Sorge: in diesem Artikel zeigen wir Dir, was Du noch alles Gutes aus Deinen Stängeln machen kannst!

Gras anzubauen ist nicht immer einfach. Einen kleinen Samen zu einer gesunden und saftigen Pflanze werden zu lassen, kann beizeiten nach einer gehörigen Portion Geduld, Einsatz und auch der ein oder anderen größeren Ausgabe verlangen. Zur Erntezeit dann den Großteil Deiner kostbaren Pflanze einfach wegwerfen zu müssen mag nach einer großen Verschwendung aussehen und genau genommen ist es das auch. Du kannst praktisch den Großteil des Pflanzenmaterials Deiner Hanfpflanze aufbewahren und sinnvoll weiterverwenden. Hier sind einige Tipps, was Du mit Deinen übriggebliebenen Cannabisstängeln anfangen kannst.

WAS ANFANGEN MIT CANNABISSTÄNGELN?

MACHE TEE AUS DEN STÄNGELN

Grasstängel Tee

Eine hervorragende Möglichkeit, um Deine Cannabisstängel zu verwenden, anstatt sie wegzuwerfen, ist einen Tee daraus zu machen. Du kannst Cannabistee machen, indem Du kochendes Wasser über die Stängel gießt, die Du der Länge nach aufgeschnitten hast und diese Mischung 24 Stunden ziehen lässt. Diese Methode dient jedoch hauptsächlich dem Geschmack. Um einen wirkungsvolleren Cannabistee herzustellen, solltest Du die Stängel zunächst decarboxylieren, was den Prozess meint, bei dem die Cannabinoide aktiviert werden.

Um Dein Pflanzenmaterial zu decarboxylieren, solltest Du Deine Stängel im vorgeheizten Backofen bei 100°C für etwa 15 Minuten „toasten”. Anschließend erhöhst Du die Temperatur auf 120°C und „backst” sie weitere 45 Minuten. Wenn sie fertig sind, nimm die decarboxylierten Stängel aus dem Ofen, lass sie ein wenig abkühlen und zermahle sie dann, aber mahle sie nicht zu fein, denn das kann einen sehr bitteren Geschmack verursachen.

Nun gibst Du Deine Stängel in einen kleinen Kochtopf und gibst gerade genug Wasser hinzu, dass sie bedeckt sind und gibst noch ein wenig Butter oder Kokosnussöl dazu. Anschließend gießt Du die Mischung durch einen Kaffeefilter oder ein Passiertuch, um das Pflanzenmaterial aus Deinem Tee zu entfernen. Um einen besseren Geschmack zu erhalten, kannst Du das Gebräu mit Deinem Lieblingstee mischen: Gib dazu einfach ein oder zwei Teebeutel in das Gemisch. Ebenso kannst Du den Aufguss verwenden, um heiße Schokolade zu machen.

MIXE EINEN CANNABIS-COCKTAIL

Grasstängel Cocktail

Wenn Du eine alkoholbasierte Cannabistinktur vorziehst, kannst Du die Stängel verwenden, um einen „Green Dragon“ Cannabiscocktail zu mixen. Für den Green Dragon machst Du ein Einmachglas voll mit Stängeln. Besorge Dir hochprozentigen Trinkalkohol. Everclear oder Wodka sind eine gute Wahl für diese Methode. Gieße den Alkohol in das Glas mit den Stängeln und fülle das Glas bis zum Rand. Stelle das Einmachglas mit der Mixtur an einen dunklen und kühlen Ort, wie zum Beispiel einen Wandschrank und lasse die Mischung mindestens für eine Woche ziehen. Schüttle das Glas täglich! Je länger Du die Stängelmischung ziehen lässt, desto mehr THC und Geschmack wird Dein Cannabis-Cocktail enthalten. Nachdem Du die Stängel ausreichend ziehen lassen hast, gieße den Mix durch einen Filter oder ein Sieb, um das verbleibende Pflanzenmaterial zu entfernen.

MACHE BUBBLE HASH AUS DEINEN STÄNGELN

Grasstängel Bubble Hash

Wenn Du Marihuana anbaust, stehen die Chancen gut, dass Du stets eine ordentliche Menge an Stängeln am Start hast, die sich hervorragend eignen, wenn Du Bubble-Hasch herstellen willst. Du machst Bubble Hash, indem Du das Harz mit eiskalten Wasser vom Pflanzenmaterial trennst. Verwende dafür spezielle Filtersäcke, die das Harz so herausfiltern, dass Du sehr starkes und reines Hasch erhältst. Bubble Hash kannst Du rauchen oder in Deinen Vaporizer packen.

STELLE SALBEN UND CREMES HER

Grasstängel Cremes

Sofern sie nicht gerade unter einem Stein leben, sollten die meisten Menschen heutzutage (und das schließt Wissenschaftler und Gesundheitsexperten ein) zustimmen, dass Cannabis herausragendes therapeutisches Potential bietet. Cannabissalben und -cremes zur äußeren Anwendung stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, das Pflanzenmaterial für medizinische Zwecke zu verwenden und bei der Behandlung vieler Beschwerden zu helfen und Schmerzen zu lindern. Du brauchst nicht allzu viel, um Deine eigenen Cannabisprodukte zur äußeren Anwendung zu Hause herzustellen. Im Internet findest Du eine gute Menge einfacher Rezepte für simple Marihuana-Cremes, für die Du Deine Stängel verwenden kannst, um sie herzustellen. Anschließend kannst Du noch essentielle Öle oder Vitamine hinzugeben, die mit ihren nützlichen Eigenschaften hervorragend mit den therapeutischen Komponenten von Cannabis zusammenarbeiten!

VERWENDE DIE STÄNGEL, UM CANNABUTTER ZU MACHEN

Grasstängel Cannabutter

Es ist immer gut, Grasbutter dazuhaben, da es eine unglaublich vielseitige Zutat ist, die in unzähligen Cannabisrezepten verwendet werden kann. In den meisten Rezepten steht vermutlich, dass Du Schnittreste oder Blüten nehmen sollst, um sie herzustellen, aber natürlich kannst Du genauso gut Deine Stängel verwenden! Stelle lediglich sicher, dass Du reichlich davon nimmst, um den gewünschten Effekt zu erzielen, denn die Stängel enthalten natürlich weniger Wirkstoffe, als die Blüten.

Um Cannabutter herzustellen, musst Du die Stängel zermahlen. Da Du wahrscheinlich eine ganze Menge Stängel für Deine Butter brauchst, kann es Sinn machen, hierfür einen Küchenmixer zu verwenden. Sobald Du die Stängel zermahlen hast, gib sie zusammen mit etwas Butter in einen Kochtopf und lasse das Ganze bei schwacher Hitze für 45 Minuten köcheln. Dabei solltest Du regelmässig umrühren. Du kannst den Herd abstellen, wenn die Stängel braun geworden sind. Nimm ein feines Sieb, um die geschmolzene Butter abzuseihen und das verbleibende Pflanzenmaterial herauszufiltern. Deine Cannabutter kannst Du dann im Kühlschrank lagern.

VERWENDE DIE STÄNGEL, UM HANFPAPIER HERZUSTELLEN

Grasstängel Hanfpapier

Wie wäre es damit, ein paar fantastische und kreative Urlaubs- und Geschenkkarten als Überraschung für Deine Freunde und Verwandte zu machen? Hier ist eine schnelle und einfache Anleitung, um aus Deinen Cannabisstängeln Hanfpapier zu machen! Nimm Deinen Küchenmixer, um die Stängel zu zermahlen. Besorge Dir Papierfetzen und lasse sie zusammen mit den gemahlenen Stängeln über Nacht in Wasser einweichen. Sobald Deine Mischung einen Tag einweichen konnte, gib sie in einen Mixer, gib ihr ein paar gute Umdrehungen und vermische alles zu einem feinen Brei. Gib nochmal Wasser hinzu, falls es nötig sein sollte.

Schütte den Stängel-Papier-Brei dünn und gleichmässig auf ein Trockennetz. Du kannst Dir so ein Netz mit einem einfachen Holzrahmen und einem Paar Nylonstrümpfen, die Du über den Rahmen ziehst, leicht selbst herstellen. Lasse den Brei auf dem Netz trocknen, was ungefähr 24 Stunden dauern sollte. Um das beste Resultat zu erzielen, solltest Du nicht warten, bis Dein Blatt Cannabispapier vollständig getrocknet ist, sondern es kurz zuvor vom Netz entfernen.

WAS DU NICHT MIT DEINEN CANNABISSTÄNGELN TUN SOLLTEST

RAUCHE DIE STÄNGEL NICHT

Grasstängel nicht rauchen

Wenn Du Gras anbaust, gerade mit der Ernte fertig geworden bist und Deine Blüten zum Trocknen aufgehängt hast, fragst Du Dich vielleicht, was Du mit dem ganzen übriggebliebenen Haufen an Stängeln und Blättern machen sollst. Du wärst sicher nicht der erste, der auf die Idee kommt, sie zu rauchen. Aber lass es!

Die Stängel bestehen zum Großteil aus Pflanzenmaterial, das keinen nützlichen oder psychoaktiven Effekt hat. Der einzig wertvolle Teil der Stängel, der eine geringe Menge THC enthält, sitzt an der Oberfläche. Oder anders gesagt: Wenn Du Stängel rauchst, verbrennst Du eine große Menge ungesunden Pflanzenmaterials, ohne dabei irgendetwas zu erreichen. Schlimmer noch, Du bekommst vermutlich böse Kopfschmerzen, wenn Du sie rauchst.

 

         
  Georg  

Geschrieben von: Georg
Wohnhaft in Spanien, verbringt Georg nicht nur viel von seiner Zeit an seinem Computer, sondern auch in seinem Garten. Mit einer brennenden Leidenschaft für den Cannabisanbau und die Erforschung von Psychedelika, ist Georg in allem gut bewandert, was psychoaktiv ist.

 
 
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