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Cannabis Helfen Gewicht Reduzieren
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Kann Cannabis Einem Helfen, Sein Gewicht Zu Reduzieren?

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Von Cannabis heißt es, dass es ein Appetitanreger sei, weil es Heißhunger fördert – die sogenannten "Munchies". Die Forschung argumentiert jedoch, dass es auch beim Abnehmen helfen kann. Heute werden wir uns genauer ansehen, wie all dies zusammenhängt.

Wenn Menschen über Cannabis in Bezug auf die Nahrungsaufnahme sprechen, kommen einem automatisch die "Munchies" in den Sinn. Ohne allzu wissenschaftlich zu werden, ist dieser Heißhunger das Phänomen, das Menschen nach dem Rauchen eines Joints ungewöhnlich hungrig fühlen lässt.

Doch trotz dieses gesteigerten Appetits behaupten verschiedene Studien[1], dass Cannabisnutzer weniger wahrscheinlich übergewichtig sind.

Aber weshalb? Wie genau beeinflusst Cannabis das Gewicht einer Person? Eine noch interessante Frage wäre, ob Cannabis einem beim Abnehmen helfen kann.

Dieser Artikel sollte Antworten auf diese Fragen liefern oder zumindest eine Form der Klarheit bieten.

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Kann Cannabis einem helfen, sein Gewicht zu reduzieren?

Kann Cannabis einem helfen, sein Gewicht zu reduzieren?

Selbst Befürworter der Theorie, dass Cannabis zur Gewichtsabnahme beitragen kann, sind generell der Meinung, dass es eher mit der Wirkung von Gras auf verschiedene Körperfunktionen als mit dem Kraut selbst zu tun hat. Aber in dem Versuch, eine umfassende Antwort zu finden, müssen wir zuerst verstehen, wie beides zusammenhängt.

Cannabis und Gewichtsabnahme verstehen

Gewichtsabnahme bringt viele bewegliche Aspekte mit sich. Aber hier ist die einfachste Erklärung: Wenn Du ein Kaloriendefizit schaffst, verlierst Du Gewicht.

Dein Körper verbrennt tagtäglich unentwegt Kalorien. Dies tut er selbst beim Ausführen der grundlegendsten Körperfunktionen, wie zum Beispiel der Atmung oder dem Pumpen von Blut. Dies ist bekannt als die persönliche Basalstoffwechselrate – Dein kalorischer Grundumsatz (GU).

Indem Du Deine Nahrungsaufnahme einschränkst und Dich körperlich betätigst, erzeugst Du ein Kaloriendefizit. Sobald Du das tust, beginnt Dein Körper, das eingelagerte Fett aufzubrauchen, um Dir Energie zu liefern.

Zur Veranschaulichung: In einem Kilogramm Körperfett stecken ungefähr 7 000 Kalorien. Um also ein Kilo pro Woche abzunehmen, müsstest Du ein Defizit von 1 000 Kalorien pro Tag schaffen.

Aber welche Rolle kommt Cannabis hierbei zu? Es gibt mehrere Möglichkeiten.

Cannabis und der Darm

Gewicht Reduzieren: Cannabis und Darm

Eine Theorie besagt, dass Cannabis über seine Wirkung auf den Darm beim Abnehmen helfen könnte.

Lass uns als Beispiel eine Studie von 2015[2] heranziehen, die die Effekte von THC sowohl auf von diätinduzierter Adipositas (DIA) betroffene als auch schlanke Mäuse untersuchte. Jeder Gruppe wurde eine tägliche Dosis THC verabreicht: für 3 Wochen 2mg/kg und für eine zusätzliche Woche 4mg/kg.

Die Ergebnisse wiesen nach, dass die adipösen Mäuse eine reduzierte Fettmasse, Gewichtszunahme und Energieaufnahme zeigten. Des Weiteren stellten die Forscher eine Verhinderung von Gewichtszunahme in direktem Zusammenhang mit einer fettreichen Ernährung und eine Abnahme der Adipositas-Häufigkeit fest.

Bezüglich des Wirkmechanismus von THC in dieser Studie merken die Forscher an, dass die Verbindung den Weg der Nahrung durch den Magen verlangsamt haben könnte.

Cannabis und Beweglichkeit

Gewicht Reduzieren: Cannabis und Beweglichkeit

Wenn Du Dich unbehaglich fühlst, ist Deine Beweglichkeit eingeschränkt. Dies hindert Dich daran, irgendetwas Produktives zu tun, einschließlich körperlicher Betätigung. Und wie wir wissen, ist Sport eine der entscheidenden Komponenten für eine Gewichtsabnahme und einen insgesamt gesunden Lebensstil.

Aber könnte Cannabis hier möglicherweise Erleichterung verschaffen, wie es die jüngste Forschung zu ermitteln bemüht ist? Insbesondere THC war Gegenstand vieler Untersuchungen in diesem Gebiet.

Was eingehende Forschung anbelangt, können wir auf diese systematische Überprüfung von 2015[3] verweisen, die 79 klinische Studien zu Cannabinoiden für die medizinische Anwendung enthält.

Cannabis und Stimmung

Gewicht Reduzieren: Cannabis und Stimmung

Für manchen mag der Begriff "negative Affektivität" ein fremdartiges Konzept sein. Kurz gesagt ist dies ein Persönlichkeitsmerkmal, das Menschen negative Emotionen und ein niedriges Selbstwertgefühl durchleben lässt.

Negative Affektivität ist eng mit psychischen Erkrankungen verbunden, was dazu führen kann, dass Menschen in einen ungesunden Lebensstil verfallen.

Aber Cannabis wird auch wegen seines Potenzials erforscht, diese Leiden zu lindern. Eine neue Studie[4] zu medizinischen Cannabisnutzern legt genau darauf den Schwerpunkt.

Trotz des Mangels an abschließenden Ergebnissen kannst Du versuchen, Deine eigene Verbindung zwischen Cannabis und der Verringerung von negativer Affektivität herzustellen, um einen aktiveren Lebensstil zu fördern.

Cannabis und Schlaf

Gewicht Reduzieren: Cannabis und Schlaf

Schlaf ist ein integraler Bestandteil des Lebens. Das versteht sich von selbst. In den Stunden des süßen Schlummers nimmt sich unser Körper Zeit, etwaige Schäden zu reparieren und andere Funktionen zu verbessern.

Schlafmangel schadet selbstverständlich mehr, als er nützt. In Sachen Gewichtskontrolle haben Studien[5] einen Zusammenhang zwischen Schlafentzug und Übergewicht entdeckt. Laut Forschern sind an Schlafmangel Leidende anfälliger für eine höhere Kalorienaufnahme, vor allem wenn sie leichten Zugang zu Nahrung haben.

Falls Du zufällig Schlafprobleme hast, könnte Cannabis Dir behilflich sein. Nutzern, die nachts zum Einschlafen heftiges Kush rauchen, sind die schlaffördernden Effekte von Cannabis nicht unbekannt. Und laut dieser Überprüfung von 2017[6] denken Forscher genauso. Speziell THC scheint der Hauptfaktor hinter diesem Phänomen zu sein.

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Cannabis und Stoffwechsel

Gewicht Reduzieren: Cannabis und Stoffwechsel

Wir hatten bereits erwähnt, dass gewisse Studien behaupten, dass Cannabisnutzer einen niedrigeren Body-Mass-Index haben. In diesem Abschnitt werden wir die möglichen Gründe dafür erklären.

Gemäß einer Studie von 2018[7] lautet eine Theorie, dass hohe Dosen von Cannabis stark schlaffördernde Effekte hervorrufen können. Dies könnte wiederum den Drang reduzieren, Nahrung zu konsumieren.

Eine andere Studie[8] stellt die These auf, dass Komasaufen zurückgegangen ist, seit die Legalisierung von Cannabis zu Freizeitzwecken Fahrt aufgenommen hat.

Was die Wirkung von Cannabis auf den Stoffwechsel betrifft, sehen die Forscher der oben erwähnten Studie von 2018 einen Zusammenhang zwischen Ernährung, Endocannabinoid-Produktion und Gewichtszunahme. Genauer gesagt haben jene, die Nahrung mit einem hohen Gehalt von Omega-6/Omega-3 essen, höhere Werte von Anandamid und 2-Arachidonylglycerol (2-AG) in ihrem Körper und sollen daher anfälliger für eine Stoffwechseldysregulation sein.

Aber laut selbiger Studie denken Forscher, dass Cannabis dabei helfen könnte, die Werte von sowohl Anandamid als auch 2-AG zu senken, wodurch die Stoffwechselfunktion stabilisiert wird.

Was ist mit dem Heißhunger?

Gewicht Reduzieren: Heißhunger Cannabis

In Filmen wie "Harold & Kumar" hast Du gesehen, dass das Rauchen einer guten Menge Marihuana eine Person dazu bringen kann, jede Menge Essen in sich hineinzustopfen.

Die Darstellung der "Munchies" in Filmen wie diesem mag ein wenig übertrieben sein, doch sie ist auch nicht allzu weit hergeholt. Doch was genau löst diese plötzlichen Heißhungerattacken eigentlich aus?

Die Forschung[9] sagt, dass dies auf den olfaktorischen Bulbus (Riechkolben) zurückzuführen ist, der Gerüche verarbeitet. In einem an Ratten durchgeführten Laborexperiment wurde THC auf seine Fähigkeit hin untersucht, die Empfindung von Geruch und Geschmack beim Essen zu steigern.

Letztendlich impliziert die Studie, dass, wenn Marihuana die mit der Nahrung verbundenen Empfindungen verstärkt, sein Konsum möglicherweise den Appetit anregen könnte.

CBD könnte zusammen mit folgenden Methoden eine wirksame Alternative der Heißhungerkontrolle darstellen:

  • Beschäftige Dich mit irgendetwas: Bleibe produktiv, anstatt diese kurzen Abstecher zum Kühlschrank oder zur Speisekammer zu machen. Erlerne eine neue Fähigkeit. Meditiere. Dies kann helfen, die Heißhungerattacke abzuwenden.

  • Putze Deine Zähne: Der Geschmack von minziger Zahnpasta im Mund ist nie appetitanregend. Er verhindert, dass Du etwas essen willst. Putze Dir die Zähne, wann immer Du Lust auf Snacks bekommst.

  • Trinke etwas Wasser: Ersetze die Heißhungerattacke durch einen Schluck Wasser. So bleibst Du hydriert, während Du unnötiges Naschen unterlässt.

  • Iss etwas Gesundes: Falls Du wirklich nicht anders kannst, als etwas zu essen, entscheide Dich wenigstens für eine gesunde Option. Gute Beispiele sind eine Schüssel voller gefrorener Trauben, ein paar Möhren oder einige Stück dunkle Schokolade.

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Ist CBD gut für die Gewichtsabnahme?

CBD gut für Gewichtsabnahme

Da wir gerade von CBD sprechen: Welches Potenzial hat es in Sachen Gewichtsabnahme? Es muss noch mehr Forschung durchgeführt werden, aber aktuelle Untersuchungen konzentrieren sich auf folgende Aspekte:

  • Hilfe bei der Appetitkontrolle: Forscher sind begierig, zu sehen, ob CBD möglicherweise bei der Appetitkontrolle helfen kann, indem es die Nahrungsaufnahme reduziert.

  • Effektiver Fettabbau: CBD wurde auf seine Fähigkeit untersucht[10], einen effektiveren Fettabbau zu unterstützen.

  • Geringeres Risiko einer Stoffwechselstörung: Des Weiteren prüft die Forschung[11] das Potenzial von Cannabidiol, einen gesunden Blutdruck und Cholesterinspiegel aufrechtzuerhalten.

Kann Cannabis bei der Gewichtszunahme helfen?

Cannabis bei Gewichtszunahme helfen

Bei gewissen Erkrankungen kann jedoch auch eine Gewichtszunahme zwingend erforderlich sein. Und laut neuester Forschung[12] ist dies ein weiterer Bereich, in dem Cannabiskonsum als vorteilhaft erachtet wird.

Für diesen Effekt soll vornehmlich die wahrgenommene appetitsteigernde Wirkung von THC verantwortlich sein. Deshalb untersuchen Forscher die Möglichkeit von Cannabis als regulierende Verbindung für eine angemessene Gewichtskontrolle.

Welche Cannabissorte eignet sich am besten zum Abnehmen?

Cannabissorte besten zum Abnehmen

In Sachen Gewichtsabnahme hat sich der Löwenanteil der Forschungsarbeiten auf THC und CBD konzentriert. Falls Du abnehmen oder Dein Gewicht halten willst, solltest Du daher vielleicht auf eine Sorte mit beiden Cannabinoiden zurückgreifen – so bekommst Du das Beste beider Welten.

Eine dieser Sorten, die diese Anforderung erfüllt, ist Stress Killer Automatic, eine 1:1-Sorte, die ein subtiles High bietet, ohne den Geist zu überwältigen. Und wo diese Empfehlung herkommt, gibt es noch viel mehr Optionen!

Stress Killer Automatic (Royal Queen Seeds) feminisiert

(21)
Eltern: Lemon Haze x Juanita la Lagrimosa x Ruderalis
Genetik: Ruderalis/Indica/Sativa
Blütezeit : 7-8 wochen von der Saat bis zur Ernte
THC: 10%
CBD: Hoch
Blütentyp: Autoflowering

THCV für die Gewichtsabnahme

Viele von Euch kratzen sich vermutlich am Kopf, nachdem sie diese Teilüberschrift gelesen haben. Nein, das ist kein Tippfehler. Auch THCV ist ein Cannabinoid, doch es ist nicht so populär wie THC oder CBD. Die Wissenschaft sagt, dass es wahrscheinlich einige psychotrope Effekte hat, aber nur, wenn es in höheren Dosen konsumiert wird.

Studien[13] haben das appetitzügelnde Potenzial von THCV auf eine Gewichtsabnahme geprüft. Als potenziellen Wirkmechanismus des Cannabinoids untersuchen Forscher gegenwärtig die Fähigkeit, CB1-Rezeptoren zu hemmen.

Für Interessierte, die dieses Cannabinoid gerne einmal ausprobieren würden, gibt es THCV-reiche Sorten auf dem Markt, darunter THC-Victory und zahlreiche andere.

THCV (Kannabia) feminisiert

Eltern: Pure Sativa
Genetik: 100% Sativa
Blütezeit : 8-9 wochen
THC: 7%
CBD: Gering
Blütentyp: Photoperiodisch

Cannabis und Gewichtsabnahme: Funktioniert es wirklich?

Cannabis und Gewichtsabnahme

Wie bereits erwähnt, kommen bei gesunder Gewichtsabnahme und auch -zunahme viele Faktoren zum Tragen. Aber wie jüngste Studien[14] gezeigt haben, spricht vieles dafür, neben bewährten Abnehmtechniken auch Cannabis zu nutzen.

Was die tatsächliche Verwendung von Cannabis betrifft, solltest Du natürlich darauf achten, Dich für Methoden zu entscheiden, die keine Gewichtszunahme fördern. Mit anderen Worten: Süße oder salzige Edibles zu konsumieren, ist nicht gerade der beste Weg, um ein Kaloriendefizit zu schaffen. Ziehe stattdessen Verdampfen in Betracht!

Unabhängig davon, wie wirksam Cannabis als Gewichtsabnahmemittel ist, bleibt die eine bewährte, funktionierende Methode weiterhin, ein Kaloriendefizit zu erzeugen. Dafür musst Du die richtigen Lebensmittel in der angemessenen Menge essen, während Du diese Ernährungsweise mit regelmäßigem Sport ergänzt.

Zamnesia

Geschrieben von: Zamnesia
Zamnesia hat Jahre damit verbracht, die Produkte, das Sortiment und das Wissen rund um alle psychedelischen Dinge weiter zu verfeinern. Angetrieben vom Geiste Zammis, strebt Zamnesia stets danach, Dir genaue, sachliche und informative Inhalte zu liefern.

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Externe Quellen:
  1. Are cannabis users less likely to gain weight? Results from a national 3-year prospective study - https://academic.oup.com
  2. Prevention of Diet-Induced Obesity Effects on Body Weight and Gut Microbiota in Mice Treated Chronically with Δ9-Tetrahydrocannabinol - https://journals.plos.org
  3. Cannabinoids for Medical Use: A Systematic Review and Meta-analysis - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  4. A naturalistic examination of the perceived effects of cannabis on negative affect - https://www.sciencedirect.com
  5. Role of sleep quality in the metabolic syndrome - https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Cannabis, Cannabinoids, and Sleep: a Review of the Literature - https://link.springer.com
  7. Theoretical Explanation for Reduced Body Mass Index and Obesity Rates in Cannabis Users - https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Trends in college students' alcohol, nicotine, prescription opioid and other drug use after recreational marijuana legalization: 2008-2018 - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  9. The endocannabinoid system controls food intake via olfactory processes - https://www.nature.com
  10. Role of Cannabinoids in Obesity - https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  11. LH-21, A Peripheral Cannabinoid Receptor 1 Antagonist, Exerts Favorable Metabolic Modulation Including Antihypertensive Effect in KKAy Mice by Regulating Inflammatory Cytokines and Adipokines on Adipose Tissue - https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Marijuana and Body Weight - https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Synthetic Cannabinoids, Organic Cannabinoids, the Endocannabinoid System, and Their Relationship to Obesity, Diabetes, and Depression - https://www.researchgate.net
  14. Obesity and Cannabis Use: Results From 2 Representative National Surveys | American Journal of Epidemiology | Oxford Academic - https://academic.oup.com

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