Die Vorteile von Cannabis

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Die Vorteile von Cannabis

Wenn Du ein Marihuana Raucher bist, weißt Du, wie ärgerlich es sein kann, wenn ein Mädchen oder Junge mitten im Gespräch mit Dir über Deine Rauchgewohnheiten schimpft. Oder wenn ein Werbespot über den

Wenn Du ein Marihuana Raucher bist, weißt Du, wie ärgerlich es sein kann, wenn ein Mädchen oder Junge mitten im Gespräch mit Dir über Deine Rauchgewohnheiten schimpft. Oder wenn ein Werbespot über den Einfluß von Marihuana und wie "tödlich" Grass sei, mitten in Deine Lieblingssendung platzt. Oder wenn anscheinend jeder Einzelne, den Du triffst, über die Wirkungen von THC im Großen und Ganzen völlig falsch informiert ist.

Abgesehen von den Fortschritten der USA und Nordamerika, die in der Demokratie gemacht wurden, fehlt es noch an freien & offenen klinischen Studien an Marihuana. Nationen auf der ganzen Welt und im Laufe der Geschichte haben die Pflanze für medizinische und religiöse Zwecke verwendet und der Westen täte gut daran, in ihre Fußstapfen zu treten und damit eine offenere Erforschung der Pflanze und ihrer wirklichen Wirkungen und Zwecke zu erlauben.

Es gibt zwar bekannte Daten und Fakten über Marihuana und seine physiologischen und psychischen Effekte, doch wesentlich weniger als einem Forscher lieb wäre. Mehrere wissenschaftliche Zeitschriften, Bücher und Publikationen gehen auf ein breites Spektrum von Themen über die Wirkung der Pflanze ein, wie etwa die physiologische Wirkung auf die Lunge, das Gehirn und das Immunsystem, die Geschlechtsorgane und Hormone, usw., sowie psychologische Effekte, wie die süchtig machenden Eigenschaften und ihre Auswirkungen auf die Emotionen und die Persönlichkeit.

Die derzeit vorhandenen Beweise sind nicht ausreichend, um Rückschlüsse auf den Nutzen und Nichtgebrauch von Marihuana zu ziehen und das ist der einzige Grund, warum die Forschung stärker gefördert werden sollte. Die Daten deuten in der Regel tendenziell auf relativ harmlose Effekte, also daß Marihuana relativ sicher sei, jedoch ein höheres Gefahrenpotential für die psychische Gesundheit und bei Menschen mit Prädispositionen in sich trage, aber insgesamt sei es eine Droge ohne Einfluß auf die Gesundheit.

Einige der häufig gestellten Fragen über Cannabis und seine potentiellen Anwendungen haben wir hier zusammengefaßt.

Marihuana und Gesundheit: Fakten & Fiktion

Überdosis

Eine wohlbekannte Tatsache unter Rauchern: keine Person ist jemals durch eine Überdosis Marihuana oder THC zu Tode gekommen, niemals wurde solch ein Fall fundiert dokumentiert. Tatsächlich beträgt die geschätzte tödliche Dosis Marihuana etwa die vierzigtausendfache Menge dessen, was durchschnittlich geraucht wird und man müßte zehn bis hundert Pfund Grass in einem Zeitraum von Minuten rauchen, um den Tod zu riskieren. Alkohol, eine Droge, die global legal ist, hat ein LD (tödliche Dosis) Verhältnis von etwa 5 oder 10 zu 1. Dies bedeutet, daß ein Trinker, der von 3 bis 4 Kurzen betrunken ist, nach dem Trinken von 15 bis 20 Kurzen sterben könnte. Jährlich sterben fünftausend Menschen am Suff. Marihuana ist und bleibt eine der wenigen "Drogen", die eine Todesrate von 0 (NULL) hat.

Gehirn

Cannabis wirkt auf das Gehirn, wenn sein aktiver Wirkstoff, das THC, an Rezeptoren im Gehirn andockt. Keine wissenschaftlichen Studien oder Fakten weisen darauf hin, daß diese Chemikalie das Gehirn schädigt oder gar dessen Entwicklung beeinflußt (obwohl viele Argumente gegen den Rauch hervorgebracht wurden, der gefiltert oder durch andere Methoden der Einnahme vermieden werden kann). Marijuana oder THC töten entgegen der landläufigen Meinung keine Gehirnzellen ab. Studien, die das tatsächliche Rauchen von Joints beinhalteten, manchmal mit bis zu 18 Geräten pro Patient oder Durchgang, ergaben Hinweise darauf, die dies bestätigen.

Nachdem die American Medical Association zwei besonders gut geschriebene Publikationen über Studien der JAMA über die medizinischen Wirkungen von Cannabis bewertet hatte, begannen sie die Entkriminalisierung der Pflanze öffentlich zu befürworten.

Gedächtnis

Unter dem Einfluß von Marihuana kann sich tatsächlich Dein Kurzzeitgedächtnis verändern, solange das Marihuana aktiv ist. Etwas, das einer Person nach starkem Rauchen passieren kann, ist eine getrübte Erinnerung. Permanente Auswirkungen oder Schäden am Kurz- oder Langzeitgedächtnis konnten in klinischen Studien noch nicht endgültig belegt werden. Zahlreiche Cannabis Konsumenten berichten jedoch, daß sie selbst über ein Jahr nach dem Aufhören noch eine Wirkung auf das Gedächtnis verspürten.

Herz

Wenn man Marihuana raucht oder einnimmt, dockt das THC an die Rezeptoren im zentralen Nervensystem (ZNS) an und das ZNS wiederum kann den Puls und den Blutdruck der Person vorübergehend beeinträchtigen. Dies ist jedoch nicht dauerhaft und mehrere klinische Studien kamen zu schlüssigen Beweisen, daß THC wenig bis gar keine langfristige Wirkung auf das Herz hat. Der Rauch von Marihuana aber, vor allem, wenn er nicht gefiltert wird, kann Vorerkrankungen verschlimmern und dem gesamten Herz- und Kreislaufsystem eine Menge Stress verursachen. Koronare Atheriosklerose, Hypertonie, Herz-Kreislauf Erkrankungen und sogar Kardiomyopathie können durch das Kohlenmonoxid und andere Chemikalien im Marihuanarauch beschleunigt und kompliziert werden. Obwohl bekannt ist, daß THC den Blutdruck nur vorübergehend erhöht, sind die Auswirkungen von Marihuana Rauch nicht so simpel und noch nicht vollständig bekannt.

Hormone

Ein weit verbreiteter Mythos, der besagt, daß das Marihuanarauchen die Hoden schrumpfen läßt, ist wissenschaftlich wieder und wieder als falsch erwiesen worden. Obwohl vom Alkohol bewiesen ist, daß er zu einem niedrigeren Testosteronspiegel im Blut führt, tut Marihuana dies nicht und hat auch keine Veränderung bei anderen Sexualhormonen gezeitigt.

Die Geschlechtsorgane

THC erhöht die Chance auf Mutation oder Chromosomenbruch nicht, obwohl mehrere Komponenten im Marihuana Rauch krebserregend sind. Schauergeschichten darüber, daß THC störend auf den Zyklus der Frau oder die Fruchtbarkeit beider Geschlechter einwirke, wurden nichtig. Klinische Studien sowie Experimente mit regelmäßigen Rauchern aus der Bevölkerung haben niemals angezeigt, daß THC die Fortpflanzung irgendwie auf schädliche oder dauerhafte Weise beeinflussen könnte.

Das Immunsystem

THC und Marihuana werden medizinisch als Immunsuppressiva definiert, obwohl sie in dieser Eigenschaft extrem mild sind. Ungewöhnlich große THC "Schübe", die Mäusen während der klinischen Studien aufgezwungen wurden, haben eine dämpfende Wirkung auf die Immunabwehr der Leber, einschließlich der Deaktivierung bestimmter Zellen und Mechanismen (z.B. Makrophagen) in Bezug auf die Abwehr gegen bakterielle Infektion gezeigt. Vom CB2 Rezeptor wird vermutet, daß er die führende Rolle bei der Wirkung des THCs auf das Immunsystem spielt.

Diese Wirkungen sind vorübergehend. Wissenschaftler haben jedoch die Möglichkeit des Verbleibs von THC oder seiner Metaboliten im Körper und Teilen der Lunge über einen Zeitraum von sieben Monate nach chronischem Rauchen untersucht. Diese verbleibenden Partikel verfügen über wenig psychoaktive Wirkung, können aber, vor allem in der Lunge, immer noch zu leicht veränderter Immunabwehr führen.

Obwohl diese Fakten beängstigend klingen, gibt es immer noch eine anhaltende Debatte darüber, ob THC tatsächlich dem Immunsystem schadet. Bei Mäusen kann THC eine merkliche Immunsuppression bewirken, bei Menschen jedoch kann es wenig bis gar keine schädlichen Auswirkungen verursachen. Andererseits haben einige klinische Studien bewiesen, daß THC eigentlich den gegenteiligen Effekt auf das Immunsystem hat, nämlich dessen Stimulierung. Also sind die Fakten unklar und die Horrorgeschichten, daß THC das Immunsystem zerstöre, weit entfernt von der Wahrheit.

Das Krebsrisiko

THC erhöht die Gefahr einer Mutation oder karzinogenen Veränderung nicht. Vor Kurzem wurden Studien durchgeführt, die auf das Potential der Chemikalie und dessen Analoga bei der Behandlung von Krebs und sogar dessen Rückbildung abzielten. Doch die Vielzahl der Karzinogene, einschließlich Kohlenmonoxid, die in dem Rauch zu finden sind, der bei der Verbrennung von Marihuana entsteht, kann den Hals und die Lunge belasten. Dies kann in besonderen Fällen zu Bronchitis und in selteneren Fällen Lungen- oder Kehlkopfkrebs führen. Dies gilt generell für das Rauchen mit Kohlenstoff darin, nicht nur für Marihuana.

Die Einstiegsdroge?

Die Idee, daß Marihuana seine Nutzer an schwierigere und gefährlichere Drogen heranführe, die sie sonst nicht versucht hätten, wenn sie nicht vorher gekifft hätten, wurde erstmals in der frühen Geschichte der USA in einer Verleumdungskampagne gegen die Pflanze angeführt (man denke an Harry Anslinger). Studien in den Niederlanden haben jedoch Beweise gegen diese Behauptung erbracht, denn diese verweisen darauf, daß der Entkriminalisierung von Cannabis in den 1970er Jahren, ein starker Rückgang beim Konsum härterer Drogen folgte.

Der Einstieg, auch bekannt als "Sprungbrett", berücksichtigt aber nicht die Tatsache, daß Marihuana zu einer ganz anderen Klasse Psychopharmaka zählt, als Substanzen wie Kokain, Heroin und Meth und ignoriert viele Raucher, die Cannabis als Alternative zu diesen Stoffen wählen, ganz anders als zu ihnen hin zu führen.

Ironischerweise sind es vor allem in US Bundesstaaten wie Arizona und Nevada, wo konservative Gesetze bei Marihuana hart zuschlagen, die rechtlichen Folgen des Rauchens, die Marihuana erst in die gleiche Klasse harter, gefährlicher Drogen bringt. Die Strafe für den Verkauf von Heroin kann nur geringfügig schärfer sein, als für den Verkauf von Cannabis.

Nutzen/Vorteile von Marihuana

Da Marihuana buchstäblich eine chemische Reaktion durchläuft, wenn es verbrannt und chemisch abgebaut wird und in Dampf und Rauch verwandelt, sind manche Chemikalien in seinem Rauch krebserregend und andere können körperlich schädlich für die Lunge und Kehle sein. Raucher und Gesundheitsausschüsse haben kürzlich ihre Köpfe zusammengesteckt, in einem Versuch, eine Rauchvorrichtung zu entwickeln, die dem Benutzer das Einatmen von reinem THC in Form von Dampf ermöglicht. Bisher ist dabei kein Produkt entstanden und so bleibt der Verdampfer das, was dem am nächsten kommt, aber das Konzept entwickelt sich rasant.

Beim Marihuana wurde beobachtet, daß es Symptome bei mehreren Erkrankungen wie MS, Spastik und Epilepsie lindert. Viele Gemeinden erlauben unter diesen und anderen Bedingungen die Verschreibung von Marihuana für medizinische Zwecke.

Darüber hinaus ist bestätigt, daß Marihuana ausgezeichnet Übelkeit bekämpft. Es wurde Patienten verschrieben, um die Übelkeit zu bekämpfen, die ihre Chemotherapie verursacht.

THC ist bekannt dafür, den Appetit anzuregen und Magersüchtigen, sowie AIDS Patienten wird durch das mehrfache tägliche Rauchen enorm geholfen.

Die Grenzen des Marijuanas sind noch nicht bekannt; derzeit wächst das Potenzial seines Nutzens mehr und mehr. Sogar heute wird mehr und mehr Glaukompatienten in den USA, den Niederlanden und der ganzen Welt medizinisches Cannabis verschrieben, vor allem, da immer mehr Ausgabestellen entstehen. THC senkt den Blutdruck in den Arterien in und um die Augen, was es zu einer natürlichen Alternative zu anderen Behandlungen beim Glaukom macht. (Die Dosierung muß hierbei ernst genommen werden; ein deutliches Absenken des Blutdrucks bei einem Glaukom Patienten kann den Sehnerv durch Sauerstoffmangel schädigen.)

So, es ist Zeit Ihre eigenen zu anbauen