Die Besten Medizinischen Sorten Bei Ängsten


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Medizinischen Sorten Bei Ängsten


In der traditionellen Medizin wurde Cannabis über Jahrhunderte gegen Ängste eingesetzt. Aktuelle Studien weisen THC und CBD als mögliche Mittel in der Angsttherapie aus. Welche Art von Angststörungen können mit Cannabis behandelt werden und welche sind die besten Sorten? Hier ist eine vorläufige Antwort.

Auf der ganzen Welt hat die traditionelle Medizin seit Jahrhunderten Cannabis eingesetzt, um verschiedene Formen von Angst zu behandeln. Aktuelle Studien bestätigen, dass THC und CBD in der Therapie von Ängsten wirksam als angstlösende Mittel eingesetzt werden können, obwohl einige Studienteilnehmer auch über gesteigerte Ängste berichteten. Diese einander widersprechenden wissenschaftlichen Ergebnisse, die auf autonomen Erfahrungen der Patienten beruhen, basieren auf einer unterschiedlichen individuellen Körperreaktion, wie man glaubt.

Ängste können unsere Gesundheit ernsthaft gefährden, da Schlafentzug die körperliche Leistungsfähigkeit und Vitalität herabsetzt. Anhaltende Schlafstörungen können zudem das Gedächtnis und die kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen. Die Beziehung zwischen Marihuana und Ängsten wird noch nicht vollständig verstanden. Einerseits wird Cannabis als natürliches Schmerzmittel für Körper und Geist eingesetzt. Auf der anderen Seite erleben manche Nutzer aber Paranoia und noch mehr Angst.

Das Rauchen eines Joints wird keine Probleme lösen, die in unserem Gehirn verwurzelt sind und es scheint nicht realistisch zu sein, dass Angststörungen mit Cannabis allein dauerhaft geheilt werden können. Hier ist auf jeden Fall weitere Forschung vonnöten, bevor Cannabis ein empfohlenes Mittel gegen schwere Angstsymptome werden könnte. In der Zwischenzeit geht es darum, mit diesem natürlichen Heilmittel zu experimentieren, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Sorten und Derivate für den jeweiligen Bedarf eines Patienten am besten geeignet sind. Cannabissorten mit niedrigem THC und hohem CBD-Gehalt stehen an vorderster Front gegen Ängste und andere Beschwerden, obwohl einige Sorten, die reich an THC sind, ebenfalls hilfreich sein können.

WELCHE ARTEN VON ÄNGSTEN KÖNNEN MIT CANNABIS BEHANDELT WERDEN?

Viele Menschen versuchen ihre Angstproblematik in den Griff zu bekommen, indem sie sich selbst Cannabis als alternative Medizin verordnen. Leichte Ängste können experimentell mit Cannabis-Derivaten behandelt werden, die unterschiedliche Anteile an THC und CBD enthalten, wobei je nach Reaktion des Patienten unterschiedliche Dosierungen und Cannabinoid-Verhältnisse gewählt werden. Schwere Angststörungen sollten wahrscheinlich mit niedrigen Dosen von THC und höheren Dosen von CBD behandelt werden. Cannabissorten, die einen hohen CBD-Gehalt haben, scheinen effektiver zu sein, um dem Patienten zu helfen, allein oder in unangenehmen sozialen Situationen entspannt, nüchtern und fokussiert zu bleiben.

Menschen mit generalisierter Angststörung oder posttraumatischer Belastungsstörung bevorzugen in der Regel die volle Körper und Geist entspannende Wirkung von Indica-Sorten, mit einem ausgewogenen Verhältnis von THC und CBD. Die Behandlung von Soziophobien mit Cannabis gestaltet sich schwieriger, weil es keine scharfe Trennlinie zwischen entspannt oder berauscht sein bzw. zwischen normalem sozialen Handeln, übermäßiger Gesprächigkeit und reiner Paranoia gibt. Cannabis kann sehr hilfreich sein oder aber das Problem deutlich verschlimmern. Wie es sich genau verhält, lässt sich kaum vorhersagen, da hier individuelle Empfindlichkeit, sowie soziale und ökologische Umgebung interagieren und natürlich auch unterschiedliche Cannabinoid-Mengen und -verhältnisse vorliegen.

posttraumatischer Belastungsstörung Cannabis

Auch Zwangsstörungen fallen in die Kategorie der Angststörungen. Sie sind charakterisiert durch sich ständig wiederholende Gedanken oder Gefühle, Ängste, Handlungen oder Empfindungen, die nicht vollständig kontrolliert werden können. Häufige Zwangsvorstellungen sind zum Beispiel Angst vor Schmutz oder Keimen, Angst vor Fehlern oder Sünden und zwanghafte Ordnungs- oder Symmetriebedürfnisse. Zur Bewältigung einer solchen Zwangsstörung kann jahrelange intensive Therapie nötig sein, je nachdem, wie stark sich das Problem manifestiert. Wie unterschiedliche Cannabissorten tatsächlich auf diese Symptome wirken, wird bisher kaum verstanden und zwar weder von der Wissenschaft, noch von den Nutzern. Auf den ersten Blick scheint es aber so, als ginge es den Patienten umso besser, je mehr CBD sie einnehmen.

CBD UND THC IN CANNABIS GEGEN ÄNGSTE

Wie die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erfahrungen der Patienten nahelegen, können THC und CBD entgegengesetzte Auswirkungen auf die Ängste haben. Beide, CBD und THC scheinen jeweils biphasische Effekte aufzuweisen, was bedeutet, dass ihre Wirkung in Abhängigkeit von der Dosierung unterschiedlich und sogar entgegengesetzt ausfallen kann. Patienten bevorzugen in der Regel CBD-reiche Sorten, weil Cannabidiol die Angst auslösende Wirkung von THC reduziert oder eliminiert. Merkwürdigerweise deuten einige Studien darauf hin, dass THC bei niedrigen Dosen ebenfalls angstlösend wirken kann, wohingegen es beginnt, Ängste zu erregen, nachdem eine bestimmte Schwelle im Blutkreislauf überschritten wird.

Umgekehrt kann Cannabidiol bei niedrigen Dosen auch anregend wirken, während es bei höheren Dosierungen als Tranquillizer und Muskelrelaxans fungiert. CBD als reines Beruhigungsmittel zu beschreiben ist deshalb nicht ganz richtig, dennoch blockiert es einige der psychoaktiven Effekte von THC, einschließlich der eventuellen Angstgefühle. Noch einmal: Was den Einsatz von Cannabis angeht, ist es nicht leicht zu bestimmen, was funktioniert und was nicht, da jeder Mensch anders reagiert. Eine THC-reiche Sorte ist sicherlich nicht erste Wahl zur Behandlung von Ängsten, doch ein Schuss typischer Sativa-Euphorie könnte sicher positive Auswirkungen auf Angstpatienten haben.

SATIVA- ODER INDICA-SORTEN BEI ANGSTSTÖRUNGEN

Genau wie bei jedem anderen pflanzlichen Heilmittel kann der vielschichtige Komplex der im Cannabis enthaltenen Verbindungen umfassende "Synergieeffekt" eröffnen, die den höheren therapeutischen Wert des natürlichen Phytokomplexes im Vergleich zu einem extrahierten oder künstlich hergestellten Einzelwirkstoff begründen. Der gesamte phytotherapeutische Cannabinoid-Komplex mit seiner Vielzahl von Wirkstoffen ist sehr variabel, wobei es natürlich nicht nur um THC und CBD geht.

Auch andere Bestandteile im Cannabisharz können dazu beitragen, Ängste zu erhöhen oder zu mindern. Neben den beiden Hauptcannabinoiden hat Cannabis noch eine Vielzahl von aromatischen Terpenen zu bieten, zusammen mit Dutzenden weiterer Cannabinoide. Die meisten Terpene sind nur in Spuren enthalten und über ihren medizinischen Gesamtwert ist wenig bekannt, doch die Forschung zeigt, dass einige dieser Terpene, wie Myrcene, entspannende Eigenschaften aufweisen und dem Stressabbau dienen oder eine antidepressive Wirkung wie Limonen aufweisen.

Die Verringerung der inhalierten oder aufgenommenen THC-Menge scheint entscheidend zu sein, wenn man die Angstproblematik vermeiden will. Die meisten Cannabissorten von heute sind THC-reiche Hybriden aus Indica und Sativa, aber die Dominanz des einen oder anderen Erbes legt Unterschiede in der medizinischen Anwendung fest. Indica-Sorten üben eher beruhigende Effekte aus als Sativa und helfen, den Geist zu verlangsamen, nervöse Empfindungen zu lindern und den Körper in einen entspannten Zustand zu versetzen.

Sativa-Sorten können energetisch und übermäßig stimulierend wirken, wohingegen Indicas eher Beruhigungsmittel sind. Trotzdem müssen wir heute daran erinnern, dass industrielle Sativa-Hanf-Extrakte wie CBD-Öl mit hoher Cannabidiolkonzentration und ohne THC-Gehalt eine sichere und wirksame Option zur Behandlung einiger Angstsymptome bei Erwachsenen darstellen, ebenso wie bei Kindern, Senioren oder Haustieren.

EIGENANBAU VON CANNABISSORTEN UND ANDERE BEZUGSMÖGLICHKEITEN

Der Eigenanbau von Cannabis zu Hause ermöglicht es Nutzern, jede Menge Geld zu sparen und ihre Cannabisqualität immer gleichbleibend hoch zu halten. Weiter unten findest Du eine Auswahl von Sorten, die mit ein wenig Geduld und einer kleinen Investition leicht selbst angebaut werden können. Alle diese Sorten sind geeignet, Ängste abzubauen, selbst wenn sie eine gewisse Menge an THC enthalten. Eine dieser Sorten allerdings, aus einer neuen Hybridgeneration, enthält bei höherem CBD-Anteil und praktisch gar kein THC mehr. Mit einer CBD-reichen Sorte zur Hand können sich Menschen mit einer Angststörung selbst helfen. Um einen Überblick über CBD-reiche Sorten zu erhalten, kannst Du auch diesen anderen Artikel lesen.

1. Cannatonic - Resin Seeds

Cannatonic Resin Seeds

Cannatonic ist eine CBD-reiche Sorte, die bei generalisierten Ängsten empfohlen werden kann. Diese Kreuzung zwischen MK Ultra und G13 Haze zeichnet sich durch ein THC:CBD Verhältnis von fast 1:1 aus, das eine ausgewogene Wirkung zwischen Entspannungseffekt und milder Psychoaktivität erlaubt. Diese Sorte bringt im Zuchtzelt ca. 500g/m² oder bis zu 400g pro Pflanze im Freien ein. Ihre Blütezeit beträgt ca. 7 bis 8 Wochen.

2. Girl Scout Cookies - FastBuds

Girl Scout Cookies FastBuds

Girl Scout Cookies von FastBuds ist eine potente und wohlschmeckende indicadominierte Sorte. Die Wirkung ist anregend, aber auch entspannend, da sie Freude und Geselligkeit fördert, sowie die Wahrnehmung und den Sinn für Humor verstärkt. Diese Merkmale sind förderlich bei der Behandlung von Leiden wie posttraumatische Belastungsstörung. Girl Scout Cookies wächst bis zu 60-100cm heran, wobei ihr autoflowering Lebenszyklus 8-9 Wochen dauert. Der Ertrag im Zuchtzelt beträgt bis zu 500-650g/m², bzw. 70-300g pro Pflanze im Freien. Der THC-Gehalt kann 22% erreichen, weshalb ein Einsatz als Medikation nur für erfahrene Nutzer empfehlenswert ist.

Ein ähnlicher Smiley-Effekt, der bei Soziophobien hilft, geht von der Sorte Strawberry Cough aus, die von Dutch Passion entwickelt wurde. Sie ist eine einfach anzubauende Sorte, die bei fruchtigem Geschmack ihren THC-Gehalt auf respektable, aber nicht übermäßige 12% begrenzt.

3. Northern Lights - Sensi Seeds

Northern Lights Sensi Seeds

Northern Lights ist eine der grundlegenden Cannabissorten dieses Jahrhunderts. Sensi Seeds' Variante dieser Genetik wächst problemlos, wobei ihre Blütezeit nur 45-50 Tage dauert. Diese erdige und mächtige Indica vermag zu entspannen, löst eine friedliche Stimmung aus und kann schließlich bei Zwangsstörungen tagsüber von den alptraumartigen Zwängen ablenken.

An derselben therapeutischen Front kämpft Blackberry Kush. Genau wie bei den meisten anderen Kush-Sorten, sorgt auch bei dieser schweren Indica das uralte afghanische Erbe für starke Sedierungseffekte. Dies sind die optimalen Sorten für das Experimentieren gegen nächtliche Ängste und Schlaflosigkeit.

4. CBD Therapy - CBD Crew

CBD Therapy CBD Crew

Abschließend noch CBD Therapy von CBD Crew, bei der es sich um eine Cannabissorte mit einem THC:CBD-Verhältnis von 1:20(+) handelt. Dieser Hybrid entwickelt 8-10% CBD und nur 0,5% THC, was durch unabhängige Labore überprüft wurde. Der Effekt von CBD Therapy ist ohne psychoaktive Begleitwirkung und daher streng medizinisch, sodass Du ganz gefahrlos experimentieren kannst, wenn Du Angststörungen aller Art behandeln möchtest.

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