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7 Natürliche Aphrodisiaka Für Frauen
5 min

7 Natürliche Aphrodisiaka Für Frauen

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Manchmal braucht unser Sexualtrieb einen kleinen Schub. Und wenn wir diesen mit natürlichen Substanzen erzielen können, ist das umso besser. Hier werfen wir einen Blick auf 7 natürliche Aphrodisiaka, die Frauen helfen könnten, ihre Libido zu steigern. Von kulinarischen Gewürzen bis zu alten Kräutern gibt es viel zu erforschen.

Von Zeit zu Zeit und aus verschiedenen Gründen nimmt die Libido von Menschen ab. Ob durch Stress, Müdigkeit, Menopause oder etwas anderes, das nicht identifiziert werden kann, gibt es unzählige Erklärungen dafür, warum dies geschehen könnte.

Aus diesem Grund versuchen Menschen ihre Libido mittels Aphrodisiaka zu verbessern. Diese Verbindungen werden nur teilweise verstanden und sind nur beschränkt wirksam. Hier werfen wir einen Blick auf sieben natürliche (potentielle) Aphrodisiaka und stellen die Frage, ob sie für Frauen, die ihren Sexualtrieb steigern wollen, geeignet sind.

Was sind natürliche Aphrodisiaka?

Was Sind Natürliche Aphrodisiaka?

Natürliche Aphrodisiaka gibt es in vielen Formen und von unterschiedlichem Wert. Während es für einige signifikante wissenschaftliche Belege gibt, basiert die Wirksamkeit anderer nur auf einem Mythos. Wenn Du jedoch eine natürliche Lösung findest, die bei Dir funktioniert, ist das oft gesünder als die Verwendung synthetischer Mittel.

Im Folgenden siehst Du 7 potentielle natürliche Aphrodisiaka.

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Ziegenkraut

Ziegenkraut

Ziegenkraut – auch Elfenblume genannt – wird vor allem von Männern verwendet, die Erektionsstörungen bekämpfen wollen. Man vermutet, dass der Wirkstoff Icarin für diese Wirkung verantwortlich ist, da er mit dem Körper auf dieselbe Weise interagiert wie Sildenafil (Viagra).

Es wird angenommen, dass einige der Verbindungen in Ziegenkraut auch die Libido von Frauen verbessern könnten. Desmethylicaritin, eine der vielen Verbindungen in diesem Kraut, soll in diesem Zusammenhang besonders nützlich sein. Da es möglicherweise die Hormonproduktion steigert, wird spekuliert, dass es sich auf die Libido und die reproduktive Gesundheit auswirken könnte, was insbesondere für Frauen in oder nach der Menopause von Vorteil sein könnte.

Man nimmt an, dass diese Verbindung – und vielleicht auch einige andere – die Östrogenproduktion steigern oder auf andere Weise Östrogen nachahmen. Wie stark dieser Effekt tatsächlich ist und welche bedeutsamen Auswirkungen er auf den Menschen hat, ist unbekannt.

Ginkgo biloba

Ginkgo Biloba

Ginkgo biloba wird vielseitig als tägliches Nahrungsergänzungsmittel für eine Vielzahl von Einsatzzwecken verwendet. In Bezug auf die Libido wurde in einer Studie mit männlichen und weiblichen Teilnehmern festgestellt, dass eine 12-wöchige Einnahme eines Gingko-biloba-Extrakts die durch Antidepressiva ausgelöste sexuelle Dysfunktion beeinflusst (Wheatley, 2004).

Es muss allerdings angemerkt werden, dass zwar bestimmte Personen in der Studie diese Effekte feststellen, dass aber die Schlussfolgerung gezogen wurde, dass Gingko biloba keine statistisch signifikante Gesamtwirkung aufwies. Dies bedeutet, dass es nicht ausreichend Belege gab, um zu behaupten, dass dieser Faktor zu den bei bestimmten Teilnehmern beobachteten Veränderungen beitrug.

In einer weiteren Studie fand man heraus, dass Ginkgo den Blutfluss im Körper erhöht und eine entspannende Wirkung auf weiches Muskelgewebe im Penis und Uterus hatte (Meston, Rellini, Telch, 2008). Obwohl diese Effekte nicht ausreichten, um die sexuelle Funktionsstörung allein zu beeinflussen, wurde in der Studie festgestellt, dass die Teilnehmer, die zusätzlich zur Sexualtherapie Gingko biloba einnahmen, eine signifikantere Wirkung erlebten als die Probanden, die nur die Therapie erhielten.

Clavo Huasca

Clavo Huasca

Clavo Huasca stammt aus dem Regenwald Südamerikas, wo es seit Generationen als Mittel zur Steigerung der Libido verwendet wird. Obwohl es bei Erektionsstörungen eingesetzt wird, nimmt man an, dass seine libidosteigernde Wirkung bei Frauen am stärksten ist.

Ein Aspekt dieser Effekte ist vermutlich die erhöhte Durchblutung der Genitalien, die sich auf sexuelle Funktionsstörungen sowohl unter Männern als auch bei Frauen auswirken könnte. Möglicherweise entspannt es auch die Muskeln des Corpus cavernosum, den Hauptteil des Schwellkörpers in der Klitoris oder im Penis. Es wird vermutet, dass dieser Effekt in Verbindung mit der erhöhten Durchblutung starke Auswirkungen auf die Libido haben könnte.

Safran

Safran

Man nimmt an, dass Safran – ein köstliches Gewürz – aphrodisierende Eigenschaften aufweist. Insbesondere wird angenommen, dass es Fluoxetin-bedingte sexuelle Probleme beeinflusst. Diese Probleme betreffen bei Frauen die Erregung, die Lubrikation und den Schmerz.

In einer Placebo-kontrollierten Studie wurden 34 Frauen über vier Wochen lang getestet (Kashani et al. 2012). Bei den Teilnehmerinnen der Safran-Gruppe wurden signifikante Veränderungen im Hinblick auf Erregung, Lubrikation und Schmerzen festgestellt. Es wurden jedoch keine Unterschiede in Bezug auf Verlangen, Befriedigung und Orgasmus festgestellt.

Basierend auf diesen Ergebnissen konnten die Wissenschaftler die Wirkung von Safran auf Fluoxetin genauer bestimmen. Obwohl noch mehr Forschung nötig ist, scheint es, dass Safran eine Rolle dabei spielen könnte, die Fähigkeit einer Frau zu fördern, Sex zu genießen. Wie die Forschung zeigt, kann Safran jedoch die Qualität des Liebhabers nicht beeinflussen!

Bockshornklee

Bockshornklee

Bockshornkleesamen wurden im Hinblick auf ihre potentiellen Effekte zur Erhöhung des Östrogenspiegels untersucht, wobei in einigen Untersuchungen sogar spekuliert wurde, dass sie bestimmte Arten der Hormonersatztherapie ersetzen könnten (Sreeja, Anju, 2010).

In der obigen Studie fand man heraus, dass Zellen angeregt werden könnten, mehr Östrogen zu produzieren, wenn sie Bockshornklee-Extrakt ausgesetzt werden. Bevor Du jedoch zu Bockshornkleesamen greifst, solltest Du beachten, dass diese Studie in vitro an Brustkrebszellen und nicht an lebenden Frauen durchgeführt wurde. Daher ist es sehr gewagt, anzunehmen, dass die Zubereitung von Bockshornklee Deine hormonellen Probleme lösen wird.

Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um eine interessante Forschungsarbeit, die mit Sicherheit weitere Untersuchungen rechtfertigt.

Roter Ginseng

Roter Ginseng

Koreanischer roter Ginseng (KRG) wurde im Hinblick auf seine Wirkung auf die Libido von Frauen in der Menopause untersucht. Während und nach der Menopause kann die Libido bei Frauen aufgrund verschiedener Faktoren, vor allem wegen hormoneller Veränderungen, abnehmen.

In einer Studie wurde 28 Frauen, die sich in ihren Wechseljahren befanden, KRG verabreicht, um zu sehen, ob und welche Auswirkungen dieser auf die sexuelle Erregung hat (Oh, 2010). Man fand heraus, dass es statistisch gesehen signifikante Effekte in der KRG-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe gab, wobei die Erregung durch die orale Einnahme von KRG beeinflusst zu werden schien.

Obwohl es sich um eine kleine Studie handelt, gilt sie als gut durchgeführte, Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie, was ihren Ergebnissen Gewicht verleiht. Schließlich ist jedoch eine Wiederholung nötig, um mit Sicherheit festzustellen, was die Resultate tatsächlich zeigen.

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Damiana

Damiana

Damiana wird seit Jahrhunderten in traditionellen Praktiken als natürliches Aphrodisiakum verwendet. Trotz dieser weit verbreiteten Verwendung scheint es wenige Belege dafür zu geben, dass es tatsächlich aphrodisierende Eigenschaften aufweist. Und in den Studien, die es gibt, stehen weder Frauen im Speziellen noch Menschen generell im Fokus.

Eine Tierstudie untersuchte beispielsweise die Wirkung von Damiana auf sexuell erschöpfte männliche Ratten, und man fand heraus, dass das Kraut "pro-sexuelle" Effekte aufweise (Ali et al., 2013). Dies kann jedoch kaum als Beweis für eine libidosteigernde Wirkung bei Frauen gelten.

Abgesehen davon sind die Nebenwirkungen von Damiana minimal, und es sollte nicht gefährlich sein, es auszuprobieren – es ist jedoch wahrscheinlich das Beste, nicht allzu viel Hoffnung in diese Pflanze zu setzen!

Gibt es aphrodisierende Lebensmittel?

Gibt Es Aphrodisierende Lebensmittel?

Es gibt viele Nahrungsmittel, die bestimmte Verbindungen enthalten, denen aphrodisierende Eigenschaften nachgesagt werden. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es nicht viele Belege für diese Lebensmittel und ihre Auswirkungen auf Libido, Orgasmus und dergleichen gibt. Sie sind jedoch köstlich und unabhängig von ihrem erregenden Potential sicherlich ein sinnlicher Genuss.

Einige der beliebtesten aphrodisierenden Lebensmittel umfassen:

  • Schokolade
  • Feigen
  • Alkohol
  • Honig
  • Erdbeeren
  • Granatapfel
  • Austern
  • Datteln

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In Wirklichkeit ist ein gesunder Lebensstil die wohl beste Methode, um einen guten und gesunden Sexualtrieb zu fördern. Kein Nahrungsergänzungsmittel der Welt kann da mithalten.

Sexuelles Verlangen resultiert aus einer komplexen Interaktion zwischen verschiedenen Prozessen und Chemikalien, die mit Hormonen, dem Energieniveau und dem allgemeinen Wohlbefinden zusammenhängen. Falls Du also Deine Libido steigern möchtest, solltest Du vor allem gesund essen, für ausreichend Schlaf sorgen, Sport machen und Deinen Stresspegel reduzieren! Wenn Du das alles machst, wirst Du wahrscheinlich einige Verbesserungen feststellen können.

Manchmal muss man einfach nur mal eine Pause machen

Manchmal Muss Man Einfach Nur Mal Eine Pause Machen

Eine niedrige Libido kann ärgerlich sein. Egal, ob deshalb Deine Beziehung darunter leidet oder Du Dir einfach nur ein bisschen mehr Erregung wünschst – es kann einfach frustrierend sein. Und wenn sie durch Vorgänge wie die Wechseljahre verursacht wird, kann man das Gefühl haben, nichts dagegen tun zu können.

Es gibt jedoch einige Fälle, in denen eine geringe Libido einfach die Art und Weise Deines Körpers ist, Dir mitzuteilen, was er braucht. Jede Lebenslage ist anders. Atme erst einmal durch, bevor Du versuchst, etwas zu ändern. Es kann sein, dass sich die Dinge nach einiger Zeit auf natürliche Weise wieder normalisieren und Du Dich dann umso besser fühlen wirst.

Max Sargent
Max Sargent
Max schreibt seit über einem Jahrzehnt und ist in den letzten paar Jahren in den Cannabis- und Psychedelika-Journalismus eingestiegen. Durch seine Arbeit für Unternehmen wie Zamnesia, Royal Queen Seeds, Cannaconnection, Gorilla Seeds, MushMagic und viele mehr hat er in der Branche umfassende Erfahrung gesammelt.
Quellen
  • (n.d.). Kashani, L., Raisi, F., Saroukhani, S., Sohrabi, H., Modabbernia, A., Nasehi, A. A., Jamshidi, A., Ashrafi, M., Mansouri, P., Ghaeli, P., & Akhondzadeh, S. (2013). Saffron for treatment of fluoxetine-induced sexual dysfunction in women: randomized double-blind placebo-controlled study. Human psychopharmacology, 28(1), 54–60 - https://doi.org
  • (n.d.). Oh, K. J., Chae, M. J., Lee, H. S., Hong, H. D., & Park, K. (2010). Effects of Korean red ginseng on sexual arousal in menopausal women: placebo-controlled, double-blind crossover clinical study. The journal of sexual medicine, 7(4 Pt 1), 1469–1477 - https://doi.org
  • (n.d.). Sreeja, S., Anju, V. S., & Sreeja, S. (2010). In vitro estrogenic activities of fenugreek Trigonella foenum graecum seeds. The Indian journal of medical research - https://www.doc-developpement-durable.org
  • (n.d.). Wheatley D. (2004). Triple-blind, placebo-controlled trial of Ginkgo biloba in sexual dysfunction due to antidepressant drugs. Human psychopharmacology, 19(8), 545–548. - https://doi.org
  • Meston, Cindy M., Rellini, Alessandra H., Telch, & Michael J. (2008, August). Meston, C. M., Rellini, A. H., & Telch, M. J. (2008). Short- and long-term effects of Ginkgo biloba extract on sexual dysfunction in women. Archives of sexual behavior, 37(4), 530–547 - https://doi.org
  • Sabna Kotta, Shahid H Ansari, & Javed Ali. (2013). Ali, J., Ansari, S., & Kotta, S. (2013). Exploring scientifically proven herbal aphrodisiacs. Pharmacognosy Reviews, 7(1) - https://doi.org
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