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Anbauratgeber: Wie Man Cannabispflanzen Bewässert

Wie Man Cannabispflanzen Bewässert

Wasser muss unter den 5 Schlüsselumweltfaktoren aufgeführt werden, die der Cannabisanbauer unter Kontrolle haben sollte. Die großen fünf Cannafaktoren sind: Luft, Licht, Medium, Nährstoffe und Wasser. Marihuana kann in ihrer Abwesenheit einfach nicht gedeihen. Alle fünf sind gleichermaßen wichtig.

Das Bewässern ist jedoch oft der Faktor, der die meisten Kopfschmerzen unter Anfängern verursacht und wird deshalb in unserem Fokus stehen. Cannabispflanzen zu gießen kann ein simpler Hand-und-Plastikflasche-Vorgang oder ein komplexer automatisierter hydroponischer Vorgang sein. Egal, wie Dein Zuchtraum eingerichtet ist, muss Wasser abgemessen und kontrolliert verwendet werden, insbesondere beim Anbau im Freien.

Wie viele andere Pflanzen auch, hat Cannabis seinen eigenen idealen Wasser-pH-Wert für das Medium, in dem es angebaut wird. In gleicher Weise haben verschiedene Sorten unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse, weshalb bei der Zugabe von Düngemitteln zum Wasser der EC-Wert beachtet werden muss.

Das Gießen der Cannabispflanzen kann eine Herausforderung sein. Der Cannabiszüchter muss den pH-Wert des Wassers überwachen und anpassen. Wenn man Dünger hinzufügt, muss die Dosis im optimalen ppm oder "parts per million" ("Teile pro Million") Konzentrationsbereich liegen.

Zusätzlich müssen Wasser und Nährstoffe während der gesamten Lebensspanne von Cannabis in der richtigen Menge zur richtigen Zeit verabreicht werden. Entwickle eine Routine oder erfasse wenn möglich die Bewässerung, um einen Zeitplan zu erstellen.

Gießen Der Cannabispflanzen Kann Eine Herausforderung Sein

WANN BEWÄSSERT MAN CANNABIS?

Für Erdbodenanbauer, die Standard-Töpfe oder -Behälter von 7 bis 20l verwenden, wird empfohlen, die Behälter anzuheben. Trockene Pflanzen werden verhältnismäßig einfach anzuheben sein. Nasse Behältnisse werden schwerer sein. Die Abwägung des Gewichts ist die einfachste Methode für Erdbodenanbauer, den Nass-Trocken-Zyklus herauszufinden.

Für hydroponische und Kokosanbauer, die automatische Bewässerungssysteme nutzen, die mit einem Wasserspeicher verbunden sind, ist es weniger einfach. Pflanzen anheben ist hierbei nicht sehr praktisch oder hilfreich. Wenn Du eine solche Anbauvariante in Betrieb hast, ist es wahrscheinlich, dass Du bereits etwas Anbauerfahrung auf dem Buckel hast.

In diesem Fall ist es das Beste, das Verhalten der Pflanzen nach der Bewässerung zu überwachen. Achte auf Warnsignale und mit ein wenig herumprobieren bekommen die meisten Anbauer den Nass-Trocken-Zyklus in den Griff. Das andere damit verbundene Element, das man in Betracht ziehen sollte, ist die Luft/Wasser-Mischung. Vergiss nicht, die Pumpen und Zuleitungen regelmäßig zu prüfen. Der Wasserspeicher muss sauerstoffreiches Wasser enthalten und frei von Krankheitserregern sein.

Ganja-Bauern, die Samen in die Erde sähen, müssen den Boden vor dem Anpflanzen beurteilen. Kenntnisse des pH-Werts und darüber, wie gut oder schlecht der Boden entwässert, ist unbezahlbar.

Falls nötig, können Änderungen vorgenommen werden, um den Boden zu verbessern. Regen sollte vermieden werden, denn Cannabis kann zwar über die Blätter gedüngt werden, aber der Anbauer muss den Zeitplan kontrollieren. Investiere in ein Gewächshaus oder baue zumindest eine DIY-Pflanzenabdeckung.

Draußen wird der Anbauer das Verhalten der Pflanzen nach dem Bewässern eingehend prüfen müssen. Der Rat gilt auch, wenn Du in sehr großen 30l+ Behältern anbaust, die schwer sein können.

Manchmal sind hohe Temperaturen im Innenbereich und draußen während der Sommermonate unvermeidlich. Übermäßige Hitze wird Cannabispflanzen natürlich durstig machen und zusätzliches gießen erfordern. Der Züchter muss flexibel sein und die Zeichen lesen können, die Cannabispflanzen aufweisen, wenn sie Wasser brauchen.

WIE OFT BRAUCHEN SÄMLINGE WASSER?

Wie Oft Brauchen Sämlinge Wasser?

Junge Cannabispflanzen verbringen normalerweise 1 bis 3 Wochen in der Sämlingsphase. In dieser frühen Phase benötigen Cannabispflanzen ein Umfeld mit hoher Luftfeuchtigkeit. Es wird empfohlen, junge Pflanzen in einer Anzuchtbox zu beherbergen, um für 70% RH sorgen zu können.

Wasser muss in dieser Phase sparsam angewandt werden. Befeuchte das Wurzelmedium und warte dann 2 bis 3 Tage, damit es trocknen kann. Keime Samen nicht direkt in einem finalen Behälter, es sei denn Du bist ein erfahrener Anbauer.

Typischerweise ziehen Anbauer Sämlinge zunächst in kleinen Anzuchtwürfeln oder Kokospellets, sodass sehr wenig Wasser erforderlich ist, um das Medium feucht zu halten. Das Ziel ist ein feuchtes Medium, das die Wurzelbildung fördert, im Gegensatz zu einem durchtränkten Medium, das Wurzeln verfaulen lassen kann. Wir zielen auf einen effektiven Nass-Trocken-Zyklus ab.

Üblicherweise ist reines Wasser in Ordnung, da die meisten Anzuchtwürfel mit ein wenig Dünger versetzt sind. Hydroponische Anbauer benutzen allerdings normalerweise ein nährstofffreies Medium wie Steinwolle. In diesem Fall werden von Beginn an nur sehr niedrige Nährstoffdosierungen benötigt. Die Faustregel lautet 10 bis 20%ige Dosierungen zu Beginn.

Eine billige Sprühflasche ist ein nützliches Werkzeug, um die Cannabissämlinge zu benetzen. Achte auf die Zeichen, die Dir die Cannabiswurzeln geben. Sobald der Anzuchtwürfel von weißen Wurzeln durchstochen ist, ist es an der Zeit umzupflanzen.

WIE OFT BRAUCHEN PFLANZEN IN DER VEGETATIVEN PHASE WASSER?

Bewässerung Von Cannabis In Der Vegetativen Phase

Wenn Cannabispflanzen in die vegetative Phase eintreten, verlangen sie nach mehr Wasser. Der Grund ist ganz simpel: Da die Pflanzen anfangen, energisch zu wachsen und mehr Blätter und Zweige auszubilden, brauchen sie mehr Wasser.

Zu diesem Zeitpunkt gewöhnen sich Anbauer an die Bedürfnisse der Pflanzen und beginnen, einen perfekten Bewässerungsplan zu erstellen. Die meisten Anbauer belassen Pflanzen für etwa 30 Tage in der Wachstumsphase, es sei denn, sie wenden Techniken für hohe Erträge an.

Jetzt sind die Pflanzen entweder in den finalen Behältnissen oder zumindest in größeren Töpfen als den Anzuchtwürfeln. Der Anbauer kann damit anfangen, die Bewässerungsintervalle abzuschätzen, indem er das Gewicht des nassen und trockenen Bodens vergleicht. Hydroponische Züchter sollten die Zufuhr allmählich steigern und aufmerksam die Reaktionen der Pflanzen beobachten.

Erbodenanbauer werden wahrscheinlich abhängig von der Behältergröße 1 bis 3 Mal pro Woche gießen müssen. Üblicherweise reicht ein simpler Bewässerungsplan mit reinem Wasser aus, da die meisten hochwertigen Erdböden genügend Dünger für den Großteil der vegetativen Phase beinhalten.

Hydroponische Anbauer sollten indessen womöglich jeden zweiten Tag bewässern und sich ab Woche 4, wenn sich das Pflanzenwachstum rasch beschleunigt, der vollen Dosis an Nährstoffen für die vegetative Phase annähern.

WIE MAN CANNABIS WÄHREND DER BLÜTEZEIT BEWÄSSERT

Cannabis Während Der Blütezeit Bewässerung

Cannabispflanzen in der Blütephase sind gereift und entweder hat der Anbauer auf 12 Stunden Licht umgestellt oder der Herbst ist da. Pflanzen werden sich in dieser Phase in ihren finalen Behältern befinden und die Nährstoffe für die Blüte müssen dem Wasser hinzugefügt werden. Ab diesem Zeitpunkt kann sogar bei Erdboden das Bewässern 3 bis 4 Mal pro Woche erforderlich sein.

Unabhängig von der Sorte (manche bevorzugen hohe Nährstoffdosen, während andere leichte Dosierungen mögen) wird das Gießen für Erdbodenanbauer anspruchsvoller. Wenn der Anbauer bis jetzt nur reines Wasser und vielleicht etwas Wurzelstimulans verwendet hat, müssen Blütennährstoffe sofort verabreicht werden.

Hydroponische Grower haben es mit einem geringfügig geschmeidigeren Übergang in die frühe Blütephase zu tun, da sie auf Blütedünger umstellen und je nach Sorte auf eine höhere Dosis hinarbeiten können. Einige Sorten erfordern während der Blütephase in einem hydroponischen System tägliches Bewässern.

In der späten Blütephase reservieren die meisten Anbauer die finale Woche, wenn nicht sogar noch eine zusätzliche Woche, für das Spülen mit reinem Wasser und/oder einer leichten Spüllösung. Typischerweise wird die Menge an Wasser, mit der die Pflanzen gespült werden, mindestens verdoppelt. Obwohl es manche in den letzten beiden Wochen bevorzugen, schrittweise mit der normalen Wassermenge zu spülen.

Das Spülen ist eine wichtige finale Phase, um die Nährstoffe zu entfernen, die sich in der Blütezeit angesammelt haben und die den Geschmack des Weeds verderben könnten. Außerdem kann damit in jeder Phase eine mögliche Überdüngung behandelt werden. Wichtig ist, die Pflanzen niemals in Wasserpfützen stehen zu lassen, wenn Du mit großen Mengen spülst. Sorge dafür, den Abfluss zu entleeren.

WIE MAN CANNABISKLONE BEWÄSSERT

Cannabisklone oder -stecklinge müssen ähnlich wie Sämlinge behandelt werden. Das gilt auch für das Bewässern. Eine hohe Luftfeuchtigkeit sollte anstelle des Gießens im Fokus stehen.

Befeuchte das Medium und benetze die Klone 1 bis 2 mal täglich gleich den Sämlingen mit einer Sprühflasche und innerhalb von zwei Wochen sollten sich Wurzeln herausbilden. Ein- oder zweimaliges Bewässern sollte bei Stecklingen genügen, die für ein paar Wochen in einer feuchten Anzuchtbox beherbergt werden.

Große Behälter sind eine wirklich schlechte Idee bei Stecklingen. Bleibe bei kleinen, würfelförmigen Anzuchtmedien.

WIE MAN ÜBERWÄSSERUNG ERKENNT

Wie Man Überwässerung Erkennt

SYMPTOME DER ÜBERWÄSSERUNG

Die Pflanzen sehen schlaff aus und in den Untersetzern sammelt sich Wasser. Das Medium ist durchweicht und bei Erde oder Kokos wird es sichtbar dunkler. Stecke einen Finger hinein - das Medium wird feucht sein, besonders die oberen 5cm.

PROBLEME BEIM ÜBERWÄSSERN

Dies ist symptomatisch für das Überwässern: Der Anbauer beachtet die Signale der Pflanzen nicht. Der Nass-Trocken-Zyklus ist aus dem Gleichgewicht geraten und wenn es so weitergeht, werden die Pflanzen am Ende sterben. Ein durchnässtes Medium öffnet zudem die Pforten für jegliche Art von unerwünschten Mikroorganismen und Wurzelfäule.

WIE MAN ÜBERWÄSSERUNG BEHEBT

Vorbeugung. Eine sehr kurze Antwort, aber es ist zu 100% die beste Lösung. Abmessen und die sorgsame Verwaltung der Bewässerung sind für jeden Cannabisanbauer unumgänglich.

Um sowohl Unterwässerung als auch Überwässerung zu vermeiden, probiere mit ungefähr 10 bis 20% des Anbaubehältervolumens zu gießen. Eine reife Cannabispflanze beispielsweise, die in einem typischen 10l Behälter wächst, braucht bei jedem Gießen 1 bis 2l Wasser.



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