Alles Über Den San-Pedro-Kaktus

San Pedro (Echinopsis Pachanoi)

Mit einer tiefen und reichen Geschichte in der schamanischen Praxis, ist San Pedro eine große Bereicherung für den Garten jedes halluzinogenen Psychonauten.

Wenn es um Psychedelika geht, gibt es eine ganze Welt von trippigem Leben da draußen. Ein Beispiel hierfür ist der San Pedro Kaktus, ein traditionelles südamerikanisches Halluzinogen, das seit Tausenden von Jahren bei schamanischen Ritualen verwendet wurde. Dieser Meskalinkaktus hat seit langer Zeit einen Platz im Herzen vieler erfahrener Psychonauten, daher dachten wir uns, wir sollten einen kurzen Leitfaden mit allem zusammenstellen, was man darüber wissen sollte.

BOTANISCHE INFORMATIONEN ÜBER DEN SAN PEDRO KAKTUS

Der San Pedro Kaktus wächst als hohe grüne Säule, die 4-9 gerundete Rippen aufweist. Er wächst (für einen Kaktus) relativ schnell und wächst so lange, bis er unter seinem eigenen Gewicht umkippt. Ist er erstmal umgefallen, beginnt er aus der umgefallenen Säule wieder Wurzeln zu bilden und beginnt wieder zu wachsen - oft mit noch mehr Ästen und einer tieferen Wurzelbasis als zuvor. Diese Anpassungsfähigkeit und Leichtigkeit, mit der er wächst, ist der Grund, warum San Pedro so ein beliebter Ausgangspunkt dafür ist andere Kakteen aufzupropfen.

Der Großteil des Meskalins befindet sich direkt unter der Haut und erhöht sich mit dem Alter und durch die Wärmeeinwirkung der Sonne um einiges

Meskalin (3,4,5-Trimethoxy-B-Phenethylamin) Gehalt: 1-10% des getrockneten Materials (laut Erowid). Andere Substanzen in San Pedro neben Meskalin sind: Tyramin, Hordinenine, 3-Methoxytyramin, Anhalaninine, Anhalonidine, 3,4-Dimethoxyphen-Ethylamin, 3,4-Dimethoxy-4-Hydroxy-B-Phenethylamin und 3,5-Dimethoxy-4-Hydroxy-B-Phenethylamin.

Wirkung

Etwa 1-2 Stunden nach der Einnahme von San Pedro fangen seine Wirkungen an zu rollen - und bleiben für 8-15 Stunden spürbar. Häufige Nebenwirkungen sind unter anderem: Rückkehr längst vergessener Erinnerungen, extreme Lichtempfindlichkeit, die Fähigkeit jeden Lichtstrahl zu sehen und zu fühlen und Geräusche aus der Ferne zu hören. Du könntest Liebe zu jedem Geschöpf auf Erden und allen leblosen Gestalten und Formen fühlen.

Die Wirkungen von San Pedro sind, verglichen mit Peyote, viel angenehmer und die Erfahrung auf dem Höhepunkt ist weniger umwerfend und nicht annähernd so körperlich. San Pedro schmeckt nur leicht bitter und die für Peyote obligatorische Übelkeit ist nicht so wahrscheinlich.

Zubereitung Und Dosierung

San Pedro wird traditionell zubereitet durch langes Kochen von Stücken (Knöpfen) des gesamten Kaktus - abhängig von den Ergebnissen, die der Schamane erzielen will, werden dem Gebräu Kräuter wie Micha (Brugmansia Suavenolens) und Cimorillo (Coleus blumei) beigemengt.

Heute ist der reguläre Weg der Einnahme von San Pedro die von getrocknetem Pflanzenmaterial. Schneide den Kaktus in Münzen von etwa 1cm Dicke, entferne die Dornen und holzigen Teile und leg sie in die Sonne, damit sie austrocknen. Wenn diese Knöpfe gänzlich trocken sind, zermahle sie - dies erleichtert die Einnahme des Materials und vermeidet Magenprobleme. Vor dem Essen von San Pedro Extrakt ist es empfehlenswert für mindestens 6 Stunden nicht zu essen. Zwischen 20 und 50 Gramm - oft mit Wasser und Zitronensäure eingenommen, um eine gute Aufnahme durch den Körper zu unterstützen.

San Pedro kann, wie bestimmte Pilze und andere psychoaktive Substanzen, eine Art Kater verursachen, bevor die Reise richtig losgeht. Temporärer Schwindel und Übelkeit sind nicht selten und es ist wahrscheinlich sich zu übergeben.

Hab einen Trip Sitter bei Dir - eine erfahrene, aber nüchterne Person, die für Deine Unterstützung und Sicherheit sorgt! San Pedro verursacht visuelle Fehlwahrnehmungen und massive Halluzinationen, also auf keinen Fall unter dem Einfluß von San Pedro am öffentlichen Verkehr teilnehmen. Verwende diesen Kaktus in einer vertrauten und sicheren Umgebung und geh niemals ganz alleine auf die Reise. Im Falle einer Panik oder eines schlechten Trips mit Angstattacken, helfen Seresta oder Valium die Angst auf ein erträgliches Maß runter zu bringen.

San Pedro Anbau

San Pedro Anbau

Die Pflanze benötigt nur Wasser und ein paar Nährstoffe. San Pedro mag es warm und hell. Die Hügel, auf denen er in der Regel wächst, haben nährstoffreiche Boden, also gib ihm auch welche, aber nicht zu viel, denn schließlich ist es immer noch ein Kaktus. Wenn Du diesen Kaktus drinnen anbaust, vergewisser Dich, daß er direktes Sonnenlicht bekommt - der beste Ort für ihn ist eine Fensterbank auf der Südseite. An wirklich heißen Tagen wird er ein bißchen mehr Wasser zu schätzen wissen.

Wenn Du mit einem Ableger arbeitest, mußt Du ihn zuerst trocknen - bis seine Schnittverletzung "geheilt" ist - und dann läßt Du ihn im Boden wurzeln, bevor er anfängt zu wachsen; dies kann bis zu einem Jahr dauern. Der Anbau aus Samen erfordert eine Menge Zeit und Aufwand, aber es kann sehr lohnend sein!

VIDEO: DER URSPRUNG VON MESKALIN KAKTEEN

Geschichte Von San Pedro

HISTOIRE DU CACTUS SAN PEDRO

Sacred Valley, Peru

Le cactus San Pedro nous accompagne depuis un bon moment. Originaire de la chaîne de montagnes des Andes, il est estimé qu'il fait l'objet d'une consommation chamanique continue au Pérou depuis plus de 3.000 ans. Les mentions les plus anciennes du cactus San Pedro se trouvent dans un ancien temple Chavín dans le nord-est du Pérou, dans lequel une créature mythique est représentée tenant un cactus – des archéologues ont daté le dessin à environ 1.300 ans avant notre ère ! Ceci est soutenu par la découverte d'un site de déchets Chavín, contenant des restes archéologiques de cigares confectionnés avec du San Pedro.

En plus d'être consommé pour des pratiques chamaniques visionnaires, le cactus San Pedro était également utilisé comme remède traditionnel, et même les missionnaires catholiques ont accepté à contrecœur qu'il avait des propriétés curatives. Christian Rätsch a fait la remarque suivante dans ses écrits :

« C'est une plante à l'aide de laquelle le diable peut renforcer les Indiens dans leur idolâtrie ; ceux qui boivent son jus perdent leurs sens et sont comme morts ; ils sont presque transportés par la boisson et rêvent d'un millier de choses inhabituelles et les tiennent pour vraies. Le jus est bon contre les brûlures des reins et, en petits quantités, est bon contre la fièvre élevée, l'hépatite et les brûlures dans la vessie. »

Malgré ce dédain, le cactus San Pedro est en réalité nommé d'après le nom d'un saint chrétien, et de nombreuses personnes pensent que Saint Pierre utilisait les visions du cactus pour trouver les clés du paradis !

Heureusement, au contraire d'autres hallucinogènes, la consommation de San Pedro pour son contenu psychoactif reste aussi fort de nos jours que dans l'ancien temps – pour une raison quelconque, il a largement réussi à éviter d'attirer l'attention des colons catholiques, qui ont pratiquement éliminé la consommation de tous les autres hallucinogènes dans la région. Il est même légal à la possession dans de nombreux pays, tant que ce n'est pas pour en consommer (mais vérifiez toujours d'abord!). Au Pérou, et dans d'autres cultures traditionnelles d'Amérique du Sud, sa consommation à évolué avec le changement d'époque, et il est à présent utilisé pour traiter des troubles tels que l'alcoolisme et l'addiction.

Der San Pedro Kaktus weilt schon eine lange Zeit unter uns. Ursprünglich heimisch in den Anden, wird geschätzt, daß er in Peru seit mehr als 3.000 Jahren durchgehend von Schamanen verwendet wurde. Die frühesten Darstellungen des San Pedro Kaktus können in einem alten Chavín Tempel im nördlichen Peru gefunden werden, in denen ein Fabelwesen die Kakteen hält - Archäologen haben die Darstellungen auf etwa 1.300 vor Christus datiert! Dies wird gestützt durch die Entdeckung einer Abfallstelle der Chavín, in der sich archäologische Überreste von Zigarren fanden, die mit San Pedro gemacht waren.

Abgesehen davon, daß er für visionäre schamanische Praktiken verwendet wurde, wurde der San Pedro Kaktus auch als traditionelle Medizin genutzt, die, wie sogar die katholischen Missionare widerwillig eingestehen mussten, heilende Eigenschaften hat. Christian Rätsch machte in seinen Berichten die folgende Bemerkung:

"Es ist eine Pflanze, mit deren Hilfe der Teufel die Indianer in ihrem Götzendienst stärkt; wer ihren Saft trinkt verliert die Sinne und ist wie tot; sie werden von dem Getränk fast überwältigt und träumen tausende ungewöhnliche Dinge und glauben, daß sie wahr sind. Der Saft ist gut gegen Nierenbrennen und ist, in geringen Mengen, auch gut gegen Fieber, Hepatitis und Blasenentzündung."

Trotz dieser Verachtung wurde der San Pedro Kaktus tatsächlich nach einem christlichen Heiligen benannt, wobei viele glauben, daß der Heilige Peter die Visionen des Kaktus verwendete, um die Schlüssel zum Himmel zu finden!

Zum Glück von San Pedro ist seine Verwendung wegen seines psychoaktiven Inhalts im Gegensatz zu anderen Halluzinogenen heute so stark, wie sie es immer war - warum auch immer, ist es ihm weitgehend gelungen, nicht die Aufmerksamkeit der katholischen Siedler zu wecken, die die Praxis der Verwendung von anderen Halluzinogenen in der Region fast auslöschten. In vielen Ländern ist es sogar legal ihn zu besitzen, solange er nicht zum Verzehr bestimmt ist (den legalen Rahmen aber immer erst prüfen!). In Peru und anderen traditionellen Kulturen der Südstaaten hat sich seine Verwendung mit der Zeit weiterentwickelt und er wird nun auch verwendet, um solche Dinge wie Alkoholismus und Sucht zu behandeln.

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