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Cannabis Und CBD Angereichertes Massageöl
6 min

Wie Man Mit Cannabis Und CBD Angereichertes Massageöl Herstellt

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Die Bandbreite an Cannabis- und CBD-Produkten wächst stetig an und man kann jetzt auch Massageöl auf diese Liste setzen! Das Beste daran ist, dass Du es nicht kaufen musst – Du kannst es ganz einfach zu Hause herstellen. Diese Öle eignen sich perfekt zum Entspannen oder Stimulieren und jeder sollte sie im Schrank haben.

Wir alle lieben es, massiert zu werden, und einige von uns lieben es sogar, andere zu massieren. Wenn Du jemandem etwas Besonderes gönnen möchtest, könntest Du Dein eigenes mit Cannabis angereichertes Massageöl herstellen, um ihn oder sie zu beeindrucken oder sogar zu stimulieren, oder nicht?

Diese Öle sind nicht psychoaktiv, jedoch nicht ohne wohltuende Wirkung. Ihre Herstellung ist einfach und ihre Anwendung macht Spaß, also probiere es aus!

Welche Nutzen bieten mit Cannabis angereicherte Massageöle?

Welche Nutzen bieten mit Cannabis angereicherte Massageöle?

Cannabis-infundierte Massageöle sind eine großartige Möglichkeit, um bestimmte Bereiche des Körpers zu stimulieren oder zu entspannen. Topisch aufgetragen bieten sie eine lokale Wirkung, ohne dass irgendwelche psychoaktiven Verbindungen in Dein Gehirn gelangen. Dies ist fantastisch für all diejenigen, die die potentiellen Nutzen von Cannbisprodukten nutzen wollen, ohne davon high zu werden.

Einige der Nutzen von Cannabis-Massageölen sind:

  • Stimulation: CBD und THC erhöhen den Blutfluss in den Bereichen, an denen sie aufgetragen werden. Abhängig von den anderen Zutaten des Öls können sie möglicherweise diese Bereiche stimulieren und die Sensitivität erhöhen.

  • Muskelentspannung: Ebenso kann Cannabis-infundiertes Massageöl dazu beitragen, schmerzende Muskeln zu entspannen, indem es außerdem die Durchblutung fördert. In Verbindung mit der entspannenden Wirkung der Massage selbst wirst Du Dich sehr wohl fühlen!

  • Entspannende Wirkung: Die entzündungshemmende Wirkung von Cannabis, insbesondere die von CBD, ist zwar noch nicht bewiesen, wird jedoch fortlaufend erforscht.[1]

  • Riecht hervorragend: Viele empfinden die unzähligen Aromen von Cannabis als köstlich und entspannend. In Kombination mit ergänzenden ätherischen Ölen ergibt sich eine ganze Ladung von Terpenen, die synergetisch wirken und Dich beruhigen oder stimulieren können.

  • Nicht psychoaktiv: Selbst wenn Du THC-haltiges Massageöl verwendest, wirst Du nicht high davon. Das liegt daran, dass Cannabinoide nicht durch die Haut in den Blutkreislauf eindringen können. Natürlich wäre es auch cool, wenn man davon high werden könnte, aber die Tatsache, dass man das nicht kann, macht sie vielseitiger.

  • Gute Möglichkeit, um Reste zu verwerten: Falls Du Dich fragst, was Du mit Pflanzenmaterialresten anstellen sollst, ist die Herstellung eines Massageöls eine tolle Option. Es mag zwar vielleicht nicht den gleichen Cannabinoidgehalt wie Öl haben, das mittels Blüten hergestellt wird, jedoch wird es nach wie vor ein angenehmes Aroma aufweisen.

  • Nutzen von ätherischen Ölen: Nicht nur THC und CBD bieten Dir potentielle Nutzen, sondern auch ätherische Öle. Einige stimulieren, andere sind erfrischend und viele sind äußerst entspannend. Interessanterweise sind die Komponenten, die ätherischen Ölen ihre Wirkung verleihen, dieselben, von denen Cannabis seine Aromen bekommt – Terpene. Einst nahm man an, dass der Geruch von Terpenen allein für den ganzheitlichen Einfluss verantwortlich sei, jedoch weiß man jetzt, dass Terpene physiologische Effekte hervorrufen und sogar mit anderen Drogen interagieren können. Wenn sie als topische Lotion oder Massageöl angewendet werden, ist es unwahrscheinlich, dass diese Effekte hervorgerufen werden.

CBD vs. THC

CBD Vs. THC

Abhängig davon, was Du erreichen möchtest, kannst Du ein mit Cannabis angereichertes Massageöl mit THC, CBD, beidem oder einer Reihe von Cannabinoiden und Terpenen aus der Cannabispflanze herstellen – letzteres könnte man als Vollspektrum- oder Breitspektrumöl bezeichnen.

Die phytochemische Zusammensetzung der Rezeptur könnte die Wirkung des Massageöls beeinflussen. Während sich Cannabinoid-Isolatrezepturen auf ein Cannabinoid konzentrieren, nutzen Vollspektrumöle ein Phänomen, das als Entourage-Effekt bekannt ist.[2] Dieser Entourage-Effekt ist die Bezeichnung für die ganzheitliche, synergetische Wirkung vieler unterschiedlicher Verbindungen, die zusammenwirken. Er ist jedoch nicht einmal bei gerauchtem Cannabis nachgewiesen und so wissen wir schlichtweg nicht, ob er auch bei Massageölen funktioniert.

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Was Ist Der Entourage-Effekt?

Wie entscheidet man sich also zwischen einem THC- oder einem CBD-haltigen Massageöl? Warum nicht einfach beides verwenden! Du kannst Dich für eine Sorte mit einem THC:CBD-Verhältnis von 1:1 entscheiden, um von beiden wichtigen Cannabinoiden zu profitieren. Auf diese Weise musst Du Dich nicht zwischen den beiden entscheiden und hast die Möglichkeit, vom Entourage-Effekt zu profitieren. Falls Du jedoch den Umgang mit THC gänzlich vermeiden möchtest, kannst Du Dir ganz einfach ein CBD-Massageöl herstellen. Schließlich musst Du nur eines in die Hände bekommen und es ausprobieren. Ab da an kannst Du herumexperimentieren!

Im Folgenden haben wir ein Rezept für ein Massageöl mit sowohl THC-reichem Cannabis als auch CBD für Dich, damit Du die ideale Rezeptur für Dich kreieren kannst.

Wie man Cannabismassageöl herstellt (THC)

Wie man Cannabismassageöl herstellt (THC)

Die Herstellung von Cannabis-infundiertem Massageöl ist ein ziemlich einfacher Vorgang, mit einem äußerst lohnenswerten Endergebnis. Bei der Wahl des Trägeröls solltest Du darauf achten, dass es die Haut nicht reizt und keine Flecken auf der Bettwäsche und Kleidung hinterlässt.

Zutaten und Ausrüstung für die Herstellung von Cannabismassageöl

Zutaten:

  • 7g Cannabisblüten, fein gemahlen (Du kannst auch Schnittreste verwenden, wenn Du möchtest)
  • ¼ Tasse Trägeröl (Olivenöl, Kokosnussöl oder Süßmandelöl)
  • Rund 21 Tropfen von ätherischem Öl (Weihrauch, Lavendel, Pfefferminze etc.)

Ausrüstung:

  • Topf
  • Hitzebeständige Glasschüssel
  • Seihtuch
  • Sieb
  • Trichter
  • Sterile, dunkle Glasflasche

Anleitung zur Herstellung von Cannabismassageöl

  1. Decarboxyliere Dein Weed. Bei diesem Prozess wird THCA in THC umgewandelt, welches für Deinen Körper besser verfügbar ist. Dazu zermahlst Du einfach das Pflanzenmaterial und gibst es bei 110°C für rund 45 Minuten in den Ofen. Danach beginnt der THC-Gehalt abzunehmen, so dass Du es nicht allzu lange im Ofen lassen solltest.

  2. Befülle den Kochtopf zu ¼ mit Wasser.

  3. Bringe das Wasser bei mittlerer Hitze zum Köcheln und stelle die Schüssel auf den Topf, um ein DIY-Wasserbad zu erzeugen.

  4. Gieße Dein Öl in die Schüssel und gib dann Dein gemahlenes, decarboxyliertes Cannabis hinzu. Rühre alles gut um. Lasse die Mischung 1–2 Stunden lang kochen und rühre gelegentlich um.

  5. Sobald die Zeit verstrichen ist, lässt Du das Öl eine Weile lang abkühlen und seihst es dann durch das Seihtuch und das Sieb in Deine Flasche. Dadurch werden alle Pflanzenbestandteile aus der Mischung entfernt. Verwende einen Trichter, um die Flüssigkeit leichter zu lenken, wenn es Dir zu knifflig ist.

  6. Drücke das restliche Öl vorsichtig aus dem Seihtuch in die Flasche hinein. Denk daran, so wenig Pflanzenmaterial wie möglich in das Endprodukt einzubringen.

  7. Du solltest nun eine Flasche mit von Cannabis-durchtränktem Trägeröl haben. Lass das Öl vollständig abkühlen. Füge nun die Tropfen des/der von Dir gewählten ätherischen Öls/Öle hinzu und verrühre alles miteinander, bis es ausreichend vermischt ist.

  8. Verschließe die Flasche und lasse sie 24 Stunden lang stehen. Dies wird dazu beitragen, dass sich die Aromen der Öle gut miteinander verbinden.

Dein mit Cannabis angereichertes Massageöl ist nun einsatzbereit! Greife zu dieser Flasche, um jemandem nach einem anstrengenden Tag zu helfen, sich zu entspannen, oder um mit Deinem Partner für die Stimmung zu sorgen.

Wie man CBD-Massageöl herstellt

Wie man CBD-Massageöl herstellt

Die Herstellung von CBD-infundiertem Massageöl ist unglaublich einfach, dauert weniger als eine halbe Stunde und erfordert sehr wenige Zutaten und Ausrüstungsgegenstände. Es ist erwähnenswert, dass Du Dir, wenn Du möchtest, ein paar rohe CBD-Blüten besorgen und das obige Rezept nutzen kannst. Im Folgenden werden wir jedoch CBD-Öl verwenden.

Zutaten für CBD-Massageöl

Zutaten:

  • Gewünschte Menge an CBD-Öl (Die CBD-Konzentration wird die Menge bestimmen, die Du verwendest)
  • 2 Tassen Olivenöl
  • Rund 21 Tropfen des ätherischen Öls

Je nachdem, wie viel Du herstellen möchtest, passt Du einfach diese Mengen entsprechend an. Es kommt nur auf das Mischungsverhältnis an.

Ausrüstung:

  • Rührschüssel
  • Sterile, dunkle Glasflasche

Anleitung zur Herstellung von CBD-Massageöl

Es ist wirklich sehr einfach. Vermische einfach alle Zutaten miteinander! Das geht am besten in einer Schüssel oder einem Mixbecher, aber auch im Aufbewahrungsgefäß, wenn es ausreichend groß ist. Gutes CBD-Öl sollte bereits vollständig decarboxyliert sein, so dass Du Dir keine Gedanken über das Erhitzen machen musst.

Welche ätherischen Öle kann man mit Cannabis oder CBD verwenden?

Welche ätherischen Öle kann man mit Cannabis oder CBD verwenden?

Die Wahl der ätherischen Öle hängt von Deinen Vorlieben ab. Überlege Dir in erster Linie, welche Düfte Du am angenehmsten findest. Sobald Du ein paar potentielle Öle ins Auge gefasst hast, solltest Du Dir überlegen, was Du mit der Massage erreichen möchtest. Soll sie entspannend oder belebend sein? Die Terpene in verschiedenen ätherischen Ölen eignen sich besser für verschiedene Stimmungen, so dass Du Cannabismassageöle auf Deine Wünsche zuschneiden kannst.

Bei der Wahl der ätherischen Öle solltest Du Dir dessen bewusst sein, dass einige von ihnen die Haut bestimmter Personen reizen können (vor allem dann, wenn sie an den Genitalien verwendet werden). Daher lohnt es sich, zuerst einen Test an einer weniger empfindlichen Stelle durchzuführen.

Einige der beliebtesten ätherischen Öle, die in Cannabis- oder CBD-infundierten Massageölen verwendet werden, sind:

  • Lavendel (entspannend)
  • Rosmarin (entspannend)
  • Bergamotte (entspannend)
  • Kamille (entspannend)
  • Weihrauch (entspannend)
  • Pfefferminze (anregend)
  • Eukalyptus (erfrischend/reinigend)
  • Jasmin (aphrodisierend)

Wie bereits erwähnt, enthält jedes Öl eine unterschiedliche Mischung aus Terpenen und ruft daher eine einzigartige Wirkung hervor. Es gibt viele Möglichkeiten, die richtigen Öle auszuwählen. Angefangen bei einer gründlichen Recherche bis hin zum einfachen Vertrauen auf Deine Nase (im Zweifelsfall ist dies eine sichere Methode). Oder probiere einfach verschiedene Mischungen aus und finde heraus, ob sie Dir taugen!

Wenn Du Dich wirklich für einen olfaktorischen Künstler hältst, könntest Du versuchen, herauszufinden, welche Terpene in Deinem Cannabis- oder CBD-Öl enthalten sind. Überlege Dir anschließend, welche ätherischen Öle diese Düfte und Geschmacksrichtungen am besten ergänzen würden. Wenn Du zum Beispiel eine fröhliche, anregende Sativa verwendest, solltest Du vielleicht etwas Belebendes wie Eukalyptus oder Jasmin versuchen. Falls Du eine skunkige, schläfrig machende Indica verwendest, entscheidest Du Dich am besten für etwas Entspannendes wie Lavendel oder Rosmarin.

Mach Dir jedoch nicht zu viele Gedanken bei der Wahl des ätherischen Öls. Wenn es gut riecht, ist es gut!

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Wie mit Cannabis angereichertes Massageöl gelagert wird

Wie mit Cannabis angereichertes Massageöl gelagert wird

Wie viele andere Produkte auf Ölbasis ist das mit Cannabis angereicherte Massageöl am längsten haltbar, wenn es an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort gelagert wird. Unter diesen Bedingungen sollte das Öl unbestimmte Zeit lang haltbar sein. Wenn es jedoch länger nicht angerührt wurde, lohnt es sich, es vor der Verwendung gut zu schütteln oder umzurühren, da sich die Bestandteile getrennt haben könnten.

Die Haltbarkeit hängt auch davon ab, wie gut das Öl zuvor abgeseiht wurde. Gelangen pflanzliche Bestandteile in das Öl, kann es sein, dass es schlecht wird. Achte also bei der Herstellung darauf, damit es lange hält.

Viel Spaß beim Massieren!

Max Sargent
Max Sargent
Max schreibt seit über einem Jahrzehnt und ist in den letzten paar Jahren in den Cannabis- und Psychedelika-Journalismus eingestiegen. Durch seine Arbeit für Unternehmen wie Zamnesia, Royal Queen Seeds, Cannaconnection, Gorilla Seeds, MushMagic und viele mehr hat er in der Branche umfassende Erfahrung gesammelt.
Haftungsausschluss:
Wir erheben keine medizinischen Ansprüche. Dieser Artikel wurde nur zu Informationszwecken verfasst und basiert auf Studien, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Externe Quellen:
  1. Atalay S, Jarocka-Karpowicz I, Skrzydlewska E. Antioxidative and Anti-Inflammatory Properties of Cannabidiol. Antioxidants. 2019;9(1):21. doi:10.3390/antiox9010021 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7023045/ - https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Ferber S, Namdar D, Hen-Shoval D et al. The “Entourage Effect”: Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Curr Neuropharmacol. 2020;18(2):87-96. doi:10.2174/1570159x17666190903103923 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31481004/ - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
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