Wie CBD sich auf das Endocannabinoid-System auswirkt

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Wie CBD sich auf das Endocannabinoid-System auswirkt

Der menschliche Körper ist eine komplexe Maschine und die Art wie er mit CBD in Wechselwirkung tritt sogar noch mehr. Dennoch hier etwas von der Grundlagenforschung, die uns bekannt ist.

Wenn die Erforschung von Hanf uns etwas zeigt, dann ist es, daß wir noch viel über den menschlichen Körper zu lernen haben. Ständig werden bei der Forschung an Hanf neue und aufregende Möglichkeiten gefunden, wie wir möglicherweise von dieser fantastischen Pflanze profitieren können, wobei einer der Schwerpunkte auf CBD und dem Endocannabinoid-System liegt.

Das Endocannabinoid-System spielt eine sehr interessante und breit gefächerte Rolle im Körper. Geh ein Jahrzehnt oder so zurück und es wurde allgemein angenommen, daß das Gehirn und das zentrale Nervensystem die treibende Kraft hinter Erkrankungen wie Stress, Angst, Entzündungen und Schmerzen waren. Dies wird zwar nicht wirklich bestritten, doch die neuere Forschung deutet darauf hin, daß es noch einen dritten Hauptakteur bei der Kontrolle dieser Erkrankungen gibt: Das Endocannabinoid-System.

Die Grundlagen: Was ist das Endocannabinoid-System?

Im Grunde ist das Endocannabinoid-System ein Netzwerk von Rezeptoren, die im ganzen Körper verteilt sind - so ziemlich überall dort, wo auch das zentrale Nervensystem hinreicht. Diese Rezeptoren interagieren spezifisch mit Cannabinoiden, wodurch die vielen Wirkungen vermittelt werden, die der Konsum von Marihuana mit sich bringt. Es ist aber keineswegs nur dafür da damit Du high werden kannst, oh nein. Die Forschung hat äußerst positive Anzeichen dafür gefunden, daß das Endocannabinoid-System maßgeblich an der Regulation vieler Körperfunktionen beteiligt ist. Dazu gehören Dinge wie das Immunsystem, Entzündungen, Schmerzregulierung und Energiehomöostase - um nur einige zu nennen. Auch recht interessant ist, daß es, abgesehen von den wenigen natürlichen Cannabinoidäquivalenten, die der Körper selbst produziert, keine andere bekannte natürliche Quelle von Cannabinoiden gibt, als Hanf. Es ist so, als wäre es so gedacht!

Die Rolle von CBD im Endocannabinoid-System

Es gibt zwei Haupttypen von Rezeptoren im Endocannabinoid-System. Dies sind die CB1 und CB2-Rezeptoren. Im Gegensatz zu THC - der wichtigsten psychoaktiven Substanz im Hanf - kann CBD an keine der beiden Rezeptoren perfekt anbinden. Dies bewirkt, daß die Stimulation in den Zellen stattfindet, in denen die Rezeptoren aktiviert werden, ohne daß sie vollständig blockiert sind. Während das CBD durch die Blutbahn transportiert wird, können im gesamten Körper Wechselwirkungen stattfinden, was weitreichende und vielfältige Auswirkungen hat, da sich die Endocannabinoid Rezeptoren im ganzen Körper befinden - einschließlich des Gehirns. Das ist einer der Hauptgründe, warum CBD Öl so ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel ist.

CBD außerhalb des Endocannabinoid-Systems

Obwohl das Endocannabinoid-System der wichtigste Punkt ist, mit dem das CBD interagiert, ist es nicht der einzige. Daher dachten wir, es würde sich lohnen schnell die anderen Wege zu erwähnen, wie CBD in Wechselwirkung mit dem Körper tritt. Diese zusätzliche Interaktion wird dadurch verursacht, daß CBD auch noch andere Rezeptoren stimuliert. Beispielsweise wird angenommen, daß CBD auch Serotonin Rezeptoren aktiviert. Es stimuliert zudem G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, die die Temperaturregelung und die Schmerzwahrnehmung beeinflussen.

Was wir sicher wissen, ist, daß CBD ein komplexes Cannabinoid ist und so wie es mit dem Körper zusammenwirkt, ist es nichts anderes als erstaunlich. Die Tatsache, daß wir ein internes System haben, das speziell so eingerichtet ist, daß es mit CBD zusammenarbeitet, ist wirklich verblüffend. Die bereits an CBD durchgeführte Forschung hat nur positive Ergebnisse erbracht, so daß wir uns auf einiges gefasst machen können, was die Forschung an CBD in der Zukunft noch bringen wird.