Wie Cannabis Das Leben Im Alter Verbessern Kann

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Wie Cannabis Das Leben Im Alter Verbessern Kann


Cannabis ersetzt verschreibungspflichtige Drogen. THC- und CBD-Dampf, Öl oder Rauch helfen Senioren bei Appetit- und Schlaflosigkeit, Schmerzen, Entzündungen, Angst, Alzheimer, Depressionen und anderen altersbedingten Symptomen.

Tag für Tag stellen Cannabis und die betreffenden medizinischen Extrakte der Welt unter Beweis, dass sie gegen eine Vielzahl von Leiden effektiver als industrielle Medikamente sind. Als natürliche Konsequenz lassen die Senioren ihre Vorurteile fallen, stellen sich der Realität und wenden sich zur Behandlung ihrer kleineren und größeren altersbedingten Leiden Cannabis zu. In der Realität ist es wegen den prohibitionistischen Regimes unglücklicherweise schwierig mit medizinischem Cannabis zu experimentieren, da Personen im mittleren Alter und Ältere oft nicht wissen, wo sie es sich beschaffen können und wie es mit der Handhabung aussieht.

Viele Senioren sind sich nicht bewusst oder nicht darüber informiert, wie medizinisches Cannabis ihre Lebensqualität verbessern könnte und wie man dieses Kraut konsumieren kann, ohne es notwendigerweise rauchen zu müssen. Ein topisches Gel oder eine Tinktur zur sublingualen Applikation könnten von älteren Menschen je nach Bedarf mit wenigen oder vollständig ohne unerwünschte Effekte verwendet werden. In vielen Fällen können diese Derivate von Cannabis den Gebrauch von schädlichen und suchterregenden verschreibungspflichtigen Arzneimitteln reduzieren oder sogar ersetzen. Während wir darauf warten, dass unsere Regierung ihr kriminelles Verhalten gegenüber den Nutzern von Cannabis unterbindet, versuchen wir ein paar Informationen darüber zu verbreiten, wie Derivate von Cannabis Großeltern helfen können.

CANNABIS HILFT BEI ALTERSBEDINGTEN KRANKHEITEN

Alte Frau mit Medikamenten

Die meisten Senioren nehmen täglich verschreibungspflichtige Medikamente. Dieser Bedarf oder dieses erzwungene Verhalten hat enorm schädliche Effekte. Seit mindestens einem Jahrzehnt sehen sich die Vereinigten Staaten mit einer Epidemie von Abhängigkeiten und Todesfällen durch den Missbrauch und Gebrauch von legalen Drogen konfrontiert.

In einigen Ländern, wie Kanada, USA und Israel, fingen Ärzte und spezialisierte Kliniken mit der Verwendung von Cannabis an, mit Absicht den Senioren bei Leiden wie Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Entzündungen der Gelenke und Angst durch neurodegenerative Erkrankungen zu helfen. Dieser Fortschritt wurde erreicht, nachdem die letzten 10 Jahre Laborforschung endlich wissenschaftliche Beweise bezüglich einiger Fakten erbracht haben, die in der Volksheilkunde bereits bekannt waren.

CANNABIS KANN ANGST, STRESS, SOWIE DEPRESSION LINDERN UND FÜR EINEN GUTEN SCHLAF SORGEN

Alter Mann schläft

Je älter wir werden, desto schwerer fällt das erholsame Schlafen. Wenn wir älter werden, tendieren wir zu viel leichtem aber wenig tiefem Schlaf. Während der Tiefschlafphasen regeneriert sich unser Gehirn und wird von toxischen Substanzen befreit, die vom Körper selbst hergestellt wurden. Deshalb ist die Schlafqualität auch von immenser Bedeutung, um altersbedingten neurodegenerativen Erkrankungen vorzubeugen, wie zum Beispiel die Alzheimer-Krankheit. Häufig werden älteren Menschen Schlafmittel verschrieben, die ein großes Abhängigkeitspotential und ein breites Spektrum an unliebsamen Nebenwirkungen bergen. Cannabis kann bei der Verlängerung der Tiefschlafphase und der Reduktion der leichteren Schlafphasen helfen.

Viele Menschen des mittleren Alters und auch junge Leute profitieren beim Schlafen bereits von Cannabis, da THC und CBD die zum Einschlafen benötigte Zeit reduzieren können. Allerdings kann eine hohe Dosis THC gegebenenfalls Angst auslösen. Angststörungen kommen sowohl bei Älteren, als auch bei Jüngeren immer häufiger vor. Viele Studien, wie diese hier, untersuchen die Rolle von Endocannabinoiden bei der Angstregulation und auch bei Depression.

Die Zahlen des Missbrauchs verschreibungspflichtiger Arzneimittel und des Alkoholkonsum bei Senioren steigen, was wahrscheinlich an chronischem Stress, Depression oder Einsamkeit liegt. Diese Studie aus dem Jahr 2005 zeigt, wie Cannabinoide die Neurogenese unterstützen und angstlösende, sowie antidepressive Wirkungen bei Mäusen haben können. Diese andere Studie verwendet ein synthetisches Cannabinoid, um zu zeigen, wie diese Substanzen das Befinden der ausgewachsenen Ratten verbessern, die konstant unter schwerem Stress standen (lass uns den Laborratten für ihren Beitrag immer dankbar sein).

Chemische Struktur CBD

Die Ergebnisse dieser Forschung zeigen, dass Cannabinoide möglicherweise die negativen Auswirkungen von Stress auf das Kurzzeitgedächtnis reduzieren können, während es das für Lernprozesse wichtige Langzeitgedächtnis verbessert. Dasselbe synthetische Cannabinoid wurde in dieser anderen Studie verwendet, bei der die Forscher nur ein wenig Stress in den Ratten verursachten. Die Beobachtungen legen nahe, dass Cannabinoide einen neuen Ansatz für die Behandlung kognitiver Defizite bieten, die durch stressbedingte Depression verursacht wurden.

Ergebnisse dieser und vieler anderer Studien bedeuten nicht notwendigerweise, dass Angst, Depression oder andere Leiden wirklich mit Cannabis behandelt werden können. Der Standpunkt der Wissenschaft beschäftigt sich mit der Erforschung des Potentials der Cannabinoide für die Entwicklung neuer Arzneistoffe, welche in naher Zukunft möglicherweise industrielle synthetische Cannabinoide sind und nicht die Blüten, die wir kennen.

Auf der anderen Seite haben sich natürliche Cannabidiol-Extrakte oder Blüten von Sorten mit einem hohen Gehalt an CBD als schnelle und effektive Antidepressiva erwiesen und stellen für viele seit einigen Jahren das Mittel der ersten Wahl dar. Hier ist die dazugehörige Seite unseres Shops.

CANNABIS KÖNNTE BEI DER VORBEUGUNG VON NERVENENTZÜNDUNGEN HELFEN

Normal gegen Alzheimer Gehirn

Forscher stellten klar, dass Cannabinoide in der Tat eine Rolle bei der Vorbeugung von Nervenentzündungen spielen, die als Ursache von Demenz und anderen größeren Erkrankungen bei älteren Menschen angesehen werden. In dieser Studie folgern die Autoren, dass Cannabinoide wirklich Potential zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit haben.

Diese Annahme wird von einer Studie gestützt, die eine buchstäbliche Umkehrung der kognitiven Defizite bei Ratten mit künstlich erzeugter Alzheimer-Krankheit zeigt, während diese andere Forschungsarbeit die neuroprotektive Wirkung der Cannabinoide als Alzheimer vorbeugenden Faktor untersucht und diese hier die hemmende Wirkung der Cannabinoide auf einige Faktoren der Alzheimer-Krankheit zeigt.

So wie die hier beweisen viele Studien, dass unser Endocannabinoid-System beim physiologischen und pathologischen Alterungsprozess des Gehirns eine Rolle spielt und schließlich brachte dieser Artikel aus der Zeitschrift "Time" die Debatte über Cannabis und Alzheimer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Noch einmal, es gibt bis jetzt keine Cannabis-Therapie für die Alzheimer-Krankheit oder andere altersbedingte Demenz. Lass uns einfach sagen, dass es nicht schadet, während wir auf mehr Forschung und das Ende der Vorurteile warten.

SCHMERZLINDERUNG

Viele ernste medizinische Leiden, wie neurodegenerative Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen bringen Entzündungen, Schmerzen und oxidative Schäden mit sich. Stärkere Schmerzen werden typischerweise mit Opiaten oder anderen suchterregenden Medikamenten behandelt - mit Nebenwirkungen, wie Erbrechen, Übelkeit und Sedierung. In einer klinischen Humanstudie testeten Forscher die Effektivität von Cannabis zur Schmerzlinderung bei HIV-Patienten. Das Experiment war erfolgreich und die Patienten berichteten zudem von mehr Appetit, weniger Übelkeit, besserer Stimmung und Funktionalität im Alltag.

Aktuelle Erfahrungen von Patienten und Ärzten bestätigten die Effektivität von Cannabis bei der Behandlung von Schmerzen, ob alleine oder in Kombination mit einer reduzierten Dosierung traditioneller Schmerzmedikamente verabreicht. Eine umfangreiche Literatur untermauert die Effizienz von CBD und THC gegen einige Arten von Schmerzen, insbesondere solche mit neuropathischem Ursprung. Eine ausreichende Zufuhr an CBD kann Schmerzlinderung bieten, ohne dabei wegen des THCs ein Schwindelgefühl zu riskieren. Dies macht es für ältere Menschen geeignet. Heutzutage wird CBD in verschiedenen Formen vermarktet, wie Kapseln, Tinkturen, Puder, Zäpfchen, Gel, Öl, Vaping Liquids und Esswaren, um allen Ansprüchen gerecht zu werden.

EINE NEUE GENERATION VON MEDIKAMENTEN FÜR KNOCHENVERLETZUNGEN, OSTEOPOROSE, ARTHRITIS

Arthritis

Die Knochen sind im Alter ein weiterer Schwachpunkt unseres Körpers und ältere Menschen leiden durch Osteoporose und Osteoarthritis häufig an Schmerzen. Heute gibt es Hinweise darauf, dass Cannabinoide den Verlauf altersbedingter Knochenerkrankungen verbessern und den Knochenabbau verlangsamen können.

Die Forschung hat herausgefunden, dass Cannabinoide bei Erkrankungen und Verletzungen des Knorpels und der Knochen als therapeutisches Werkzeug dienen könnten. Im Jahr 2000 behandelte ein britisches Forscherteam einige Mäuse mit künstlich herbeigeführter Arthritis mit Hilfe von purem CBD. Einige mögen es nur schwer glauben können, aber CBD stoppt den Fortschritt von Arthritis bei Ratten. Hier ist die Studie.

Neun Jahre später fand man an der Hebräischen Universität von Jerusalem heraus, dass Mäuse mit mutierten Cannabinoid-Rezeptoren eine geringere Knochendichte als normale Ratten besitzen. Nachdem die Knochen der Mäuse gebrochen wurden, zeigten Forscher die Effektivität einer Therapie mit CBD zur Verbesserung der natürlichen Knochenheilung, wobei stärkeres Zellgewebe als bei der Kontrollgruppe gebildet wurde. Im Jahr 2015 zeigte eine weitere Studie desselben Instituts, dass die alleinige Verabreichung von Cannabidiol bei der Heilung gebrochener Knochen helfen kann.

Diese Ergebnisse an Nagern bestätigen andere vorherige Studien, wie diese hier, welche die Stimulierung des Knochenwachstums und der Kollagenproduktion durch Cannabinoide in Labortests an menschlichen Zellen zeigte. Eine Studie der Universität Nottingham aus dem Jahr 2014 fand heraus, dass Cannabinoide ein schmerzlinderndes Potential bei Osteoarthritis haben und im Juni 2016 weist eine Studie auf einen neuen biochemischen Mechanismus hin, durch den Cannabinoide den Knorpelabbau bei Osteoarthritis verhindern könnten.

Alle diese Studien benutzen Tiermodelle oder menschliche Zellkulturen. Wir sind immer noch weit von einer wirklichen therapeutischen Applikation von Cannabis bei schwereren Knochenerkrankungen entfernt, zumindest von einem streng wissenschaftlichen Standpunkt. Während wir auf weitere Forschungsergebnisse warten, werden Cannabiscremes zur Behandlung von wunden Gelenken, Rückenschmerzen und Erschöpfung der Muskeln immer beliebter. Der ganze phytotherapeutische Mix der Cannabispflanze mag in einigen Cremes oder anderen Darreichungsformen zur lokalen Anwendung zu finden sein und während die Patienten auf eine Normalisierung warten, hat GW Pharmaceuticals bereits ein Patent auf den therapeutischen Nutzen von CBG gegen Osteoporose. Cannabigerol ist ein weiteres vielversprechendes nicht psychoaktives medizinisches Cannabinoid, das in den Pflanzen nur in geringer Konzentration vorhanden ist.

DIE ERSTEN KLINISCHEN EXPERIMENTE MIT GRUPPEN VON ÄLTEREN PATIENTEN

Ein Forscherteam der Universität Tel Aviv, angeführt von Professor Raphael Mechoulam, startete eine Studie mit 19 Senioren, die in Pflegeheimen wohnen. Das Ziel war den Patienten mit kontrollierten Dosen THC Linderung zu verschaffen und zu demonstrieren, dass Cannabis sich positiv auf die Lebensqualität älterer Menschen auswirkt. Die Bewohner litten an verschiedenen chronischen Gebrechen, wie chronischen Schmerzen, Spastiken und Tremor.

Sie wurden ein Jahr lang dreimal täglich mit Cannabis in Form von Dampf, Öl oder Rauch behandelt. 17 von 19 Patienten erreichten oder hielten ein gesundes Gewicht, reduzierte Muskelspastiken, Tremor, Schmerzen und Steifheit in ihren Gelenken. Alle hatten einen besseren und längeren Schlaf und bei den Teilnehmern dieser Studie gab es einen klaren Rückgang des Konsums von verschreibungspflichtigen Medikamenten, wie Schmerzmittel, Antidepressiva oder Antipsychotika. Während in Tel Aviv weitere Studien bezüglich chronischer Erkrankungen und todkranken Menschen in Gange sind, berichteten Forscher, dass ältere Menschen nicht nur eine direkte Linderung unmittelbar nach dem Rauchen von Cannabis verspürten, sondern ebenfalls eine Verbesserung der Stimmung und der Kommunikativität.

 

         
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