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Wie Drogen Die Meditative Erfahrung Verbessern Können
8 min

Wie Drogen Die Meditative Erfahrung Verbessern Können

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News Research

Psychedelika und Meditation sind genau betrachtet gar nicht so unterschiedlich. Beide Praktiken scheinen einen Effekt auf das Ruhezustandsnetzwerk des Gehirns auszuüben; ein Netzwerk, das für Gedanken über das Selbst und das Grübeln verantwortlich ist. Erfahre alles, was es über Drogen, Meditation und ihre Kombination zu wissen gibt.

MEDITATION: WAS, WARUM UND WIE?

Im Kern ist eine Meditation ganz einfach eine Praxis, bei der es um das Erlangen von Erkenntnis geht. Diese Form des mentalen Trainings erfordert es, den Geist auf einen bestimmten Punkt zu fokussieren. Allerdings neigt der Geist während einer Meditation dazu, in bizarre und sich wiederholende Gedanken abzugleiten, was man mit dem Begriff "Rumination" oder "Grübeln" bezeichnet. Zu meditieren bedeutet also nicht, dass man ausschließlich in absoluter Ruhe dasitzt; Ziel ist vielmehr, darauf zu achten, wann der eigene Geist zu grübeln beginnt, sich dieser Ablenkung bewusst zu werden und wieder in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren.

Dieser Vorgang kann in gewisser Hinsicht mit einem Krafttraining verglichen werden. Jedes Mal, wenn Du Gewichte stemmst, passt sich Dein Körper dieser Situation durch eine Vergrößerung der Muskelfasern an, so dass er in der Folge mit einem solchen Reiz besser umgehen kann. Sobald Du bemerkst, dass Deine Gedanken abschweifen, kann die Anstrengung, Deinen Fokus wieder zurück ins Hier und Jetzt zu lenken, auf lange Sicht gesehen die Struktur Deines Gehirns verändern.

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Im Rahmen einer Forschungsarbeit konnten Forscher der Harvard Universität grundsätzlich herausarbeiten, inwiefern Meditationsübungen die Struktur unseres Gehirns beeinflussen können, und inwieweit sich das in psychischer Hinsicht bezahlt macht. Im Rahmen der Studie dokumentierte man vor und nach einem achtwöchigen Programm, das aus Meditationsübungen bestand, die Gehirnstruktur der Probanden mittels eines Magnetresonanztomografen. Die Bilder zeigten einen Anstieg in der Dichte der grauen Masse im Hippocampus, bei dem es sich um einen Gehirnbereich handelt, der mit Lernprozessen und dem Gedächtnis assoziiert wird. Eine größere Dichte trat ebenfalls in Regionen auf, die mit Selbstbewusstsein, Leidenschaft und Introspektion in Verbindung gebracht werden. Im Gegensatz dazu verringerte sich die Dichte der grauen Masse in der Amygdala, dem Gehirnbereich, der für Angst, Stress und die "Kampf-oder-Flucht-Reaktion" zuständig ist.

Ferner deuten weitere Studien 1 darauf hin, dass Meditation bei Depressionen, Angstgefühlen und Schmerzen hilfreich sein kann. Ebenso, wie sie ein Gefühl des inneren Friedens und der Geduld fördern und aufrechterhalten, können Meditationspraktiken denjenigen Menschen helfen, die an den genannten Störungen leiden, was Meditation zu einer nicht-invasiven und einfachen Praxis macht, die es allemal wert ist, ausprobiert zu werden.

PSYCHEDELIKA UND MEDITATION

PSYCHEDELIKA UND MEDITATION

Psychedelika und Meditation scheinen an entgegengesetzten Enden des Spektrums angesiedelt zu sein. Erstere besitzen das Potential, ihre Nutzer in eine lebhafte, manchmal auch chaotische visionäre Welt zu versetzen, in der der eigene Verstand Pause macht und auf eine halluzinogene Reise geht. Im Gegensatz dazu besteht das Ziel einer Meditation darin, äußere Reize auszublenden und den Fokus auf einen ganz bestimmten Ankerpunkt zu richten, wie beispielsweise den Atem.

Obwohl diese Erfahrungen gegensätzlich klingen, könnten beide Praktiken doch von einander profitieren und sogar zu ähnlichen Ergebnissen führen.

Psychedelika blicken auf der ganzen Welt auf eine lange Geschichte zurück und man hat sie, so wie es aussieht, in fast allen Völkern verwendet. Gelehrte wie Terrence McKenna haben sogar die Theorie vertreten, dass Psychedelika eine essentielle Rolle innerhalb der Evolution des menschlichen Gehirns gespielt haben. Wenn wir die theoretischen Aspekte beiseite lassen, sehen wir, dass manche der Substanzen dieselben Regionen im Gehirn und sogar dieselben mentalen Pathologien ansprechen wie die Meditation.

Eine im "The Lancet Psychiatry" veröffentlichte Studie 2 umfasste 12 Patienten, die an einer mäßigen bis starken Depression litten und denen man Kapseln mit psychoaktiven Psilocybin-Pilzen verabreichte. Während einer einwöchigen Nachuntersuchung konnte man bei 8 von 12 Patienten eine vorübergehende Besserung feststellen. Nach weiteren 3 Monaten hielt diese Linderung der Symptome bei 7 Patienten weiterhin an.

Diese Effekte können darauf zurückgeführt werden, dass Psilocybin ein in der Neurowissenschaft als "Default Mode Network" oder Ruhestandsnetzwerk bekanntes Verhalten beeinflusst. Dieses Netzwerk erstreckt sich über Regionen, die im Mittelhirn lokalisiert sind und aktiv werden, sobald ein Mensch über sich selbst nachsinnt oder grübelt. Es hat sich gezeigt, dass Psilocybin effektiv dabei mitwirkt, dieses Gehirnareal herunterzuregeln, was für Menschen von Nutzen sein könnte, die fortgesetzt von einer negativen Selbstsicht geplagt werden. Dr. David Nutt, der diese Theorie vorgeschlagen hat, konnte feststellen 3, dass Psilocybin möglicherweise auch bei der Behandlung von Depressionen helfen kann. Die Substanz könnte fehlendes Serotonin ersetzen, indem sie an denselben Rezeptoren ansetzt wie die Neurotransmitter, die für die Regulierung der Stimmung zuständig sind.

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Die Verringerung der Netzwerkaktivität im Standard-Modus des Gehirns ist eine weitere Funktion der Meditation. Eine in der wissenschaftlichen Zeitschrift "Cognitive, Affective, & Behavioral Neuroscience" veröffentlichte Arbeit 4 handelt davon, dass Meditation mit einer Verringerung selbstbezogenen Denkens und abschweifender Gedanken einhergeht.

Zusätzlich zu den vergleichbaren Effekten, die Psychedelika und Meditation auf die Chemie des Gehirns ausüben, können sich auch die jeweiligen Erfahrungen ähneln, die daraus resultieren. Als Beispiel sei das Begriffspaar "Set-and-Setting" genannt, bei denen es sich um zwei Schlüsselparameter handelt, die zu beachten sind, wenn man sich optimal auf einen psychedelischen Trip vorbereiten möchte. "Setting" bezieht sich dabei auf die unmittelbare Umgebung, während man unter "Set" die geistige Einstellung des Psychonauten versteht.

Ein Mensch, der schon seit längerer Zeit Meditation praktiziert, wird auf Grund seiner vergrößerten grauen Masse im Hippocampus viel eher einen "guten Trip" erleben. Entsprechend kann die verringerte graue Masse in der Amygdala eine mögliche Angstreaktion und Panik, die mit einem "schlechten Trip" assoziiert sind, reduzieren. Obwohl diese Theorie wissenschaftlich nicht belegt ist, kann regelmäßiges Meditieren möglicherweise dazu beitragen, Deinen Geist während eines Trips ruhig zu halten, egal ob Du dafür Ayahuasca, Magic Mushrooms, Salvia, Meskalin oder LSD nutzt.

CANNABIS UND MEDITATION

CANNABIS UND MEDITATION

Cannabis und Meditation ergänzen einander wirklich sehr gut. Die meisten Cannabiskonsumenten werden Dir die Fähigkeit des Krauts bestätigen können, den Geist in den gegenwärtigen Moment zu versetzen, was manchmal einem Laserstrahl-ähnlichen Fokus gleicht und zu kreativen Gedanken und dem bekannten Erlebnis des Fließens führen kann.

Richtig zu meditieren, ist jedoch nicht immer ganz einfach und kann sogar eine echte Herausforderung darstellen, wenn man einen langen und stressigen Tag hinter sich hat. Cannabis kann hierbei ein nützliches Werkzeug sein, das dem Geist dabei hilft, mit dem Hier und Jetzt zu verschmelzen, während jeglicher Stress und lästige Gedanken dahinschmelzen, die Dich für gewöhnlich beim Meditieren nur stören würden.

Die zwei grundlegenden Cannabisunterarten Indica und Sativa sind für ihre gegensätzlichen Effekte bekannt. Wie man weiß, bewirken Indicas einen sehr entspannenden Rausch, der in erster Linie auf den Körper wirkt, während Sativas auf Grund ihrer stimulierenden Effekte geschätzt werden, die auf den Geist abzielen. Beide Unterarten können als Hilfsmittel für die Meditation eingesetzt werden, indem sie als erdender Anker für den Körper oder als mentale Motivation für den Geist dienen.

Im Folgenden stellen wir Dir 3 Cannabissorten vor, die sich hervorragend dafür eignen, vor einer Meditation geraucht zu werden.

DIE BESTEN CANNABISSORTEN ZUM MEDITIEREN

DIE BESTEN CANNABISSORTEN ZUM MEDITIEREN

1. NORTHERN LIGHT BLUE AUTO

Northern Light Blue Auto ist ein indicadominierter Hybride, der sich wunderbar zum Meditieren eignet. Bereits nach ein paar Zügen wird Dir diese Lady dabei helfen, ständig wiederkehrende Gedanken zu durchbrechen und beiseite zu schieben, um letztlich im gegenwärtigen Moment anzukommen. Diese stark indicadominierte Sorte bewirkt ein High, das in erster Linie den Körper anspricht, was sich in einem ausgeprägten Wohlgefühl und körperlicher Entspannung ausdrückt. Der Rausch entwickelt sich schnell, hält aber auch lange an. Mit einem THC-Gehalt von 18% ist das High dieser Lady zwar deutlich spürbar, fällt aber nicht so stark aus, dass es Dich überwältigen oder mental aus der Bahn werfen könnte. Jeder Zug von Northern Light Blue Auto ist angefüllt mit Terpenen, die für ein Raucherlebnis sorgen, das sich durch den Geschmack nach Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren auszeichnet.

Northern Light Blue Auto produziert binnen 55–65 Tagen einen wunderbaren Ertrag von 500g/m². Während ihres gesamten Lebenszyklus bleiben die Pflanzen bei einer überschaubaren Größe von 80cm – diese Sorte ist also perfekt für verdeckte Anbauprojekte.

Northern Light Blue Auto (Delicious Seeds)Northern Light Blue Auto ansehen

2. BLUE DREAM

Blue Dream verhält sich etwas anders als Nortern Light Blue Auto, obwohl ihr THC-Gehalt in Höhe von 18% ähnlich stark ist. Es handelt sich um eine sativadominierte Sorte, die in Kalifornien gezüchtet wurde und von den berühmten Elternsorten Blueberry und Haze abstammt. Das High tritt schnell ein und entfaltet einen stimulierenden und geistig aktivierenden Effekt. Der Rausch bewirkt einen Fokus, der einem Laserstrahl gleicht, was es Dir erleichtert, Details wahrzunehmen und deshalb beim Meditieren sehr nützlich sein kann. Zudem sinkt die Gefahr, abgelenkt zu werden, und Du kanst problemlos längere Zeit sitzen bleiben und meditieren. Was will man mehr, als ein High zu genießen, das sich zudem durch Geschmacksrichtungen von Zitrone und Erde auszeichnet?

Blue Dream bringt große und dichte Blüten hervor, die eine dichte Schicht Trichome produzieren. Nach 65–70 Tagen kannst Du Dich an die Ernte machen, um einen großen, lohnenden Ertrag einzufahren.

Blue Dream (Humboldt Seeds)Blue Dream ansehen

3. LAUGHING BUDDHA

Der Name Laughing Buddha spiegelt die Natur des Highs dieser Sorte wieder. Die starke sativadominierte Lady sorgt für gute Vibes und wirkt unmittelbar auf den Kopf. Die warmen, positiven und energiegeladenen Effekte machen jede Sekunde einer Meditation zu einem wahren Vergnügen, während den Körper ein Gefühl von Leichtigkeit durchflutet. Die Blüten sind prall gefüllt mit äußerst aromatischen Terpenen, die den Duft süßer Früchte verströmen und ebenso schmecken. Ein geringer CBD-Gehalt reichert das High mit etwas Entspannung und Klarheit an. Diese preisgekrönte Sorte entstammt einem Zuchtprojekt mit den Elternsorten Thai und Jamaican.

Laughing-Buddha-Pflanzen sorgen, wenn sie Indoor angebaut werden, für eine Ausbeute von 600g/m², wobei die Pflanzen eine Höhe von 50–100cm erreichen. Stelle Dich darauf ein, dass Du die stinkenden Blüten nach einer Blütephase von 70–75 Tagen ernten kannst.

Laughing Buddha (Barney's Farm) Laughing Buddha ansehen

KRÄUTER, DIE DIR BEIM MEDITIEREN HELFEN

KRÄUTER, DIE DIR BEIM MEDITIEREN HELFEN

Es stimmt ganz einfach, dass Cannabis ein ganz besondere Pflanze ist; allerdings ist es nicht das einzige Kraut, das Dir beim Meditieren helfen kann. Die folgenden drei Kräuter sollten am besten frisch als Tee zubereitet werden. Sie werden Deinem Geist helfen, sich vor der Meditation zu entspannen und zu beruhigen.

  • PASSIONSBLUME

Die Passionsblume ist eine Pflanze von unglaublicher Schönheit. Sie entwickelt Blüten mit wundervollen weißen, violetten und roten Blütenblättern; außerdem fügen sich Stigma, Fruchtknoten und Staubbeutel zu einer außergewöhnlichen Struktur zusammen. Die Kletterpflanze ist im Südosten der Vereinigten Staaten und in Zentral- und Südamerika beheimatet. Obwohl man die Passionsblume heutzutage in den Gärten meist nur als Zierpflanze einsetzt, spielt diese Spezies auch in der Naturmedizin eine Rolle, wo sie als Mittel gegen Schlaflosigkeit, Angstgefühle, ADHS und Nervosität Verwendung findet.

Die Passionsblume ist für ihre leicht sedierenden Effekte 5 bekannt, die den Geist beruhigen können. Diese Wirkung wird durch in der Pflanze enthaltene Verbindungen hervorgerufen, die im Gehirn an GABA-Neuronen binden und dadurch die Wiederaufnahme von GABA behindern. Da GABA ein primärer inhibitorischer Neurotransmitter ist, kann die Verzögerung der Wiederaufnahme zu einem ruhigen Gemütszustand führen. Wegen dieses beruhigenden Effekts ist die Passionsblume ideal, wenn man meditieren möchte.

In einer interessanten Studie 6, die im Journal of Clinial Pharmacy and Therapeutics veröffentlicht wurde, verabreichte man 18 Probanden ein Passionsblumen-Extrakt, während die 18 Probanden einer zweiten Gruppe Medikamente gegen Angststörungen einnahmen. Bei sämtlichen Studienteilnehmern war zuvor eine Generalisierte Angststörung diagnostiziert worden. Was die Wirkung der eingenommenen Mittel angeht, so reduzierte die Passionsblume die Symptome im selben Maße wie die Medikamente, was darauf schließen lässt, dass die Passionsblume ein effektives angstlösendes Mittel darstellt.

Passiflora incarnataPassionsblume ansehen

  • SALBEI

Salbei ist eine Pflanze, die in spirituellen Praktiken besonders häufig Anwendung findet. Der ebenfalls unter dem wissenschaftlichen Namen Salvia officinalis bekannte Salbei ist ein immergrüner Halbstrauch und gehört zur Familie der Lippenblütler, die in der Mittelmeerregion beheimatet ist. Die Pflanze wird gemeinsam mit anderen Kräutern wie Rosmarin und Thymian genutzt, um vielen Gerichten einen charakteristischen Geschmack zu verleihen. Das Kraut blickt auf eine lange Geschichte als Heilmittel zurück und wurde häufig als Diuretikum sowie als Anästhetikum für die Haut verwendet.

Salbei ist reich an unterschiedlichen natürlichen Chemikalien, zu denen Phenolsäuren, Flavonoide, Terpenoide und Polysaccharide gehören. Manche Chemikalien, die zu diesen Übergruppen zählen, können die Gesundheit und Funktion des Gehirns verbessern, weshalb diese Pflanze ein weiteres hervorragendes Kraut für die Meditation darstellt.

Ein in der Fachzeitschrift "Drugs in R&D" veröffentlichter Artikel 7 erläutert, wie einige der Bestandteile des Salbeis Gedächtnis verbessernde und protektive Effekte hervorrufen können, was zum Teil an einer Verstärkung der Produktion bestimmter Verbindungen liegt, die als Neutrophile bekannt sind und die Gehirnfunktion regulieren.

  • KAMILLE

Wohl die meisten Menschen kennen die wärmende und beruhigende Wirkung, die von einer Tasse Kamillentee ausgeht. Diese Pflanze ähnelt dem Gänseblümchen und kann zum Meditieren, aber auch beim Einsatz im Alltag sehr nützlich sein. Die in der Kamille enthaltenen Verbindungen sorgen für innere Ruhe und Entspannung, was möglicherweise auf die offensichtliche angstlösende Wirkung der Pflanze zurückzuführen ist. Noch weiß man nicht genau, was diese Effekte hervorruft, aber man vermutet 8, dass Flavonoide daran beteiligt sind, die auf die GABA-, Noradrenalin-, Dopamin- und Serotonin-Neurotransmission einwirken können.

Alle diese Kräuter sind es wert, ausprobiert zu werden. Dennoch sollte man sich möglicher Wechsel- und Nebenwirkungen bewusst sein und sich ausreichend informieren, bevor man das jeweilige Kraut einnimmt. Bei allen weiteren Fragen solltest Du auf jeden Fall Deinen Arzt konsultieren.

KAMILLE (Matricaria recutita)Kamille ansehen

DIE VERWENDUNG VON RÄUCHERWERK ZUM MEDITIEREN

DIE VERWENDUNG VON RÄUCHERWERK ZUM MEDITIEREN

Das Tüpfelchen auf dem "i", das die Erfahrung einer Meditation verbessern kann, ist die Verwendung von Räucherwerk. Dabei wird Pflanzenmaterial verbrannt, was einen angenehmen Duft freisetzt. Neben dem fantastischen Geruch bringt das Räuchern aber auch positive Vibes mit sich, die für Erdung sorgen und den Anwender in das Hier und Jetzt versetzen. Diese Praxis mag vielleicht manchem als zu "hippiehaft" erscheinen, doch mittlerweile verweisen selbst wissenschaftliche Erkenntnisse auf die Nutzen von Räucherwerk, zumindest, was Weihrauch angeht.

Weihrauch ist das Harz des Weihrauchbaumes. Der beim Verbrennen des Harzes freigesetzte Rauch verändert beim Inhalieren sogar die Gehirnaktivität. Tatsächlich gibt es Erfahrungsberichte 9, wonach diese Form von Räucherwerk psychoaktiv wirkt. Weihrauch aktiviert Ionenkanäle im Gehirn und kann dadurch dabei helfen, Angstgefühle und Depressionen zu lindern.

Natürlich ist es keine gute Idee, auf Dauer zu viel Rauch einzuatmen. Stattdessen kannst Du auch auf ätherische Öle oder ähnliches zurückgreifen, um einen beruhigenden Effekt zu erzielen.

Eine äußerst bekannte und beruhigende Form von Räucherwerk ist Nag Champa. Diese Räucherstäbchen bestehen aus Sandelholz und lassen während der Meditation eine großartige Atmosphäre erstehen.

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Bei der Meditation kommt es auf das an, was Du daraus machst; und obwohl der Einsatz von Substanzen dafür nicht nötig ist, können Dir die in unserem Artikel vorgestellten Kräuter und natürlichen Inhaltsstoffe dabei helfen, Deine Meditationen auf vielfältige Art und Weise zu verbessern. Nun liegt es an Dir herauszufinden, was für Dich das Beste ist!

Luke Sumpter

Geschrieben von: Luke S.
Luke S. ist ein im Vereinigten Königreich ansässiger Journalist, der auf Gesundheit, alternative Medizin, Kräuter und psychedelische Heilverfahren spezialisiert ist. Er hat bereits für "Reset.me", "Medical Daily" und "The Mind Unleashed" geschrieben und deckt dabei diese und noch weitere Bereiche ab.

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