Die Vor- Und Nachteile Von Essbaren Cannabisprodukten


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Vor- Und Nachteile Von Essbaren Cannabisprodukten


Essbare Cannabisprodukte erfreuen sich bei medizinischen Anwendern und Freizeitkonsumenten zunehmender Beliebtheit. Die Wirkung ist anders und es dauert länger, bis sie einsetzt aber es gibt auch viele Vorteile. Wir verraten Dir die Vor- und Nachteile dieses Themas.

Ist es besser Cannabis zu rauchen oder es zu essen? Diese Dikussion steht nun überall dort zur Debatte, wo medizinisches Marihuana, wenn nicht gar Cannabis als Freizeitdroge legalisiert wurde.

Während das Thema für Freizeitkonsumenten nicht so relevant ist, sieht es bei Patienten ganz anders aus. In der Tat sollte das Thema aus einer medizinischen Perspektive viel intensiver diskutiert werden. Die Diskussion geht weiter und beschäftigt sich damit, ob Cannabis besser oral eingenommen oder anderweitig konsumiert werden sollte. Kann die Medizin über die Lunge tatsächlich besser aufgenommen werden, als über den Magen?

Neben dieser Frage gibt es zweifelsohne noch andere interessante Themen.

Es ist in der Tat so, dass gerauchtes oder verdampftes Cannabis schneller in die Blutbahn gelangt. Essbare Cannabisprodukte brauchen dafür länger. Warum? Bei der oralen Aufnahme werden die Cannabinoide vom Magen aufgenommen. Die guten Nachrichten? Auf dem kommerziellen Markt sind nun mehrere Optionen verfügbar. Cannabis-Kaugummi und -Süßigkeiten zum Beispiel wirken zwar langsamer als gerauchtes Cannabis, aber schneller als herkömmliche essbare Produkte.

Tatsächlich gibt es viele Gründe dafür, warum Hanffreunde eine Methode bevorzugen. Und viele Konsumenten vermischen einfach verschiedene Konsummethoden miteinander.

WENIGER GESUNDHEITSRISIKEN

Weniger Gesundheitsrisiken

Die Entscheidung, ob man Cannabis raucht oder nicht, ist primär eine Frage der Gesundheit. Medizinische Konsumenten entscheiden sich oft dafür, Cannabis zu rauchen, da es schneller wirkt. Werden ihnen dann andere Methoden des Konsums vorgeschlagen, steigen viele auf eine andere Konsummethode um. Viele medizinische Anwender können schlichtweg nicht rauchen oder verdampfen.

Zum anderen ist die „zeitlich“ verzögerte Wirkung der Cannabinoide bei essbaren Cannabisprodukten für medizinische Anwender vielleicht genau das Richtige.

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Das trifft vor allem auf Patienten zu, die an chronischen Schmerzen leiden. Warum? Die orale Aufnahme von Cannabis, anstatt es zu rauchen, hat unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper. Zudem werden die Cannabinoide gleichmäßiger im Körper verteilt.

Die wissenschaftliche Erklärung? Wird Cannabis gegessen, verstoffwechselt es die Leber. Sie wandelt THC in 11-hydroxy-THC um. Dieses Stoffwechselprodukt ist sehr effektiv darin, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Dadurch erzeugt es ein intensives und langanhaltendes High.

Abgesehen davon lassen sich essbare Cannabisprodukte viel schwieriger als Medizin einsetzen. Warum? Die Dosierung und die Wirkung sind dabei so eine Sache. Es ist genauso einfach das Ganze zu stark zu dosieren, wie zu wenig davon zu konsumieren – sogar bei kontrollierten, kommerziellen Produkten.

DIE VORTEILE VON ESSBAREN CANNABISPRODUKTEN

Die Vorteile Von Essbaren Cannabisprodukten

Der Konsum von essbaren Cannabisproukten verspricht jede Menge Vorteile. Der erste? Vielfältigkeit. Die gesamte Diskussion hat es seit den Ganja-Brownies weit gebracht. So wunderbar sie auch sind. Heutzutage gibt es so ziemlich alles als essbares Cannabisprodukt, von Snacks zu fertig zubereiteten Mahlzeiten.

Durch Zugabe eines vorher zubereiten Cannabis-Öls zu Rezepten wird der ganze Vorgang extrem erleichtert. Außerdem ist das Ganze eine sehr gesellige und angenehme Sache. Dazu zählt auch, dass man lernt, mit Cannabis zu kochen. In einigen amerikanischen Städten gibt es mittlerweile sogar Kochkurse.

Essbare Produkte eignen sich besonders für Menschen, die nicht rauchen, beziehungsweise es nicht können. Vor allem für Patienten, Kinder und diejenigen, die an einer Erkrankung der Atemwege wie Asthma leiden. Essbare Cannabisprodukte eignen sich außerdem hervorragend für Menschen, die an Übelkeit leiden. Manchmal sind essbare Cannabisprodukte das Einzige, das kranke Menschen essen können.

Der andere Vorteil ist, dass essbare Produkte eine länger anhaltende Wirkung als gerauchtes Cannabis hervorrufen. Es dauert ein wenig länger, bis man die Wirkung wahrnimmt, aber dafür hält sie auch länger an.

Ein weiterer riesiger Vorteil? Man kann essbare Cannabisprodukte diskreter und unauffälliger konsumieren. Wenn Du sie nicht gerade selbst herstellst, sondern essbare Cannabisprodukte so gut wie keinen Geruch ab.

DER NACHTEIL VON ESSBAREN CANNABISPRODUKTEN

Der Nachteil Von Essbaren Cannabisprodukten

So unglaublich es klingen mag, essbare Produkte haben auch den einen oder anderen Nachteil.

Der erste ist, Cannabis zu essen mag besser schmecken, aber die Wirkung tritt langsamer ein. Wenn Du Cannabis als Freizeitdroge konsumierst, kann das zu einem Problem werden. Verwendest Du Cannabis, um Schmerzen zu lindern, kann das ganz schön frustrierend sein.

Außerdem ist es schwieriger – viel viel schwieriger, das Ganze verlässlich zu dosieren. Selbst wenn Du bereits fertige Produkte verwendest oder sie zuhause zubereitest. Warum? Das THC verteilt sich unregelmäßig im Essen oder der Mischung. Während man damit beginnt, kommerzielle Produkte zu testen, gibt es noch andere Probleme wie zum Beispiel die Etikettierung. Zudem arbeitet jeder Körper und Stoffwechsel anders. Es gibt viele verschiedene Variablen, die dabei in Betracht gezogen werden müssen.

Dann gibt es da noch diese Sache zu beachten: Es besteht die Gefahr, von etwas Köstlichem schlichtweg zu viel zu essen. Wenn Du eine Vorliebe für Schokoladen-Brownies hast, stehen die Chancen gut, dass Du auf den zweiten oder dritten Brownie nicht verzichten kannst. Außerdem sind nicht alle essbaren Cannabisprukte „gesund“, selbst wenn sie Cannabis enthalten. Junk Food bleibt Junk Food. Wenn Du Dich für ein kommerzielles Produkt entscheidest, solltest Du Dir unbedingt die Zutatenliste ansehen. Denke daran, dass der Einsatz von Pestiziden immer noch ein großes Problem darstellt.

Man muss bedenken, dass viele kommerzielle Produkte aus den Blättern und dem Material hergestellt werden, das beim Trimmen anfällt. Aus diesem Grund ist es nicht immer ganz klar, welche Art von Cannabis nun in solchen Produkten enthalten ist. Viele Hersteller vermischen dafür in erster Linie verschiedene Arten von Resten, die beim Trimmen abfallen und Blätter.

Mit anderen Worten, wenn Du Deine essbaren Cannabisprodukte nicht selber herstellst, hast Du keine Garantie, welches Cannabis darin steckt.

WELCHE MÖGLICHKEITEN HABE ICH BEI ESSBAREN CANNABISPRODUKTEN?

Welche Möglichkeiten Habe Ich Bei Essbaren Cannabisprodukten?

Jetzt wird es spannend. Es gibt viele Möglichkeiten. Die Palette reicht dabei von kommerziellen Produkten bis zu selbstgemachten Projekten. Hast Du Lust auf einen Space Cake oder vielleicht lieber Eiscreme? Lerne, wie Du Deine eigene Cannabutter herstellst und Deiner Fantasie beim Kochen sind keine Grenzen gesetzt.

Heutzutage bieten viele Rezepte auch eine cannabisfreundliche Option an. Das beinhaltet viel mehr als Süßigkeiten. Wie wäre es mit Canna-Spaghetti?

Die Kehrseite? Wenn Du zu Hause damit herumexperimentierst, einschließlich Cannabutter, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass es ganz schön nach Gras riechen wird. Wenn Du denkst, Deine Nachbarn könnten etwas dagegen haben, dann stelle zumindest sicher, dass Du ein gutes Lüftungssystem hast.

Marguerite Arnold

Geschrieben von: Marguerite Arnold
Mit ihrer jahrelangen Erfahrung in der Schriftstellerei hat sich Marguerite der Erforschung der Cannabis-Industrie und den Entwicklungen der Legalisierungsbewegung gewidmet.

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