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Der Anbau Von Kanna

Kanna (Sceletium Tortuosum)

Wie die meisten Sukkulenten ist auch Kanna sehr leicht anzubauen. Es ist möglich sie aus Samen oder Stecklingen zu ziehen und sie gedeiht sowohl im Topf, als auch im Boden. Alles was sie braucht ist ein sonniger Platz und eine warme Umgebung. Kanna reagiert sehr empfindlich auf Frost, daher sollte sie zur Winterzeit hereingeholt werden.

Töpfe, Boden und Anbaubedingungen

Für Kanna werden Töpfe mit großen Ablauflöchern benötigt. Vorzugsweise Tontöpfe, da deren Poren das Entweichen von Wasser ermöglichen. Zudem bleiben Tontöpfe auch während der heißen Sommerzeit länger kühl, als Töpfe aus Kunststoff.

Kanna gedeiht am besten auf sehr porösem Boden, mit einer Konsistenz die dem ähnlich ist, wie der in dem dürren und trockenen Klima, in dem Pflanzen wie diese in der Regel auch in der Natur wachsen. Dies ermöglicht einen schnellen und effizienten Ablauf des überschüssigen Wassers und bewahrt die Pflanze vor Fäulnis. Der Boden sollte so beschaffen sein, dass er zwischen jeder Bewässerung komplett austrocknet und so die Wurzeln vollständig belüftet werden können. Die Kanna Pflanze sollte nicht überwässert werden. Nur wenn sie ein wenig faltig wird, deutet dies auf Wasserverlust hin und es sollte in Erwägung gezogen werden sie mehr zu gießen.

Wie bereits erwähnt, verursacht zu viel Bewässerung Fäulnis, während zu wenig Bewässerung zu Wachstumsstörungen führt. Kanna sollten maßvoll bewässert werden, bis Sprosse und Wurzeln genug Zeit hatten, um sich voll zu entwickeln. Auch wenn sie ausgewachsen ist, wird Kanna während der neunmonatigen Ruhephase nur wenig Pflege benötigen. Wenn Blüten oder neue Triebe zu sehen sind, ist die Kanna Pflanze wieder aktiv. Während dieser Perioden kann man erwägen einen Flüssigdünger zu verwenden, um das Wachstum zu steigern.

Da Kanna, wie bereits erwähnt, sehr empfindlich auf Frost reagiert, sollte sichergestellt sein, dass sie diesem nie ausgesetzt wird. Grundsätzlich sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad Celsius fallen, damit Kanna wirklich gedeihen kann. So sollte in Erwägung gezogen werden, sie in einem Gewächshaus oder an einem sonnigen Platz im Zimmer unterzubringen.

Töpfe, Boden und Anbaubedingungen

Kanna-Samen

Kanna-Samen können zu jeder Jahreszeit eingetopft werden, solange sie einen warmen Standort haben. Nachdem Du Deine Kanna-Samen erhalten hast, musst Du die keimungshemmende Schicht entfernen und die Samen mindestens 7 Tage lang in täglich erneuertem destillierten Wasser einweichen. Steck die Samen in Allzweck-Kaktuserde und lege sie an einen warmen, gut beleuchteten, frostfreien Ort, wie zum Beispiel ein Gewächshaus. Halte den Boden immer feucht und stelle Dich darauf ein, dass die Sämlinge nach 2 bis 8 Wochen zu sehen sein werden.

Schädlinge und Erkrankungen

Schädlinge, die Kanna häufig angreifen sind Nacktschnecken, Schnecken, Spinnmilben und Blattläuse. Probleme mit diesen Schädlingen treten eher auf, wenn sie draußen angebaut wird. Schneckenkorn und verschiedene andere, im Handel erhältliche Mittel können verwendet werden, um Nacktschnecken und Schnecken zu bekämpfen, die die Blätter der Kanna Pflanze im Visier haben. Seifenhaltige Insektizide können zur Bekämpfung von Blattläusen und Spinnmilben, die die Pflanze aussaugen, verwendet werden.

Die häufigste Erkrankung der Kanna Pflanze ist der Befall durch den Kanna Virus. Anzeichen hierfür sind blasse Punkte und Streifen auf den Blättern. Es gibt keine Behandlungsmöglichkeit hierfür und die Pflanze muss entfernt und vernichtet werden, bevor sich die Erkrankung ausbreitet.

Schädlinge, die Kanna häufig angreifen

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Kanna und Fortpflanzung