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Die Kombination Von Kanna Mit Gras Oder CBD: Eine Gute Idee?

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Cannabis und CBD sind bekannte Substanzen. Kanna ist der Newcomer: Eine psychoaktive Substanz auf Pflanzenbasis, dessen Beliebtheit wächst. Wir sehen uns an, was passiert, wenn sie ihre Kräfte vereinen.

Kanna, Cannabis und CBD: Ein himmlisches Trio. Obwohl es bei der Wirkung der drei Verbindungen einige Gemeinsamkeiten gibt, bietet jede ganz eingene Nutzen. Konsumiert man sie am besten einzeln oder können sie problemlos miteinander kombiniert werden?

Es ist allgemein bekannt, dass CBD ein Wirkstoff der Cannabispflanze ist. Schließlich handelt es sich dabei um ein Cannabinoid. Nichtsdestotrotz besitzt es auch für sich allein eine starke Wirkung. Im Gegensatz dazu ist Kanna eine weit verbreitete, aber wesentlich unbekanntere psychoaktive Pflanze. Trotz des ähnlichen Namens ist Kanna nicht mit Cannabis verwandt. Viele Menschen, die die beiden separat benutzen, fragen sich nun vielleicht, ob die Kombination der beiden Wirkstoffe eine gute Idee wäre. Nun, wenn Du Fragen hast – wir haben Antworten!

CBD, CANNABIS UND KANNA: IHRE VOR- UND NACHTEILE UND WIRKUNGEN

Jede dieser mächtigen Substanzen besitzt ihr eigenes Profil und ihren eigenen Charakter. Bevor wir uns mit der möglichen Kombination beschäftigen, ist hier zunächst ein kurzer Überblick über ihre Wirkungen.

CANNABIS

Cannabis

Wir beginnen mit dem guten alten Gras. Als Frontmann in unserem Trio hat Gras einen besonderen Platz in den Herzen, Köpfen und Lungen von Millionen von Hanffreunden auf der ganzen Welt. In der Tat wird Cannabis in vielen Kulturen bereits seit tausenden von Jahren verwendet. Die Wirkung ist von der jeweiligen Sorte abhängig, hat medizinisches Potenzial und kann auch als Genuss mittel genutzt werden.

Obwohl es jede Menge anderer Cannabinoide wie CBD, CBG, CBN und THCV enthält, ist THC der psychoaktive Hauptwirkstoff in Cannabis. Die kombinierten Eigenschaften der Verbindungen erzeugen zusammen mit anderen Substanzen der Pflanze den sogenannten Entourage-Effekt. Das bedeutet, sie arbeiten in Synergie und produzieren dadurch ein einzigartiges, ganzheitliches Erlebnis.

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Das kann sich in einer gesteigerten sensorischen Wahrnehmung, einem Gefühl des Wohlbefindens sowie einem unstillbaren Verlangen nach Knabberkram (auch als Fressflash bekannt) äußern. Bestimmte Wirkungen werden stark mit verschiedenen Unterarten assoziiert. Sativa-Sorten zum Beispiel sind für ihre motivierende und kreative Wirkung bekannt, wohingegen Indica-Sorten für die Linderung von Stress und zur Entspannung (bis hin zum Couchlock) geeignet sind. Darüber hinaus kann Cannabis auch Schmerzen lindern und Muskeln entspannen sowie Entzündungen und Übelkeit reduzieren.

Gras mag bei Angstgefühlen helfen, kann allerdings auch Paranoia hervorrufen. Außerdem kann sich der Konsum von Cannabis negativ auf Deine Motivation auswirken, was sich als Nachteil erweisen kann, wenn Du produktiv sein möchtest. Auch hier gilt, dass die Wirkung stark von der gewählten Sorte sowie Deiner persönlichen Physiologie und geistigen Verfassung abhängt. Aus diesem Grund ist es immer eine gute Idee, vor dem Konsum zu recherchieren.

CBD

CBD

CBD ist wie die kleine Streberschwester von Cannabis: Enervierend klug, aber trotzdem eine coole Typy. Trotz des Vorkommens in der Cannabispflanze wird es oftmals einzeln extrahiert. Es wirkt nicht psychoaktiv und macht Dich nicht high, was je nach Deinen Bedürfnissen ein Vor- oder Nachteil sein kann. Außerdem besitzt CBD beruhigende Eigenschaften, die die Wirkung von THC abmildern können, was zu mehr Entspannung und einem geringeren Risiko für Paranoia führt.

Neben der für Hanffreunde interessanten Wirkung hat CBD eine Vielzahl von weiteren nützlichen Eigenschaften. Forscher weisen immer wieder auf die potenzielle entzündungshemmende, antibakterielle und antioxidative Wirkung hin. Darüber hinaus besitzt Cannabidiol das Potenzial für die Behandlung diverser Beschwerden und es hat sich gezeigt, dass das Cannabinoid bei der Linderung von Angst und Schmerzen sowie der Steigerung der Stimmung und der Verbesserung des Schlafs helfen könnte. Als Folge der vielseitigen natürlichen Nutzen wird CBD als Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter.

CBD ist in den meisten Ländern Europas und in den USA legal erhältlich. Es gibt keine Belege dafür, dass der Wirkstoff abhängig machen könnte. Tatsächlich besitzt der Wirkstoff das Potenzial für die Behandlung der Abhängigkeit von anderen Substanzen[1] wie zum Beispiel Opium. Um ehrlich zu sein, hat das vielseitige Cannabinoid nur wenig Nachteile, was zu seiner wachsenden Beliebtheit beiträgt.

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KANNA

Kanna

Zumindest in der westlichen Welt ist Kanna relativ unbekannt. Es handelt sich dabei um ein Extrakt aus der Pflanze Sclerotium tortuosum, eine Sukkulente, die in Südafrika beheimatet ist. Dort wird sie von eingeborenen Kulturen bereits seit hunderten von Jahren als heilige Pflanze verwendet. Vor kurzem wurde die Pflanze außerhalb Afrikas als Ergänzungsmittel für die Steigerung der Stimmung und zur Linderung von Stress immer beliebter. In höheren Dosen kommt löst es eine leichte Euphorie aus und könnte sogar die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern.

Kanna kann gekaut, geschnupft oder geraucht werden. Man kann daraus auch Tees oder Tinkturen herstellen oder den Extrakt in Kapseln füllen. Es enthält Alkaloide, die als Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer agieren und somit die Konzentration dieses euphorisierenden Neurotransmitters in unserem Gehirn erhöhen. Darüber hinaus hemmt Kanna das Enzym PDE 4. PDE4-Hemmer sind dafür bekannt, die kognitive Leistungsfähigkeit zu erhöhen, wozu auch die Verbesserung des Langzeitgedächtnisses zählt. Außerdem machen sie wach und haben neuroprotektive und entzündungshemmende Eigenschaften.

Obwohl Kanna generell als Substanz ohne Suchtpotenzial mit nur wenig Nebenwirkungen gilt, kann es Benommenheit, leichte Kopfschmerzen und in höheren Dosen auch Übelkeit sowie vorübergehenden Bluthochdruck bewirken. Außerdem ist es gefährlich Kanna zusammen mit anderen Wirkstoffen einzunehmen, die den Serotoninspiegel extrem erhöhen. Dazu zählen Antidepressiva wie Serotonin-Wiedraufnahme- oder MAO-Hemmer sowie Psychoaktiva wie MDMA. Wenn Du regelmäßig Medikamente einnehmen musst, solltest Du mit Deinem Arzt sprechen.

Damit kommen wie wieder zurück zu unserer Ausgangsfrage – was passiert bei der Kombination von Kanna mit Gras und CBD?

DIE KOMBINATION VON KANNA MIT GRAS ODER CBD

Die Kombination Von Kanna Mit Gras Oder CBD

Ob Du Kanna problemlos mit Gras oder CBD kombinieren kannst? Die Antwort lautet "ja". Solltest Du Kanna mit Gras oder CBD kombinieren? Die Antwort lautet "das liegt ganz bei Dir". Hier sind ein paar Informationen, die Du für eine informierte Entscheidung unter Umständen benötigst.

Die Kombination von Kanna und Gras kann Deine Stimmung noch effektiver verbessern. Außerdem kann Cannabis die leichten visuellen Beeinträchtigungen intensivieren, die mache Menschen beim Konsum von Kanna erleben, was zu einem insgesamt noch psychedelischeren Erlebnis führen kann. Da Kanna entspannend wirkt, kann es helfen, die Angstgefühle abzumildern, die Cannabis hervorrufen kann. Diese entspannende Wirkung wird auch von CBD gefördert. Da Kanna ein mildes Stimulans ist, sollte die Kombination mit CBD Dich nicht schläfrig machen. Stattdessen kann es sein, dass Du Dich voller Energie, geerdet und auf gelassene Weise und fokussiert fühlst.

Das Wichtigste bei der Kombination von Kanna mit Gras oder CBD ist eine konservative Dosierung (zumindest am Anfang). Vermutlich wird die Paarung die Wirkung der einzelnen Substanzen verstärken, weshalb Du von jedem Wirkstoff weniger konsumieren solltest, als beim Einzelkonsum. Achte auch auf Deine Konsummethode. Wenn Du Cannabis rauchst und Kanna oral einnimmst, solltest Du mit Kanna beginnen und der Substanz einen Vorsprung geben. Wenn Du eine Kanna-Tinktur mit einer gleichwertigen CBD-Lösung mischst, kannst Du beides unter Umständen gleichzeitig einnehmen.

FAZIT: EINE MÖGLICHE SUPERKOMBINATION

Fazit: Eine Mögliche Superkombination

Kanna, Cannabis und CBD sind für sich genommen echte Superstars. Zusammen haben sie das Potenzial ein neues und verstärktes Erlebnis zu erzeugen. Genau wie bei Musik kommt es dabei auf Deine persönlichen Vorlieben an. Wenn Du Dich für die Kombination von Kanna mit Gras oder CBD entscheidet, dann beginne mit einer niedrigen Dosis und taste Dich langsam voran. Hoffentlich gefällt Dir das Ergebnis dieser Synergie. Solltest Du unsicher sein, dann setze Dich nicht unter Druck. Es ist nie verkehrt bei den Klassikern zu bleiben.

Cassie S.

Geschrieben von: Cassie S.
Cassie ist eine Autorin mit Hintergrund in Public Policy. Sie glaubt an Harm Reduction, die Beendigung von Stigmata und evidenzbasierte Praktiken. Dies gilt für psychoaktive Substanzen, aber auch für das Leben allgemein.

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Haftungsausschluss:
Wir erheben keine medizinischen Ansprüche. Dieser Artikel wurde nur zu Informationszwecken verfasst und basiert auf Studien, die von anderen externen Quellen veröffentlicht wurden.

Externe Quellen:
  1. Unique treatment potential of cannabidiol for the prevention of relapse to drug use: preclinical proof of principle - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6098033/

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