Was Ist Ein Horrortrip?


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Horrortrip


Bereite Dich vor der Einnahme auf Deinen Trip vor. Mit ein paar einfachen Vorkehrungen lassen sich Deine Chancen auf einen großartigen Trip erhöhen. Was ist überhaupt ein Horrortrip?

Beim Konsum von Halluzinogenen will niemand eine schlechte Zeit haben. Die Einnahme eines Trips sollte ein Abenteuer sein, ein Ort der Selbstfindung. Leider ist das jedoch nicht immer der Fall. Die Dinge können sich zum Schlechten wenden und nichts dämpft eine potenziell fantastische Unternehmung so sehr wie ein schlechter Trip.

WAS IST ÜBERHAUPT EIN HORRORTRIP?

Was ist ein horrortrip?

Psychedelika wie LSD, Zauberpilze und sogar Marihuana und Kokain haben die Fähigkeit, die Wahrnehmung der Konsumenten während des Rausches zu verändern. Diese Veränderung wird oft als „Trip“ bezeichnet. Halluzinogene verändern nicht nur das, was ein Mensch leibhaftig sieht, sie können auch den mentalen, emotionalen und akustischen Zustand eines Individuums verändern.

Es gibt mehrere Arten eines schlechten Trips. Manchmal äußerst sich ein schlechter Trip in einem leichten Unwohlsein, dem leicht entgegengewirkt werden kann, während andere wirklich überwältigend und richtig beängstigend sein können. Bei einem solchen Trip bedarf es möglicherweise mehr Anstrengungen, um wieder in einen gefestigten und ruhigen Zustand zurückzukehren.

WAS KANN EINEN HORRORTRIP AUSLÖSEN?

Was kann einen horrortrip auslösen?

Da Halluzinogene einen verzerrten Sinn für die Realität erzeugen, können unangenehme Gefühle, die in diesem erweiterten Zustand erlebt werden, zu einem Horrortrip führen.

• Zeit: Die Wahrnehmung der Zeit kann wellenförmig verlaufen und als sehr schnell fortschreitend oder stillstehend wahrgenommen werden. Bei Konsumenten, die das Gefühl haben, das Erlebnis würde niemals wieder aufhören, kann das zu einem immensen Unwohlsein führen. Wenn jemand einen schlechten Trip hat, ist es hilfreich, den Konsumenten darauf aufmerksam zu machen, dass er eine halluzinogene Droge eingenommen hat und die Wirkung nicht für immer anhalten wird.

• Paranoia: Beim Konsum von halluzinogenen Drogen können sich die Gefühle rapide ändern. Emotionen können schnell vom Positiven ins Negative und wieder zurück ins Positive springen. Wenn eine Person auf einem Horrortrip nicht getröstet werden kann, ist es unter Umständen eine gute Idee, für diese Person einen ruhigen, friedlichen Ort zu schaffen, an dem sie sich wieder sammeln kann. Stelle dabei sicher, von Zeit zu Zeit nach der betroffenen Person zu sehen, damit sie sich so wohl wie möglich fühlt.

• Halluzinationen: Auf einem Trip sind visuelle und auditive Halluzinationen nichts Ungewöhnliches. In der Regel sind sich Konsumenten darüber vor der Einnahme einer Droge bewusst. Während eines unangenehmen Trips kann es jedoch hilfreich sein, darauf hinzuweisen, dass das Erlebte normal und lediglich ein weiterer Bestandteil des Erlebnisses ist.

WIE VERMEIDET MAN EINEN HORRORTRIP?

Wie vermeidet man einen horrortrip?

Wenn eine Person ein Halluzinogen eingenommen hat, ist man sozusagen in dem jeweiligen Erlebnis eingeschlossen. Zumindest so lange, bis die Wirkung nachlässt. Sollte ein Horrortrip auftreten, gibt es Möglichkeiten, um das Erlebnis zum Positiven zu wenden. Für gewöhnlich tritt der intensivste Moment eines LSD-Trips ein bis drei Stunden nach der Einnahme ein. Das gesamte Erlebnis kann zwischen sechs und zehn Stunden andauern. Da Schlafen in dieser Zeit wahrscheinlich nicht funktionieren wird, ist das Beste, sich gleich von Beginn an um eine angenehme Reise zu kümmern. Nimm Dir Zeit, ein Umfeld zu erschaffen, in der der Geist in einer positiven Umgebung umherschweifen kann.

• Verzichte auf Alkohol: Alkohol ist dafür bekannt, die halluzinogene Wirkung von LSD zu schwächen und Panik, Angstzustände und soziale Ablehnung zu fördern. Vermeide Situationen, in denen solche Emotionen auftreten können. Sollte jemand kurz davor sein, sich oder andere zu verletzen, rufe nach Hilfe.

• Vergangene Traumata: Halluzinogene wurden zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Es überrascht also nicht, dass diese Art von Drogen vergangene Erinnerungen und Traumata ans Licht bringen können. Das kann schnell einen schlechten Trip nach sich ziehen. Vor jedem Abenteuer ist es durchaus hilfreich, noch einmal auf diesen Aspekt hinzuweisen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass dies durchaus passieren kann. Wenn es dann geschieht, ist es vielleicht hilfreich, nach dem Erlebnis psychologische Beratung aufzusuchen.

• Organisiere einen Sitter: Organisiere jemanden, der einfühlsam und verständnisvoll ist und den Trip überwacht. Diese Person ist normalerweise nüchtern und ein hilfreicher Führer und Ansprechpartner für Personen, die gerade eine schlechte Zeit haben. Außerdem ist das eine großartige Methode, den Trip im Allgemeinen sicher zu gestalten.

• Achte auf deine Bedürfnisse: Achte darauf, hydratisiert zu bleiben und behalte einfach zuzubereitende Speisen in Reichweite. Während eines Trips wirst Du wahrscheinlich kein übermäßiges Verlangen nach Essen oder etwas zu trinken verspüren. Das bedeutet allerdings nicht, dass Dein Körper diese Bedürfnisse nicht stillen muss. Leere Mägen und trockene Münder können zu Irritationen führen und die Stimmung kippen lassen.

Jeder, egal ob erfahrener oder unerfahrener Konsument, kann einen Horrortrip haben. Das bedeutet nicht, dass dies bei den meisten Trips der Fall ist oder der Konsument irgendetwas falsch gemacht hat. Mit ein paar Vorkehrungen, wie hydratisiert oder sich seiner Selbst bewusst zu bleiben, kann ein Trip, ungeachtet des Ergebnisses, sehr positiv sein.

 

         
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