Was Ist Der Suicide Tuesday?

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Suicide Tuesday


MDMA, am besten bekannt als Ecstasy, ist eine weitverbreitete Partydroge, die die Stimmung hebt. Die synthetische Droge erzeugt allerdings auch einige Nebenwirkungen, insbesondere wenn der Rausch vorbei ist.

Das Herumexperimentieren mit psychedelischen Substanzen kann positive und negative Auswirkungen haben. Einer der Vorteile ist, dass diese Mittel einen Teil von einem selbst zum Vorschein bringen können, den man vermutlich zuvor noch nicht gekannt hat. Diese Mittel können einem die metaphorischen Scheuklappen abnehmen und im Idealfall zu einsichtigen Augenblicken führen.

Die nachteiligen Auswirkungen können es aber auch in sich haben. Insbesondere bei synthetischen Designerdrogen wie 3,4-Methylendioxymethamphetamin, besser bekannt als MDMA, Ecstasy oder Molly. Das Schlimmste was einem widerfahren kann, ist das genaue Gegenteil des „fröhlichen Rausches“, den es nach der Einnahme bewirkt – die Droge kann bei den Konsumenten nach der Party eine Depression auslösen, die lediglich unangenehm sein, unter Umständen aber auch eine lebensbedrohliche Gestalt annehmen kann.

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Man bezeichnet dies als Suicide Tuesday („Suizid-Dienstag“) - eine Phase der tiefen Melancholie, die in der Regel gegen Mitte der Woche nach einem Party-Wochenende auftritt.

WIE WIRKT ECSTASY?

Wie Wirkt Ecstasy?

Ecstasy ist eine Droge, die seit den 1980ern bekannt ist. Sie spricht vor allem junge Konsumenten an, insbesondere diejenigen, die des öfteren in Clubs mit lauter Tanzmusik unterwegs sind. Bei der Droge handelt es sich um ein aufputschendes Amphetamin, das heißt im Klartext, dass es nach der Einnahme das Gesamtbefinden des Konsumenten optimiert. Diese Chemikalie erzeugt körperliche Energie und das Gehirn wird mit haufenweise Glückshormonen überschüttet, insbesondere Serotonin. Serotonin ist eine chemische Verbindung, die auf die Stimmung, die Schmerzempfindlichkeit und das sexuelle Verlangen Auswirkungen hat.

Die meisten Konsumenten beginnen etwa 20 Minuten nach der Einnahme der Pille den Rausch zu spüren – diese Wirkung kann dann bis zu 6 Stunden anhalten. Während dieser Zeitspanne erfahren die Konsumenten Gefühle der Euphorie und eine gesteigerte Wahrnehmung der Dinge – alles wirkt intensiver, die Berührungen einer anderen Person, ebenso wie die wahrgenommenen Geräusche und Farben. Aus diesem Grund wird Ecstasy auch oft in Clubs und auf Partys konsumiert, da man dort viele dieser Sinneseindrücke erfahren kann.

ENTZUGSERSCHEINUNGEN

Entzugserscheinungen

Wie Sir Isaac Newton schon erkannte, muss alles was hochfliegt auch wieder herunterkommen. Das gilt für alle Bereiche des Lebens, insbesondere aber für das durch Ecstasy bewirkte High. Nach der Phase der fröhlichen, lieblichen und erfüllenden Emotionen, erfahren die Konsumenten eine rasche Verschlechterung ihrer Stimmung. Abgesehen von den körperlichen Symptomen, wie Schüttelfrost und Unruhe, Müdigkeit und Muskelschmerzen, ist das größte Problem der eigene Kopf.

Viele haben schon persönliche Berichte über eine Erfahrung geschrieben, die als „Burnout-Phase“ bekannt ist und sich über mehrere Tage strecken kann. Alles weist darauf hin, dass dies mit der rapiden Senkung der Serotininwerte zusammenhängt. Dies variiert von Mensch zu Mensch, weshalb einige Individuen mit stärker depressiven Symptomen zu kämpfen haben als andere – diese Menschen sehen sich dann oft dazu gezwungen, sich therapeutische oder sogar psychiatrische Hilfe zu suchen.

WAS MAN GEGEN MDMA-ENTZUGSERSCHEINUNGEN TUN KANN

Was Man Gegen MDMA-entzugserscheinungen Tun Kann

Eine verbreitete Annahme ist, dass man den MDMA-Entzugserscheinungen durch Antidepressiva entgegenwirken kann. Die Realität ist aber, dass die Behandlung der Nebenwirkungen einer Droge mit einer anderen Droge nicht nur kontraproduktiv ist, sondern auch zu viel schlimmeren Folgeerscheinungen führen kann.

Es gibt allerdings natürliche Methoden, die gegen die Auswirkungen von zu niedrigen Serotonin-Werten angewandt werden können. Dabei handelt es sich um die üblichen Empfehlungen, die einem ein Doktor geben würde, beispielsweise eine gesunde Ernährung anzustreben, genug zu schlafen und darauf zu achten, dass man genug Flüssigkeit durch frische Säfte und Wasser zu sich nimmt. Serotonin-Werte können auch durch Herz-Kreislauf-Übungen und Sex gesteigert werden. Die Endorphine, die man durch diese Aktivitäten ausschüttet, werden zumindest die Stimmung heben.

Man kann auch andere Nahrungsergänzungsmittel nehmen, beispielsweise L-Tryptophan oder 5-HTP. 5-HTP wird aus den Samen der afrikanischen Schwarzbohne (Griffonia simplicifolia) gewonnen. Diese Pflanze unterstützt durch ihre beruhigenden Effekte die Regulierung der emotionalen Ausgeglichenheit. Sie ist auch ein gutes Schlafmittel. L-Tryptophan ist hingegen eine Aminosäure, die auf eine organischere Art und Weise die Bildung von neuem Serotonin unterstützt. Es gibt auch Mittel, die sich besonders für den Tag nach dem Konsum eignen, beispielsweise After D und L-Tyrosin. Diese beiden Mittel können als ein natürliches Stimulans verwendet werden.

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Wie immer gilt aber, dass Vorbeugung besser als heilen ist. Wenn Du auf einer Party bist und jemand Dir eine Pille oder irgendein Pulver anbietet, kannst Du durch die Verwendung des „EZ Test Ecstasy“ herausfinden, ob diese Substanz MDMA enthält. Nach ein paar Minuten kann man so herausfinden, ob die Einnahme der angebotenen Substanzen nicht doch lieber gemieden werden sollte.

Aus einem oberflächlichen Standpunkt betrachtet, ist die Einnahme einer Droge, die im Grunde genommen pure Euphorie verspricht, verständlich. Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass es beim Konsum von Ecstasy auch eine Kehrseite der Medaille gibt.

Shoyo Jack

Geschrieben von:Shoyo Jack

Cannabis liebender Space Cowboy von den philippinischen Inseln. Warum trinken und fahren, wenn Du rauchen und fliegen kannst?

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