Blog
Nass Gras
5 min

Was Du Tun Kannst, Wenn Dein Gras Nass Wurde (Oder Einfach Zu Feucht Ist)

5 min

Keine Panik, wenn Dein Gras nass wurde. Egal, ob Du Dein Getränk verschüttet hast oder Dein Marihuana einfach eher von der feuchten Sorte ist, sind wir für Dich da, um zu helfen. Wir zeigen Dir hier, wie Du erkennst, ob Dein Gras zu feucht ist, was passiert, wenn Du es rauchst, und wie Du es sicher trocknen kannst.

Wenn es darum geht, Dein Gras zu lagern, willst Du es genau im optimal klebrigen Bereich halten. Nicht zu trocken und nicht zu feucht, sondern genau richtig. Im Dienste der perfekt konservierten Blüten widmen sich viele Artikel dem Thema, wie das Gras vorm Austrocknen bewahrt werden kann. Aber was kannst Du tun, wenn Dein Gras nass wurde? Und woran kannst Du erkennen, ob Dein Gras einfach nur klebrig ist oder aber auch zu feucht?

Nun, Du kannst uns als die Gelehrten von Ganja betrachten. Wir haben bereits Tipps gezeigt, wie sich die Frische bewahren und zu trockene Blüten noch retten lassen. Jetzt wollen wir uns anschauen, was Du tun kannst, wenn Dein Gras zu nass ist.

IST DEIN GRAS WIRKLICH NASS ODER EINFACH KLEBRIG?

Ist Dein Gras Wirklich Nass Oder Einfach Klebrig?

Der Unterschied zwischen feuchten Blüten und klebriger Perfektion kann wie ein schmaler Grat erscheinen. So erkennst Du, ob Dein Gras zweifelhaft ist:

Falls es zermatscht, wenn Du es leicht zusammendrückst, ist Dein Gras vermutlich zu feucht. Natürlich möchtest Du ein wenig Klebrigkeit. Perfekt gereifte Blüten fühlen sich klebrig an, da sie mit einer Schicht aus THC-Kristallen bedeckt sind. Dabei bleiben sie aber dennoch etwas elastisch und zermatschen nicht.

Feuchtes Gras mag sich bei Berührung vielleicht etwas klebrig anfühlen, aber es bleibt nicht wirklich an Deinen Fingern kleben. Doch genau das willst Du aber: Blüten, die sich anfühlen, als wären sie ein bisschen in Honig getaucht. Wenn Dein Gras wie etwas aussieht, das Du auch in einer türkischen Bäckerei finden würdest (denke an Baklava), dann ist alles okay. Wenn es ein wenig wie in Wasser getränkt oder schwammig erscheint, hast Du ein Problem in der Hand.

Related Story

5 Unglaublich Harzige Cannabissorten

WAS PASSIERT, WENN DU NASSES GRAS RAUCHST?

Was Passiert, Wenn Du Nasses Gras Rauchst?

Zu feuchtes Gras zu rauchen, ist normalerweise nicht gefährlich. Du wirst davon nicht gleich zu einer Pfütze schmelzen, wie die Böse Hexe des Westens. Doch genau wie bei zu trockenen Blüten kann auch das Rauchen von zu feuchtem Gras nervig und unangenehm sein. Du stellst vermutlich fest, dass es schwer zu mahlen ist, nicht ordentlich brennt und mies schmeckt. Entscheidend ist auch, dass Dich feuchtes Gras nicht so high macht (und damit haben wir jetzt bestimmt Deine Aufmerksamkeit).

Related Story

Wie High Bin Ich!? Die Verschiedenen Stufen Des Rausches

Warum sollte feuchtes Gras weniger wirksam sein? Es ist nicht wirklich so, dass Feuchtigkeit die Stärke auf chemischer Ebene verringert. Das Problem dabei ist vielmehr, dass feuchte Blüten nur schwer brennbar sind. Wenn Du bei dem Versuch, sie am Brennen zu halten, ständig Deinen Kopf oder Deinen Joint immer wieder neu anzünden musst, geht dabei auch unvermeidlich mehr von Deinem Zeug verloren.

Wenn Du Gras gekauft hast, das bereits zu feucht war, wollte man Dich vielleicht auch abziehen. Offensichtlich ist feuchtes Gras schwerer als perfekt gereifte Blüten. Damit hast Du dann womöglich bei Deinem letzten Kauf eine Wassersteuer bezahlt. Der Punkt ist, dass feuchtes Gras mehr Arbeit, mehr Verschwendung, mehr Geld und weniger Genuss bedeutet. Alles in allem ist es also nicht gerade ideal.

DIE RISIKEN VON FEUCHTEM GRAS

Die Risiken Von Feuchtem Gras

Während es nicht unbedingt schlecht für Deine Gesundheit ist, wenn Du feuchtes Gras rauchst, macht es durchaus einen Unterschied, wie lange das Gras zu feucht bleibt. Eine feuchte Umgebung ist wie ein warmes, einladendes Bett für Schimmel, Pilze und Bakterien. Wenn Du Dein Gras also zu lange feucht belässt, könnte das noch schlimmere Folgen haben. Das Rauchen von schimmeligem Gras kann zu Kopfschmerzen, Atemproblemen und sogar einer Lungenentzündung führen.

Egal, für welche Trockenmethode Du Dich entscheidest, solltest Du Dein Gras vor und nach dem Trockenprozess gründlich auf Schimmel untersuchen. Wenn Du feststellst, dass es ein bisschen wie Deine Snackbox von letzter Woche riecht oder sichtbar etwas darauf wächst, ist es vermutlich sicherer, Deinen Verlust abzuschreiben und Dein Zeug in die Tonne zu werfen. In diesem Sinne schauen wir uns jetzt an, was Du genau tun kannst, wenn Dein Gras feucht ist oder wird.

WIE DU FEUCHTES GRAS TROCKNEST

Vielleicht bist Du Grower und hast es nicht ordentlich ausgehärtet, vielleicht hat es geregnet, während Du Dein Gras in der Tasche hattest oder vielleicht hast Du Dein Getränk verschüttet. Ohne Witz, vielleicht ist es draußen auch einfach unglaublich feucht. Es gibt viele Gründe, warum Dein Gras vielleicht einen etwas zu hohen Feuchtigkeitsgehalt hat. Glücklicherweise gibt es einiges, was Du tun kannst, um diese Situation zu beheben.

REIS ZUR RETTUNG

Reis Zur Rettung

Wenn Du jemals einen Drink auf Dein Smartphone verschüttest hast, kennst Du diese Methode vermutlich bereits. Nun, wie sich herausgestellt hat, ist ungekochter Reis für mehr gut, als nur die Rettung von Elektronik. Wenn Dein Gras nass ist, leg es in eine Schüssel oder eine Tüte und bedecke es mit Reis.

Der trockene Reis absorbiert die überschüssige Feuchtigkeit und lässt so Deine Blüten wieder zu ihrer ursprünglichen Pracht zurückkehren. Abhängig davon, wie feucht Dein Gras ist, solltest Du es für mindestens 24 Stunden im Reis lassen. Wenn Du es dann prüfst und es ist immer noch zu feucht, gib ihm einfach noch einen Tag oder so. Sorge nur dafür, dass der Reisbehälter geöffnet ist, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann.

PAPIER AUF DAS PROBLEM

Feuchtes Weed bekommen? Keine Sorge – das kommt in die Tüte. Oder in anderen Worten gesagt, kannst Du, wenn Dein Gras etwas zu feucht ist, es einfach in einer Papiertüte trocknen lassen. Die Papiertüte platzierst Du an einem kühlen und trockenen Ort. Wenn Du Zugang zu einem Luftentfeuchter hast, ist jetzt die Zeit, ihn einzuschalten. Die Tüte erlaubt der Luft zu zirkulieren, während sie die Blüten vor dem Trichomen-schädigenden Licht schützt.

Du kannst auch versuchen, Dein Cannabis in Papiertücher einzuwickeln, bevor Du es in die Tasche legst. Ähnlich wie auch der Reis, hilft ein Papierhandtuch, einiges der Feuchtigkeit zu absorbieren. Alle paar Stunden solltest Du das Papiertuch wechseln und Dein Gras wenden und auf Schimmel überprüfen. Das erlaubt auch jeglicher Restfeuchtigkeit, aus der Tasche zu entweichen (noch einmal: Luftaustausch ist essentiell).

LASS DEINEN FEUCHTEN VORRAT AUSHÄRTEN

Lass Deinen Feuchten Vorrat Aushärten

Wenn Du anbaust, bist Du vermutlich mit dem Kampf gegen Feuchtigkeit und Schimmel bestens vertraut. Nach einer erfolgreichen Ernte ist es unabdingbar, Deine Blüten ordentlich aushärten zu lassen. Das dafür nötige Equipment kann auch dazu genutzt werden, Feuchtigkeit aus vormals perfekten Blüten zu entfernen. Wenn Dein Gras allerdings vollständig durchnässt ist, solltest Du vielleicht zuerst die Reismethode versuchen. Wenn es nur ein wenig zu feucht ist, kannst Du auch probieren, in Deinen luftdichten Vorratsbehälter ein Humidipak zu geben.

Produkte wie der Boveda Humidipak 62 wurden speziell dafür entwickelt, Deine Blüten bei einer optimalen Feuchtigkeit von 62% zu halten. Der Humidpak entfernt nicht nur überschüssige Feuchtigkeit, sondern gibt sie auch ab, wenn Dein Gras beginnt, zu trocken zu werden. Das ist ein zusätzlicher Vorteil. Es garantiert, dass Du Dein Gras nicht versehentlich komplett austrocknen lässt, während Du versuchst, es vor dem Feuchtetod zu bewahren.

Boveda Humidipak 62 BOVEDA HUMIDIPAK 62 ansehen

VERMEIDE ABKÜRZUNGEN

Wenn Gras nass wird, kann es verlockend sein, es mit Hitze zu trocknen. Denn letztendlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du es gerne lieber heute als morgen rauchen würdest. Wenngleich dieser Impuls nur natürlich ist, ist es doch wichtig, jede Abkürzung zu meiden, die Licht und Hitze beinhaltet.

Wenn Du einen Föhn oder einen Ofen nutzt, oder Dein Gras draußen in der Sonne ausbreitest, hat Dein Vorrat am Ende womöglich deutlich an Qualität verloren. Das kommt daher, dass Licht und Hitze die Trichome abbauen. Was Du hierbei an Zeit sparst, verlierst Du an Stärke. Doch damit nicht genug, denn so riskierst Du auch, dass Deine Blüten zu trocken werden und so am Ende kratzig schmecken und weniger genießbar sind.

FEUCHTIGKEITSVORBEUGUNG: DEIN GRAS RICHTIG LAGERN

Feuchtigkeitsvorbeugung: Dein Gras Richtig Lagern

Feuchtes Gras ist im besten Fall unangenehm und im schlimmsten zerstörerisch (hallo Schimmel!). Auch wenn Unfälle zwar passieren, kannst Du doch einige Schritte unternehmen, um Deinen Vorrat vor der Bedrohung durch übermäßige Feuchtigkeit zu bewahren. Das Ziel dabei ist der optimale Bereich. Frisch ist am besten und es beginnt alles mit der richtigen Lagerung Deines Cannabis. Bewahre Dein Gras in einem luftdichten Behälter und diesen an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort auf. Eigentlich einfach, oder?

Einmachgläser funktionieren gut, doch wenn Du Deinem Gras die beste Behandlung spendieren möchtest, investierst Du in spezielle Vorratsbehälter. Der CVault ist sowohl luft- wie lichtdicht. Dazu wird er mit einem Humidipak geliefert, so dass Dein Vorrat wirklich lange hält. Halte Dich nur von Plastiktütchen fern. Schließlich bist Du ein Cannabis-Connaisseur und diese billigen Zip-Lock-Beutel sind sowas von out.

CVault Cvault ansehen

Cassie S.

Geschrieben von: Cassie S.
Cassie ist eine Autorin mit Hintergrund in Public Policy. Sie glaubt an Harm Reduction, die Beendigung von Stigmata und evidenzbasierte Praktiken. Dies gilt für psychoaktive Substanzen, aber auch für das Leben allgemein.

Find out about our writers

Suche in Kategorien
oder
Suche