Terpenschub: Wie man richtig heftig müffelndes Marihuana aufzieht

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Terpenschub: Wie man richtig heftig müffelndes Marihuana aufzieht

Der Geruch und Geschmack von Marihuana ist unverkennbar. Hier sind einige Schritte, die Du unternehmen kannst, um diese einzigartigen Aromen zu steigern und Deinen Vorrat wirklich auf die nächste...

... Stufe zu heben.

Du magst Marihuana, das in Sachen Geruch so richtig in die Nase steigt? Wenn ja, dann hast Du den Terpenen und Terpenoiden zu danken. Das sind die Verbindungen im Cannabis, die weitgehend für seinen Geschmack und Geruch verantwortlich sind. Mit etwas Geschick in der Aufzucht ist es möglich die Produktion dieser beiden Verbindungen während des Wachstums zu steigern, mit einem Ergebnis, das Zunge schnalzen und Nasenflügel flattern lässt.

Natürlich hat jede Sorte ihren ganz eigenen einzigartigen Geschmack, aber diese Verfahren können bei allen angewendet werden, um den endgültigen Terpen- und Terpenoidgehalt zu steigern. Also, lass uns loslegen!

Hinweis: Vieles von dem Folgenden sollte nur von Anbauern durchgeführt werden, die wirklich Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben. Dieser Prozess beinhaltet einige Techniken für Fortgeschrittene, die dem Cannabis am Ende schaden könnten, wenn sie falsch gemacht werden.

Beschränke die Nährstoffgabe gegen Ende der Blüte

Der Großteil der Terpene und Terpenoide befindet sich innerhalb der Cannabisknospen. Von zu viel Stickstoff weiss man, daß es die Knospenbildung verlangsamt, daher macht es Sinn, während der Blüte speziell ausgewogene Nährstoffmischungen zu verwenden, damit die Knospenbildung und somit auch die Terpen- und Terpenoidproduktion nicht eingeschränkt werden. Außerdem sollte sichergestellt werden, daß das Cannabis in den letzten 2 Wochen der Blüte gespült wird.

Das Cannabis leicht stressen

Von Cannabis ist bekannt, daß es einen höheren Terpen- und Terpenoidgehalt produziert, wenn es leichtem Stress ausgesetzt ist. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie man dies angehen kann, aber denk daran, daß zu viel Stress die Pflanzen töten kann. Daher sollte Stress allmählich eingeführt werden und stets gering sein. Stress ist besonders effektiv, wenn er während der letzten Wochen der Blüte angewendet wird.

LST - "Low Stress Training" wird verwendet, um die physische Form zu manipulieren, in der Cannabis während seiner gesamten Lebensdauer wächst. Äste und Zweige werden während des Wachstums sorgfältig nach unten gebogen und dann fixiert. Dies ändert die Richtung des Wachstums und setzt die Pflanze mehr Licht aus, was Stress verursacht. Es kann zu einer kleineren Pflanze führen, die mehr Knospen mit einem stärkeren Geschmack produziert.

Entlauben - Durch Wegschneiden einer kleinen Menge Blätter um die Knospen setzt man diese mehr Licht und somit Stress aus - was den Terpen- und Terpenoidgehalt steigert. Doch einige Sorten, besonders die, die eine Indicadominanz aufweisen, reagieren nicht sonderlich gut auf eine Entlaubung, also fang langsam an und überwache die Reaktion.

Blattschäden - Eine Beschädigung der unteren Blätter (die eh nicht viel Licht bekommen) kann eine gute Methode sein, um ein wenig Stress auszulösen. Dies kann man machen, indem man kleine Risse in die Blätter macht oder einige zwischen den Fingern zerdrückt.

Halte die Temperatur unter 26 Grad Celsius

Die Umgebungstemperatur während der Blüte niedrig zu halten wird alle produzierten Terpene und Terpenoide erhalten. Höhere Temperaturen können bewirken, daß einiges von dem Inhalt in der Pflanze verdampft, was Geschmack und Geruch verringert.

Senke in der Nacht die Temperatur

Es gibt auch Hinweise darauf, daß eine niedrigere Nachttemperatur die Terpen- und Terpenoidproduktion steigert. Allgemein gesagt möchtest Du diese Temperatur 5 Grad Celsius unter der Tageszeit halten.

Sei sanft

Ziemlich offensichtlich, echt! Du willst mit den Knospe nicht grob umgehen. Sie übermäßig mit den Händen zu betatschen kann sie und die darin befindlichen Terpene und Terpenoide beschädigen.

In Erde (Boden) anbauen

Eine Aufzucht in Hydrokultur mag viele Vorteile haben, doch wird angenommen, daß der Anbau in Boden einen besseren endgültigen Geschmack erzielt - wahrscheinlich aufgrund der natürlicheren Mischung aus Makro- und Mikronährstoffen. Tja, ihr Wasserenthusiasten, hier entgeht Euch etwas!

Trockne Dein Gras richtig

Dies ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Schritte, die Du machen kannst, um sicherzustellen, daß Dein Endprodukt so intensiv riecht und so lecker schmeckt wie nur möglich. Es gibt viele Anleitungen, die vorschlagen Marihuana in aller Eile zu trocknen, aber der wirklich richtige Weg es zu tun ist, wie bei allem im Leben, sich Zeit zu nehmen und sicherzustellen, daß es richtig gemacht wird.

Die Trocknung sollte bei einer relativ kühlen Temperatur über 2-3 Wochen durchgeführt werden. Höhere Temperaturen bewirken, daß ein großer Teil der Terpene und Terpenoide verdampft. Es über einen längeren Zeitraum bei einer relativ niedrigen Temperatur zu trocknen gewährleistet, daß eine Menge von dem, was sonst verloren ginge, erhalten bleibt, was das Endprodukt verbessert. Auch die Feuchtigkeit ist ein Faktor bei der Trocknung. Es ist eine gute Idee sie im Bereich von um die 70% zu halten.

Mit diesem Wissen in der Hand solltest Du auf dem besten Weg sein sicherstellen zu können, daß Dein Cannabis so großartig wie nur möglich sein wird. Es geht nicht nur um die Potenz! Echtes Spitzengras hat noch dazu den richtigen Geschmack und Geruch!

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