Was der Tesla Akku für Züchter bedeuten könnte

Published :
Categories : BlogCannabisHanfanbauWissenschaft

Was der Tesla Akku für Züchter bedeuten könnte

Tesla hat die Entwicklung eines Akkus angekündigt, der ein Haus mit Strom versorgen und die Art wie wir Cannabis anbauen revolutionieren könnte.

Cannabisanbau im Innenbereich kann ein teures Unterfangen sein, vor allem für die legale Marihuanaindustrie. Wenn Du mehrere 1000W HPS Lampen aufdrehst, ist es nicht ungewöhnlich, daß die Stromrechnung über €1000 pro Monat erreicht!

Glücklicherweise können Fortschritte in erneuerbare Energien der Schlüssel zur Verringerung dieser Kosten für den kommerziellen Betrieb sein und für Hobbyzüchter bedeuten, daß sie nicht mehr nur ein paar Pflanzen anbauen können. Dieser Fortschritt kommt von Tesla, dem Unternehmen, das hochwertige Elektroautos herstellt und es sich zum langfristigen Ziel gemacht hat, den Energiemarkt zu revolutionieren - und sie machen beständig Fortschritte, die sie diesem Ziel näher bringen. Die neueste Innovation ist ein Akku für den Haushalt oder das Geschäft, den man an Sonnenkollektoren anschließen kann, um einen unbegrenzten Vorrat an Energie zu speichern.

Mach Deine Aufzucht umweltfreundlich, günstig und nicht aufspürbar

Dies alles klingt vielleicht nicht innovativ, aber glaube es uns, das ist es. Bisher muss die Energie verwendet werden, sobald sie von Solarzellen oder einer Windturbine erzeugt wird oder sie geht verloren. Als Ergebnis verwenden die meisten Menschen die Sonnenkollektoren haben nur wenig von dem, was erzeugt wird, wobei der Rest in das lokale Stromnetz eingespeist wird. Mit diesem neuen Akku kann diese Energie gespeichert und verwendet werden, um das Haus mit Energie zu versorgen - einschließlich der Beleuchtung für den Cannabisanbau.

Die erste Generation Tesla Akkus wird 10KWh speichern können und kann in Reihe geschaltet werden. Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht um die 11-12KWh pro Tag und ein paar mittelstarke Lampen (oder noch besser, energiesparende LEDs) machen da nichts aus. Das bedeutet in der Theorie, daß Du mit diesen Akkus, wenn Du irgendwo lebst wo es viel Sonne gibt, Dein gesamtes Haus und Deine Aufzucht mit Energie versorgen könntest.

Die Vorteile sind vielfältig. Zum einen ist es umweltfreundliche erneuerbare Energie. Zweitens macht es hohen Stromrechnungen ein Ende und zu guter Letzt, wenn Du Dein Haus und Deinen Cannabisanbau mit diesen Akkus mit Energie versorgst, können die Energieunternehmen Deinen Verbrauch nicht effektiv überwachen und Dich nicht bei der Polizei verpfeifen.

Die Akkus können auch an das Stromnetz angeschlossen werden. Wenn Du also keine Sonnenkollektoren hast, kannst Du sie immer noch am Stromnetz aufladen. Das mag Deinen Energieverbrauch nicht senken, aber es wäre eine praktische Rückversicherung sollte es zu einem Stromausfall kommen.

Die Nachteile

Aber (noch) ist nicht alles eitel Sonnenschein. Jeder Akku wird ohne Installationsgebühren einen Basispreis von $3500 (etwa €3.150) haben. Dann ist da noch die Tatsache, daß die Installation von Sonnenkollektoren nicht billig ist. Daher kann es bis zu 10 Jahren niedrigere Energierechnungen dauern, bis die Anschaffungskosten sich amortisiert haben. Wenn Du allerdings beabsichtigst langfristig in Deinem Haus zu bleiben, dann könnte es durchaus eine lohnende Investition sein.

Dann ist da noch die Tatsache, daß 10KWh für die aufkeimende und Energie fressende Marihuanaindustrie nicht wirklich praktisch sind. Ja, sie können in Reihe geschaltet werden, aber es wäre nicht kosteneffizient.

Glücklicherweise ist diese bahnbrechende Technologie damit wahrscheinlich nicht am Ende der Weisheit angelangt. Überleg nur einmal, wenn Du 30 Jahre zurückgehst, da waren Computer so groß, daß sie ein ganzes Zimmer einnahmen. Jetzt passen sie in eine Tasche. Nun da diese Technologie entwickelt wurde, wird sie auf jeden Fall weiter vorangetrieben werden. Und wenn man bedenkt, daß die Köpfe bei Tesla einige der intelligentesten auf der ganzen Welt sind, wird es wahrscheinlich nicht mehr sehr lange dauern!

comments powered by Disqus