Top 5 Mythen über Psychedelika zerstört

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Top 5 Mythen über Psychedelika zerstört

Psychedelika sind seit Anbeginn der Zeit ein Teil der menschlichen Kultur. Erst seit kurzem werden sie gemieden. Werfen wir also einmal einen Blick auf die Mythen, die sie umgeben und zeigen, wie fals

Traditionelle Psychedelika wie Zauberpilze, LSD und DMT haben alle das Potenzial die Menschheit zu verbessern. Es ist etwas, das Wissenschaftler nun beginnen zu erkennen und sie betreiben die Forschung in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft mit Feuereifer. Allerdings bleiben Psychedelika auf der ganzen Welt weiterhin illegal, was sich negativ auswirkt auf die Möglichkeit der Forschung und unsere Freiheit unser Bewusstsein zu erweitern. Dies ist vor allem den vielen sie umgebenden Mythen zu verdanken, die falsche Informationen über ihre Verwendung verbreiten, daher ist es an der Zeit einige von ihnen zu entlarven.

5. Psychedelika sind aus gutem Grund illegal

Dies ist ein übergreifender Mythos, der auf der Annahme beruht, daß die meisten Psychedelika illegal sind, weil es einen guten Grund dafür gibt. Das ist ein Zirkelschluss. Von den oben aufgeführten Psychedelika ist bekannt, daß sie nicht toxisch sind und es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, daß sie gefährlich sind, also warum sind sie illegal? Es geht um Kontrolle. Obwohl wir in einer demokratischen Gesellschaft zu leben, ist es auch eine beherrschende Gesellschaft - wobei die autoritäre Macht ihre Hierarchie mit Angst und Gewalt aufrecht erhält. Eine solche Gesellschaft wäre nicht so leicht zu erhalten, gäbe es die von Psychedelika vermittelte Inspiration, das Verständnis und den Wunsch, die Dinge um uns herum zu hinterfragen. Daher kann die regierende Partei nicht zulassen, daß Psychedelika in großem Maßstab verwendet werden.

Wie Terance McKenna es so eloquent ausdrückte:

"Psychedelika sind nicht illegal, weil eine liebevolle Regierung besorgt ist, daß Du aus einem Fenster im dritten Stock springst. Psychedelika sind illegal, weil sie festgelegte Meinungsstrukturen, kulturelle Verhaltensmodelle und Informationsverarbeitung auflösen. Sie eröffnen Dir die Möglichkeit, daß Du erkennst, daß alles was Du weißt falsch ist."

4. Psychedelika machen Dich verrückt

Psychedelika wurden über Tausende und Abertausende von Jahren verwendet - seitdem der Homo Sapiens begann über die Erde zu wandeln und wahrscheinlich sogar noch davor. Erst in den letzten hundert Jahren oder so kam die Vorstellung auf, daß Psychedelika die Entstehung psychischer Erkrankungen verursachen könnten. Doch ebenso schnell wie sie aufkam, wurde diese Vorstellung auch wieder verworfen. Es gibt eine große Menge an Studien, die zeigen, daß es keine Verbindung zwischen dem Gebrauch von Psychedelika und psychischen Problemen gibt. Tatsächlich wird angenommen, daß Psychedelika einige der am wenigsten schädlichen Drogen überhaupt sind, sowohl für die Person, als auch die Gesellschaft.

3. Du wirst für den Rest Deines Lebens "Flashbacks" haben

Die Idee, daß man für den Rest seines Lebens umfassende Rückblenden eines schrecklichen Trips haben könnte ist eine glatte Lüge, die von der DEA am Anfang des Krieges gegen die Drogen verbreitet wurde. Es ist möglich, daß eine extrem kleine Minderheit eine anhaltende halluzinogene Wahrnehmungsstörung entwickelt, bei der der Nutzer kleinere visuelle Verzerrungen erlebt, wie etwa blinkende Farben und Visionen von Fraktalen. Aber das ist extrem selten und Wissenschaftler glauben, daß es auch mit latent bestehenden neurologischen Erkrankungen in Verbindung stehen könnte.

2. Psychedelika toasten Dein Gehirn

Ausgehend von dem vorigen Punkt, sagen nicht nur Angstmacher, daß Psychedelika nicht nur psychische Erkrankungen verursachen können, sondern tatsächlich die Gefahr von Verletzungen des Gehirns besteht. Für ein solches Risiko gibt es auch wieder keinerlei Beweise. Beispielsweise liegt die wissenschaftlich geschätzte toxische Dosis von Psilocybin, der wichtigsten psychoaktiven Verbindung der Zauberpilze, 2.000 mal höher als die erforderliche Dosis für eine psychedelische Reise. Tatsächlich ist dies eine Dosis, die man praktisch gar nicht zu sich nehmen könnte, so daß es praktisch auch unmöglich ist Dir zu schaden. Die einzige Gefahr ist die Möglichkeit eines schlechten Trips.

1. Psychedelika haben keinen medizinischen Wert

Der schlimmste Mythos von allen und ein Hohn, der Wissenschaftler davon abhält potentiell lebensverändernde Medikamente zu entwickeln. Es gibt eine große Anzahl klinischer Beweise dafür, daß Psychedelika als Teil einer gestützten Therapie für viele Erkrankungen verwendet werden können, was zu einer fast sofortigen, lange anhaltenden und signifikanten Verbesserung des Zustands des Patienten führt. Dies reicht von Dingen wie Depressionen und PTBS, über die Paartherapie und die Auseinandersetzung mit einer unheilbaren Krankheit, bis hin zur Verhinderung potenzieller Hirnschäden während des klinischen Todes. Doch trotz alledem stufen viele Regierungen auf der ganzen Welt psychedelische Drogen in die schlimmste Klasse illegaler Substanzen ein, die keinen medizinischen Wert haben. Es ist ein Fehler monumentalen Ausmaßes und der Beweis, daß das Wohlbefinden ihrer Bürger nicht ihr primäres Anliegen ist. Die Welt in der wir leben, in der gefährliche Stoffe wie Tabak und Alkohol legal sind, aber das Leben verändernde Psychedelika als die schlimmsten der schlimmsten eingestuft werden, mutet doch äußerst seltsam an. Und sie sagen, daß Pyschonauten verrückt wären ...