Mit LED Beleuchtung Die Cannabisernte Maximieren

Veröffentlicht :
Kategorien : BlogHanfanbau

Mit LED Beleuchtung Die Cannabisernte Maximieren


Durch die Verwendung von LED Beleuchtung können die Stromkosten, der Wasserverbrauch und die für den Anbau benötigte Zeit reduziert werden. LEDs können auch die Wirksamkeit des Endproduktes steigern.

Eine der besten Möglichkeiten, die der Fortschritt in der Beleuchtungstechnik bisher hervorgebracht hat, um beim Indoor-Anbau seine Erträge zu maximieren, ist die Verwendung von LED Lampen. Entweder als alleinige Lichtquelle oder in Kombination mit anderen Arten von Aufzuchtlampen. Die Vorteile der LEDs sind überwältigend; man kann nicht nur den Stromverbrauch und somit die Energiekosten senken, auch die Produktqualität und die allgemeinen Wachstumseigenschaften können davon profitieren.

Ursprünglich benutzten Indoor-Anbauer im Laufe eines Anbaus zwei verschiedene Arten der Beleuchtung. Während der Wachstumsphase verwendete man MH Lampen mit blauem Lichtspektrum und während der Blütephase wurden HPS Lampen (Natriumdampf-Hochdrucklampen) verwendet. Letztere erzeugen durch ihre orange Tönung Energie im roten Lichtspektrum und leiten somit die Blütephase ein.

Die Anwendung der traditionellen Beleuchtungsart beim Indoor-Anbau birgt einige Nachteile. Die Lampen verbrauchen viel Energie und erzeugen auch sehr viel Wärme (dies erfordert eine gute Belüftung). Zudem verlieren sie recht schnell ihre Effektivität und nötigen die Pflanzen somit dazu höhere Anstrengungen aufzuwenden, um an das benötigte Licht zu kommen.

Ein Glück also für Anbauer, dass LED Lampen helfen können diese Hindernisse zu umgehen - man erlangt dadurch nicht nur besseres Cannabis, sondern reduziert auch den insgesamten Zeitaufwand und die allgemeinen Kosten des Anbaus.

WELCHE LAMPEN SOLLTE MAN VERWENDEN?

CFL HPS LED

Die Wahl der Pflanzenlampen ist eine Entscheidung, die von mehreren Faktoren abhängig ist.

MH Lampen bleiben immer noch die beste Option, wenn die Höhe des Raums begrenzt ist, Tarnung wichtig ist und man mit einem minimalem Budget arbeitet.

HPS Lampen sind gut geeignet für Räumlichkeiten, die mindestens 1,5-2 Meter hoch sind und wenn man den Anspruch verfolgt die höchstmöglichen Erträge zu erzielen.

LED Lampen sind eine Alternative für Anbauer, die dazu bereit sind Zeit in Nachforschungen und Mehrkosten in die Ersteinrichtung des Anbaus zu investieren. Man kann durch ihre Verwendung die allgemeine Qualität des Anbaus verbessern und auch die Potenz des Endproduktes erhöhen - was ja schlussendlich das wichtigste Ziel ist.

DIE GENAUEN VORTEILE DER LED LAMPEN

LED Lampen sind zwar keine "neue" Technologie (es gibt sie schon seit einem halben Jahrhundert), es fehlte ihnen aber bis zum letzten Jahr noch die ausschlaggebende Fähigkeit bestimmte Lichtarten zu erzeugen, die für den Indoor-Anbau notwendig sind. Heutzutage ist es Cannabisanbauern möglich LED Lampen zu nutzen, die für die komplette Dauer des Anbaus geeignet sind und die Anschaffung von teuren Ventilationssystemen erübrigen.

Eine LED Beleuchtung verbraucht in der Regel zwischen 60-90% weniger Energie als herkömmliche HPS oder MH Lampen. Zu beachten ist zudem, dass die Anschaffung von qualitativ minderwertiger LED Beleuchtung als Zeit- und Geldverschwendung angesehen werden kann. Man sollte definitiv in Lampen investieren, die imstande sind das komplette Lichtspektrum zu liefern, das die Pflanzen benötigen.

Es wird zudem immer mehr mit LED Lampen gearbeitet, da diese die Potenz des Cannabis erhöhen können, indem sie die Pflanzen dabei unterstützen eine größere Anzahl an Trichomen zu bilden.

Viele Anbauer experimentieren mit einer Kombination aus HPS und LED Lampen. Dieser Ansatz vereint anscheinend alle Vorteile - hohe Erträge und hohe Wirksamkeit. Vermutlich liegt es daran, dass die Kombination dieser beiden Beleuchtungsarten dem natürlichen Sonnenlicht, das die Cannabispflanzen im Freien erreicht, am ähnlichsten ist.

LED Lampen haben eine längere Lebensdauer als andere Beleuchtungen. Sie haben eine Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden. Im Vergleich zu HPS Lampen, die nach 2-3.000 Stunden anfangen an Effektivität zu verlieren und nur eine Lebensdauer von ca. 10.000 Stunden haben, sind die LEDs also ungefähr um das Zehnfache überlegen.

Auch die Produktionskosten der LED Lampen sinken rapide und dürften sich in den nächsten vier Jahren nochmals halbieren.

Aktuell gibt es noch eine große Debatte darüber, ob mit LED Beleuchtung niedrigere Erträge erzeugt werden, als mit den konventionellen Beleuchtungsmethoden. LED Befürworter behaupten allerdings, dass die Verwendung dieser Lampen in der Tat höhere Erträge hervorbringen kann. Ausschlaggebend ist hier aber auch die Qualität der LED Beleuchtung und der allgemeine Aufbau des Anbaus - wie effektiv der Beleuchtungsaufbau die Pflanzen bei den jeweiligen Phasen mit dem richtigen Lichttyp versorgt, ist ein unheimlich wichtiger Faktor.

WIE MAN OPTIMAL MIT LEDs ANBAUT

Cannabis kostengünstig

Um Pflanzen mit LED Lampen aufzuziehen, muss man ein paar Anpassungen vornehmen. Es sind mehrere Faktoren zu beachten. Der erste Faktor ist die Anpassung an die neuen Wachstumsbedingungen. LED Lampen erzeugen weniger Wärme und kein Infrarotlicht. Das bedeutet im Endeffekt, dass die Pflanzen weniger Wasser benötigen werden. Da Anbauer allerdings oft auch von der zusätzlich entstandenen Wärme der traditionellen Beleuchtungsmittel profitierten, gilt es zu beachten, dass bei einem LED Anbau möglicherweise eine zusätzliche Wärmequelle für den Raum benötigt wird. Schlussendlich werden aufgrund der erhöhten Energieeffizienz von LEDs die Gesamtkosten des Energieverbrauchs aber auf jeden Fall um einiges geringer ausfallen.

Auch die Montagehöhe der Lampen selbst ist sehr wichtig - das bedeutet, dass auch zusätzliche Zeit für die Montage der neuen LEDs in der optimalen Höhe einzuplanen ist. Warum das wichtig ist? Weil die richtige Beleuchtung ausschlaggebend für Ertrag und Qualität ist. Die LEDs müssen so platziert sein, dass eine gleichmäßige Lichtverteilung auf das volle Ausmaß des Anbaus gewährleistet ist. Wenn die Lampen zu hoch platziert werden, kann zwar die Reichweite erhöht werden, aber die Intensität verringert sich auch. Werden die Lampen zu niedrig montiert, kann das Stress bei den Pflanzen auslösen. Nur gut also, dass LED Hersteller ihren Produkten auch Montageempfehlungen beilegen. Diese sollte man zuerst befolgen - und erst anschließend herumexperimentieren.

Bei LEDs ist eine gezielte Lichtausrichtung möglich - das heißt, dass man gezielt einen bestimmten Abschnitt des Anbaus mit individuell ausgerichtetem Licht bestrahlen kann. Man ist am besten damit bedient, wenn man mehrere Lampen in seinem Grow Room installiert. Dadurch können sich die Lichtstrahlen überlappen, wodurch eine maximale Lichtverteilung im gesamten Raum erreicht werden kann. Dieses Herangehen könnte einem viel Geld sparen. Allerdings ist hierzu grundsätzlich die Unterstützung eines qualifizierten Lichtinstallateurs notwendig. Das sollte man in das geplante Budget mit einrechnen.

LED Lichter

Die Einstellung von Lichtzyklen, die den biologischen Zyklus der Pflanzen festlegen werden, ist ebenfalls ausschlaggebend, um bei dem Anbau die maximale Ernte zu erzielen. Mit LEDs kann man nicht nur die Licht- und Dunkelphasen regulieren (wie bei herkömmlicher Beleuchtung), sondern durch verschiedene Lichtspektren auch Einfluss auf die Beleuchtung nehmen. Bei der Beleuchtung mit LEDs kann man blaue, weiße, rote und dunkelrote Lichtspektren in die jeweils verschiedenen Phasen des Pflanzenzyklus einbringen. Erstellt man ein individuelles Lichtrezept für die Pflanzen, ist es sogar möglich die benötigte Blütezeit zu verringern und somit auch die insgesamt benötigte Zeit für den Anbau zu reduzieren.

 

         
  Guest Writer  

Gastautor
Gelegentlich haben wir Gastautoren, die etwas zu unserem Blog hier bei Zamnesia beitragen. Sie verfügen über eine Vielzahl von Hintergründen und Erfahrungen, so dass ihre Kenntnisse von unschätzbarem Wert sind.

 
 
      Über Unsere Autoren  

Verwandte Produkte