Cannabis-Kater Und Was Tun, Wenn Du Zuviel Geraucht Hast

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Cannabis-Kater


Den Begriff Kater verbindet man mit dem scheußlichen Gefühl nach einer Nacht mit zuviel Alkohol. Es gibt jedoch auch einige Menschen, die am nächsten Morgen etwas daneben sind, wenn sie mehr Gras geraucht haben als sie vertragen. Wir schauen uns das genauer an und zeigen Dir, wie Du damit umgehst.

Ist es möglich, einen Kater vom Grasrauchen zu bekommen? Nun, den meisten von uns, die gerne mal einen durchziehen, dürfte die leichte Schwere und Schläfrigkeit nach einer besonders exzessiven Nacht bekannt vorkommen. Einer dieser Abende, an denen Du auf der Couch Deines Kumpels einmal zu oft an der Bong genuckelt hast und das nächste, woran Du Dich erinnerst, ist exakt an derselben Stelle aufzuwachen. Wenn Du dann aufstehst und langsam ins Badezimmer schlurfst, wirst Du von einem Paar schwerer und roter Augen im Spiegel begrüßt.

Ob man dies nun Kater nennen kann oder nicht, es sind auf jeden Fall Nachwirkungen des Konsums großer Mengen guten Weeds. Was einen vermutlich am meisten davon abhält, diese Erfahrung Kater zu nennen, ist der Vergleich dazu, wie es einem nach exzessivem Alkoholkonsum geht, der bekanntlich ganz andere Probleme, wie Erbrechen, Zittern, böse Kopfschmerzen und manchmal gefährlich starke Dehydration zur Folge hat.

WIE FÜHLT SICH EIN CANNABIS-KATER AN?

Wie fühlt sich ein cannabis-kater an?

Auch wenn sich der Kater nach Cannabis auf einem ganz anderen und weitaus weniger schwerwiegenden Niveau bewegt, so können manche Hanffreunde doch Müdigkeit, Lethargie, trockene Augen und seltener Husten und Verstopfung erleben. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen diesem Zustand und dem noch high aufzuwachen, weil man vielleicht nur sehr kurz geschlafen oder etwas stark dosiertes Essbares zu sich genommen hat, das sechs Stunden wirken kann.

Das Nachspiel davon, viel zu viel Cannabis geraucht zu haben, wird oft als ein Gefühl beschrieben, als wäre der Platz in seinem Kopf, den einst das Gehirn einnahm, nun mit Watte gefüllt. Natürlich eine seltsame Beschreibung, aber eine, die vielleicht doch das Gefühl von Abgehobenheit und etwas durch den Wind sein erklärt.

WIE BEKOMMT MAN EINEN CANNABIS-KATER?

Diese Erfahrung ist das Ergebnis der Einnahme großer Mengen Cannabis. Das Molekül, das für die psychoaktive Wirkung von Gras verantwortlich ist, ist das Phytocannabinoid THC. Dieses Molekül ist fettlöslich und kann sich somit auch im Körperfett des Menschen ansammeln, was wiederum bedeutet, dass etwas THC erst länger nach dem Konsum in Dein System gelangt. Daher lagert sich THC auch in Deinem Körper für einige Zeit ein, bevor es vollständig metabolisiert und abgebaut wird.

Wie bekommt man einen cannabis-kater?

Cannabis in essbarer Form steht eher in Verdacht einen Kater zu verursachen, da es nicht nicht nur länger dauert bis die Wirkung einsetzt, sondern auch das High selbst hält länger an. Das liegt hauptsächlich an dem Umstand, dass THC bei oraler Aufnahme erst in der Leber in 11-Hydroxy-THC umgewandelt wird, das einen aktiven Metaboliten darstellt, der höchst effektiv dabei ist die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und daher ein intensiveres Gefühl eines eher psychoaktiven Highs zur Folge hat. Auf der anderen Seite nimmt inhaliertes THC einen direkteren Weg ins Gehirn.

Ein weiterer Grund, warum Cannabisleckereien der wahrscheinlichere Kandidat für einen Cannabis-Kater sind, ist der Fakt, dass sie auf ihrem Weg durch den Verdauungstrakt einige Zeit brauchen, was bedeutet, dass es einen ganzen Tag dauern kann, bis das THC verstoffwechselt ist.

WIE MAN EINEN CANNABIS-KATER VERMEIDET

Man sagt ja oft, Vorsicht ist besser als Nachsicht und in diesem Fall bedeutet dies einfach etwas Zurückhaltung walten zu lassen, um nicht so sehr dem Grün zu frönen, dass es einen Cannabis-Kater verursacht. Natürlich wird es immer Leute geben, die ihre Grenzen ausloten und ein wirklich starkes High erleben wollen und daran ist auch nichts falsch, wenn es ihre persönliche Entscheidung ist. Wenn am nächsten Morgen jedoch Umstände wie Arbeit oder Termine anstehen, gibt es Vorkehrungen, die man treffen kann, um dieses träge Gefühl am Morgen zu vermeiden.

Der einfachste Ansatz ist wohl Deinen Konsum zu überwachen. Zuvorige Experimente und Erfahrung schaffen ein Bewusstsein dafür, wo Deine Grenzen sind. Natürlich braucht es weniger von einem Blunt, der vollgestopft mit THC-reichen Sorten ist oder von Esswaren, die mit erstklassigem Cannabis gefüllt sind, was die reine Menge angeht. Zu wissen, wieviel Du verträgst und welche Sorte Du gerade genau konsumierst, ist wichtig, um Dich am nächsten Tag nicht so neben der Spur zu fühlen.

Ein weiterer Faktor ist die Zeit, zu der Du Dich entscheidest, high zu werden. Wenn Du um 2 Uhr Morgens mit Deinen Freunden noch wach bist und Ihr Euch entscheidet Bongs zu rauchen oder Spacecakes zu naschen, dann stehen die Chancen weitaus höher, dass Du am nächsten Morgen noch etwas verspüren wirst, als wenn Du um 8 Abends mit ein paar leichten Spliffs beginnst.

Ordentlich Wasser zu trinken hilft, Dein Blut zu verdünnen und auch etwas über den Urin loszuwerden.

WIE MAN EINEN CANNABIS-KATER LOSWIRD

Wie man einen cannabis-kater loswird?

Wenn Du bereits zuviel genommen hast und Dich am nächsten Morgen etwas lethargisch fühlst, dann gibt es gewissen Maßnahmen, die Du treffen kannst, um die Auswirkungen zu minimieren.

Ins Fitnessstudio, Laufen oder Fahrradfahren zu gehen wird Dir helfen, Energie zurückzugewinnen, Deinen Blutfluss im Körper in Schwung zu bringen und Dich allgemein wacher und aufmerksamer zu fühlen.

Eine Dosis CBD-Extrakt kann ebenso dabei helfen, dem THC im Körper entgegenzuwirken.

Den ganzen Tag über viel Wasser zu trinken hebt den Energiespiegel und beseitigt den trockenen Mund, den Du vom zuviel Rauchen bekommen hast.

 

         
  Luke Sumpter  

Geschrieben von: Luke Sumpter
Luke Sumpter ist ein im Vereinigten Königreich ansässiger Journalist, der auf Gesundheit, alternative Medizin, Kräuter und psychedelische Heilverfahren spezialisiert ist. Er hat bereits für "Reset.me", "Medical Daily" und "The Mind Unleashed" geschrieben und deckt dabei diese und noch weitere Bereiche ab.

 
 
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