5 Kräuter, Die Beim Klarträumen Helfen


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Kräuter Klarträumen


Falls Du auf der Suche nach einer pflanzlichen Hilfe für Dein Klartraumprojekt bist, haben wir hier die Liste für Dich. Im Folgenden findest Du eine Auswahl traditioneller Kräuter, deren Wirkung anekdotisch belegt ist und die Träumern helfen, einen klaren Zustand zu erreichen. Also probiere sie aus!

Klarträume und veränderte Bewusstseinszustände spielen eine zentrale Rolle in den spirituellen und medizinischen Praktiken alter Gesellschaften und indigener Völker. Obwohl viele der Stoffe (wie Ayahuasca, Peyote und Pilze), die von unseren Vorfahren über Tausende von Jahren verwendet wurden, heutzutage von unseren Regierungen streng reguliert werden, gibt es noch einige brauchbare legale Alternativen für alle, die mit Traumzuständen experimentieren wollen.

Gleich folgt eine Liste mit einigen der besten Substanzen und Kräutern, die Klarträume hervorrufen. Vergiss nicht, dass es zu diesen Substanzen nur wenig wissenschaftliche Forschung gibt, weshalb Du sie unbedingt vorsichtig und mit Respekt verwenden solltest.

Hinweis: Sofern nicht anders angegeben, sind die meisten Kräuter in dieser Liste legal. Allerdings solltest Du trotzdem die lokalen Gesetze prüfen, damit Du nicht versehentlich gegen bestehende Gesetze verstößt.

AFRIKANISCHE TRAUMWURZEL (SILENE CAPENSIS)

Afrikanische Traumwurzel

Silene capensis, bekannt als Afrikanische Traumwurzel, ist eine Pflanze, die von dem östlichen Kap von Südafrika stammt. Sie wird seit Jahrhunderten von Schamanen des indigenen Xhosa-Stamms für spirituelle Rituale verwendet. Im Westen wird diese Pflanze umgangssprachlich auch manchmal als „Schießpulverpflanze“ oder „Wildtabak“ bezeichnet.

Die meisten der verfügbaren Informationen über die Xhosa und ihre Verwendung von Silene capensis stammen von Manton Hirst (Indo-Pacific Journal of Phänomenology) und Jean-Francois Sobieki (Heiler, Ethnobotanist und Wellness-Coach), die beide mehrere Jahre mit dem Stamm gelebt und ihn beobachtet haben.

Wie der Name schon sagt, steckt die Kraft dieser Pflanze in ihren Wurzeln. Diese Wurzeln werden oft zu einer Art Mixtur verkocht, die der Art und Weise ähnelt, in der andere psychoaktive Pflanzen wie Peyote oder bolivianische Fackel zubereitet werden. Diese Mischung wird dann eingenommen, woraufhin sie zu wirken beginnt.

Die Xhosa verwenden Silene capensis für viele ihrer Rituale, einschließlich ihres traditionellen Leichenrituals, bei dem ein Ochse mit der Mischung eingerieben wird, den man später schlachtet und isst. Ebenso wird die Mischung auch vor diesem Mahl getrunken.

Zusätzlich verwenden Xhosa-Schamanen Silene capensis medizinisch, um das Gedächtnis zu verbessern und geistige Störungen zu behandeln. Die Xhosa schätzen die Pflanze, aber es ist wichtig zu beachten, dass sie keine vorhersagbaren Ergebnisse garantiert. Manche Menschen erleben vielleicht nur einen tieferen Schlaf, der sie erfrischt und revitalisiert erwachen lässt. Andere können jedoch sehr lebendige, klare Träume erleben, die absolut unvergesslich sind.

Die Wurzel wird traditionell aufgeschlagen, um eine dicke, schaumige Flüssigkeit zu erzeugen. Allerdings empfehlen wir für die direkte Einnahme in der Regel pulverisierte Wurzel in Kapseln. Die empfohlene Dosis beträgt etwa 500-3.000mg pro Tag, was in Kapselform viel einfacher abzumessen ist. Wir empfehlen zudem für die ersten Tage, kleinere Dosen zu einzunehmen und dann allmählich je nach Bedarf bis auf 3.000mg zu erhöhen.

Obwohl es nur wenig wissenschaftliche Informationen über die in der Wurzel vorhandenen Wirkstoffe gibt, deuten zahlreiche Quellen darauf hin, dass es sich um Triterpenoid-Saponin handelt, eine Art von Terpen, von dem bekannt ist, dass es den Schlaf beeinflusst und auch als Antioxidans und Virusinhibitor wirkt, sowie den Cholesterinspiegel senkt.

MUKANYA KUDE

Mukanya Kude

Mukanya Kude ist eine weitere Traumsubstanz, die vom afrikanischen Kontinent stammt. Es wird aus der Rinde von Acacia xanthophloea oder „Fieber-Akazie“ hergestellt, wobei man sie oft falsch als Kraut klassifiziert. In Afrika wird Makanya Kude seit Jahrhunderten vor allem von den Zulus und anderen Eingeborenenstämmen genutzt. Die Zulus verwenden es oft in ihren schamanischen Rituale.

Es ist sowohl im östlichen, als auch im südlichen Afrika heimisch und wächst in der Natur einer Vielzahl von Ländern, darunter Botswana, Kenia, Malawi, Mosambik, Somalia, Südafrika und viele andere.

Der Baum kann bis zu einer Höhe von 25 Metern heranwachsen und zeichnet sich durch kleine doppeltgefiederte Laubblätter und vor allem durch eine glatte, fast pulverförmige Rinde aus, die in der Regel eine starke grüngelbe Färbung aufweist. Zusätzlich produziert der „Fever Tree“ (Fieberbaum) auch schön gebauschte, leuchtend gelbe Blüten.

Die Rinde des Baumes wird oft von den einheimischen Stämmen genutzt, um Klarträume auszulösen. Obwohl die Art und Weise, wie man sie zubereitet, variiert, wird die Rinde gewöhnlich zusammen mit anderen Heilkräutern und Pflanzen (einschließlich Silene capensis und Synaptolepis kirkii) gebraut, wobei ein dickes, schaumiges Getränk entsteht. Schamanen nutzen das Gebräu meist als Werkzeug für Wahrsagungen und nehmen es deshalb vor dem Schlafen ein, um lebendige, unvergessliche und besonders klare Träume zu bewirken. Die Stämme setzen sie auch medizinisch ein, um Malaria und eine Vielzahl anderer Krankheiten zu behandeln.

Manche Eingeborene berichten, dass sie in diesen Träumen Antworten auf besonders rätselhafte Fragen und Enthüllungen finden oder sogar die Fähigkeit erwerben, mit ihren Vorfahren zu kommunizieren. Obwohl Makanya Kude oft in Verbindung mit anderen Kräutern eingenommen wird, kann man es auch isoliert verwenden. Die pulverisierte Rinde mit kochendem Wasser vermischen und ca. 5-10 Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb gießen und wie normalen Tee trinken. Ähnlich wie bei anderen trauminduzierenden Substanzen ist es am besten, Mukanya Kude nicht früher als eine Stunde vor dem Schlafengehen einzunehmen.

CALEA ZACATECHICHI

Calea Zacatechichi

Calea zacatechichi, oft einfach als "Traumkraut" bezeichnet, wird aus einer Art Blütenpflanze hergestellt, die in Mittelamerika heimisch ist. Sie wird oft auch als „bitteres Gras“ oder „mexikanische Calea“ bezeichnet. Wie bei den meisten Stoffen dieser Liste ist diese Pflanze tief mit der eingeborenen Kultur in Mexiko und den umliegenden Gebieten verbunden.

Die Zoque, ein Eingeborenenvolk aus Mexiko, nutzt diese Pflanze, um zum Beispiel Diarrhöe und Asthma zu behandeln, während die Mixe es gegen Magenschmerzen und Fieber einsetzen. Vor allem vom Volk der Chontal von Oaxaca wurde berichtet, dass die Pflanze dort als Wahrsagungswerkzeug dient. Man glaubt, dass die Pflanze geraucht, als Tee gebraut oder sogar unter jemandes Kissen gelegt werden kann, um klare, denkwürdige und lebendige Träume zu bescheren.

Einige ursprüngliche Begriffe für Calea zacatechichi sind „Bittergummi“, „weißes bitteres Kraut“ und „bitteres Gras“, was vor allem auf den extrem bitteren Geschmack verweist. Um diesen zu überdecken, wird sie manchmal zusammen mit Osmanthus-Blüten zubereitet.

Wie bei vielen Oneirogena (traumerzeugende Substanzen), sind auch bei Calea zacatechichi die exakten Verbindungen nicht bekannt, die für die einzigartige Fähigkeit verantwortlich sind, Traumzustände bzw. -muster verändern zu können. Allerdings sind die Verbindungen, die aus dieser Pflanze isoliert wurden, spezielle Terpene und Flavonoide. Diese Terpene sind vermutlich aktiv an der Wirkung der Pflanze auf den Schlaf beteiligt.

Calea zacatechichi kann als Tee gebraut und mit Zucker oder Honig gesüßt werden. Alternativ kann es auch oral in Tablettenform eingenommen werden. Wie immer ist es am besten, mit kleineren Dosen zu beginnen, zumal die Pflanze dafür bekannt ist, einige Nebenwirkungen wie Erbrechen, Übelkeit und Halluzinationen auslösen zu können.

Anmerkung: Calea zacatechichi ist in einigen Teilen der Welt illegal, wie etwa in Polen und einigen Staaten in den USA.

TEUFELSKRALLE

Teufelskralle

Trotz ihres furchterregenden Namens ist die Teufelskralle ein sehr beruhigendes Kraut, das für seine Rolle bei der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen hoch geschätzt wird, sowie für seine Fähigkeit, bewusste Träume bewirken zu können. Teufelskralle wird aus den Wurzeln von Harpagophytum procumbens hergestellt, einer südafrikanischen Pflanzenart.

Die Pflanze ist hauptsächlich in den östlichen und südöstlichen Teilen Namibias, Südbotswanas und der Kalahari-Region von Northern Capes, Südafrika, anzutreffen. Normalerweise wächst sie in Gebieten mit niedrigem Niederschlag in tiefen, sandigen Böden. Sie produziert kriechende Stiele und bemerkenswerte klauenähnliche Früchte/Kapseln, welche die Samen der Pflanze enthalten.

Die Pflanze spielt eine wichtige Rolle in der afrikanischen Volksmedizin, weil man ihr große Wirkungen bei der Behandlungen von Schmerzen, Entzündungen und vielen weiteren Erkrankungen nachsagt. Leider ist diese Pflanzenart bisher nur wenig erforscht, obwohl in einigen Studien festgestellt wurde, dass die Pflanze bei Rückenschmerzen und Arthritis begrenzt wirksam ist. In Deutschland ist die Teufelskralle als frei verkäufliches Schmerzmittel im Handel.

Die Pflanze soll auch bei Gicht, Migräne, Hauterkrankungen, hohem Cholesterinspiegel, Fieber und Appetitlosigkeit helfen. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass die meisten dieser behaupteten Wirkungen auf anekdotischen Berichten basieren, und nicht auf klinischen Studien.

Die Wurzeln der Teufelskralle werden gewöhnlich als Pulver verkauft, das in Kapselform, als Nahrungszusatz oder als Tee eingenommen werden kann. Obwohl die Teufelskralle kein eigentliches Traumkraut ist, handelt es sich um eine Art Rundum-Substanz, die viele Menschen regelmäßig in ihre regelmäßige Routine oder ihren Medizinschrank integriert haben. Die normale Dosis liegt meist bei etwa 50mg. Wie bei den anderen Stoffen in dieser Liste, ist es immer am besten, niedrig zu beginnen und Deine Dosis nach Bedarf zu erhöhen, sobald Du Dich an die Pflanze und ihre Auswirkungen gewöhnt hast.

UVUMA-OMHLOPE

Uvuma Omhlope

Dieses Kraut wird von Synaptolepis kirkii gewonnen, einer besonderen Art von Strauch/Busch, der in Afrika heimisch ist. Auch hier blickt diese Pflanze auf eine lange Geschichte in der Volksmedizin zurück und spielt eine besonders wichtige Rolle in den spirituellen und religiösen Ritualen von Stämmen wie den Zulu und den Xhosa.

Die Pflanze verfügt über ein wunderschönes Aussehen, mit bläulich-grünen Blättern, einem schwarzen Stiel und porzellanweißen Wurzeln, die für die meisten der einzigartigen Eigenschaften der Pflanze verantwortlich sind. Wie es bei vielen der von den indigenen Völkern Afrikas benutzten Traumsubstanzen der Fall ist, wird auch Uvuma-Ohmlope für gewöhnlich in Kombination mit anderen Kräutern eingebraut und dann eingenommen.

Man sagt der Pflanze nach, dass sie ähnliche Effekte wie Mukanya Kude produzieren kann und zu lebendigen, unvergesslichen und klaren Träume anregt. Weiterhin besitzt sie den Ruf, den Kontakt zu den Vorfahren herstellen zu können und eine tiefe Einheit mit der Natur und der geistigen Welt zu bewirken.

Von allen Substanzen in dieser Liste ist dies wahrscheinlich die am wenigsten verbreitete. Daher hat es bisher auch nur sehr wenig Forschung über die Pflanze und ihre Verbindungen gegeben, was bedeutet, dass wir nicht wirklich verstehen, wie sie mit unserem Körper interagiert.

Für beste Ergebnisse empfehlen wir, Uvuma-Omhlope-Wurzelpulver ca. 5 Minuten in Wasser zu kochen, die Mischung durchzusieben und wie einen normalen Tee zu trinken; allerdings nicht früher als eine Stunde vor dem Schlafengehen.

Bitte vergiß nicht, dass die meisten Substanzen in dieser Liste der alternativen Volksmedizin entstammen und man deshalb nicht erwarten darf, detaillierte klinische Studien darüber zu finden, was sie sind und wie sie funktionieren. Leider hat unsere Gesellschaft den Kontakt mit vielen der traditionellen heilenden und spirituellen Praktiken verloren, die von unseren Vorfahren praktiziert wurden, so dass Du selbst mit diesen zahlreichen Pflanzen experimentieren musst, um zu erkennen, was für dich am besten funktioniert.

Um beste Ergebnisse zu erhalten und die nötige Vorsicht zu wahren, solltest Du jedes Kraut nach den Anweisungen auf der Packung oder in diesem Artikel zubereiten und einnehmen. Abschließend noch der Hinweis, dass die Substanzen nicht gemeinsam mit Alkohol, anderen Freizeitdrogen oder Medikamenten konsumiert werden sollten.

 

         
  Steven Voser  

Geschrieben von: Steven Voser
Steven Voser ist ein Emmy Award nominierter Journalist mit viel Erfahrung auf dem Buckel. Dank seiner Leidenschaft zu allem, was mit Cannabis zu tun hat, widmet er jetzt viel von seiner Zeit der Erkundung der Weed-Welt.

 
 
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