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Gesundheit und Sicherheit von E-Zigaretten

Sicherheit E-zigaretten

E-Zigaretten sind immer noch eine relativ neue Erfindung und der Mangel an gesetzlichen Regelungen und Forschung hat einige Fragen über ihre Sicherheit und gesundheitlichen Aspekte aufgeworfen. Im Folgenden wird die derzeitige Situation von Nikotin und E-Zigaretten beschrieben.

Nikotin

nicht giftigEs gibt derzeit keine Anzeichen dafür, daß Nikotin große schwere gesundheitliche Folgen hat, abgesehen davon, daß es süchtig macht. Die Mehrheit der Komplikationen die durch das Rauchen geschaffen werden, entstehen durch die Nebenprodukte der Verbrennung von Tabak, wie Kohlenmonoxid, Teer und den Tausenden anderen Chemikalien. Nikotin selbst enthält keine dieser Giftstoffe, es ist ein Stimulans, das bewirkt, daß Körper und Geist sich wacher und aktiver fühlen.

Obwohl Nikotin eines der am häufigsten verwendeten Medikamente in der Welt ist, gibt es wenig wissenschaftliche Forschung über seine langfristigen Auswirkungen. Studien an Ratten haben keine Zunahme der Mortalität oder der Häufigkeit von Tumoren gefunden. Es gibt Forschungsergebnisses, die darauf hindeutet, daß Nikotin möglicherweise krebserregend sein könnte, aber das ist viel diskutiert und es gibt keinen aktuellen Nachweis zur Sicherung der Behauptung. So wie die Dinge derzeit stehen, deuten die meisten wissenschaftlichen Beweise an, daß die bisher einzig erkannte Gefahr von Nikotin, in der Sucht danach liegt.

E-Zigaretten und E-Flüssigkeit

Das bringt uns zu den E-Zigaretten selber. Zwar mag Nikotin selbst kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen, doch wie beeinflußt das Verdampfen von Nikotin und anderen in E-Flüssigkeiten enthaltenen Zutaten unsere Gesundheit?

Bis vor kurzem haben Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stark für die Einschränkung von E-Zigaretten geworben, mit dem Argument, daß sie nicht ausreichend erforscht sind. Doch in der Zwischenzeit ist klinische Forschung entstanden, deren erste Ergebnisse darauf hindeuten, daß sie kein größeres Risiko als Nikotinpflaster darstellen.

In einer Studie, die von "The Lancet" veröffentlicht wurde, wurden die ersten Schritte unternommen, um die langfristigen Auswirkungen der Verwendung von E-Zigaretten in einer großen Gruppe von Rauchern im Vergleich zu denen mit anderen Methoden der Aufnahme von Nikotin vollständig zu bewerten. Die Studie umfaßte 657 normale Raucher, jedem stand eine von drei Optionen offen - entweder eine E-Zigarette zu bekommen, die Nikotin enthält, ein E-Zigarette mit Placebo oder ein Nikotinpflaster. Die Ergebnisse fanden keinen signifikanten Unterschied in den Nebenwirkungen zwischen denen, die Nikotin in einer E-Zigarette verwendeten und denjenigen mit einem Nikotinpflaster.

Dies ist zwar ein positives Ergebnis für die Befürworter der E-Zigarette, doch ist zu beachten, daß dies der erste wirkliche Großversuch ist, der veröffentlicht wird. Er ist ein gutes Indiz dafür, daß E-Zigaretten kein Gesundheitsrisiko darstellen, aber weitere Studien müssen folgen.

E-Flüssigkeit gibt es in zwei Formen, entweder als Propylenglykol (PG) oder pflanzliches Glycerin (VG). Auf Propylenglykol basierende Flüssigkeiten sind geläufiger, da es günstigere chemische Eigenschaften für den Einsatz in E-Zigaretten zeigt. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation, als auch die amerikanische FDA sehen PG als sicher an und Studien haben festgestellt, daß PG nicht krebserregend oder giftig ist.

PG wird häufig in Verbraucherprodukten wie Kosmetika, Baby Feuchttüchern und Asthma Inhalatoren verwendet. Andererseits scheint PG bei einer Minderheit gelegentlich allergische Reaktionen zu provozieren. Besonders Nutzer mit bereits bestehenden Ekzemen und anderen Hauterkrankungen könnten empfindlich auf die Substanz reagieren.

Pflanzliches Glycerin wird in E-Zigaretten weniger häufig gefunden, vor allem wegen seiner dickeren Konsistenz und seines süßen Geschmacks. VG wird aus pflanzlichen Ölen wie ein Kokos-, Soja- oder Palmöl hergestellt. Ähnlich wie PG, kann pflanzliches Glycerin in einer Reihe von Haushaltsprodukten wie Lotionen, Feuchtigkeitscremes, Seifen und Shampoos gefunden werden. Es gibt keine bekannten Risiken, die mit pflanzlichem Glycerin verbunden sind und es hat sich als sicheres Mittel etabliert. Einige Nutzer haben nach der Verwendung einer auf VG basierten E-Zigarette von Schleimansammlung in der Kehle berichtet, im Gegensatz zu Berichten über einen trockenen Mund nach einer E-Zigarette mit PG.

Die aktuelle Meinung wird von der Boston University of Public Health, die ihre eigene Forschung in die Sache einfließen läßt, schön zusammengefaßt, daß "nur wenige, wenn überhaupt irgend welche Chemikalien, in den Konzentrationen, in denen sie in elektronischen Zigaretten gemessen wurden, keine ernsthaften gesundheitlichen Bedenken aufkommen lassen." Es ist sicher zu sagen, daß, wenn Du einen Weg suchst, vom Tabak weg zu kommen, E-Zigaretten eine sehr praktikable Option sind.

 

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