Verminderung von Angst vor dem Tod mit psychedelischen Drogen

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Verminderung von Angst vor dem Tod mit psychedelischen Drogen

Erst kürzlich ist das Interesse an bewußtseinsverändernden Drogen wie Psilocybin und LSD für den klinischen Einsatz wieder aufgelebt. Diese Substanzen hatten in den frühen 1960er Jahren einen schlecht

Erst kürzlich ist das Interesse an bewußtseinsverändernden Drogen wie Psilocybin und LSD für den klinischen Einsatz wieder aufgelebt. Diese Substanzen hatten in den frühen 1960er Jahren einen schlechten Ruf erworbenen, als die Psychologen Timothy Leary und Richard Alpert ihre "Turn on, tune in, drop out" Philosophie auf eine Jugend und Kultur losließen, die ganz scharf darauf war diese neuen Wunderdrogen auszuprobieren, jedoch nicht vorbereitet auf die Auswirkungen waren, die diese Psychedelika auslösten. Infolgedessen wurden diese psychedelischen Substanzen im Jahr 1970 verboten und jedwede Forschung über ihre potenziellen Vorteile wurde eingestellt.

Jüngste Studien zeigten, daß psychotrope Drogen wie LSD und Psilocybin eine große Hilfe sind bei Angst, Stress, Post Traumatischen Störungen und Schmerzen, verursacht durch Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Die Abgabe einer Dosis von Psilocybin unter Aufsicht eines Arztes und in einer kontrollierten Umgebung - Dr. Leary würde wahrscheinlich persische Teppiche, Sitar Musik und Plüschsofas vorschlagen - können die Aussichten des Patienten stark und dauerhaft verändern, sogar im Angesicht des Todes, aufgrund des Frieden, Optimismus, des Gefühls des Wohlbefindens und der Euphorie, die sie während der Prozedur erfuhren. Einige Ärzte und Psychologen, die in der Palliativmedizin spezialisiert sind, weisen darauf hin, daß die Verwendung von bewußtseinsverändernden Drogen helfen könnte, einen, was sie einen "guten Tod" zu bieten nennen, ein Ableben ohne Angst, Stress und Todesschmerz.

Sind Psychedelika und ihre potenziellen Vorteile einen zweiten Blick von der Ärzteschaft wert? Wenn es helfen würde, einfacher zu sterben, würden Sie eine bewußtseinserweiternde und -verändernde Erfahrung begrüßen?