Unsere 10 besten Gründe warum Cannabis legal sein sollte

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Unsere 10 besten Gründe warum Cannabis legal sein sollte

Wir alle wissen daß Gras legal sein sollte und hier sind unsere 10 besten Gründe warum.

Wenn Du Glück hast lebst Du irgendwo wo Cannabis legalisiert wurde. Wenn nicht, keine Sorge, denn die Zeiten ändern sich. Weltweit ändert sich langsam aber sicher die öffentliche Meinung über die Natur von Marihuana. Dank eines konstanten Stroms von Studien entdecken wir, daß Cannabis nicht nur weniger schädlich ist als viele fürchten, sondern daß es auch ein großer Gewinn für die Menschheit sein kann.

In diesem Sinne, hier sind unsere 10 besten Gründe warum Cannabis legal sein sollte.

10. Das Verbot funktioniert nicht

Egal was die Regierungen der Welt versucht haben, nichts hat die illegale Produktion und den Verkauf von Cannabis gestoppt. Obwohl es seit fast 75 Jahren verboten ist, ist der Konsum von Cannabis stetig weiter angestiegen.

9. Das Verbot durchzusetzen kostet Milliarden

Es wird vermutet, daß allein die USA jährlich 42 Milliarden Dollar für die Durchsetzung des Cannabisverbots ausgeben. Stell Dir mal vor wie viel besser dieses Geld verwendet werden könnte.

8. Es ist keine Einstiegsdroge

Einige Studien deuten an, daß Cannabis eine Einstiegsdroge zu härteren Drogen ist, doch ein Artikel von Scientific America verweist darauf, daß diese Studien eine Korrelation und keine Kausalität aufzeigen. Diejenigen, die zur Verwendung von härteren Drogen übergehen rauchen auch Tabak und trinken Alkohol und wie die Forschung gezeigt hat stellt Alkohol eine viel größere Gefahr als Einstiegsdroge dar als Cannabis. Wenn Du dies mit der Tatsache kombinierst, daß die große Mehrheit der Menschen regelmäßig Alkohol trinkt und die meisten Menschen angeben Gras versucht zu haben, aber dennoch nicht zu härteren Substanzen übergingen, solltest Du eine Vorstellung davon bekommen, wie falsch die Vorstellung von Cannabis als Einstiegsdroge in Wirklichkeit ist.

Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1746-1561.2012.00712.x/abstract

7. Ein regulierter Marijuanamarkt stoppt den Geldfluß in die Hände der organisierten Kriminalität

Wofür würdest Du die Milliarden Euro lieber ausgeben, für die Wirtschaft und Steuern, die in den Gemeinden reinvestiert werden oder sie in die Hände internationaler Banden fliessen lassen, die sie nutzen, um Gewalt und Leid zu verursachen? Wenn Cannabis reguliert ist, gewährleistet dies, daß die Menschen es bei sicheren Quellen kaufen, es schafft Arbeitsplätze und sorgt dafür, daß das Geld nicht in die falschen Hände gerät. Wir wissen, daß wir es lieber sehen würden wenn das Geld, das durch den Verkauf von Cannabis erwirtschaftet wird in unsere Schulen, Krankenhäuser und öffentlichen Dienste investiert wird, anstatt in ein kriminelles schwarzes Loch zu fliessen.

6. Legalisierung macht Cannabis WENIGER zugänglich für Kinder

Entgegen der landläufigen Meinung macht die Legalisierung von Cannabis es für minderjährige Nutzer schwieriger es zu bekommen. Dies liegt daran, daß dann nicht jede Person mit einem €20 Schein in der Lage ist Gras zu kaufen, sondern man seinen Perso vorlegen muss. Sieh Dir beispielsweise Colorado an, wo Cannabis auf staatlicher Ebene für Erwachsene für den Freizeitgebrauch legalisiert wurde. Seit der Legalisierung ist der Konsum bei Schülerinnen und Schülern gesunken.

5. Cannabis hat ein sehr geringes Missbrauchsrisiko

Egal wie Anticannabisaktivisten es darzustellen versuchen, eine Abhängigkeit von Cannabis ist extrem selten. Aktuelle Trends zeigen, daß 1 von 11 süchtig wird, aber Dr. Drew Pinksy, ein Suchtexperte erklärte, daß eine Cannabisabhängigkeit "sehr ungewöhnlich" ist und die Zahl von 1 von 11 übertrieben sei und in keinem Verhältnis zur Realität steht; selbst wenn diese Zahl stimmen sollte, macht Cannabis immer noch weniger süchtig als Alkohol und Tabak.

Auch in einer Studie die vom US Kongress veranlasst wurde, wurde herausgefunden, daß eine Sucht sehr selten ist, wobei ebenfalls erklärt wurde, daß sie, wenn sie denn eintritt, weniger schwerwiegend als eine Alkohol- oder Nikotinsucht ist.

Quelle Dr. Pinksy:http://www.huffingtonpost.com/sunil-kumar-aggarwal/cannabis-depedency-drug-war-bad-science_b_4675961.html

Quelle: http://www.nap.edu/openbook.php?record_id=6376

4. Es ist sicherer als Alkohol

Das erklärt sich wohl so ziemlich von selbst, nicht nur daß man von Gras nicht zu einem widerlichen, rüpelhaften und potenziell gewalttätigen Trunkenbold wird, es ist auch viel sicherer für den Körper - trotzdem rümpfen viele Menschen die sich gerne mal einen hinter die Binde kippen die Nase über diese "illegale" Droge.

Quelle: http://www.mpp.org/media/marijuana-vs-alcohol.html

3. Es ist noch niemals jemand an einer Überdosis Cannabis gestorben

In der gesamten Geschichte der Menschheit hat es noch nicht einen dokumentierten Todesfall gegeben der direkt auf den Konsum von Cannabis zurückzuführen war. Kann das Gleiche über solche Toxine wie Alkohol gesagt werden? Nein, kann es nicht. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, daß der Alkoholkonsum jährlich für 3,3 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich ist. Und trotzdem ist Alkohol irgendwie legal?!

Quelle: http://www.who.int/substance_abuse/facts/alcohol/en/

2. Cannabis ist eine wirksame Medizin

Du willst wissen, wie wirksam es ist? Nun, nachweislich sind es Pharmaunternehmen, die die treibende geldgebende Kraft hinter dem Kampf sind, damit Cannabis illegal bleibt. Warum? Weil sie Angst haben. Angst, daß die Menschen es als Alternative zu den vielen Pillen verwenden wenn es legal ist. Darüber hinaus ist es eine Pflanze und die können sie nicht patentieren lassen.

Es wird vermutet, daß Marihuana bei Erkrangungen wie MS, chronischen Schmerzen, HIV, Krebs, Epilepsie, Eßstörungen, Stress, Angst und vielen mehr von Nutzen ist.

Beachte bitte: Wir legen großen Wert auf das Wort "vermutet". Wir können und werden keine medizinischen Ratschäge geben. Bitte betreib Deine eigene Recherche über die wissenschaftlichen Erkenntnisse und möglichen medizinischen Nutzen von Cannabis - es gibt reichlich davon.

1. Gedankenfreiheit

Der Krieg gegen die Drogen ist ein Krieg gegen die Gedankenfreiheit - als Erwachsene ist es unser Grundrecht frei zu wählen welche Substanzen wir unserem Körper zuführen. Ja, manche Substanzen haben negative Auswirkungen - aber das rechtfertigt keine strafrechtliche Verfolgung. Wenn überhaupt verlangt es nach ehrlicher Aufklärung über Drogen und ihre Auswirkungen auf Körper und Geist. Gesundheitliche Aspekte sind keine guten Gründe um das Verbot zu rechtfertigen, denn viele völlig legale Aktivitäten sind gefährlich und sollten demnach mit der gleichen Begründung verboten werden. Insbesondere im Fall von Cannabis mit seiner breiten Palette erwiesener medizinischer Nutzen und nur geringen Risiken ist ein Verbot ein fundamentaler Angriff auf unsere Grundfreiheit.

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