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Umgekehrten Dabbings
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Wie Man Rückwärts Oder Mit Kaltstart Dabbt

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Dabbing ist einer der angesagtesten Trends in der Cannabis-Community, die meisten Menschen wissen aber nicht, dass man auf mehr als nur eine Weise dabben kann. Umgekehrtes Dabbing, auch als Kaltstart-Dabbing bekannt, ist eine Methode, die Nutzer mehr der Terpene und anderen Verbindungen in ihren Konzentraten genießen lässt.

Dabbing hat die Cannabiswelt im Sturm erobert und es sieht so aus, als würde es von Dauer sein. Wusstest Du aber, dass es mehr als eine Art zu dabben gibt?

Konzentrate werden typischerweise bei hohen Temperaturen gedabbt, um einen starken euphorischen Effekt hervorzurufen. Konzentrate bei niedrigeren Temperaturen zu dabben, hat aber auch seine Vorteile. Umgekehrtes Dabbing ist eine alternative Methode, die Nutzern ermöglicht, mehr des Geschmacks und des therapeutischen Nutzens ihrer Konzentrate zu genießen. Lies weiter, um herauszufinden, warum Du versuchen solltest, Deinen nächsten Dab umgekehrt zu dabben!

Was Ist Umgekehrtes Dabbing?

WAS IST UMGEKEHRTES DABBING?

Die meisten Menschen haben das Dabben von Konzentraten als Methode kennengelernt, sehr schnell sehr high zu werden. Wenige Menschen wissen aber, dass Dabs (wenn sie umgekehrt ausgeführt werden) auch unglaublich geschmackvoll und sogar medizinisch sein können.

Umgekehrte Dabs, auch als "Kaltstart"-Dabs bekannt, werden – wie der Name vermuten lässt – umgekehrt ausgeführt. Kaltstart-Dabs kehren quasi den Erwärmungsprozess um. Anstatt ein Konzentrat auf einem heißen Nagel zu versengen, bedeutet umgekehrtes Dabbing, ein Konzentrat langsam auf einem Nagel mit Raumtemperatur zu erwärmen, sodass alle chemischen Bestandteile ihre Siedepunkte erreichen können, wodurch sie in vollem Umfang genossen werden können.

Warum Sollte Man Umgekehrt Dabben?

WARUM SOLLTE MAN UMGEKEHRT DABBEN?

Der hauptsächliche Vorteil von umgekehrtem Dabbing ist, dass es viel mehr des Terpenprofils eines Konzentrats bewahrt. Kaltstart-Dabs sind einfach viel terpenfreundlicher als normale Dabs.

Terpene sind aromatische, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die dafür verantwortlich sind, Früchten und Gemüse (oder Cannabis) ihre herrlichen, von uns geliebten Gerüche und Aromen zu verleihen. Was Cannabis betrifft, bilden die Terpene in den Buds die Skunk-artigen, süßen Aromen, die Cannabis typischerweise kennzeichnen.

Neueste Forschung deutet allerdings darauf hin, dass Terpene sogar mehr tun können, als nur den Geschmack zu liefern. Von Terpenen ist nachgewiesen worden, dass sie synergistisch mit Cannabinoiden und THC zusammenarbeiten, um umfassendere Effekte hervorzurufen, als es Cannabinoide für sich genommen können. Einzelne Terpene sollen weiterhin mit spezifischen therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten in Verbindung stehen. Das Terpen Linalool ist zum Beispiel dafür bekannt, eine entspannende Wirkung zu erzeugen, während das Terpen Limonen bekanntermaßen anregend wirkt und die Stimmung einer Person aufhellt.

Der Grund dafür, dass Kaltstart-Dabs so viel terpenfreundlicher als normale Dabs sind, ist darauf zurückzuführen, dass Terpene absieden und ihre Effekte bei anderen, üblicherweise viel niedrigeren Temperaturen hervorrufen. Bei normalen ("heißen") Dabs führen die extremen Temperaturen, denen die Terpene ausgesetzt werden, dazu, dass viele von ihnen sofort verbrennen, ohne ihre Wirkung entfalten zu können. "Kalte" Dabs arbeiten sich durch den Siedepunkt eines jeden Terpens, was Dir ermöglicht, sie tatsächlich zu genießen, anstatt sie nur zu versengen.

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Obwohl es heißen Dabs vielleicht gelingt, Dich echt high zu machen, bedeutet dies, dass sie auch einiges von dem in Deinem Konzentrat enthaltenen Geschmack und therapeutischen Potenzial zurücklassen. Kaltstart-Dabs erlauben Dir im Vergleich dazu, das Potenzial Deines Konzentrats zu maximieren.

Darüber hinaus ist umgekehrtes Dabbing toll für Momente, in denen Du nicht genug Zeit hast, Deine Dab Rig komplett aufzuheizen. Umgekehrte Dabs dauern ungefähr halb so lang wie normale Dabs. Dies liegt daran, dass Kaltstart-Dabs mit minimaler Erwärmung durchgeführt werden können und kein Nagel oder Banger langwierig aufgeheizt werden muss. Wenn Du es das nächste Mal eilig hast, ziehe stattdessen einen umgekehrten Dab in Betracht.

Des Weiteren können Kaltstart-Dabs verhindern, dass Deine Glas-Rig mit der Zeit Hitzeschäden erleidet. Zu viele besonders heiße Dabs zu nehmen, wird Deine Glas-Rig durch einen Prozess, der manchmal "Chazzing" genannt wird, trüben und undurchsichtig verfärben. Die Folgen von Chazzing können meistens selbst nach intensiver Reinigung noch wahrgenommen werden. Deshalb könnte ein gelegentlicher umgekehrter Dab für Deine Rig ebenso erfreulich wie für Dich selbst sein.

Die Nachteile Von Umgekehrten Dabs

DIE NACHTEILE VON UMGEKEHRTEN DABS

Schon allein wegen der Ausführung könnten umgekehrte Dabs nichts für Neulinge oder unerfahrene Dabber sein. Manche Menschen könnten Schwierigkeiten haben, den Vorgang hinzubekommen, und es könnte eine Weile dauern, bis sie damit wirklich warm werden.

Wenn das Konzentrat nicht ausreichend erwärmt wurde, könntest Du mit einer Pfütze aus Restöl zurückbleiben, das noch gedabbt werden kann, aber nicht denselben klar definierten Geschmack haben wird, den es haben könnte. Falls der Nagel nach Kaltstart-Dabs nicht ordentlich gereinigt wird, könnten außerdem verkohlte Rückstände hinterlassen werden.

Daher werden Kaltstart-Dabs vermutlich ein wenig Übung erfordern, um sich wirklich an sie zu gewöhnen. Davon abgesehen sind Kaltstart-Dabs wegen ihrer gezügelten, schmackhafteren Eigenschaften ideal für neue Dabber, die behutsam in das psychoaktive Erlebnis hineingleiten wollen. Lass Dich von der Anfängerlernkurve also nicht abschrecken. Der langfristige Nutzen des Genusses von Kaltstart-Dabs lohnt sich.

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Wie Man Kaltstart-Dabs Durchführt

WIE MAN KALTSTART-DABS DURCHFÜHRT

  1. Platziere Dein Konzentrat oder Extrakt auf einem Quarznagel/-Banger mit Raumtemperatur und schraube die Carb Cap an.

  2. Erhitze den Banger, bis Dein Konzentrat zu schmelzen beginnt und Blasen wirft (üblicherweise 6–8 Sekunden). Gib darauf Acht, Deinen Brenner ein paar Zentimeter entfernt zu halten, um eine Verbrennung Deines Konzentrats zu vermeiden.

  3. Sobald Dein Konzentrat geschmolzen ist, inhaliere Deinen Dab durch das Mundstück der Rig. Drehe während Deines Zuges den Blasen- oder Richtaufsatz, um das Konzentrat gleichmäßig zu erhitzen und mehr Dampf zu erzeugen.

  4. Zieh noch einmal! Kaltstart-Dabs produzieren meist ein paar Züge. Nutze Deinen Brenner, um das Quarz für jeweils 2–3 Sekunden erneut zu erhitzen.

  5. Verwende ein Wattestäbchen, um irgendwelche Rückstände wegzuwischen, während der Banger noch warm ist. Ihn erst abkühlen zu lassen, wird die Reinigung erschweren.

So funktioniert sie also – die Kunst des umgekehrten Dabbings!

David AB

Geschrieben von: David AB
Autor und Cannabisenthusiast aus Westkanada. Wenn er nicht gerade schreibt, findest Du ihn vermutlich an den Pisten der Rocky Mountains oder mit einem kalten Bier ausspannen!

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