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Fehler Beim Dabben, Die Jedem Novizen Unterlaufen

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Dabben ist toll. Allerdings kann es (u.a. wegen des Brenners) unheimlich sein, eine Rig in Betrieb zu nehmen und auch, dass Cannabiskonzentrate extrem klebrig und schwer zu handhaben sind, macht es nicht leichter. Zum Glück gibt es diesen Post, in dem wir Dir zeigen, wie Du 9 häufige Fehler vermeiden kannst, die beim Dabben gemacht werden.

Seien wir ehrlich, Dabben kann ein bisschen kompliziert sein – besonders für Neueinsteiger. Schon allein zu wissen, wie viel Konzentrat man verwenden muss und wie man es auf den Nagel bringt, erfordert Übung. Sogar die Verwendung einer Dab Rig kann einschüchternd wirken. Falls Du neu in der Welt des Dabbens bist, werden wir Dir in diesem Artikel erklären, wie Du die häufigsten Fehler beim Dabben vermeiden kannst.

1. DEN NAGEL ÜBERHITZEN

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Dies ist bei weitem der schwierigste Aspekt beim Dabben. Konzentrate müssen eine extrem hohe Temperatur erreichen, damit sie richtig verdampfen. Um solche Temperaturen zu erreichen, verwendest Du normalerweise einen Brenner oder ein Jet-Feuerzeug, die beide nicht gerade sehr akkurat sind. Außerdem macht die Tatsache, dass verschiedene Konzentrate bei unterschiedlichen Temperaturen verdampfen, die Sache nicht einfacher.

Die ideale Temperatur zum Verdampfen von Konzentraten liegt bei 160–230°C. Bei diesen Temperaturen sollten alle Cannabinoide und Terpene in Deinem Dab gleichmäßig verdampfen, was für einen sanften, schmackhaften Zug sorgt. Wird diese Temperatur überschritten, besteht die Gefahr, dass Du Dein Konzentrat verbrennst, wodurch der Geschmack und die Wirksamkeit verloren gehen.

Profi-Tipp: Erwärme Deinen Nagel, bis er rotglühend ist und lasse ihn etwas abkühlen. Gib Dein Dab auf den Nagel, bevor er wieder seine normale Farbe annimmt. Für ein genauere Temperaturregulierung solltest Du in einen E-Nagel investieren.

2. DER NAGEL WIRD ÜBERLADEN

DER NAGEL WIRD ÜBERLADEN

Vergiss nicht, dass die richtige Temperatur für Deinen Nagel der Schlüssel für gleichmäßige, dicke Züge aus Deiner Rig ist. Wenn Du Deinen Nagel überlädst (ein weiterer häufiger Dabbing-Fehler), sinkt seine Temperatur, was dazu führt, dass Dein Konzentrat nicht mehr richtig verdampfen kann.

Dies liegt an der Temperaturdifferenz zwischen Konzentrat und Nagel. Sobald Du Dein kaltes Konzentrat auf den heißen Nagel fallen lässt, gleichen sich die Temperaturen beider Oberflächen an. Dies bedeutet, dass die Temperatur Deines Nagels fällt, während die Temperatur des Konzentrats steigt. Je mehr Konzentrat Du auf den Nagel gibst, desto stärker sinkt die Temperatur.

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Darüber hinaus können sich auf dem Nagel Ablagerungen bilden, wenn Du zu viel Konzentrat verwendest, die qualmen, Feuer fangen und Deine Rig beschädigen können. Achte also darauf, dass die Dosierung Deiner Dabs von der Stärke Deines Extrakts und Deinen persönlichen Vorlieben abhängt. Eine kleine Dosis Konzentrat ist ungefähr so groß wie ein Krümel, was für die meisten Neueinsteiger einen guten Ausgangspunkt darstellt. Stelle außerdem sicher, dass Du Deinen Nagel regelmäßig pflegst und ihn mit einem Brenner erwärmst, bis er aufhört zu qualmen.

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3. NACH DEM NAGEL GREIFEN UND SICH DIE FINGER VERBRENNEN

NACH DEM NAGEL GREIFEN UND SICH DIE FINGER VERBRENNEN

Dieser ziemlich schmerzhafte Fehler unterläuft viel zu vielen Neulingen. Da die meisten Menschen ihre ersten Weed-Erfahrungen mit dem Rauchen von Blüten machen, behandeln sie Dab Rigs leider oft wie eine Bong. Nachdem sie ihren Zug genommen haben, greifen sie nach dem Kopf, nur um an eine brennend heiße Oberfläche zu fassen – mit schwerwiegenden Folgen für ihre Finger.

Beim Rauchen einer Bong wird hierdurch der Luftstrom durch den Kopf unterbrochen, was verhindert, dass sich weiterhin Rauch in der Kammer sammelt. Beim Dabben führt dies jedoch gewöhnlich nur zu heftigen Schmerzen. Dab-Nägel werden extrem heiß und können in Millisekunden schwere Verbrennungen verursachen.

Profi-Tipp: Bitte jemanden, die Rig für Dich zu halten, während Du anfängst. Denke immer daran, dass der Nagel extrem heiß ist und greif nicht danach – niemals. Ansonsten lernst Du auf die harte Tour, warum Deine Mutter immer zu sagen pflegte "Das gebrannte Kind scheut das Feuer".

4. ZU GROẞE ZÜGE NEHMEN

ZU GROẞE ZÜGE NEHMEN

Auch dieser Fehler beruht auf der Tatsache, dass die meisten Menschen ihre ersten Raucherfahrungen mit Cannabisblüten machen und daher beim Dabben dazu neigen, dieselben gewohnten Praktiken zu übernehmen. Leider sind Dabs viel stärker und können schnell zu einem überwältigenden High führen, wenn Du nicht vorsichtig genug vorgehst.

Normale Cannabisblüten enthalten – je nach Sorte, Anbauart und weiteren Faktoren – zwischen 15 und 30% THC, während Cannabiskonzentrate einen THC-Gehalt von weit über 60% aufweisen können. Tatsächlich bestehen einige Konzentrate sogar zu über über 90% aus diesem Cannabinoid. Falls Du also an Deiner Dab Rig ziehst als wäre sie eine normale Wasserpfeife, kannst Du davon ausgehen, dass Du in kürzester Zeit unglaublich berauscht sein wirst.

Bestimme also nach Möglichkeit die genaue Wirkungsstärke des Konzentrats, das Du zu Dir nimmst. Falls Du in einem Land lebst, in dem Cannabisprodukte legal sind, kann dies einfach nur ein Gespräch mit Deiner Bezugsquelle erfordern. Wenn Du einen Zug nehmen möchtest, beginne mit einer kleinen Dosis (ungefähr so groß wie ein Brotkrümel) und steigere die Menge dann langsam.

5. DEN NAGEL ODER DIE RIG VERFEHLEN

DEN NAGEL ODER DIE RIG VERFEHLEN

Dies kann jedem passieren: Du greifst Dir mit Deinem Dabber-Tool Deine Ration Konzentrat, willst es auf den Nagel geben – und es fällt entweder auf die Rig oder ganz woanders hin. Angesichts des vielen Geldes, das diese Extrakte kosten, liegt es nicht wirklich in Deinem Interesse, Deine Reichtümer auf dem Boden zu verteilen.

Eine der besten Möglichkeiten, um einen solchen Verlust Deiner Extrakte zu vermeiden, ist die Investition in anständiges Equipment. Es gibt eine große Auswahl an Tools für das Dabben. Vergewissere Dich also, dass Du ein Qualitätsprodukt auswählst, das so ausgestaltet ist, dass es mit einer Vielzahl verschiedener Konzentrate (z. B. Shatter, Wachs, Budder usw.) funktioniert.

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Ebenso solltest Du nach Rigs Ausschau halten, die einen schönen, breiten Kopf aufweisen, der den Nagel umschließt. Solche Rigs sind in der Regel einfacher zu handhaben, was insbesondere für Neueinsteiger entscheidend ist. Und noch ein letzter Tipp: Lass Dir beim Dabben immer Zeit und sei unbesorgt, denn Übung macht den Meister.

6. HUSTEN, WÜRGEN UND SICH ÜBERGEBEN

HUSTEN, WÜRGEN UND SICH ÜBERGEBEN

Dies passiert nicht nur beim Dabben; vielleicht erinnerst Du Dich auch an Husten, Würgen oder Erbrechen nach Deinem ersten Bong-Zug. Da Dabs so stark sind und einen dicken, warmen Dampf erzeugen, können sie leider leicht dazu führen, dass noch unerfahrene Novizen sehr stark husten müssen oder sogar ihre letzte Mahlzeit rückwärts essen.

Falls Du zu nach einem Zug oder zu irgendeinem anderen Zeitpunkt während des Dabbens husten oder würgen musst, kannst Du sicher sein, dass Du damit nicht alleine bist. Mach Dir einfach klar, dass unsere Lungen sehr empfindlich reagieren, wenn sie mit etwas anderem als der Atemluft in Berührung kommen. Und obwohl Cannabisdampf tendenziell viel sanfter als Rauch ist, kann er Deine Lunge stark beanspruchen und Husten oder Würgen verursachen. Die Tatsache, dass viele Cannabiskonsumenten Rauch/Dampf für längere Zeit inhalieren, hilft nicht wirklich.

Glücklicherweise gewöhnt sich Dein Körper sehr wahrscheinlich an den Dampf eines Vape-Rigs. Als Novize solltest Du allerdings zunächst nur kleinere, flachere Zuge nehmen, die Deine Atemwege weniger angreifen.

7. DIE RIG NICHT RICHTIG HALTEN

DIE RIG NICHT RICHTIG HALTEN

Viele unerfahrene Dabber machen den Fehler, ihre Rig nicht richtig zu halten. Wenn es an der Zeit ist, sie zu erhitzen, halten sie ihre Hände in falschen Positionen und lassen schließlich ihren Dab fallen oder verbrennen sich an ihrem Nagel, so dass am Ende sogar das ganze Gerät zu Boden fällt und zerbricht.

Beim Dabben benötigst Du normalerweise nur eine Hand an Deiner Rig, die normalerweise um die Hauptkammer oder den Sockel greift. Dein Mund sollte sanft gegen das Mundstück gedrückt werden, während Du Dein Konzentrat mit der anderen Hand auf Deinen Nagel gibst.

Als Neuling sollte Du niemals versuchen zu dabben, ohne dass eine zweite Person die Rig festhält. Schon ein kleiner Fehler kann wie gesehen ausreichen – und die Rig rutscht Dir aus den Händen, fällt herunter und zerbricht.

8. ZU LANGSAM AGIEREN

ZU LANGSAM AGIEREN

Leider muss man beim Dabben schnell genug vorgehen, damit alles richtig abläuft. Wie Du weißt, kann die Restwärme Deines Nagels Dein Konzentrat schon aus großer Entfernung verdampfen lassen und falls Du in diesem Fall nicht nahe genug dran bist, wird der Dampf nicht in Deiner Rig landen, sondern sich dummerweise im ganzen Raum verteilen.

Der Trick, der das gesamte Konzentrat verdampfen lässt, besteht darin, sich dem Nagel schnell genug zu nähern. Außerdem solltest Du ihn aus einem 45°-Winkeln ansteuern. Falls Du senkrecht von oben kommst, schmilzt die vom Nagel aufsteigende Hitze Deinen Dab viel zu früh ab und lässt ihn an einer Stelle abfallen, an der Du ihn sicherlich nicht sehen oder fühlen (autsch!) möchtest.

Und schließlich: Falls Du Dein Dab-Werkzeug erst einmal im Nagel hast, solltest Du es so herum bewegen, dass alle Seiten des Konzentrats gleichmäßig verdampfen. Rolle dazu das Tool zwischen Zeigefinger und Daumen, sodass sich der Extrakt innerhalb des heißen Nagels kreisförmig bewegt.

9. DEN DAMPF VERSCHLUCKEN

DEN DAMPF VERSCHLUCKEN

Manchmal machen unerfahrene Dabber den Fehler, den Dampf in den Magen abzuschlucken, anstatt ihn in die Lunge zu bringen. Dies kann sehr unangenehm und störend sein. Tatsächlich kann der reizende Dampf beim Schlucken Übelkeit hervorrufen und in manchen Fällen zum Erbrechen führen.

Um das Schlucken des Dampfes zu verhindern, solltest Du ihn nicht im Mund sammeln, sondern ihn langsam direkt in die Lunge einatmen. Wenn Du kleinere, flachere Züge aus der Rig nimmst, wird Dir dies leichter fallen.

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Steven Voser

Geschrieben von: Steven Voser
Steven Voser ist ein Emmy Award nominierter Journalist mit viel Erfahrung auf dem Buckel. Dank seiner Leidenschaft zu allem, was mit Cannabis zu tun hat, widmet er jetzt viel von seiner Zeit der Erkundung der Weed-Welt.

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