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Kräuter, Die Man Mit Cannabis Mischen Kann

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Verdampfen hat sich den Ruf aufgebaut, die gesündeste und reinste Form des Konsums von Cannabis und anderer Kräuter zu sein, da es das Inhalieren ungesunder und krebserzeugender Stoffe ausschließt. Wir schauen uns ein paar Kräuter genauer an, die Du Deiner Mischung hinzufügen kannst, um mehr aus der Erfahrung herauszuholen.

Menschen haben bereits alles möglichen Kräuter getrennt voneinander verdampft. Viele wissen jedoch nicht, dass eine Vielzahl gewöhnlicher Kräuter Cannabis beigemischt werden können, um so die Erfahrung beim Verdampfen zu verbessern. Kräuter wie Kratom, Lavendel und Damiana, können den Geschmack von Cannabis verbessern, insbesondere dann, wenn die Qualität Deines Weeds eher mittelmäßig ist. Gleichzeitig können sie Deinem Kraut eine zusätzliche Wirkung verleihen. Alle diese Kräuter haben angenehme Wirkungen, wenn man sie einzeln verdampft, sodass sich ihre Wirkung naturgemäß verbessert, wenn man sie mit Marihuana konsumiert.

Laut Dr. Ian Mitchell, einem Unfallchirurgen und klinischem Assistenzprofessor an der University of British Columbia in Vancouver, wird Cannabis für gewöhnlich bei 175-200°C verdampft. Diese Temperatur kann angepasst werden, wenn man Cannabis mit anderen Kräutern konsumiert. Am besten stellt man seinen Verdampfer auf den Mittelwert der Temperaturen, die für Cannabis und das zu verdampfende andere Kraut optimal sind.

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KRATOM

Kratom (Mitragyna speciosa)

Kratom, auch bekannt als Mitragyna speciosa, ist ein tropischer immergrüner Baum aus Südöstasien. Kratom ist eines der beliebtesten Kräuter für den Konsum in Kombination mit Cannabis. Es wird seit Jahren angewandt und kam erst vor kurzem im Mainstream der westlichen Welt an.

Alleine produziert Kratom ein mildes High bei manchen Nutzern. Das High ist geringer als das, was man nach dem Konsum von Cannabis erlebt. Mischt man die beiden Kräuter jedoch zusammen, eröffnet sich dem Raucher eine völlig neue Welt, die von spiritueller Verbundenheit und psychedelischen Schwingungen bestimmt wird. Die meisten Nutzer haben bereit erlebt, dass die Kombination von Kratom und Cannabis die Wirkung von Cannabis signifikant verbessert.

Natürlich ist das erzeugte High von Person zu Person unterschiedlich. Bekannt ist jedoch, dass Cannabis und Kratom ähnliche medizinische Vorteile haben. Cannabis wird Kratom und anderen Kräutern in fast jederlei Hinsicht und fast immer überlegen sein, jedoch nutzen Menschen, die kein Weed rauchen können - egal aus welchen Gründen - Kratom häufig als Ersatz. Wie bereits erwähnt, ergänzen sich die Kräuter gegenseitig, sodass auch die gesundheitlichen Vorteile gesteigert werden können, wenn man sie kombiniert. Beide sind dafür bekannt, bei folgenden Symptomen Linderung zu verschaffen:

  • Schmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Stress
  • Angstzustände
  • Des Weiteren führen sie zu Euphorie und lassen einen besser einschlafen.

Die ideale Temperatur für das Verdampfen von Kratom liegt bei 175-200°C, was der perfekten Temperatur für Cannabis gleichkommt. Diese beiden holistischen und Trip-fördernden Kräuter sind das perfekte Paar, mit dem Du Dich über die Wolken dampfen kannst.

LAVENDEL UND MINZE

LAVENDEL UND MINZE

Jene unter Euch, die verdampfen, sind häufig geteilter Meinung bezüglich Lavendel und Minze. Obwohl sie komplett unterschiedliche Aromen haben, ähneln sich ihre Wirkungen. Lavendel ist eine duftende, blühende Spezies aus der Familie der Lamiaceae, besser bekannt unter der Bezeichnung "Minzen".

Sowohl Lavendel als auch Minze sind sehr angenehme Kräuter, die Dir dabei helfen können, Dich physisch und mental zu entspannen. Beide können dazu beitragen, dass der Rauch angenehmer wird, sollte man sowieso schon Probleme mit dem Husten haben, wenn man einen Kopf raucht.

Eine Mischung aus 75% Cannabis und 25% ergänzende Kräuter ist ein guter Anfang. Dadurch sind Minze und Lavendel nicht zu dominant. Eine weitere beliebte Kombination sind 50% Cannabis, 25% Lavendel und 25% "Gute Nacht Tee": Ein herrlicher Geschmack. Nutze diese Kombination, bevor Du ins Bett gehst. Damit wirst Du friedlich durchschlummern.

Minze verdampft man am besten bei 160-175°C. Lavendel verdampft man am besten bei 130°C. Verdampft man die Kräuter jedoch zusammen, entscheiden sich viele Menschen für höhere Temperaturen, da ansonsten das Cannabis nicht seine volle Wirkung entfalten kann.

Lavendula angustifolia

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MARIHUANILLA MIT PASSIONSBLUME

Passiflora incarnata

Eine subtile Mischung aus Marihuanilla, Passionsblume und Cannabis ist ein weiterer Mix, der in letzter Zeit immer beliebter wurde. Die Mischung hat ein sanftes und süßes Aroma. Das von Cannabis wird jedoch nicht überwältigt und auch das High unterscheidet sich von dem, das Cannabis normalerweise alleine herbeiführt.

Das High wird als energetischer und klarer beschrieben. Das macht Sinn, bedenkt man die Tatsache, dass Passionsblume häufig mit anderen psychedelischen Substanzen gemischt wird, um die Wirkung zu verstärken und zu verlängern. Manche Menschen entscheiden sich gegen die Passionsblume und nehmen nur Marihuanilla und Cannabis als Ersatz für Tabak.

Die bevorzugte Temperatur zum Verdampfen von Passionsblume liegt bei 150-160°C, Marihuanilla verdampft man bei 150-175°C.

JOHANNISKRAUT

JOHANNISKRAUT

Johanniskraut ist Mitglied der Hypericaceaefamilie. Ursprünglich stammt es aus Asien und Europa. Bis heute hat es sich jedoch weltweit ausgebreitet und wächst in vielen verschiedenen Regionen der Welt wild.

Es wirkt als leichter Monoaminoxidaseinhibitor (MAOI). Es ist sehr mild und hat nur wenige Nebenwirkungen, sodass es häufig auch als Stimmungsstabilisator bei Kindern eingesetzt wird. MAOI sind dafür bekannt, die nötigen Dosierungen anderer Medikamente im menschlichen Körper zu reduzieren. Es liegt also nahe, dass auch Cannabis davon betroffen ist.

Sowohl Cannabis als auch Johanniskraut sind sehr effektive Antidepressiva und Angstlöser. Kombiniert man sie, verspüren Patienten nicht selten eine direkte Verbesserung ihres Zustandes, der einige Stunden anhält. Johanniskraut ist bekannt dafür, dass es die Symptome von ADD und ADHD verstärkt. Cannabis hingegen hilft erwiesenermaßen bei solchen Störungen.

Johanniskraut sollte bei 100-150°C verdampft werden. Cannabis verdampft man am besten vorher bei 175-200°C. Bevorzugst Du es, sie gleichzeitig zu verdampfen, wirst Du mit einer Temperatur von 175-200°C Dein Ziel erreichen.

KANNA

Kanna (Sceletium tortuosum)

Kanna ist eine Sukkulente mit kleinen, weißen Blüten. Es stammt aus Afrika. Es gibt neben der Linderung von Angstzuständen nicht viele erfasste medizinische Vorteile von Kanna, aber die psychedelischen Wirkungen sind gut dokumentiert. Kombiniert man es mit Cannabis, lässt es alles surrealer und optimistischer erscheinen als sonst. Zu viel des Guten kann jedoch zu eindringlichen Halluzinationen und Übelkeit führen.

Die Mischung aus Cannabis und Kanna wird am besten bei 185-190°C verdampft, will man die volle Wirkung erleben.

DAMIANA

Damiana (Turnera afrodisiaca)

Damiana ist ein Strauch mit hübschen gelben Blüten. Er stammt aus dem Süden Texas', Mexiko und Südamerika. Damiana wird hauptsächlich als Stimulans benutzt, ist jedoch auch bekannt für ihre aphrodisierende Wirkung, die abhängig von der Situation eine gute oder schlechte Sache sein kann.

Damiana ist eine weitere Pflanze, die ähnliche Eigenschaften wie Cannabis hat, jedoch legal ist. Daher wird sie häufig als Substitut oder in Kombination mit den lieblichen grünen Blüten verwendet. Das Aroma vermischt sich gut mit Marihuana und es verstärkt die entspannenden und euphorischen Gefühle, die auftreten, wenn man stoned wird.

Denke daran, dass das Aroma eine Zeit in der Luft hängen kann. Manche Menschen lieben den Geschmack von Cannabis alleine. Um ungewollte Aromen zu vermeiden, rauche erst das Cannabis oder benutze verschiedenen Geräte für jedes Kraut.
Die optimale Temperatur für Damiana, alleine oder in Kombination mit Cannabis, liegt bei 175-200°C.

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KAMILLE

KAMILLE (Matricaria recutita)

Kamille ist seit Jahrhunderten hinsichtlich einer Vielzahl von Anwendungen beliebt. Vor den Tagen der modernen Medizin nutzte man Kamille zur Behandlung von Angstzuständen, Depressionen, Stress, Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen. Bis heute wird Kamille noch häufig zum Entspannen und als Einschlafhilfe genutzt.

Kamille wird für gewöhnlich als Tee aufgegossen, das Verdampfen erfreut sich jedoch immer größerer Beliebtheit und ist eine lohnenswerte Alternative. Kamille kann auch mit Cannabis gemischt werden, um es anschließend zu verdampfen oder zu rauchen. Es hat keinen sonderlichen Effekt auf das High, ist jedoch sehr beliebt als Geschmackszusatz.

Verdampfe die Mischung aus Cannabis und Kamille am besten bei 190°C.

Beim Verdampfen von neuen Kräuter gibt es wichtige Dinge zu beachten. Zuallererst stelle immer sicher, dass Du zu 100% organische Produkte erwirbst. Jeder synthetische Inhaltsstoff könnte negative Folgen haben. Des Weiteren solltest du nicht zu viel auf einmal konsumieren. Am besten beginnt man damit, dem Cannabis kleine Mengen Kräuter beizufügen, um zu sehen, wie der Körper reagiert.

Fange jetzt an zu experimentieren! Vielleicht wirst Du mit einer dieser Mischungen die Erlösung und das High erzielen, die Du suchst.

alex

Geschrieben von: Alexandra Hicks
Mit jahrelanger Erfahrung als Autorin und als Expertin der Cannabisindustrie, war eine Kombination der beiden Gebiete, um über die neusten Entwicklungen zu schreiben, das einzig Sinvolle. Alexandra stammt gebürtig aus dem Süden Kaliforniens und kämpft gerade im Mittleren Westen der USA für Cannabis.

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