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Cannabis Kokosfett
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Wie Man Cannabis Kokosfett Herstellt

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Wenn Du gerne Esswaren zubereitest, musst Du unbedingt einmal Cannabis-Kokosöl ausprobieren! Dieses infundierte Öl ist köstlich, gesund und eine vegane Alternative zu Cannabutter. Die Zubereitung ist einfach und es kann jedes Deiner Rezepte aufpeppen. Hier bekommst Du alle Fakten zu Cannabis-Kokosöl, gefolgt von einem Rezept zum Selbermachen.

Cannabis-Kokosöl ist wie eine gesündere Version von Cannabutter. Du kannst es zum Backen von Brot und Kuchen verwenden, es Weed-infundierten Shakes und Smoothies hinzufügen oder einfach morgens einen Teelöffel davon in Deinen Kaffee geben.

Im Gegensatz zu seinem Cousin auf Milchbasis ist Cannabis-Kokosöl vegan (und glutenfrei). Das Beste daran? Wenn Du Canna-Kokosöl verwendest, wird alles eine schön (subtile) tropische Note bekommen. Kokosöl funktioniert auf Grund seines hohen Fettgehalts bei Esswaren ebenso gut wie Cannabutter. Cannabinoide sind lipophil und lösen sich sehr gut in Fetten.

Lass uns nun endlich einen Blick auf die Verwendung von Cannabis-infundiertem Kokosöl werfen und anschließend zeigen wir Dir ein super einfaches Rezept für zu Hause!

Wofür Wird Cannabis-Kokosöl Verwendet?

WOFÜR WIRD CANNABIS-KOKOSÖL VERWENDET?

Kokosöl ist genauso wie Cannabis eine vielseitige Substanz. Daher kannst Du Cannabis-Kokosöl auf vielerlei Arten verwenden. Tatsächlich hat es im Vergleich zu Cannabutter sogar noch mehr Nutzen – und diese sind nicht nur auf die Küche beschränkt. Daher eignet sich Cannabis-Kokosöl als hervorragende Zutat in allen möglichen süßen und herzhaften Speisen. Genauso wie Speiseöl kannst Du es zur Zubereitung von Desserts oder Hauptgerichten verwenden, die sich einen Michelin-Stern verdient hätten.

Großartig daran ist, dass Du es auch morgens ganz schnell Deinem Kaffee, Tee oder Smoothie hinzufügen kannst, um ein rauchfreies Wake-and-Bake zu genießen. Oder wie wäre es damit, Deinem Lieblings-Snack nach der Arbeit eine tropische Cannabisnote zu verleihen? Du siehst schon, die kulinarischen Möglichkeiten sind endlos.

Für weitere Inspirationen zum Thema Esswaren solltest Du einen Blick auf unsere Top 10 der besten Cannabisrezepte werfen. Und wenn Du eine Naschkatze bist, dann darfst Du keinesfalls unsere Top 5 Cannabis-Cookies-Rezepte verpassen.

Für gesundheitsbewusste Cannabisnutzer bieten Esswaren eine sauberere und gesündere Möglichkeit, Cannabinoide einzunehmen. Diese Nutzen werden maximiert, wenn man eine Zutat verwendet, die so nahrhaft wie Kokosöl ist – kein stinkender Rauch oder giftige Nebenprodukte, sondern nur eine Fülle an Nährstoffen, die in Deinem Öl enthalten sind und die kostbaren Cannabinoide und Terpene in Deinem Weed.

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Cannabis-Kokosöl findet jedoch nicht nur in der Küche einen Platz. Du kannst es auch als topisches Mittel verwenden. Wenn es als solches mit Aloe oder Bienenwachs verwendet wird, bekommst Du eine pflegende Feuchtigkeitscreme. Wenn Du vorsichtig damit umgehst, kannst Du es sogar als persönliches Gleitmittel im Schlafzimmer verwenden (nicht zusammen mit Kondomen verwenden, da Kokosöl deren Haltbarkeit beeinträchtigen kann).

Die Besten Cannabissorten Für Kokosöl

DIE BESTEN CANNABISSORTEN FÜR KOKOSÖL

Welche Cannabissorten Du verwenden möchtest, um Dein Kokosöl zu infundieren, bleibt allein Dir überlassen! Vielleicht genießt Du ja gerne Indicas mit Couchlock-Effekt oder doch lieber eine kopflastige Sativa. Oder Du magst beide, abhängig von der Tageszeit. Und dann spielt natürlich auch noch der Geschmack der Sorte eine große Rolle. Die Aromen reichen von fruchtig und würzig bis skunkig und geil. Wenn Du bereits weißt, dass Du hauptsächlich süße oder herzhafte Speisen zubereiten möchtest, solltest Du versuchen, eine Sorte zu wählen, die auch dazu passt.

Um Dir eine Vorstellung davon zu geben, welche Cannabissorten Du für Deine Esswaren verwenden kannst, solltest Du einen Blick auf unsere praktische Liste werfen:

Profi-Tipp: Entscheide Dich für die unglaubliche Zamnesia Banana! Diese super potente Nachfahrin von OG Kush und Banana OG passt perfekt zu dem tropischen Kokosgeschmack! Neben dem köstlichen Geschmack kannst Du ein erhebendes, kreatives und inspirierendes High mit einer entspannenden Note genießen.

Wie Du Cannabis-Kokosöl Zubereitest: Ein Rezept

WIE DU CANNABIS-KOKOSÖL ZUBEREITEST: EIN REZEPT

Obwohl Du eine passende Sorte für Deine Esswaren verwenden solltest, brauchst Du nicht Deine geschätzten Blüten verwenden – Hebe sie Dir zum Rauchen auf! Schnittreste etc. sind geeignete Optionen für das Rohmaterial. Selbst Fächerblätter und Stängel können zur Gewinnung der Cannabinoide verwendet werden.

Hier erfährst Du, wie Du Dein eigenes Cannabis-Kokosöl zubereitest.

Zutaten Und Haushaltsgeräte

  • 200g Kokosöl
  • 50g Cannabis (Schnittreste etc.)
  • Schongarer (alternativ: DIY-Wasserbad mit großem Topf und hitzebeständiger Schüssel)
  • Große Schüssel
  • Feines Sieb oder Filter
  • Grinder
  • Latex-Handschuhe

Anleitung

Dieses Rezept reicht für 200g (ungefähr eine Tasse) Kokosöl. Falls Du mehr oder weniger machen möchtest, kannst Du die Menge des Rezepts einfach verdoppeln, verdreifachen oder halbieren.

  1. Decarboxyliere Dein Weed (Methode weiter unten)

  2. Nutze den Grinder und mahle Dein Weed so fein wie möglich, ohne es zu einem Pulver zu zermahlen. Du möchtest die Oberfläche Deines Materials bestmöglich vergrößern, aber nicht so, dass es unmöglich ist, es zu filtern.

    Profi-Tipp: Wenn Du eine größere Menge zubereiten möchtest, nutzt Du am besten einen elektrischen Mixer oder eine Kaffeemühle. Stelle nur sicher, dass Dein Weed trocken ist.

  3. Stelle den Schongarer auf geringe Hitze. Falls Du keinen Schongarer hast, kannst Du Dir ein DIY-Wasserbad machen, indem Du einen großen Topf mit Wasser befüllst und eine große hitzebeständige Schüssel oben darauf stellst. Füge Kokosöl hinzu, damit es schmelzen kann.

  4. Sobald das Kokosöl geschmolzen ist, fügst Du Dein Weed hinzu. Falls Du Schnittreste und Blätter verwendest, bleibst Du bei den 50g. Sofern Du Blüten oder Hasch nimmst, brauchst Du weniger davon (mehr zur Dosierung weiter unten).

  5. Füge der Mischung 1,5l Wasser hinzu. Das Wasser verhindert, dass die Cannabinoide "verkochen" und es filtert etwas vom Chlorophyll heraus, wodurch Du einen besseren Geschmack erhältst.

  6. Gib den Deckel auf den Schongarer/das Wasserbad und stelle ihn/es für eine Stunde lang auf mittlere Hitze. Rühe alle 30 Minuten um. Dies hilft den Cannabinoiden, sich mit dem Öl zu verbinden.

  7. Nach Ablauf der Stunde drehst Du die Temperatur wieder auf niedrige Hitze zurück.

  8. Lass Deinen Kokosöl/Cannabis-Mix 2–4 Stunden lang auf niedriger Stufe infundieren. Je länger Du es durchziehen lässt, desto potenter wird Dein Kokosöl werden (bis zu einem bestimmten Grad). Rühe stündlich um!

  9. Dreh die Hitze ab und erlaube der Mischung, nun abzukühlen.

  10. Verwende einen Filter oder ein Sieb, um die Mixtur in eine große Schüssel zu filtern.

  11. Bedecke die Schüssel und gib den Wasser/Öl-Mix über Nacht in Deinen Kühlschrank. Die Mischung wird sich trennen, wobei sich das Öl oberhalb verfestigt.

  12. Zieh die sauberen Latex-Handschuhe an und entferne vorsichtig das feste Öl an der Oberfläche. Gib es in eine andere Schüssel oder einen Behälter. Schütte das Wasser weg.

  13. Möglicherweise klebt etwas Pflanzenmaterial am Boden Deines "Ölkuchens". Um es zu entfernen, erhitzt Du das Öl erneut und filterst es durch das Sieb. Lass das Öl erneut fest werden, indem Du es in den Kühlschrank gibst.

  14. Fertig! Gib Dein Cannabis-infundiertes Kokosöl in einen passenden Behälter mit Deckel.

    Profi-Tipp: Dein Kokosöl wird im Kühlschrank nicht lange haltbar bleiben. Abhängig davon, wie viel Du verwenden möchtest, solltest Du es vielleicht in kleinere Portionen aufteilen. Gib sie in Druckverschlussbeutel und friere sie ein. Du kannst dann die Portionen einfach aus dem Gefrierschrank nehmen und sie auftauen, wenn Du sie benötigst.

Was Du Bei Der Zubereitung Von Cannabis-Kokosöl Bedenken Solltest

WAS DU BEI DER ZUBEREITUNG VON CANNABIS-KOKOSÖL BEDENKEN SOLLTEST

Obwohl der Prozess ziemlich einfach ist, ist es wichtig, einige Schlüsselelemente im Zusammenhang mit Esswaren zu verstehen, bevor Du Dein Cannabis-Kokosöl herstellen und dosieren kannst. Hier sind die wichtigsten:

Decarboxylierung

Decarboxylierung (Decarben) ist der Prozess, bei dem Dein Cannabis "aktiviert" wird. Dabei wird das Pflanzenmaterial ausreichend Hitze ausgesetzt, was bedeutet, dass es für 45 Minuten im Ofen bei niedriger Hitze (105–116°C) gebacken wird. Dieser Prozess verwandelt die Cannabinoidsäure THCA in aktives THC. Ohne diesen Vorgang hätte Dein Cannabis nicht viel Wirkung.

Dosis

Wie Du Dein Cannabis-Kokosöl dosierst ist eine sehr wichtige Überlegung und hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu zählen Deine Toleranz, Dein Körpergewicht und Stoffwechsel, der gewünschte Effekt, die Stärke der Esswaren und mehr. Der Konsum von Cannabis beeinflusst jeden etwas unterschiedlich, was auch der Grund dafür ist, dass es keine allgemein gültige Dosis gibt, die zu jedem passt. Aus diesem Grund solltest Du die alte Regel befolgen, es langsam und niedrig dosiert anzugehen.

Trotzdem können wir einige Berechnungen basierend auf unseren Messungen durchführen: Angenommen Du verwendest 1g Blüten mit einem THC-Gehalt von 20% (200mg), um 200g Öl zuzubereiten. Ein Teelöffel Kokosöl (13g) würde somit ca. 13mg THC enthalten. Falls Du Schnittreste oder ähnliches abseits erstklassiger Blüten verwendest, wird Dein Öl weniger potent sein.

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Profi-Tipp: Um bei der Zubereitung und Dosierung von Esswaren Konsistenz zu erzielen, kann es hilfreich sein, gleiche Mengen an Zutaten zu verwenden und das Endprodukt dann in gleiche Portionen aufzuteilen. Verwende beispielsweise 1 Tasse Pflanzenmaterial zusammen mit 1 Tasse Kokosöl, um eine allgemeine Vorstellung der Potenz jeder Portion zu erhalten.

Wird Man Von Cannabis-Kokosöl High?

WIRD MAN VON CANNABIS-KOKOSÖL HIGH?

Ja, auf jeden Fall! Dein Cannabis-Kokosöl wird Dich high machen, solange Du Dein Weed decarboxylierst und den Infusionsanweisungen folgst. Du solltest aber wissen, dass der Verzehr von Esswaren im Vergleich zum Rauchen eine ziemlich andere Geschichte ist:

  • Der Wirkungseintritt findet bei Esswaren weitaus später statt. Tatsächlich kann es beim Verzehr von Esswaren 1–2 Stunden dauern, bis Du etwas spüren wirst. Der exakte Zeitpunkt hängt von Deiner individuellen Physiologie ab, wann Du das letzte Mal gegessen hast usw.

  • Sobald die Wirkung einsetzt, kann sie einige Zeit lang anhalten. Stelle Dich darauf ein, 4–5 Stunden oder länger high zu sein. Daher solltest Du lieber keine Esswaren zu Dir nehmen, bevor Du zur Arbeit gehst oder Deine zukünftigen Schwiegereltern zum ersten Mal treffen möchtest. Plane dementsprechend.

Möchtest Du mehr Einzelheiten zum Thema Esswaren? Hier findest Du einen Leitfaden zu allem, was Du darüber wissen musst.

Cannabis-Kokosöl Vs. Cannabutter

CANNABIS-KOKOSÖL VS. CANNABUTTER

Cannabutter ist nach wie vor ein bewährter Favorit in der Küche vieler Weed-Liebhaber, aber im Allgemeinen sind wir der Ansicht, dass Cannabis-Kokosöl einen klaren Vorteil bietet:

  • Es ist zu 100% pflanzlich, milch- und glutenfrei. Dadurch eignet es sich für Veganer und Personen mit Allergien.

  • Ein großes Plus ist, dass Kokosöl bei Raumtemperatur fest bleibt. Dadurch lässt es sich leichter lagern und eignet sich besser zur Herstellung von topischen Cannabismitteln.

  • Kokosöl wird nicht ranzig wie Butter.

  • Da es bei Raumtemperatur fest bleibt, kannst Du es für eine präzisere Dosis einfach in Kapseln füllen. Mit unserer Kapselmaschine und unseren Gelatinekapseln kannst Du ganz einfach Deine eigenen Weichgelkapseln mit Cannabis-Kokosöl herstellen.

Georg

Geschrieben von: Georg
Wohnhaft in Spanien, verbringt Georg nicht nur viel von seiner Zeit an seinem Computer, sondern auch in seinem Garten. Mit einer brennenden Leidenschaft für den Cannabisanbau und die Erforschung von Psychedelika, ist Georg in allem gut bewandert, was psychoaktiv ist.

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