Studie: Cannabiskonsum verursacht keine langfristigen Gesundheitsprobleme

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Studie: Cannabiskonsum verursacht keine langfristigen Gesundheitsprobleme

Die Klatschpresse behauptet besonders gern, daß der Konsum von Cannabis langfristige Probleme mit der psychischen Gesundheit verursacht, aber eine gerade veröffentlichte neue Studie fegt diese Behauptung vom Tisch.

Niemand mag die Vorstellung, daß Jugendliche Cannabis konsumieren, aber eine neue Studie deutet darauf hin, daß es nicht der katastrophale und Leben ruinierende Fall ist, den Prohibitionisten uns glauben machen wollen. Es geht sogar noch weiter, denn diese neue, in großem Maßstab angelegte Studie war über eine lange Zeit durchgeführt und eingehend, was ihr eine Menge Gewicht verleiht.

DIE STUDIE

Die angesprochene Studie wurde in der Zeitschrift Psychology of Addictive Behaviour veröffentlicht und ist Forschern von der Pittsburgh School of Medicine, in Verbindung mit der Rutgers University zu verdanken. In der Studie folgten Forscher dem Leben von 408 männlichen Teilnehmern, von der Jugend, bis gut in die Mitte der Dreißiger und analysierten die Häufigkeit des Cannabiskonsums, sowie Gesundheit und psychische Verfassung. Es wurde festgestellt, daß diejenigen, die in ihrer Jugend Cannabis konsumiert hatten, kein höheres Risiko der Entwicklung von psychischen Problemen hatten, als die Teilnehmer, die Cannabis noch nie in ihrem Leben konsumiert hatten.

Es wurde geschlossen: "Insgesamt liefern die Daten aus dieser Gruppe zu wenig bis gar keinen Hinweisen darauf, daß sich der Konsum von Marihuana von der Jugend bis zum jungen Erwachsenenalter [...] negativ auf die Indikatoren der körperlichen oder geistigen Gesundheit auswirkt. Dies ist besonders auffällig, da Männer in der Gruppe mit früh einsetzendem, chronischen Konsum es ab der späten Jugendzeit (im Durchschnitt) ein Mal wöchentlich und ab dem Alter von 20 bis 26 Jahren etwa 3-4 mal pro Woche konsumierten."

Die Ergebnisse stehen der Hypothese der Forscher entgegen, die zunächst annahmen, sie würden einen positiven Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und psychischen Problemen finden.

Es ist eine äusserst bedeutende Arbeit und obwohl nur Männer als Studienteilnehmer dienten, zeigt es, daß Cannabis zweifelsfrei nicht die massive Gefahr darstellt, die einige sich vorstellen. Die Forscher nutzten die Daten von 400 Teilnehmer und folgten ihnen für 20 Jahre, was die Studie zu einem der wenigen Versuche in diesem Bereich macht, in dem über einen so langen Zeitraum die Daten von einer so großen Anzahl von Teilnehmern gesammelt wurde. Es macht die Ergebnisse enorm wichtig!

Werden die Menschen aufhorchen? Das lässt sich immer noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Über den Artikel haben einige Massenmedien berichtet, doch wahrscheinlich sehr widerwillig und er wird schnell zur Seite geschoben werden. Aber dennoch ist dies ein weiteres Häkchen in der Checkliste für Cannabis. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Gesellschaft den Kopf nicht mehr in den Sand stecken kann.